Sperrschichtgleichrichterelement mit mindestens einer Sperrschichtgleichrichterplatte und einer Kühlplatte. Die Leistung eines @perrschichtgleich- richters ist im wesentlichen durch die maxi mal zulässige Temperatur bedingt, so dass es erwünscht ist, die erzeugte Wärme so schnell wie möglich abzuführen. Man hat dazu bereits verschiedene Massnahmen getroffen.
Bei einer stark verbreiteten Bauart ist die Sperrsohichtgleichrichterplatte gegen eine Kühlplatte gedrückt, deren Oberfläche grösser als die der Gleiohrichterplatte ist. Zwischen ,den beiden Platten wird ein inniger Wärme kontakt hergestellt. Je Gleichriohterplatte wird also die kühlende Oberfläche grösser.
Diese Bauart hat den Nachteil, dass die der Kühlplatte zugekehrte Seite der Gleich- richterplatte nicht mit dem Kühlmittel in Be rührung steht.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sperr-' schichtgleichrichterelement mit mindestens einer 'Sperrschichtgleichriohterplatte und einer Kühlplatte, bei der ein Teil dieser Seite der Gleichriohterplatte unmittelbar mit dem kühlenden Medium in Berührung steht, so dass eine wirksamere Kühlung erzielt wird..
Nach der Erfindung weist der .die Gleich richterplatte abdeckende Teil der Kühlplatte mindestens eine Öffnung auf, wodurch die Gleichrichterplatte auf der abgedeckten Seite unmittelbar mit dem Kühlmittel in Berüh rung ist, welche Öffnung .dadurch gebildet ist, dass die Kühlplatte längs einer zweidi mensionalen, nicht in sich geschlossenen Linie dumchaehnitten ist und dass der durch diese Schnittlinie begrenzte Teil der Kühlplatte aus :
der Ebene derselben herausgebogen ist. Auf diese Weise wird es auch möglich, das Kühlplattenmaterial besser auszunützen, so dass eine vorzügliche Kühlung in einem klei nen Rauminhalt erhältlich ist.
Da die Schnittlinien nicht in sich ge schlossen sind, so wird durch diesen Ein schnitt kein Material der Platte ab- oder herausgeschnitten. Solche Linien sind etwa solche in Form eines H, U, V oder Z.
Die Wärmeübertragung zwischen der Gleiohrichterplatte und der Kühlplatte wird durch das Anbringen der Öffnungen nach der Erfindung nur in sehr geringem Masse verringert, weil sie ja im wesentlichen in der unmittelbaren Nähe der Stelle erfolgt, wo die Platten zusammengedrückt werden, also bei Zusammenpressen z.
B. durch Befe6ti- gungsbolzen, Nietverbindung oder dergleichen innerhalb einer engen Zone um die Bolzen usw. herum.
Um eine vorzügliche Wärmeübertragung auf den von der Gleichrichterplatte nichtab gedeckten Teil der Kühlplatte zu ermög lichen, kann gemäss einer Ausführungsform die Gleichriohterplatte wenigstens mit einem Rande gegen die Kühlplatte geklemmt sein. An diesem Rand kann eine Anzahl von Be- festigungsvorrichtungen, z. B. Klemmvor richtungen, gebracht werden.
Bei Verwendung einer runden Gleich- richterplatte mit zentraler Befestigungsvor- richtung wird vorzugsweise ein Kranz von Öffnungen rings um diese Befestigung ange ordnet. Dabei kann dann ausserdem der Rand der Gleichrichterplatte mittels einer Anzahl von Klemmvorrichtungen an dem Kühlplatte festgeklemmt werden.
Im letztgenannten Fall kann die zentrale Befestigung gege benenfalls unterbleiben. Wenn eine grössere Anzahl Öffnungen in der Kühlplatte angebracht wird durch<B>_Um-</B> biegen des eingeschnitten Teils der Kühl platte, so ist. es vorteilhaft, das Material um sich parallel zueinander erstreckende Linien herauszubiegen. Bei der endgültigen Anord nung .im Gleichrichter wird man dann zweck-. mässig dafür 'Sorge tragen, diese Linien in Richtung des Kühlmittelstromes anzubrin gen, so dass dieser Strom möglichst wenig ge hemmt wird.
Nach einer günstigen Ausführungsform, bei der die Gleichrichterplatte rechteckig oder vierkant ausgestaltet ist, kann diese an zwei parallelen Rändern mit. der Kühlplatte verbunden und das Kühl@lattenmaterial ge mäss einem H oder I durchgeschnitten sein. Zwei Flügel sind aus diesem Material zweck mässig längs Linien herausgebogen, die sich parallel zu den mit der Kühlplatte verbun denen Rändern der Gleichrichterplatte und in der Nähe dieser Ränder erstrecken.
