CH250753A - Elektromagnetisches Relais. - Google Patents

Elektromagnetisches Relais.

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CH250753A
CH250753A CH250753DA CH250753A CH 250753 A CH250753 A CH 250753A CH 250753D A CH250753D A CH 250753DA CH 250753 A CH250753 A CH 250753A
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CH
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coil
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electromagnetic relay
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Urmeny Laszlo
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Urmeny Laszlo
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H53/00Relays using the dynamo-electric effect, i.e. relays in which contacts are opened or closed due to relative movement of current-carrying conductor and magnetic field caused by force of interaction between them
    • H01H53/01Details
    • H01H53/015Moving coils; Contact-driving arrangements associated therewith

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  • Breakers (AREA)

Description


      Elektromagnetisches    Relais.    Die vorliegende Erfindung bezieht -,ich  auf ein     elektromagnetisches    Relais, welches  infolge seiner     äusserst    schnellen Wirkung be  sonders     geeignet        ist    für :den Schutz elektri  scher     Geräte    oder für den Schutz besonders  empfindlicher Teile solcher Geräte.  



  Das erfindungsgemässe Relais weist als       wesentliches        Merkmal        ein    elektromagneti  sches System mit beweglicher Tauchspule  auf,     welche    in Wirkungsverbindung mit  elektrischen Kontakten steht: Die     Kontakte     können entweder direkt von der Tauchspule  betätigt werden, oder diese kann zur Aus  lösung eines. durch eine Feder vorgespannten  Schalters verwendet werden.  



  Es bestehen     versehiedene    Ausführungs  möglichkeiten     eines    solchen Relais und auch  verschiedene     Söhaltungsmö,glichkeiten,    um       selche    Relais     zum    Schutze von elektrischen       Apparaten    anzuwenden. Diese     Möglichkeiten     sollen an Hand von Beispielen näher erläu  tert werden.  



  Ein erstes Ausführungsbeispiel ist in       Fig.    1 dargestellt. 1 ist ein     Magnet    mit einem       zylindrischen    Luftspalt 2, - in welchem sich  eine     Tauchspule    3     befindet,    welche     mittels     Metallbänder 4 axial beweglich aufgehängt  ist. Der Kegel 5 trägt den Kontakt 60, wel  cher mit Kontakt 61 in Berührung     ,gebracht     wird, wenn der Strom in der Spule einen       vorbestimmten    Wert     übersteigt.    Der Kon  takt 60 kann auch an einem der Metallbänder  4 befestigt werden.

   Mannigfaltige     Kontakt-          kombinationen    können durch die Spule be-    tätigt werden. Vorteilhaft verwendet man  dünne     Platindrähte    als Kontaktmaterial.  



       Fig.    2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, in       welchem    ein mit einer Feder vorgespannter  Schalter durch eine bewegliche     Tauchspule     betätigt wird. Die Ziffern 1 bis 5 bezeichnen  ähnliche Teile wie in     Fig.    1. Der Kegel 5  trägt     ein        Aluminiumröhrchen        6"    an welchem  ein     feiner    Draht 7 befestigt     ist.    Die Kontakte  8, 9 und 11, 12 sind geschlossen,     wenn    der  Stab 13 nach unten gepresst ist.

   Der Stab 13  wird im Führungsstück 17     durch,die    Feder<B>16</B>       nach    oben gedrängt und wird gegen die  Federkraft durch den kürzeren Arm des       Hebels    1,5, welcher in die Rille 14 eingreift,  zurückgehalten. Der Hebel 15 ist bei 19 ge  lagert und wird durch die Feder 18 mit einer  Kraft, welche nicht genügt, um die Kraft  der Feder 16 vollständig aufzuheben, im     Uhr-          zeigersinn    gedrängt. Der längere Arm des  Hebels 15 wird durch den Hebel 20, welcher  bei 211 gelagert ist, zurückgehalten. Der  Hebel 20 wird durch den Stein 28, welcher  am Hebel 22 befestigt ist, zurückgehalten.  Der Hebel 2.2 ist bei     2,3    gelagert.

   Die Be  wegung des Hebels 22 wird im Uhrzeigersinn  durch die verstellbare Schraube     24    begrenzt.  Der Hebel 22 wird durch die     einstellbare     Feder 25 im Uhrzeigersinn .gedrängt. Die  Stifte 26 und 27     werden    durch Teile 71 und 7=  des Drahtes 7 betätigt. Teil 7' ist rechts von  Stift 26 und. Teil 72 ist links von Stift     2'7.     



  Wenn die Spule 3 nach links bewegt  wird,     ,so    zieht Teil 71     .des        DTahtes,    den     Stift         <B>26</B> und dreht den Hebel 22 im Gegenuhr  zeigersinn, und     wenn    die     Spu'lie    nach rechts  bewegt wird, so zieht Teil<B>7'</B> den     Stift    27  und dreht ,den Hebel 22     ebenfalls    im Gegen  uhrzeigersinn.

       Also,    in welcher Richtung  auch der Strom in der     Spule        fliesst,    der  Hebel 2'2     wird        im.        Gegenuhrzeigersinn    ge  dreht, und die     Einrichtung    kann von Gleich  strom beliebiger     Richtung    oder auch von       Wechselstrom    betätigt werden.  



