CH250371A - Verfahren zur Herstellung von trockenem Acetylsulfanilylchlorid. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von trockenem Acetylsulfanilylchlorid.

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CH250371A
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  Verfahren zur Herstellung von trockenem     Acetylsulfanilylchlorid.       Die vorliegende Erfindung bezieht sieb  auf ein Verfahren zur Herstellung von     trok-          I:enem        Acetylsulfanilylohlorid    aus solches  enthaltenden     wässrigen    Schlämmen.  



  Bekanntlich ist     Acetylsulfa.nilylahlorid     ein     wichtiges    Zwischenprodukt für die Her  stellung von     Sulfonamiddrogen;    für manche  pharmazeutische Verfahren ist es von Wich  tigkeit, dass     da.s    Produkt einen hohen Rein  heitsgrad aufweist und dass es trocken vor  hegt. Dieses Problem ist sehr     wichtig,    da das       Acetylsulfanilylchlorid        mitWasser    insbeson  dere bei     höheren    Temperaturen reagiert.

   Bei  der bis anhin bekannten Methode zur Dar  stellung des     Acetylsulfanilylehlorids    wird       dasselbe    in Form eines Schlammes in     ver-          dünnter    saurer Lösung erhalten. Der Fest  körper wird durch Filtrieren, Waschen mit  Wasser und Trocknen erhalten. Der auf diese  Weise erhaltene feuchte Kuchen enthält     eWa          4()-50    % Wasser und in den meisten Fällen  Spuren von Säure, welche in den Partikeln  des Produktes verbleiben, so     dass    durch den  Gehalt an Wasser und Säure beim Trocknen  eine     erhebliche    Zersetzung des     Produktes    be  wirkt wird.

   Wegen dieser beträchtlichen  Schwierigkeit sah man sich genötigt, zu     kost-          si>ieligen    Reinigungsprozessen Zuflucht zu  nehmen, indem man das     Acetylsulfanilyl-          chlorid    aus organischen Lösungsmitteln aus  kristallisiert. Wenn diese Verfahren auch zur  Darstellung von trockenem Acetylsulfanilyl-         chlorid    von hoher Reinheit führt, so ist doch  zu bemerken, dass     diese    Methoden sehr teuer  sind und ausserdem sorgfältig ausgeführte  Ausrüstungen erfordern, wobei stets eine er  hebliche Beeinträchtigung der     Ausbeute    ent  steht..  



  Erfindungsgemäss erhält man trockenes       A.cetylsulfanilylchlori.d    aus einem solches  enthaltenden     wässrigen    Schlamm, indem man  dem Schlammeine mit Wasser höchstens be  schrInkt mischbare,     inerte,        organische    Flüs  sigkeit zusetzt und dafür sorgt, dass die.

   min  destens den Hauptanteil der     organischen     Flüssigkeit enthaltende flüssige Phase das       eetylsulfanilylohlorid    besser benetzt als die  mindestens zur Hauptsache aus Wasser be  stehende flüssige Phase, zum Zwecke, das  den     Acetylsulfanilylchloridpartikeln    anhaf  tende Wasser von diesen zu trennen, und  dass man hierauf mindestens den grössten  Teil der flüssigen Anteile des Gemisches auf  mechanischem Wege     entfernt    und den erziel  ten Kuchen trocknet. Das durch die: mecha  nische     Entfernung    der Flüssigkeit erhaltene  Produkt enthält sehr wenig Wasser. Der flüs  sige     Anteil    des Produktes macht im allge  meinen nicht mehr als 15 % aus.

   Die Trock  nung kann bei niedriger     Temperatur    und mit  hoher Geschwindigkeit     durchgeführt    werden,       wobei    das Wasser     vollständig        entfernt    wer  c en kann.  



  Der raschere Ablauf des     Trocknungsvo:r-          ganges    und die Möglichkeit, beim Trocknen           niedrige    Temperaturen anzuwenden, stellen  einen grossen     Vorteil    dar.

   Infolge der     Be-          netzungsfähigkeit    der     mindestens    den Haupt  anteil der     organischen    Flüssigkeit enthalten  den Phase wird der     grösste    Teil des in den       Partikeln    des     Acetylsulfanilylchlorids    vor  handenen Wassers an die Oberfläche ge  bracht, und die     Partikel    werden mit einem  Film der mit Wasser höchstens     beschränkt          vermisahbaren    Flüssigkeit befeuchtet.

