CH250511A - Elektrolytwickelkondensator mit perforiertem Anodenband. - Google Patents

Elektrolytwickelkondensator mit perforiertem Anodenband.

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CH250511A
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CH
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capacitor
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electrolytic
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


      Elektrolytwickelkondensator    mit perforiertem Anodenband.    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf einen     Elektrolytwickelkondensator,    bei  dem die aus perforiertem     Folienband    be  stehende Anode zusammen     mit    einer Strom  zuführungsfolie zu dem Elektrolyten und mit       Elektrolytflüssigkeit        durchtränkten    Ab  standsstücken     aufgewickelt        ist.     



  In den Schaltungen, in denen vorwiegend  Gleichstrom fliesst, werden vorzugsweise       Elektrolytkondensatoren    verwendet, da sie       gegenüber    andern Kondensatoren, wie sol  chen mit     einem        Papierdielektrikum,    eine  wesentlich grössere Kapazität pro Volumen  einheit ergeben.     Insbesondere    durch Anwen  dung eines der vielen bekannten Auf  rauhungsverfahren wird die     wirksame    Ober  fläche der Anode, die für die Kapazität des  Kondensators massgebend     ist,    noch wesentlich  vergrössert.

   Besonders durch Anwendung  einer chemischen     Behandlung,    des sogenann  ten     Beizens,    ergibt sich eine Oberflächen  vergrösserung und folglich eine Kapazitäts  erhöhung, die viele Male, z. B. achtmal, den  Wert einer unbearbeiteten Anodenoberfläche  von geometrisch gleicher Grösse beträgt.  



  Es hat sich erwiesen, dass die Grösse der  Oberfläche und somit der Kapazität nicht  bis auf     einen    beliebig hohen Wert gesteigert  werden kann.     Einerseits    muss man dem Um  stand     Rechnung        tragen,    dass bei dünnen  Folien     eine    optimale Oberflächenvergrösse  rung     auftritt,    wenn das Anodenmaterial so  weit durchgeheizt     ist,,    dass sich im Material    Poren befinden, die sich von einer Seite bis  zu     andern    erstrecken.     Anderseits    führt die  chemische     Aufrauhung    bei Anoden von  grösserer Stärke, wie z.

   B. bei profilierten  Stäben, ebensowenig zu     einer    Oberflächen  vergrösserung oberhalb     einer    bestimmten  Grenze, da bei einer fortschreitenden Be  handlung die     vorspringenden    Teile der Ober  fläche wieder in     Lösung    gehen.  



  Um nun trotz der obenerwähnten Be  schränkung dennoch     eine    Vergrösserung der  Kapazität pro     Volumeneinheit    des     Konden-          sators    zu erzielen,     besteht    nach der Erfindung  die     Anode    aus wenigstens zwei perforierten  Bändern, die     direkt,    also ohne die Zwischen  fügung einer     Stromzuführungsfolie    für den  Elektrolyten und von Distanzmaterial, an  einander anliegen.  



  Hierbei     ergibt    sich daher eine poröse An  ode von grösserer Oberfläche und     somit    von  grösserer Kapazität,     weil    die Höhlungen in  wenigstens zwei aufeinanderfolgenden Ma  terialschichten angebracht sind. Infolge der  Poren in den Bändern kann der Elektrolyt  bis zu den einander zugekehrten Seiten der  Bänder     durchdringen,    so dass auch     diese     Oberflächen an der     Kapazitätslieferung    teil  nehmen.  



  Die Poren in den die     Anode    bildenden       Bändern    werden vorzugsweise durch eine       chemische        Behandlung    des     Anodenmaterials     erzielt. Durch die     Anwendung    eines Bein  verfahrens werden nämlich Poren von mikro-           skopischen    Abmessungen gebildet, so dass die  wirksame Oberfläche der Anodenbänder an  den     Stellen,    an denen sich die Poren befin  den, nicht     herabgesetzt    wird.