  Wenn der durch     die        Spule    3 fliessende  Strom allmählich     zunimmt,    dann resultiert       Zunächst    keine     Bewegung    des     HebeAs    212, bis  die     elektromagnetische    Kraft,     welche    auf die  Spule wirkt, die     Kraft    der     Feder    25 erreicht.

    Sobald diese Kraft überstiegen     wixd,        wird     der Hebel 22     im        Gegenuhrzeigersinn    gedreht,  wobei     nacheinander    die Hebel 20 und 15 und  der Stab 13     freigelassen    werden. Wenn der       Knopf    29 nach unten gedrückt     wird,    kehren  der Stab 13 und die Hebel 15, 20 und 22 in  ihre     ursprüngliche    Lage zurück.  



  Durch Regulierung der     Spannung    der  Feder 25 kann der Stromwert, bei     welchem     der Schalter betätigt werden soll, eingestellt  werden. Man kann die Feder 25 weglassen  und den Hebel 22     einseitig        belasten,    so dass  die Schwerkraft das     nötige    Drehmoment lie  fert. Wenn     grösste        Empfindlichkeit    gewünscht  wird, dann kann der Hebel 22 genau aus  balanciert werden. Es kann zwischen Draht 7  und     Stifte    26 und 27 ein     Zwischenraum    vor  gesehen werden.  



       In    den     Ausführungsbeispielen    nach den       Fig.    3 und 4 ist das     Verhältnis    von Empfind  lichkeit zur     Präzision    der mechanischen     Aus-          führung    verbessert,     mit    andern Worten eine  höhere Empfindlichkeit ist erreichbar bei     un-          geändertem        Mechanismus,    oder eine verein  fachte     mechanische    Ausführung kann ange  wendet werden bei gleichbleibender Empfind  lichkeit.  



       Im.        Ausführungsbeispiel    der     Fig.    3 ist  ein     elektromagnetisches    System mit     einer        be-          wegliclhen        Spule    3 zur     Schliessung    eines elek  trischen     Stromkreises    angewendet, welcher  einen     Elektromagneten        30        und        eine    Strom-         quelle    31 enthält und zur Auslösung eines  durch eine Feder vorgespannten     Schalters     eingerichtet ist.

   Der     Stromkreis    enthält fer  ner die Kontakte 32, 33, welche durch den       vorgespannten    Schalter im Momente der Aus  lösung     geöffnet    werden.  



  Die axial bewegliche     Spule    3 ist mit der  Spule eines zu schützenden elektrischen     Mess-          instrumentes    G     in    Serie geschaltet. Zwei wei  tere Kontakte 34, 35 des     vorgespannten,Schal-          ters    sind     mit    dem Hauptkreis des     Messinstru-          mentes    in Serie     geschaltet.    Der vorgespannte  Schalter wird durch den bei 3.7 gelagerten  Hebel 36 in der     eingeschalteten    Position ge  halten.

   Der Kontakt 38 ist auf einem mit     der     Spule 3 verbundenen Stab befestigt und ist  durch Kontakte 39, 40 zur Schliessung     eines     Stromkreises     bestimmt,    welcher die Batterie  31 und     die    Spule     @30    enthält. Eine     Drackfe-der     41 hält den Hebel 36 in der     gezeichneten     Lage. Auf den Hebel     3-6    ist ein isolierter be  weglicher Kontakt 42 gegenüber dem     festen          Kontakt    43 befestigt.  



  Wenn der Strom, der durch das Instru  ment G und die Spule 3 fliesst, einen     vorbe-          stimmten    Wert übersteigt, schliessen die Kon  takte     38-39    oder     38-40    den Stromkreis,  welcher die Batterie 31 und die Spule 30 ent  hält. Der Hebel 36 wird nach rechtsbewegt,  den Stab 13 befreiend, so dass die Feder 16  die     Kontakte    32, 33, 34 und 35 löst, wodurch  die Stromkreise des     Messinstrumentes    G     und     der     Batterie    31 unterbrochen werden.

   Das       gleichzeitige    Schliessen der     Kontakte    42, 43       bewirkt        das        Kurzschliessen    des Instrumen  tes G.  



  Im     Beispiel    nach     Fig.    4 fällt     das    beweg  liche,     Spulensystem,    welches im Stromkreis  des zu schützenden     Messinstrumentes        ge3ehal-          tet    ist, mit dem     elektromagnetischen    System,       welches,    die Auslösung des vorgespannten  Schalters besorgt,     zusammen.    Mit andern       Worten,    die bewegliche Spule, welche z. B.

    so     ausgeführt    sein kann,     wie        in        Fig.    2 darge  stellt, ist so     eingerichtet,    dass sie selbst die  Auslösung des Schalters bewirkt,     wenn    ihr  von einer Batterie     ein        zusätzlicher    Strom     zu-          geführt        wird.    Wenn der .Strom, welcher durch      das zu schützende Instrument und durch die  Spule der     Schutzeinrichtung    fliesst, einen vor  bestimmten     Wert    übersteigt, dann werden  durch die Spule der Schutzeinrichtung Kon  takte geschlossen,

   welche den Batteriekreis  schliessen, wobei durch     die    Spule der Schutz  einrichtung ein zusätzlicher Strom fliesst, so  dass die auf die Spule wirkende elektromagne  tische Kraft ausreicht, um den vorgespannten  Schalter zu betätigen     und    gleichzeitig auch  den     Batteriekreis    zu unterbrechen.

