CH250836A - Vorrichtung zur Erzeugung hochgespannter Stromimpulse, insbesondere für Weidezäune. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung hochgespannter Stromimpulse, insbesondere für Weidezäune.

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CH250836A
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CH
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K3/00—Pasturing equipment, e.g. tethering devices; Grids for preventing cattle from straying; Electrified wire fencing
    • A01K3/005—Electrified fencing for pastures
    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05C—ELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
    • H05C1/00—Circuits or apparatus for generating electric shock effects
    • H05C1/04—Circuits or apparatus for generating electric shock effects providing pulse voltages

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Breakers (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zur Erzeugung hochgespannter Stromimpulse, insbesondere f r WeidezÏune.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine insbesondere für Weidezäune bestimmte Vorrichtung zur Erzeugung   hochge-    spannter Stromimpulse mit einem periodisch wirkenden   Unterbrecher    im Primärstromkreis eines Transformators.



   Die Erfindung beruht   darin"dass    der ein federbeeinflusstes   Eippglied    aufweisende Stromunterbrecher mit einer Schubstange in   Bewegungsverbindung    steht, welche einen im Bereich des magnetischen Flusses des Transformators befindlichen Anker trägt und unter Einfluss einer entgegen der magnetisch erzeugbaren Anzugskraft wirkenden Federkraft steht, wobei zur Verzögerung der Schaltbewegung der Schubstange ein als pneumatischer DÏmpfer wirkendes Organ angeordnet ist.



   Die Zeichnung veranschaulicht teils sche  matisch    ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes.   



   Fig.   1    zeigt die Vorrichtung im LÏngsmittelschnitt.



   Fig. 2 ist eine vergrösserte Darstellung eines   Unterbrecherteils, und   
Fig. 3 stellt einen andern   Unterbrecher-    teil im vergrösserten axialen Schnitt dar.



   Mit   1    ist der Rahmen der Vorrichtung bezeichnet, der oben eine aus Isoliermaterial bestehende Platte 2 trägt. In diesem Rahmen ist der Transformator angeordnet mit Eisenkern 3, Primärspule 4 und   Sekundär-    spule 5. Der mittlere Kernteil ist mit einer LÏngsbohrung 6 und unten mit einer dazu konzentrischen Ausnehmung 7 versehen.



  Durch die Bohrung 6 des Eisenkerns ist eine Schubstange 8 geführt, an deren oberem, durch eine Bohrung der Platte 2 hindurchragendem Ende ein spulenförmiger   Mitneh-    mer 9 befestigt ist. Dieser Mitnehmer durchdringt einen seinem verengten Mittelteil angepassten Schlitz einer einerends an der Iso  lierplatte    2 befestigten Blattfeder 10.



  Unterhalb dieser Feder 10 sind an der Platte 2 die Schenkelenden einer zweiten, im Grundri¯   U-förmigen,    zur ersteren ungefähr par  allel    verlaufenden Blattfeder 11 befestigt, deren freier, die Schenkel verbindender Mit  telteil    11'mit einem nach oben gerichteten, beweglichen Kontaktkopf 12 versehen ist.



  Über diesem beweglichen Kontaktorgan ist an einer von einem Schraubenbolzen 13 gehaltenen Lamelle 14 ein   ortsfester'Kontakt-    kopf 15 angeordnet. Zwischen dem Mittelteil 11'der den beweglichen Kontakt tragenden Blattfeder und dem vordern freien Ende der Blattfeder 10 ist eine U-f¯rmige Blattfeder 16 unter Vorspannung so eingelegt, dass deren nach au¯en abgebogene Schenkelenden die Kanten der Federn 10 und 11 umgreifen und deren freie Enden im Abstand über-oder untereinander halten, so dass beim Ab-oder   Aufwärtsdrücken    der Feder 10 durch den Mitnehmer 9 der Stange   8,    nach Erreichen der hochstgespannten symmetrischen Mittellage der   U-formigen    Feder 16,

   die Enden der Blattfedern 10 und 11 in    entgegengesetzte Richtung unter Emspan-    nung der Feder 16   voneinandergedrückt    werden, wodurch eine rasche   Eippbewegung    der den Kontaktkopf 12 tragenden Feder 11 erzielt ist.



   An dem unten aus der   Eernbohrung    herausragenden Teil der Schubstange 8 ist mit  tels Schraubenmuttern    17 ein   dtie    äuRern Schenkel 3'des   Transformatorkernes lmter-    greifender, lamellenartiger Anker   18    in der H¯he verstellbar befestigt.