   Ausserdem er  gibt sich durch das Beizen eine unregel  mässige Oberfläche, so dass zwischen den ein  ander zugekehrten Oberflächen der Anoden  bänder Höhlungen vorhanden sind, in denen  die erforderliche     Elektrolytmenge    unter  gebracht werden kann, die sodann durch die  Poren hindurch zugeführt wird. Die Unregel  mässigkeiten der Oberfläche sind jedoch nicht  von solcher Schärfe und     Abmessung,    dass  durch das Anliegen der einander zugekehr  ten Seiten der Anodenbänder eine Beschädi  gung der     dielektrischen    Schicht auf diesen  Oberflächen zu befürchten ist.

   Die endgül  tige     Kapazitätszunahme    hängt daher von  zwei Faktoren ab, von denen     ersterer    das an  sich     bekannte        gründliche        Durchbeizen    und  der zweite das Aufeinanderlegen von wenig  stens zwei     Anodenbändern    ist.  



  Es     ist    klar, dass durch diese Massnahme  eine     wesentliche    Ersparnis des von     einem     solchen Kondensator für eine gegebene Ka  pazität eingenommenen Volumens erzielt  werden kann.     Hieraus    ergibt sieh nicht nur  eine     Ersparnis    an     Material    für das     Kondensa-          torgehäuse,    sondern auch an Material für die       Stromzuführungsfolie    für den Elektrolyten,  falls ein     getrennter    Leiter angewendet wird,  wie es bei den gebräuchlichen Wickel  kondensatoren der Fall ist.

   Ausserdem ist     die,     erforderliche     Elektrolytmenge    wesentlich ge  ringer als bei den gebräuchlichen Wickel  kondensatoren.  



  Da     ein        erfindungsgemässer        Kondensator          äusserst        kleine        Abmessungen    hat, kann bei  Verwendung desselben in einer Vorrichtung,  in der ein zweiter     Kondensator    aufgenommen  ist, z. B. in einer     Abflachungsvorrichtung,     der     Kondensatorwickel    vorteilhaft im Innern  des zweiten     Kondensators    untergebracht wer  den.

   So können     die    beiden Kondensatoren  um denselben     Kern        herumgewickelt    werden,  wenn sie beide vom Wickeltyp sind, woraus  sich     :eine    sehr     wesentliche        Raumersparnis     ergibt.    Der erfindungsgemässe Kondensator wird  in einer     Abflachungsvorrichtung    vorteilhaft  an der Ausgangsseite einer solchen     Vorrich-          tung    verwendet. .  



  In der Zeichnung     ist    in     Fig.    1 ein     Aas-          führungsbeispiel    des erfindungsgemässen       Kondensators    dargestellt, während in       Fig.    2 eine Schaltung einer     Abflachungs-          vorrichtung    dargestellt ist, in der für den  Eingangskondensator ein     Kondensator    be  kannter Bauart und für den Ausgangs  kondensator     ein    erfindungsgemässer     Elektro-          lytkondensator    angewendet ist.  



       In        Fig.    1 ist der Wickelkondensator teil  weise abgerollt zur Verdeutlichung des Auf  baues. Es werden     beim    Aufwickeln vier Bän  der aufgerollt, wobei die Reihenfolge der  Schichten ist: ein Band 1 aus Distanzmate  rial, z. B. absorbierendes Papier, eine Anode  2, die noch näher besprochen wird, wieder  eine     Distanzmaterialschicht    3 und schliess  lich die     Stromzuführungsfolie    4 für den  Elektrolyten, die aus Zinn oder aus Alumi  nium     bestehen    kann.  



  Für die Anode 2 wird Aluminiumfolie       verwendet,    die eine ursprüngliche Stärke von  250     Mikron    hat     und    in einem     Beizbad        bis    zur  Porenbildung behandelt worden     ist.    Die Folie  ist somit gründlich     durchgebeizt.    Der hierbei  auftretende     Oberflächenvergrösserungsfaktor     beträgt     etwa    6.