   In dem in       Fig.    4 dargestellten     Schaltschema    ist 3 die       bewegliche    Spule der     Schutzeinrichtung,    G ist  das zu schützende Instrument, 34 und 35     sind          Kontakte,    welche durch den nicht dargestell  ten vorgespannten     Schalter    betätigt     werden,     39 und 40 sind bewegliche Kontakte, welche       mechanisch    mit der Spule 3 verbunden sind.  und 38 ist ein fester     Kontakt,    welcher mit       Kontakten    39 und 410 in     Berührung        gebracht.     werden kann.

    



  Die Batterie 31 ist zwischen dem     Kontakt     38 und dem     Mittelpunkt    des Widerstandes 44  geschaltet, der parallel zur Spule 3 geschaltet.  ist. Der Widerstand 44     kann    auch weggelas  sen werden und die Batterie     zwischen    dem  Kontakt 38 und einer     Mittelanzapfung    der  Spule 3 geschaltet werden.  



  Der Kontakt 38 ist über Kontakte 45 und  Widerstand 46 mit     einem.    Pol des     Instrumen-          tes    G verbunden.     Kontakte    47 dienen zur  Unterbrechung des Batteriekreises und Kon  takte 48 zum     Kurzschliessen    der Spule des     In-          strumentes    G, um ihre     Dämpfung    zu vergrö  ssern. Alle Kontakte werden durch den vor  gespannten     .Schalter    betätigt.  



  Der vorgespannte     Schalter    ist gewöhnlich  eingeschaltet und schliesst Kontakte 34, 35  und 47. Wenn der durch das Instrument G  und Spule 3 fliessende Strom einen vorbe  stimmten Wert übersteigt,     dann    bringt die  Spule 3 entweder den Kontakt 39 oder 40 mit  Kontakt 38 in     Berührung,    je nach Strom  richtung. Angenommen, dass -die Stromrich  tung eine solche     iet,    dass die Kontakte 38 und  40 in     Berührung    gebracht werden, dann fliesst  der Batteriestrom durch den Widerstand 44  in einer solchen Richtung, dass durch die    Spule 3 ein zusätzlicher Strom fliesst, wo  dureh der     ursprünglich    durch die Spule 3 flie  ssende Strom wesentlich vergrössert wird.

   Die  Bewegung der Spule 3 wird dabei durch eine  wesentlich vergrösserte Kraft hervorgerufen,  welche     ausreicht,    um     ,dien        vorgespannten'3,chal-          ter    auszulösen. Dadurch werden die     Kontakte     34, 35 und 47 geöffnet und Kontakte 48 ge  schlossen.

   Die Kontakte 45 werden     durch    den  vorgespannten Schalter nur während der  Druckknopf über die normale     eingeschaltete     Lage gepresst wird,     betätigt.    Wenn     die    Kon  takte 45 geschlossen sind, dann ist das Instru  ment G über Widerstand 46 mit der     Batterie     31 verbunden und zeigt die     Batteriespan-          nung    an.  



  Im     Ausführungsbeispiel    .der     F.ig.    5, ist 3  die bewegliche Spule der     Schutzeinrichtung,     G das zu schützende Instrument; ferner sind  34, 35 die durch den nicht dargestellten vor  gespannten     Schalter    betätigten Kontakte, 39,  40' zwei bewegliche,     mechanisch    mit der  Spule 3     verbundene,    aber elektrisch isolierte       Kontakte        und        3\8    ein     fester    Kontakt, mit     wel-          chem    .die     Kontakte    39,

       40'    in Berührung     ge-          bra,cht    werden     können.     



  Die     Batterie    31 ist zwischen den     Kon-          takten    39, 40'     geschaltet,    eine     Mittelanzap-          fung    der Batterie ist mit der Spule 3 ver  bunden. Der Widerstand 58 ist fakultativ  und dient zur Strombegrenzung. Die Kon  takte 47 dienen zur Unterbrechung des     Batte-          riekreises    und werden von dem vorgespannten  Schalter     betätigt.     



  Im Gebrauch ist der vorgespannte Schal  ter     gewöhnlich    eingeschaltet, wobei die Kon  takte 34, 35 und 47 geschlossen sind.     Wenn          das        Instrument    G überlastet wird,     dann    über  steigt der durch die Spule 3     fliessende        Strom     einen     vorbestimmten    Wert und bringt ent  weder den Kontakt 3-9 oder Kontakt     4W    mit  dem festen Kontakt 38     in        Berührüng,    je nach       Stromrichtung.,Angenommen,    dass die Strom  richtung eine solche ist,

   dass die Kontakte 38  und 40' in Berührung gebracht werden, dann  fliesst Strom aus der     Hälfte    der     Batterie    31       in        einer        sollchen        Richtung,        dass        ein.    zusätz  licher Strom durch die Spule 3 fliesst, wo-      durch die Bewegung der Spule     unterstützt     wird.

   Die Bewegung der Spule 3 wird     also     durch eine wesentlich vergrösserte Kraft her  vorgerufen, welche zur     Auslösung    des vorge  spannten Schalters     und    somit zur Öffnung  der     Kontakte    34, 35 und 47 verwendet wird.  