   So     ist          beim        Trocknen    das ausgestossene     Wasser        tat-          sächlieh    nicht in     Berührung    mit dem     Acetyl-          sulfanilylchlorid,    so dass das Wasser mit dem  Produkt während des     Trocknens    auch bei       Anwendung    höherer Temperaturen nicht re  agiert.

   Eine     Umsetzung        des        Acetylsulfanilyl-          ehlorids    mit     Wasser    wird somit     in.    höchstem  Masse sowohl vor als auch während des       Trocknungsvorganges    verhindert.  



       Wenngleich    ausgezeichnete     Resultate    mit  den meisten flüchtigen,     inerten,    mit Wasser  höchstens beschränkt mischbaren,     organischen     Flüssigkeiten erzielt werden können, ist es  doch oft zweckmässig, ausserdem höher sie  dende Flüssigkeiten,     wie    z.

   B. hochsiedende       aromatische    oder     aliphatische        Kohlenwasser-          stoffe,        hinzuzusetzen,    so dass auch nach dem       Trocknen    ein     dünner    Film der hochsiedenden  Flüssigkeit die Partikel des     Acetylsulfanilyl-          chIorids    umhüllt und dieselben auch beim       Aufbewahren    und Handhaben gegen     Absorp-          tion    von     Feuchtigkeit    und Zersetzung  schützt.  



  Man kann auch     organische    Flüssigkeiten  verwenden, die an sich die nötige     Benetzimgs-          fähigkeit    nicht     aufweisen.        In.    diesem Falle  ist es allerdings erforderlich,     geringe    Mengen  von     oberflächenaktivierenden    Agenzien anzu  wenden, welche die     Befeuchtung,des        Acetyl-          sulfanilylehlorids    durch die organische Flüs  sigkeit bewirken.

   Die Art der oberflächen  aktivierenden Mittel richtet sich nach der  zur     Anwendung    gelangenden Flüssigkeit,  wobei als die geeignetsten     Mittel    Salze  der     Dialkylsulfobernsteinsäure,    so z. B. das       Natriumsalz    der     Dioctyl.sulfoberns:teinsäure,     Salze von höheren     Alkylschwefelsäuren,wie     z. B.     Natriunilaurylsulfat,    der Triäthanol-         aminester    der     Laurinsäure    usw., genannt  seien.  



  Der Bereich der Flüssigkeiten, die zur  Anwendung gelangen können.     ist        umfang-          reich,    da ein     nicht    zu     unterschätzender    Vor  teil der     Erfindung    darin liegt, dass beinahe  sämtliche     mitWassernicht    oder     nurbeschränkt     mischbaren flüchtigen,     inerten,    organischen  Flüssigkeiten verwendet werden können, wie  beispielsweise     Petroleum-Kohlenwasserstoffe,          Toluol,        Athyl.endichlorsd,        Trichloräthan    so  wie Ester,

   wie     Isopropylacetat    oder sek.       Butylacetat.    Als gegebenenfalls mit. flüchti  gen     organischen    Flüssigkeiten     mitzuverwen-          den:de    höher siedende,     inerte,    organische Flüs  sigkeiten sind beispielsweise     Petroleum-Koh-          lenwasserstoffe    geeignet.  



  Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ge  mäss der Erfindung ist darin zu erblicken,  dass es nicht so sehr auf die Einzelheiten bei  der Durchführung ankommt. Es ist jedoch  im allgemeinen     wünschenswert,    die mecha  nische     Entfernung    der     Flüssigkeiten    so vor  zunehmen, dass das erhaltene     Produkt,    z. B.  der Filterkuchen, eher trocken als     pastenför-          mig    ist.

   Zusammenfassend sind die Vorteile  der Erfindung     .darin    zu sehen, dass mit einer       einfachen        Ausrüstung    und mit billigen     orga-          nischen        Flüssigkeiten    ein rasches Entfernen  des     Wassers    gewährleistet wird, dass man  ferner ein Produkt erhält, welches viel rei  ner ist als gewöhnliches     Acetylsulfanilyl-          chlorid,    und dass dementsprechend eine bes  sere     Ausbeute    an     Sulfonamidprodukten    er  möglicht wird.