   ¯ber der obersten   Befestigungsmutter 17 des    Ankers ist auf der Stange 8 eine in der Ausnehmung 7 des mittleren   Eernteils    abgestützte Schraubenfeder 31 angeordnet, welche bestrebt ist, den Anker von den   Kernschenkeln      3'wegzu-      drizeken.    Das untere Ende der Schubstange 8 durchdringt eine zentrische   Offnung    19 eines unterseitig am   Vorrichtungsrahmen      1    be  festigten,    aus zwei venschraubten Hälften 20'und 20"gebildeten Gehäuses und weist einen verjüngten Gewindebolzen 8'auf.

     Zwi-    schen den miteinander verschraubten Dich  tungsflanschen    der Gehäuseteile   20'und    20" ist eine elastische Membran 21 dichtend festgeklemmt. Durch eine konzentrische Offnung dieser Membran ist von unten her der mit Innengewinde versehene Halsteil einer auf dem Gewindebolzen 8'des Stangenendes aufgeschraubten Mutter 22   hindurchgefiihrt.   



     A. uf    den Gewindebolzen 8'ist oberseitig der Membrane eine mit entsprechend gestufter Bohrung für den Bolzen 8'und den Halsteil der Mutter 22 versehene Scheibe 23 aufgeschoben, welche mit einem unterseitigen konzentrischen Wulst an der Membran liegt.



  Gegenüber diesem Wulst der Scheibe 23 ist unterseitig der Membran 21 ein Ring 24 angeordnet, welcher mittels einer kreuzförmigen, an der Mutter 22 befestigten Lamellenfeder 25 von unten an die Membran 21 gedrückt wird. Der vom Ring 24 begrenzte Mittelteil der Membran 21 ist noch mit Luftdurchtrittsoffnungen 21'versehen. Die untere, die feste Begrenzung für die pneumatische Kammer 26 bildende GehÏusehÏlfte 20" weist eine zentrische, nach unten konisch sich erweiternde   düsenartige bffnung    27 auf, in welche der entsprechend   kegelig an-    gedrehte Teil eines durch den mit einer entsprechenden Gewindebohrung versehenen B gel 28 geschraubten Bolzens 29 eingreift.



  Die Spitze 29'des mit Drehgriff 30 versehenen Schraubenbolzens 29 ragt gegen eine zentrische Befestigungsschraube der Lamellenfeder 25 und kann zwecks Blockierung der Schubstange 8 bis zur Berührung mit der   Membranverschraubung    der Stange 8 eingeschraubt werden.



   Der von einer   Trocken-oder      Akkumula-    torenbatterie   gespiesene    Primärstromkreis ist über die Unterbrecherkontakte 12 und 15 gef hrt. An das eine Ende Z   der Sekundär-    wicklung ist in bekannter Weise der aufzuladende Zaundraht angeschlossen, wogegen   da, s andere    Ende der Hochspannungswicklung iiber die Leitung   E    geerdet ist. Zwecks Verhinderung von Funkenbildung am Kontakt 12-15 ist zu diesem ein Kondensator   C    par  ailes    geschaltet.



   Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende : Durch Herausschrauben des Schraubenbolzens 29 mittels des ausserhalb cles nicht gezeichneten   Vorriehtungsgehäuses    befindlichen   Druclknopfes      30ausder    in Fig.   1    ersichtlichen Arretierungsstellung wird die Schubstange für axiale   Verschieb-    barkeit freigegeben und durch die Feder 7   abwärtsgedrückt.Diesbewirktdurch    den Mitnehmer 9 ein Abwärtsschwenken der Blattfeder 11, wodurch die Schenkel der U-Feder 16 gegeneinandergedr ckt werden.



  Sobald nach der maximalen Spannung der   feeder    16 die dabei erreichte Totpunktlage der Blattfeder 10 durch Weiterbewegen des Mitnehmers 9 überwunden ist, kippt die U-Feder 16 in die andere   Schrägst ; ellung    und schwenkt infolge   Entspannungsmöglichkeit    die Feder 11 schlagartig hoch bis zum Anschlag des   Eontaktkopfea    12 mit dem ortsfesten Gegenkontakt 15, wodurch der Pri  märstromkreis plotzlich    geschlossen wird.