  Die     Vorspannung    des     .Schalters    kann in  allen Beispielen anstatt durch eine Feder,  durch andere     Mittel,    zum Beispiel durch die  Schwerkraft, bewirkt werden.  



  Im     Ausführungsbeispiel    der     Fig.    6 wird       das    bewegliche elektromagnetische System  zur Betätigung elektrischer Kontakte ver  wendet, welche     eine    Last zum zu schützen  den     Instrument    parallel schalten. M ist das  zu schützende     Instrument,    1 und 2 sind       Seriewiderstände,   <B>3</B> ist ein     Widerstand,    wel  cher zu M     und    1 parallel geschaltet wird  durch Betätigung der     Kontakte    4, P ist die  Spule eines beweglichen     Spulensystems    mit  axial beweglicher Spule.

   Die Kontakte 4 sind  am beweglichen     Spulensystem    P befestigt.  Die Schliessung der     Kontakte    erfolgt, wenn  der durch die Spule P fliessende Strom einen       vorbestimmten    Wert übersteigt. Die grösste       Verminderung    des durch     M    fliessenden Stro  mes     wird    erreicht, wenn der Wert des Wider  standes 3 Null ist.  



       Oft    ist .der     Ko@ntaktdrwck    äusserst gering,  und dadurch wird ein unbestimmter Kon  taktwiderstand in den Stromkreis eingeführt.  Um     diesen        Kontaktwi:derstandmöglichst        nied-          rig    zuhalten,     können        eine    Anzahl     Kontakte     parallel     geschaltet    werden.  



  Ein     besseres        Resultat    kann     erreicht    wer  den, wenn die verschiedenen     Kontakte    zu     ver-          sehiedenen    zweckmässig     ,gewählten        Punkten     des     Stromkreiees        (geführt    werden.  



       In        Fig.    7 ist M das zu schützende Instru  ment, 1 und 2' sind     Seriewiderstände,    P ist  die Spule     ,des.    beweglichen     elektromagneti-          schen        Systems,    4     u4d    5 sind Kontakte, wel  che durch das     genannte        System        gleichzeitig     oder     angenähert        glLichzeitig        betätigt    werden,

         wenn    der Strom     einen        vorbestimmten    Wert       ü        'ber,        steigt.        Je        kleiner        das        Verhältnis        des          durch    .das     Instrument        fliessenden    Stromes  zum     Gesamtstrom        ist,    um so wirksamer     äst       der Schutz.

   Das     günstigste    Verhältnis, kann  berechnet werden, und wenn man zur       Tereinfachung        annimmt,    dass     die    -Kontakt  widerstände     R4    und     R,    der     Kontakte    4 und 5  einander gleich sind, dann findet man, dass  folgende     Gleichung    befriedigt werden muss:

         Rbi        +        R'    =     Rz        +        R4,     wenn     R,,        -f-        Rz   <I>=</I>     konst.     



  wo     Rm    = Widerstand von M       R,    = Widerstand von 1       BZ    =Widerstand von 2.  



  Mehr als zwei Paar     Kontakte    können an  gewendet werden, welche verschiedene Ab  schnitte des     Stromkreises        kurzschliessen.     



  Im Beispiel der     Fig.    8 wird eine     Brücken-          schaltung    angewendet. M ist das zu schüt  zende Instrument, P ist die Spule des     be-          wegliehen        ellektromagnetis,chen        Systems,        L,          2:,    3 und 4     )sind    die vier Arme der Brücke,  deren Widerstände     R,,        R2,        R3    und     R4    sind,  5 ist ein Widerstand mit dem Wert X, wel  cher auch Null sein kann, und 6 ist ein Kon  takt, welcher von P betätigt wird, wenn :

  der  durch P fliessende .Strom einen     vorbestimm-          ten    Wert übersteigt, wobei der Widerstand  5 zu 4     parallel        geschaltet    wird. Die Wider  stände der Arme können zum Beispiel so ge  wählt werden, dass gegenüberliegende Arme  gleiche aber     nebeneinanderliegende    verschie  dene Widerstände     besitzen,    zum Beispiel im       Verhältnis    1:100. Es ist klar, dass eine  solche Brücke stark     unabgeglichen    ist und ein  grosser Teil des     Gesamtstromes    durch das In  strument fliesst.  



  Die Arme der Brücke können     irgendv7el-          che        Widerstandswerte    haben von Null bis  unendlich, vorausgesetzt,     :dass        die    Brücke ge  nügend     unabgeglichen    ist, so     dass    ein brauch  barer Teil des     Gesamtstromes    durch das In  strument fliesst. Wenn der Strom einen     vor-          bestimmten    Wert übersteigt und das beweg  liche System die     Kontakte    6 schliesst, dann  wird der durch M fliessende .Strom geändert.

    Durch entsprechende Wahl der verschiedenen       Widerstandswerte    kann erreicht werden, dass  der durch M fliessende     Strom    durch das      Schliessen der Kontakte 6     verringert,    oder auf       INTull    reduziert, oder in     seiner    Richtung ge  ändert und verringert wird. Der Widerstand  4 kann auch weggelassen werden.  