   Die Reinheit des Produktes       variiert    je nach der     Durchführung    des Ver  fahrens und je nach der verwendeten Flüs  sigkeit, jedoch ist es allgemein möglich, die  Reinheit wesentlich zu erhöhen und die  Menge an Wasser vor dem     Troeknungsvor-          gang    zu vermindern.

   So enthält     beispiels-          weise    .ein ohne Zugabe einer organischen  Flüssigkeit     erzeugter    Filterkuchen normaler  weise     höchstens    50-60 %     Acetylsulfanilyl-          chlorid.    Bei Anwendung     einer    organischen  Flüssigkeit gemäss dieser     Erfindung    wird der      Gehalt an festen Bestandteilen des Kuchens  leicht auf 60-75 % erhöht, wodurch die  Trocknung wesentlich     erleichtert    wird, na  mentlich dann, wenn     tlie    verwendete orga  nische Flüssigkeit, die nun den Haupt  bestandteü der im Kuchen vorhandenen Flüs  sigkeit ausmacht,

   eine niedrige     Verdamp-          fun.gswärme    und einen hohen Dampfdruck  bei den     Trocknungstemperaturen    aufweist.  Die verringerte Wassermenge im Filter  kuchen kommt nicht in Berührung mit dem       Acetylsulfanilylchlorid,    wie dies bereits wei  ter oben beschrieben wurde, und reagiert  auch nicht mit demselben während des       T        rocknens.     



  Die vorliegende Erfindung sei durch  die nachstehenden Beispiele erläutert. Die  'eile bedeuten Gewichtsteile, mit Ausnahme  derjenigen Fälle, wo es sich, wie dies ver  merkt sein wird, um Volumenteile handelt.  <I>Beispiel 1:</I>       260(i    Teile     Toluol    werden in einen  Schlamm von 300 Teilen     Acetylsulfanilyl-          chlorid    in 1700 Teilen Wasser eingetragen,  wobei die Temperatur auf 5-10  C gehalten  wird. Dieser Lösung fügt man 1,5 Teile       Natriumlaurylsulfat    in 30 Teilen Wasser un  ter kräftigem Rühren hinzu.

   Nach Rühren       u        ä.hrend    einiger      Minuten    scheiden     sich    das       :@cetylsulfa.nilylchlori.d    und das     Toluol    in  Form einer weichen      lasse    vom Wasser ab.        Man    rührt während einiger Zeit weiter und       filtriert    dann das Gemisch, wobei ein aus       Acetylsulfa.nilylchlorid    bestehender, mit       Toluol    befeuchteter Kuchen     entsteht.    Dieser  feuchte Kuchen wird dann während mehrerer  Stunden bei 70 C getrocknet.

   Auf diese  Weise erhält man ein Produkt, welches eine  Reinheit von mehr als<B>98,8%,</B> bezogen auf  das Chlorid, aufweist und nicht mehr als  0.2     %    freie     Aminoverbindungenenthält.    Kon  densiert man     :dieses    Produkt     mit        2-Amino-          thiazol    in     Pyridin    gemäss üblichem Verfah  ren, so erhält man eine     Ausbeute    von etwa.

    96,7     ?0    an     2-(Aeetylsulfamlamido)-thiazol,     während bei Verwendung des gleichen, fil-         trierten,    jedoch in 'Abwesenheit von     Toluol     getrockneten     Acetylsulfanilylehloridschlam-          mes    eine Ausbeute von 88 % erhalten wird.  <I>Beispiel 2:</I>  91,5 Teile     Mineralsprit,    Siedepunkt etwa  125-175  C, werden einem aus 1000 Teilen  Wasser und 152 Teilen     Acetylsulfanilyl-          chlorid    bestehenden Schlamm zugegeben.

    wobei während dieser Zugabe die Tempera  tur auf 5-10  C gehalten und     kräftig    ge  rührt     wird.    Hierauf setzt man 0,76 Teile des       Triäthanola.minesters    der     Laurinsäure    hinzu  und     rührt    so lange, bis sieh das Gemisch in  2 Teile trennt. Nun wird das Gemisch fil  triert und der     Acetylsulfa-nilylchlori,dkuehen     bei 70  C getrocknet. Das erzielte Produkt  weist gemäss der     Chloraualyse    eine Reinheit  von mehr als 98 % auf und enthält nur un  gefähr 0,2 % freie     Aminoverbindung.     