In der beiliegenden Zeichnung ist,der Er findungsgegenstand in einer Anzahl Ausfüh rungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1, 3 und 4 schaubildlich je ein Sperr schiehtgleichrichterelement mit je einer run den Sperrsehichtgleichrichterplatt.e und mit einer Kühlplatte, Fig. 2 eine Ansicht des Elementes nach F.ig. 1, gesehen von der :Seite, an der die Gleichiichterplatte befestigt ist.
Fig. 5 und 6 zeigen schaubildlich je ein Sperrschichtgleichrichterelement mit einer resp. mit mehreren viereckigen Gleichrichter- platten, und Fig. 7 ist eine Ansicht eines SperrEchieht- gieichrichtereleimentes mit neun Gleichrich- terplatten.
Fig. 1 zeigt eine Kühlplatte 1, an der mittels eines Schraubenbolzens 3 die Gleich richterplatte 2 festgeklemmt ist. Diese Platte ist ausschliesslich durch die Öffnungen sicht bar, die von den U-förmigen Einschnitten 4, aus denen die Flügel 7 herausgebogen sind, herrühren.- Die Gleichrichterplatte 2 kann aus einer Tragplatte bestehen., auf der ,sich auf die übliche Weise eine halb- und eine gutleitende Elektrode befinden, die durch eine Sperrsehiclit getrennt sind. Die halb leitende Elektrode kann z.
B. aus einer Se- lenium- oder Kupferoxydulschicht bestehen.
In Fig. ? sieht man die andere Seite des Elementes. Die Einschnitte sind hier gestri chelt dargestellt.. Die z. B. aus einer Schicht aufgespritzten Metalles bestehende gutlei tende Elektrode ist mit 6 bezeichnet; diese Elektrode lässt ringsum den Bolzen ss und am Rande der Platte einen Raum frei. Am Rande sind im vorliegenden Fall mittels Schrauben bolzen 5 vier Klemmplatten 9 angeordnet.
Die in den Fig. 1 und ? abgebildete Bauart kann in bezug auf die Strömung des Kühlmittels Nachteile haben, die darin be stehen, dass diese Strömung durch die ver- schiedenen Richtungen gehemmt wird, in denen die Fliigel 7 angeordnet sind. Die Ele mente nach den Fig. 3 und 4 sind in .dieser Beziehung günstiger, weil die Flügel 7 längs senkrechter, parallieler Linien angeordnet sind.
Die Flügel liegen somit in senkrechten Ebenen, so dass die Strömurg des Kühl mittels., bei<B>der</B> vorausgesetzt ist, dass sie senkrecht erfolgt, möglichst wenig gehemmt wird.
Bei den Elementen nach den Fig. 5 und 6 sind die viereckigen Gleichrichterplatten jeweils mittels sechs Nieten 8, die an zwei parallelen Rändern jeder Gleichrichterplatte angebracht sind, an der Kühlplatte 1 be festigt.
Die Kühlplatte ist im vorliegenden Falle mit einem, resp. mehreren Einschnitten in Form eines<B>I</B> ausgestattet, so dass zwei Flügel entstehen. Das Material ist um Linien herausgebogen, die unweit der mit der Kühl platte verbundenen Ränder der Gleichriehter- platte resp. Platten liegen.
Mit diesen Bau anordnungen wird erreicht, dass die Kühlung in der Nähe .dieser befestigten Ränder mög- liehst günstig ist.
In der untern Hälfte der Fig. 5 ist eine Abwandlung der Flügelkonstruktion abge bildet. In diesem Falle ist. jeweils eine Reihe von Flügeln längs einer einzigen Linie, aber über verschiedene Winkel herausgebogen. Bei dieser Bauart ist die Wärmeabfuhr noch etwas günstiger als bei der mit ungeteilten Flügeln. Diese Unterteilung der Flügel kann selbstverständlich bei sämtlichen beschriebe- nen Elementen vorgesehen sein.
Beim Element nach F'ig. G sind die Flügel 7 so -weit voneinander angeordnet und so zweit herausgebogen, dass an der Rückseite der Gleichrichterplatte noch Raum zum Anbrin gen einer losen, im Querschnitt U-förmigen Kühlplatte 10 verbleibt.
In Fig. 7 ist eine neun Gleichriehter- platten tragende Kühlplatts 1 dargestellt. Auch bei dieser Konstruktion sind ,sämtliche Flügel längs sich parallel zueinander er streckender Linien umgebogen. Diese Linien sind aber in .dieser Figur nicht angegeben, -weil sich die Flügel in der noch nicht aus gebogenen Lage befinden.
Im untern Teil dieser Figur sind die Einschnitte 4 darge- ,aellt, die zur Erzielung von in der untern Hälfte der Fig. 5 abgebildeten Flügeln er forderlich sind.
Es ist klar, dass durch das Vorsehen von aus der Kühlplatte herausgebogenen Flügeln c.in.e Vergrösserung der abkühlenden Ober fläche erhalten wird, die das Zweifache der Oberfläche der betreffenden Öffnungen be trägt.