  Im Beispiel der     Fig.    9     sind    gleiche Teile  gleich bezeichnet,     wie    in     Fig.    B. Zusätzliche  Kontakte 8     sind    vorgesehen,     mittels        welcher     der     Wid@erstandr    7,     .welcher    auch den Wert Null       haben    kann, parallel zu Arm 2 der Brücke  geschaltet werden kann. Die     Kontakte    8 wer  den durch das     bewegliche    System     betätigt.    Die  Widerstände 2 und 4 können weggelassen  werden.  



       Fig.10    ist das     Schaltschema        eines        weiteren     Ausführungsbeispiels. Gleiche Teile sind  gleich bezeichnet, wie in     Fig.    9. Durch das       bewegliche    Systembetätigte,     zusätzlielie    Kon  takte 9 sind vorgesehen,     mittels    welcher der  Widerstand 10 zu Arm 1 der Brücke parallel  geschaltet werden kann. Wenn der durch P  fliessende Strom einen     vorbestimmten    Wert       übersteigt,    dann werden Kontakte 6 geschlos  sen.

   Wenn der Strom einen andern     vorbe-          stimmten    Wert, welcher grösser ist als der       erstgenannte,    übersteigt, dann werden auch  die Kontakte 9 geschlossen. Wenn die Wider  standGwerte entsprechend gewählt werden,  dann kann erreicht werden, dass wenn nur die       Kontakte    6 betätigt werden, der Strom durch       1I    in seiner Richtung geändert und zum Bei  spiel auf<B>10%</B> des ursprünglichen Wertes  reduziert wird.

   Wenn der Strom weiter an  steigt und     Kontakte    9 betätigt werden, dann  ist bei entsprechender Wahl des     Widensitan-          des    10 die Brücke näher zur Gleichgewichts  lage     a'1,geglichen,    und der durch M fliessende  Strom ist zum Beispiel auf 1 % des ursprüng  lichen Wertes reduziert.

   Der Zweck dieser       Anordnung    ist, um     sicherzustellen,    dass bei  mässiger Überlast,     wenn    der Kontaktdruck  nur gering ist und deshalb ein     unbestimmter     Kontaktwiderstand eingeführt wird, die       Stromrichtung    in M     tatsächlich.        -geändert     wird, um 'irrtümliche     Instrumentablesungen     zu vermeiden.

   Bei     schwerer        Überlast    ist der       Kontaktdruck        genügend,        um        sicheren    Kon  takt zu machen, und     dann    ist es von     Vorteil,       wenn     .die        Brüoke    .näher zur     Gleichgewichts-          lage        abgeglichen    wird.  



  Im Beispiel der     Fig.    11     sind    wieder       gleiche        Teile    gleich bezeichnet wie in den       Fig.    8, 9     und    10.

   Wenn der Strom     einen     vorbestimmten Wert übersteigt,     dann    werden       Kontakte    6 geschlossen, wodurch der durch M  fliessende     Strom    verringert und     in    seiner       Richtung    geändert     wird.    Bei weiterer Zu  nahme des Stromes werden     die    Kontakte 9  geöffnet, aber die     Kontakte    6 weiter ge  schlossen gehalten, wodurch die Brücke  näher zur     Gleichgewichtslage    abgeglichen  wird. Der Widerstand 4 kann weggelassen  werden.

   Wenn der Strom     in;    umgekehrter  Richtung fliesst, dann wird der     Kontakt    6  durch das bewegliche System in umgekehrter       Richtung    bewegt, wodurch der     Widerstand     <B>11</B> zum Widerstand 4     parallel        geschaltet     wird.

   Der Widerstand 11 wird so gewählt,  dass, wenn 11 zu 4     parallel        geschaltet    wird,  die     Brücke    näher zur     Gleichgewichtslage    ab  geglichen, aber die     Richtung    des     Stromes    in  21 nicht geändert     wird,    so dass, in welcher  Richtung     auch    der Strom fliesst, wenn er  einen     vorbestimmten        Wert        übersteigt,    der  Strom in M     fliesst    in     umgekehrter    Richtung,  dadurch anzeigend,

       .dass    eine     Überlast    vor  handen ist.  



  In allen obigen Beispielen können Wider  stände, anstatt     durch        Parallelschaltang     anderer Widerstände, durch andere bekannte  Methoden, zum Beispiel durch Kurzschliessen  geeigneter Teile, geändert werden.  



  Die     Fig.    12, 13, 14 und 1-5 beziehen sich  auf     Ausführungsbeispiele,    die zum     Schutze     solcher Instrumente und     Apparate    geeignet  sind,     welche    durch den magnetischen Fluss       einer    Spule,     welche    im     folgenden    die Haupt  spule     genannt    werden soll, betätigt werden.

    Eine     Hilfsspule    wird vorgesehen, die     no.r-          malerweise        nicht    im     Stromkreis,        tingesrhaltet     ist oder deren     Amperewindungen        klein     gegenüber der     Amperewindungen        der    Haupt  spule sind, wobei     Mittel    vorgesehen     sind.,

            um    das Verhältnis der     Amperewindun-          gen    der Hauptspule zu den     Amperewindun-          gen    der Hilfsspule so zu ändern,     .dass    der           resultierende    magnetische     Flug    der beiden  Spulen zu einem     kleineren.    Wert, oder zu  Null, oder zu einem     kleineren    Wert von  umgekehrter Richtung     reduziert    wird.