  <I>Beispiel 3:</I>  200 Teile     I.sapropylacetat    werden einem  sich aus 380 Teilen     Acetylsulfanilylchlorid          lind    2000 Teilen Wasser zusammensetzenden  Schlamm unter ständigem Rühren zugesetzt,  wobei man dafür Sorge trägt,     da.ss    die Tem  peratur während der Zugabe auf 5  C gehal  ten     wird.    Der Schlamm wird hernach mit  50%iger Natronlauge behandelt, bis auf       Congorotpapier    keine Blaufärbung mehr       stattfindet.    Man     rührt    das     Gemisch    bei einer  Temperatur von 5-10  C während 15 Minu  ten, worauf man es filtriert und den Kuchen  bei 70  C trocknet.

   Das erzielte Produkt hat  einen :durch Chloranalyse bestimmbaren Rein  heitsgrad von 98,8 % und enthält nur unge  fähr 0,2 % freie     Aminoverbindungen.     



       Beispiel        4.:     25 Teile     Isopropylacetat    und 50 Teile  eines vorwiegend aromatischen Petroleum  produktes vom Siedepunkt     130-188     C     wer-          cien    einem aus 211 Teilen     Ac.etylsulfanilyl-          chlorid    und 1800 Teilen     1'Vasser    bestehenden       Schlamm    zugegeben.

   Hierauf gibt man  50 %     ige    Natronlauge hinzu, bis auf     Congo-          rotpapier    oder     Brillantgelbpapier    keine Ver-           änderung    mehr wahrzunehmen ist.

   Während  der     Zugabe    hält man     -das    Gemisch durch Ein  tragen von Wasser auf 3-7  C.     Man,    rührt  das     Gemisch        während        einiger    Zeit, bis die  organische Flüssigkeit     absorbiert    ist;

   hierauf       wird    das     Ganze    in     eine    Zentrifuge gepumpt  und so trocken als möglich     abgenutscht.     Hierauf trocknet man den Kuchen bei 50  C  und erhält so ein Produkt, welches eine  Reinheit von etwas über 98 % (bestimmt  durch     Chloranalyse)    mit nur 0.5 % -freien       Aminoverbindungen        aufwesst.     



  Wird ein Schlamm -der bleichen Zusam  mensetzung ohne     Mitverw        endunb        einer    or  ganischen Flüssigkeit, aber sonst unter den  gleichen Bedingungen, - neutralisiert, zentri  fugiert und getrocknet, so weist das erhal  tene Produkt     einen    Reinheitsgrad von nur  93,6 %     (bestimmt    durch     Chloranalyse)    und  1. % freie     Aminoverbindungen    auf.

      <I>Beispiel 5:</I>  150 Teile     Ithylendichlorid    werden in  einen     Schlamm    von 450 Teilen     Acetyl-          sulfa-nilylchlorid    und 150 Teilen     Wasser        ein-          gerührt,    wobei     die    Temperatur durch Zugabe  von Eis auf 5-10  C gehalten und     ständig          kräftig    gerührt wird. Das Produkt     wird    hier  auf auf     einem        Saugfilter        filtriert    und der  Kuchen bei 50  C getrocknet.

   Das erzielte  Produkt zeigt einen     Reinheitsgrad    von an  nähernd 98 % (bestimmt durch Chloranalyse)  und enthält 0,4 % freie     Aminoverbindungen.       <I>Beispiel 6</I>  160     Teile        1,1,2-Trichlor-äthan    werden in  einen     aus    450 Teilen     Acetylsulfa-nilylohlo@rid     und 1500 Teilen Wasser bestehenden  Schlamm eingerührt, wobei die     Temperatur     durch Zugabe von Eis auf 5-10  C gehalten  wird. Hierauf wird so lange weitergerührt,       bis    das     Trichloräthan        absorbiert    ist.