   Die Folie wird sodann in  einem     Formierelektrolyten    bis zur     gewünsch-          ten        Spannung    formiert und ferner derart ge  faltet, dass zwei     aufeinanderliegende    Bänder       entstehen.    Die     gefaltete    Folie wird dann auf  die     obenbeschriebene    Weise mit den andern  Bändern aufgerollt.  



  Der Vorteil des beschriebenen     Elektrolyt-          kondensators    gegenüber einem bisher bekann  ten Elektrolytkondensator des Wickeltyps  ergibt sich aus folgendem: Für einen bekann  ten Kondensator     mit    einer Kapazität von 80  Mikrofarad bei     einer        Betriebsspannung    von  270 Volt     ist    etwa 70 cm Anodenfolie von  5,5 cm Breite, etwa 70 cm     Stromzuführungs-          folie        und        etwa    70 cm Papier benötigt.

   Für  den beschriebenen     Kondensator    mit gleicher  Kapazität bei gleicher     Betriebsspannung    ist      aber nur etwa 35 cm     doppelte    Anodenfolie.,  also 70 cm gestreckt, von 5,5 cm Breite, etwa  35 cm     Stromzuführungsfolie    und etwa 35 cm  Papier erforderlich.  



  Die Ersparnis geht auch noch deutlich  aus dem Wert für das von den beiden vergli  chenen     Kondensatoren        eingenommene    Volu  men hervor. Dieses ist für einen Wickel be  kannter Bauart 35 cm' und für den beschrie  benen Kondensator 25 cm'.  



  Ein noch weitergehender Vorteil des be  schriebenen     Kondensators    ergibt sich aus fol  gender     Betrachtung:     In einer     Abflachungsvorrichtung,    deren  Schaltung in     Fig.    2 dargestellt     ist,    wird die       gleichgerichtete        Spannung    an den Eingangs  klemmen<I>A</I> und<I>B</I> angelegt. Die der     Gleich-          spannung    überlagerte     Wechselspannung    lie  fert einen Strom, der zur Hauptsache vom  Eingangskondensator     C,    aufgenommen wird.

    In den meisten Fällen wird daher     C,    so be  messen sein, dass er den infolge der Wechsel  spannung fliessenden Strom, den sogenannten  welligen Strom, führen kann, ohne dass eine  übermässige     Erhitzung    des     Kondensators        auf-          tritt.    Das heisst also, dass die Oberfläche des       Stromzuführungsleiters    für den Elektrolyten  von     Cl    so gross sein     muss,    dass die Dichte des    welligen     Stromes    nicht unzulässig hoch wird.

    Die Kapazität des Ausgangskondensators  wird durch die zulässige wellige Spannung       zwischen    den Klemmen C und D bedingt.  Dieser Kapazität wird dann ein möglichst  hoher Wert gegeben, was     in    Anbetracht der  sehr geringen Abmessungen des     Kondensa-          tors    überhaupt keine     Schwierigkeit    bietet.

   Es       ist    daher möglich, die Kapazität der     Ab-          flaehungsvorrichtung    in einem kleinen Raum       unterzubringen.    Der Reihenwiderstand von       C.,    ist zwar etwas grösser als der eines be  kannten     gondensatortyps,    aber dieser Wi  derstandswert spielt keine Rolle, da der von       C,    aufgenommene wellige Strom sehr gering       ist    und die Verluste in diesem Kondensator  gleichfalls sehr gering sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrolytwickelkondensator, bei dem die aus perforiertem Folienband bestehende An ode zusammen mit einer Stromzuführungs- folie zu dem Elektrolyten und mit Elektro- lytflüssigkeit durchtränkten Abstandsstücken aufgewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode aus wenigstens zwei perfo rierten Folienbändern besteht, die direkt an einander anliegen.
CH250511D 1944-03-11 1946-02-13 Elektrolytwickelkondensator mit perforiertem Anodenband. CH250511A (de)

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CH250511D CH250511A (de) 1944-03-11 1946-02-13 Elektrolytwickelkondensator mit perforiertem Anodenband.

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