   Am       einfachsten    verwendet man eine Spule mit  einer     Anzapfung,        und-man        verwendet        einen     Teil der Spule als die Hauptspule und einen  andern Teil als die Hilfsspule.  



  In     Fig.    12     ist    22 die     Hauptspule,    21 die  Hilfsspule, 13 ist die Spüle eines elektrisch       betätigten.        beweglichen        Systems,   <B>23</B> sind  elektrische     Kontakte,    welche durch das, ge  nannte     System    betätigt     werden.    Wenn der  durch 13 fliessende Strom einen vorbestimm  ten Wert     übersteigt,    dann     werden.        Kontakte          23    geschlossen und Spule 21 wird zur Spule  22 parallel geschaltet,

   so     dass    der Strom in  21 in     entgegengesetzter    Richtung zum  Strom in 22 fliesst,     wodurch    der     magnetische     Fluss     herabgesetzt    wird. Zum Beispiel im  Falle eines     Drebspulgalvanometers    bedeutet  dies die     Herabsetzung    .des Drehmomentes.

    Wenn der Widerstand der Drahtverbindun  gen, die Feder inbegriffen, klein ist gegen  über     dem.    Widerstand der -Spulen und die  Spülen     mit    der gleichen Drahtstärke ge  wickelt sind, dann sind die     Amperewindun-          gen    der beiden Spulten     gleich,    aber von     ent-          gegenge        etzter    Richtung,     und    das resultie  rende Drehmoment ist Null.  



  Ein wirksamerer Schutz wird erreicht,  wenn die Hilfsspule mit     stärkerem    Draht  gewickelt wird als die Hauptspule, oder  wenn die Hilfsspule aus mehreren parallel       geschalteten    Wicklungen besteht, so dass .die       Amperewindungen    der Hilfsspule auf einen  höheren Wert gebracht werden, als die Am  perewindungen der     Hauptspule.    Wenn     das          Instrument        überlastet    und die     Kontakte,

       durch     welsche    die     Hilfsspule    zur     Hauptspule          parallel        geschaltet    wird, geschlossen werden,  dann     wird    das Drehmoment sofort umge  kehrt und die     Bewegung    des     beweglichen     Teils des     Instrumentes        aufgehalten,    bevor  eine     namhafte    Ablenkung     von,der        uxsprüng-          hahen    Lage     erreicht        wird,

      und der beweg  liche Teil des Instrumentes bewegt sieb in         umgekehrter        Xichtung    über die     Nullstelle     bis zum Anschlag,  Eine     ähnliche        Wirkung    kann erreicht  werden, wenn     geeignete        Ohmsahe        Wieder-          stände    mit den     Spulen    in Serie oder parallel       geschaltet    werden.

   Im Beispiel der     Fig.    13     ist     2,1 die Hilfsspule, 2'2 die Hauptspule, 23     .sind     Kontakte und     24    ist ein Widerstand,     wel-          aher        reit    der Hauptspule in Serie geschaltet  ist. Wenn die Kontakte 23 geschlossen wer  den, dann sind die     Amperewindungen    der  Hilfsspule grösser als die     Amperewindungen     der Hauptspule, und die     Richtung        des    Dreh  momentes ist somit geändert.  



  Wenn ,die     Justierung    eine     solche    ist,     däss     das umgekehrte Drehmoment, welches aus  der     AddieTung    der     Felder    der beiden     Spulen     resultiert, ca.     17o    des.

   Drehmomentes ist,       welches    durch .die     Hauptepule    allein erzeugt  würde, dann erreicht bei     100facher    Über  last der     bewegliche    Teil des     Instrumentes     den Anschlag     mit    der gleichen Wucht, wie  wenn das Instrument mit einer normalen       Vollast    von umgekehrtem Vorzeichen belastet  wäre, und auf diese     Art    ist     -aleo    ein sehr  wirksamer     Schutz    geschaffen.  



       Jedes    beliebige     Verhältnis,    der Ampere  winidung der     beiden    Spülen kann durch ge  eignete Wahl der Drahtstärken oder durch  geeignete     Seriewiderstände    erreicht werden.  Auch verschiedene     Anzapfunb    n der Spulen  und     Widerstände    können zu den Kontakten  geführt werden, so dass bei     verschiedenen     Arten von Belastungen verschiedene Teile  des Stromkreises parallel geschaltet werden.

         Es    kann zum Beispiel so erreicht werden.,  dass, wenn das Instrument     mit,der    richtigen  Polarität überlastet wird, das Drehmoment  der Hauptspule durch     .das    Drehmoment der       Hilfsspule    überkompensiert wird, aber wenn  das Instrument bei     umgekehrter    Polarität  überlastet wird, dann wird das Drehmoment  der Hauptspule nur     tei'hveise    kompensiert,  so dass der bewegliche Teil     sich    bei beiden  Arten von Überlast in     umgelkehrter    Rich  tung bewegt.  