   Das Ge  rnisch     wird        dann,        filtriert    und das     Acetyl-          sulfanilylohlorid    bei 50  C getrocknet. Man  erhält so ein     eine        Reinheit.    von mehr als 96  (bestimmt durch Chloranalyse) aufweisendes  Produkt mit 0,7 % freien     Aminoverbindun-          gen.       <I>Beispiel 7</I>  250 Teile sek.     Hexylacetat    der Formel:

    
EMI0004.0057     
    werden mit 270     Teilen        eines        aliphatischen     Petroleumsprits vom Siedepunkt     150-200'C     gemischt und in einen Schlamm, bestehend  aus 1050 Teilen     Acetylsulfanilylchlorid    und  6570     Teilen    Wasser, eingerührt, wobei man  mit Eis kühlt, um die Temperatur auf 0 bis  5' C zu halten. Hierauf setzt man 50 %     ige     Natronlauge hinzu, um den     pH-@V'ert    auf an  nähernd 4 bis 6 zu bringen, und rührt so  lange weiter, bis der Petroleumsprit absor  biert ist, worauf das Gemisch filtriert und  der Kuchen bei 70 C getrocknet wird.

   Auf  diese Weise erhält man ein Produkt, wel  ches gemäss Chloranalyse eine Reinheit von  über 98 %     aufweist        und    0,3 % freie     Amino-          verbindungen    enthält. Das getrocknete Pro  dukt besitzt einen dünnen Film des höher  siedenden Anteils des Petroleumsprits und  weist eine verbesserte     Beständigkeit    auf.  



  <I>Beispiel 8:</I>  Man verfährt wie in Beispiel 7, wobei  man indessen statt     Hexylacetat    die gleiche  Menge sek.     Butylacetat        verwendet.    Das so  erhaltene Produkt     weist    einen Reinheitsgrad  von 98 %     (bestimmt    durch Chloranalyse)  auf sowie einen Anteil von 0,2 % freier       Aminoverbindungen;    ausserdem hat dieses  Produkt die gleiche erhöhte Beständigkeit  wie das in Beispiel 7 beschriebene Produkt.  



  Wie gesagt, braucht die organische Flüs  sigkeit in Wasser nicht vollkommen unlös  lich zu sein. So weisen beispielsweise einige  der     geeignetsten    organischen Flüssigkeiten,  wie z. B. die Ester,- geringe Wasserlöslich  keit auf. Eine     geringe    Löslichkeit     ist    jedoch  nicht von Nachteil, da dadurch bloss ein       etwas    grösserer Verlust bei der Zurückgewin  nung der     organischen    Flüssigkeit für den       Wiedergebrauch    zu verzeichnen ist.

   Es ist  jedoch notwendig, dass die Flüssigkeit mit           Wasser    nur beschränkt mischbar ist, da an  dernfalls das Wasser nicht in hinreichendem  Masse aus den     Acetylsulfanilylpartikeln    ent  fernt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: .'erfahren zur Herstellung von trocke nem Acetylsulfanilylchlorid aus einem sol- ehes enthaltenden wässrigen Schlamm, da durch gekennzeichnet, dass man dem Schlamm eine mit Wasser höchstens beschränkt misch bare, inerte, organische Flüssigkeit zusetzt, wobei man dafür sorgt,
    dass die mindestens den Hauptanteil der organischen Flüssigkeit enthaltende flüssige Phase das Acetylsulf- anilylehlorid besser benetzt als die mindestens zur Hauptsache ausWasser bestehende f lüssige Phase, zum Zwecke, das den Acetylsulfanilyl- chloridpartikeln anhaftende Wasser von die sem zu trennen, und dass man hierauf minde stens den grössten Teil der flüssigen Anteile des Gemisches auf mechanischem Wege ent fernt und den erzielten Kuchen trocknet. ÜNTERANSPRÜCHR 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die organische Flüssigkeit niedersiedende und hochsiedende Bestandteile in solcher Menge enthält, dass nach dem Trocknen ein dünner Film auf den Acetylsulfanilylchloridpartikeln vorhanden ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als niedrig siedender Bestandteil der organischen Flüssigkeit ein Ester eines nie deren Paraffinalkohols verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und L:nteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als hochsiedender Bestandteil der orga nischen Flüssigkeit -ein Kohlenwasserstoff verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine geringe Menge eines Netzmit tels mitverwendet. _
CH250371D 1943-01-05 1944-06-26 Verfahren zur Herstellung von trockenem Acetylsulfanilylchlorid. CH250371A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0253149A3 (en) * 1986-07-16 1989-07-12 Hermann Berstorff Maschinenbau Gmbh Method and apparatus for producing plastic sheets, in particular pvc sheets, by calendering

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0253149A3 (en) * 1986-07-16 1989-07-12 Hermann Berstorff Maschinenbau Gmbh Method and apparatus for producing plastic sheets, in particular pvc sheets, by calendering

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