  Bei der Abwärtsbewegung der Stange 8 wird durch die an ihrem untern Ende   angeord-    nete Membran 21 Luft aus der Kammer   26    durch die beim Zurückschrauben des Bolzens   29durchdessenKonusgeöffneteDüse27    ins Freie gepresst, wobei je nach der Stellung   c :

   es Schraubenbolzens    die Bewegung der den   Unterbrecher steuernden    Schubstange 8 ver  zögert    werden kann, so dass, sich die Schaltzahl pro Zeiteinheit regulieren   last.    Der beim Schliessen   des PrimärstromLreises    im   Eisen-    kern 3 induzierte magnetische Fluss zieht den Anker   18    und damit die Schubstange 8 sofort wieder zurück und unterbricht den PrimÏrstrom durch die Auslösung des   umge-    kehrten Bewegungsablaufes der Unterbre  chereinrichtung    9,10,11,16.

   Durch die dabei der Membran 21 durch die Stange 8 vermittelte Hubbewegung wird in der pneumatischen Kammer 26ein Unterdruck bewirkt, wodurch sich der wulstartige Rand der Scheibe 23 bei der Nachgiebigkeit der Blattfeder 25 von der Membran abhebt, so dass Luft zum Druckausgleich durch die   Membranloeher    21'in die Kammer 26 einströmen kann.



   Die beschriebene Vorrichtung zur   Erzeu-    gung hochgespannter Stromimpulse zeichnet sich dank der Beseitigung von dem Verschleiss unterliegenden Lagern am Unterbrecher durch Unempfindlichkeit gegen Abnützung aus, was eine grosse Dauerhaftigkeit gewährleistet. Die Ausbildung der   Unterbrechereinriohtung    ermöglieht eine gedrängte Bauart und die wahlweise   Einstel-       lung grosser Kontaktintervalle sowie die Stil-    legung des   Unterbrechers    durch ein einziges Einstellorgan.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Erzeugung hochgespann- ter Stromimpulse mit einem periodisch wir- kenden Unterbrecher im Primärstromkreis eines Transformators, insbesondere für Weide- zäune, dadurch gekennzeichnet, dass der ein federbeeinflusstes Kippglied aufweisende Stromunterbrecher mit einer Schubstange in Bewegungsverbindung steht, welche einen im Bereich des magnetischen Flusses des Transformators befindlichen Anker trägt und unter Einfluss einer entgegen der magnetisch erzeugbaren Anzugskraft wirkenden Feder- kraft steht, wobei zur Verzögerung der Sehaltbewegung der Schubstange ein als pneumatischer Dämpfer wirkendes Organ angeordnet ist.
    UNTERA. NSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einerends das bewegliche Kontaktorgan tragenden, andernends an einem Support der Vorrich tung befestigten, aus einer Blattfeder bestehenden Kippglied das eine, auswärts gebogene Schenkelende einer U-formigen Blatt- feder angreift, deren anderer konformer Schenkel unter Vorspannung an dem als Widerlager wirkenden freien Ende einer hebelartigen Blattfeder abgestützt ist, wobei an dieser Blattfeder ein am einen Ende der Schubstange angeordneter Mitnehmer angreift, das Ganze so,
    dass durch axiales Hin- und Eerbewegen der Schubstange das bewegliche Kontaktorgan gegenüber einem ortsfesten Kontaktorgan unter jeweiliger ¯berwindung einer Totpunktlage des Strom unterbrechers alternierend in die Ein-und Ausschaltstellung gekippt wird.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da ss ein Ende der Schubstange mit einer eine pneumatische Kammer zeitweilig ab- schlie¯enden Membrane derart verbunden ist, dass bei der an die Membrane übertragenen, Unterdruck in der Kammer bewirkenden Hubbewegung der Stange die mittels Platte und anderseitig federnd anliegendem Ring er- zielte dichtende Verbindung gelöst wird und Luft in die pneumatische Kammer einstr¯men kann, wogegen beim Gegenhub der Schubstange Luft durch eine in der Wandung der Kammer angeordnete, mittels eines axial verstellbaren Konus in ihrem Durchlass veränderbare Düse verdrängt werden kann.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen l und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der mittels Schraubgewinde axial verstellbare Konus einen Teil eines Schraubenbolzens bildet, der ein gegen die Membranverschraubung am Ende der Schubstange gerichtetes, stiftartiges Ende aufweist, mittels welchem beim v¯lligen Einschrauben des Bolzen die Schubstange zwecks Verhinderung der Unterbrecherbetätigung blockiert werden kann.
CH250836D 1946-07-15 1946-07-15 Vorrichtung zur Erzeugung hochgespannter Stromimpulse, insbesondere für Weidezäune. CH250836A (de)

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