  Im Beispiel der     Fig.        1,4    ist 21 die Hilfs  spule, 22 .die Hauptspule, 23, 26 und 27 sind      Kontakte, 24 und     2'5    sind     Widerstände.     Wenn das     Instrument    überlastet wird durch  einen Strom von gleicher Polarität wie in  normalem Gebrauch,     :

  dann    werden die Kon  takte 2'3 und 27     geschlossen    und das Dreh  moment wird dadurch     umgekehrt,    wie im  Beispiel .der     Fig.    13, aber     wenn,die        Überlast     umgekehrte Polarität besitzt, dann werden  die     Kontakte    2,3 und     216        geschlossen,        und        wenn     der Widerstand 25 einen geeigneten.

   Wert  hat, dann sind die     Amperewindungen    der       Hilfsspule    kleiner     als    die     Amperewindungen     der     Hauptspule,        und    das     Drehmoment    der       Hauptspule    ist nur     teilweise    kompensiert.  Somit bewegt sich der bewegliche Teil des       Instrumentes    in umgekehrter Richtung bei  jeder     Überlast.     



  Im Beispiel der     Fig.    15 ist die Hilfsspule  21 in Serie geschaltet mit der Hauptspule  22. Das Feld der Spule 211 ist dem Feld der  Spule '22 entgegengesetzt gerichtet, aber da  die Spule 21 nur wenige     Windungen    hat,  sind die     Amperewindungen    der     Hilfsspule     gering. Im Falle von     Überlast    werden     Kon-          takte    23     geschlossen,    wodurch der Wider  stand 24, welcher den Wert Null haben  kann, zur Spule 2,2 parallel     geschaltet    wird,  so dass die     Amperewindungen    der Spule 21  diejenigen der Spule 22 überkompensieren.  



  Die Anzahl Windungen der Hilfsspule  wird man vorteilhaft klein halten, um       Wickelraum    zu sparen. Die Hilfsspule kann  unter Umständen nur aus einer halben Win  dung bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetisches Relais, gekennzeich net durch ein .elektromagnetis,ches System mit beweglicher Tauchspule, welche in Wirkungs- verbindung mit elektrischen Kontakten steht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektromagnetisches Relais nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung elektrischer Kontakte da durch erfolgt, dass die Tauchspule die Aus lösung eines vorgespannten Schalters be wirkt.
    2. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tauchspule parallel zur Spulenachse be weglich angeordnet ist. 3. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule auf feine Metallbänder aufge hängt ist.
    4. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Element mit der Tauchspule verbunden ist, das mit einem drehbaren Element derart zusammenarbeitet, dass das drehbare Element durch das erstgenannte Element immer in der gleichen Richtung bewegt wird, unabhängig von der Bewegungsrichtung der Tauchspule, und dass das drehbare Element dazu dient, den vorgespannten ,Schalter auszulösen.
    5. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Element ein zweiarmiger Hebel ist, dessen Arme je einen Stift tragen, und das erstgenannte Element so ausgebildet ist, dass, wenn es sich nach vorn bewegt, der eine Stift, und wenn es sich nach hinten bewegt, der andere Stift mit dem Element gekuppelt ist, so dass der Hebel in beiden Fällen in der gleichen Richtung gedreht wird. 6.
    Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Element gebogene Drahtteile aufweist, wobei ein Drahtteil vor dem einen Stift und ein anderer Drahtteil hinter dem andern Stift angeordnet ist. 7. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Kontakte vorgesehen sind, welche dazu bestimmt sind, die Spule eines Dreh spulinstrumentes kurzzuschliessen, um die Dämpfung des Instrumentes zu erhöhen, wenn das Relais zum Schutze des Drehspul- instrumentes angewendet wird. B.
    Elektromagnetisches Relais nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elektromagnetische System mit der Tauch spule dazu dient, einen elektrischen Strom kreis, welcher ein elektromagnetisches System und eine Stromquelle enthält,- zu schliessen, wobei das letztgenannte elektromagnetische System zur Auslösung eines vorgespannten Schalters eingerichtet ist. 9.
    Elektromagnetisches Relais nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elektromagnetische System mit der Tauchspule dazu dient, einen elektrischen Stromkreis, welcher die Tauchspule und eine Stromquells enthält, zu schliessen, wobei die Einrichtung eine solche ist, dass der durch die Tauchspule fliessende Strom durch das Schliessen des die Stromquelle enthaltenden Stromkreises erhöht wird. 10.
    Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das elektromagnetische System auch zur Auslösung eines vorgespannten Schalters ein gerichtet ist. 11. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es einen durch einen beweglichen Teil des Relais betätigten Schalter enthält, der den Stromkreis der Stromquelle unterbricht, wenn der vorgespannte Schalter ausgelöst wird.
    12. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromquelle an einen Umschalter ange schlossen ist, derart, dass die Stromquelle zwischen dem Pol des Umschalters und einem Punkte, welcher ein elektrisches Potential besitzt, welches. zwischen den Potentialen der Enden der Tauchspule des elektromagneti sehen Systems liegt, geschaltet ist und der Umschalter auch an die beiden Enden der Tauchspule angeschlossen ist.
    <B>13.</B> Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein angezapfter Widerstand zur Tauchspule des elektromagnetischen Systems. parallel ge schaltet ist, die Stromquelle zwischen der Anzapfung des Widerstandes und einem Schalterkontakt geschaltet ist und die zwei Enden des Widerstandes an weitere Schalter kontakte angeschlossen sind und die Schalter kontakte, durch dae-elektromagnetische,System betätigt werden.
    14. Elektromagnetisches Relais nach Un- teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzapfung der genannten Stromquelle an das. eine Ende der Tauchspule des. elek tromagnetischen Systems angeschlossen ist, das andere Ende der Tauchspule und die zwei Pole der Stromquelle an Schalterkontakte, welche durch das elektromagnetische System betätigt werden, angeschlossen sind. 15.
    Elektromagnetisches Relais nach Pa tentanspruch, geeignet zum Schutze von In strumenten und Apparaten, welche eine Spule besitzen, genannt die Hauptspule, dadurch gekennzeichnet, dass auch eine Hilfsspule vorgesehen ist; wobei die Spulen und die elektrischen Kontakte des elektromagneti schen Systems so geschaltet sind, @dass, wenn der durch das Relais fliessende -Strom einen vorbestimmten Wert übersteigt und die Kon takte betätigt werden, das Verhältnis der durch die Spulen fliessenden Ströme dadurch geändert wird.
    16. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 15, in welchem durch Betäti gung der Kontakte der resultierende magne tische Muss der beiden Spulen geändert wird. <B>17.</B> Elektromagnetisches Relais nach<B>Un-</B> teranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsspule gewöhnlich nicht im Strom kreis liegt, wobei durch Betätigung der Kon takte die Hilfsspule zur Hauptspule parallel geschaltet wird. 18.
    Elektromagnetisches Relais, nach Un teranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen aus Drähten verschiedener.Stärke gewickelt sind, um das Verhältnis der Am perewindungen auf einen gewünschten Wert zu bringen. 19. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass Widerstände mit den .Spulen in Serie ge schaltet sind, wobei durch Betätigung der Kontakte die eine Spule und, ihr Seriewider- ,stand parallel zur andern Spule und ihrem Seriewiderstand geschaltet wird.
    20. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Kontakte vorgesehen sind, welche so geschaltet sind, dass wenn das Instrument so überlastet wird, dass der Strom in der nur- malen Richtung fliesst, die Amperewindungen der Hilfsspule grösser sind als diejenigen der 13auptspule, während, wenn das Instrument so überlastet wird, dass die Stromrichtung umgekehrt ist,
    die Amperewindungen der Hauptspule grösser als diejenigen der Hilfs spule sind. 21. Elektromagnetisches Relais nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Widerstände zu zwei Teilen des Strom kreises parallel geschaltet werden, wobei der eine der genannten Teile aus dem zu schüt zenden Instrument und einem mit dem In strument in Serie geschalteten Widerstand, der andere der genannten Teile aus dem zu schützenden Instrument,
    dem genannten Widerstand und einem weiteren in Serie ge- sehalteten Widerstand besteht. 22. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 2,1, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Wriderstände,des Instrumentes und des erstgenannten Widerstandes gleich ist der Summe der Widerstände des zweit genannten Widerstandes und einer der Kon takte.
    23. Elektromagnetisches Relais nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Instrument zwischen zwei gegenüberlie genden Ecken einer Brücke geschaltet ist, wobei die Verbindungen für die Stromzufuhr an den andern zwei gegenüberliegenden Ecken der Brücke angeschlossen sind, die Tauchspule des elektromagnetischen Systems mit der Leitung für die Stromzufuhr in Serie geschaltet ist, die Widerstände der Brückenarme so gewählt sind, dass die Brücke unabgeglichen ist,
    und die genannten Kontakte so geschaltet sind, dass wenn sie betätigt werden, der Widerstand mindestens eines der Brückenarme geändert wird, wo durch der Strom, der durch das Instrument fliesst, geändert wird. 24. Elektromagnetisches Relais nach Vn- teranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die Kontakte betätigt werden, ein oder mehrere Widerstände mindestens zu einem Brückenarm parallel geschaltet werden.
    25. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktre an Anzapfungen der Brük- kenarme geschaltet sind.
    26. Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch<B>23,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte so angeordnet und geschal tet ,sind, dass, wenn der Strom einen vor- bestimmten Wert übersteigt, eine bestimmte Kombination der Kontakte betätigt wird, und wenn der Strom einen andern vorbe stimmten Wert übersteigt, eine andere Kon taktkombination betätigt wird,
    wobei die Anordnung .eine solche ist, dass, wenn die zweitgenannte Kontaktkombination betätigt wird, die Abgleichuug der Brücke näher zur Gleichgewichtslage ist, als wenn die erstge nannte Kontaktkombination betätigt wird. 27.
    Elektromagnetisches Relais nach Un teranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte so angeordnet und verbunden sind, dass, wenn der Strom in der normalen, Richtung fliessend einen vorbestimmten Wert übersteigt, eine bestimmte Kontaktkombina tion betätigt wird, wodurch der durch das Instrument fliessende Strom verringert und in seiner Richtung geändert wird, und wenn der Strom in umgekehrter Richtung fliessend einen vorbestimmten Wert übersteigt,
    eine andere Kontaktkombination betätigt wird, wodurch der durch das Instrument fliessende Strom verringert, aber in seiner Richtung t nicht geändert wird, so dass der Strom fort gesetzt in umgekehrter Richtung fliesst.
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