CH251065A - Apparat zum Selbsttränken von Kälbern sowie zum Tränkeeingeben bei Grossvieh. - Google Patents

Apparat zum Selbsttränken von Kälbern sowie zum Tränkeeingeben bei Grossvieh.

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CH251065A
CH251065A CH251065DA CH251065A CH 251065 A CH251065 A CH 251065A CH 251065D A CH251065D A CH 251065DA CH 251065 A CH251065 A CH 251065A
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CH
Switzerland
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watering
calves
self
animal
container
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Application number
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English (en)
Inventor
Jeker Otto
Original Assignee
Jeker Otto
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Application filed by Jeker Otto filed Critical Jeker Otto
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K9/00Sucking apparatus for young stock ; Devices for mixing solid food with liquids

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description


  



  Apparat zum Selbsttränken von Kälbern sowie zum   Tränkeeingeben    bei Gro¯vieh.



   Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum Selbsttränken von Kälbern sowie zum   Tränkeeingeben    bei Grossvieh, und bezweckt die Vermeidung von bis jetzt stets aufgekommenen Schwierigkeiten beim   Trän-    ken von Kälbern sowie beim   Tränkeeingeben    bei   Grossvieh.   



   Bei dem Apparat gemäss der Erfindung ist es nicht mehr wie bisher nötig, das Tier festzuhalten und ihm mittels einer Flasche oder Ïhnlichem einzusch tten, was nicht nur längere Zeit beansprucht, sondern meist auch eine Tränkeverschwendung zur Folge hat, da sich das Tier bei diesem Verfahren stets zu bewegen sucht und dabei einen Teil der Tränke verschüttet.



   Die   beiliegende    Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes. Fig.   1    zeigt den Seitenriss im Schnitt.    und Fig. 2 stellt die Vorderansicht dar.   



  Fig.   3    zeigt die Zusatzvorrichtung zum Tränkeeinschütten bei   Grossvieh.   



   In der Zeichnung bedeutet A ein Brett, das an der Stallwand befestigt werden oder einen Teil derselben bilden kann. B ist eine Aufhängevorrichtung für den Behälter C, D der mittels Dichtung E und Verschluss F luftdicht abschliessende Deckel, der mit einem R ckschlagventil G versehen ist ; der trich  terförmig    ausgeführte Boden des Behälters C verjüngt sich in die Ableitung H, welche mittels Absperrvorrichtung J geschlossen werden kann und mit einer Schlauchtülle K versehen ist, an der der flexible Verbindungsschlauch L aufgesteckt ist.

   Das andere Schlauchende mit fest montierter Tülle M verbindet den Behälter C mit dem in einer Bohrung des Brettes A eingelassenen, han  delsüblichen    Sauger N, dessen Mundstück gegen das Stallinnere gerichtet und auf einer f r das   Ealb    angenehmen   Trinkhöhe    angeordnet ist. Zur Vermeidung des Zerstörens des Saugers N durch seitliches Zerren des Tiers ist um das Mundstück ein Schutzrohr O so angebracht,   dal3    das Tier nur von vorn zum Mundstück zukommt.



   Wird nun beispielsweise die Vorrichtung an der   vordern    Stallwand. angebracht, so kann das Kalb vom sogenannten   Futtergang    aus getränkt werden, indem der Sauger N in die Bohrung gesteckt wird, der gefüllte Behalter C daneben aufgehängt und beide mittels des Schlauches L verbunden werden. Sobald das Kalb zum Sauger N kommt, wird die Absperrvorrichtung J geöffnet, und das   Ealb    saugt   bezw.    trinkt von selbst und bedarf keinerlei Wartung mehr, so dass z. B. der   Melker ohne Zeitverlust    das Kalb trÏnken kann, indem er, wenn er den Behälter C gefüllt und die Vorrichtung J geöffnet hat, seiner Tätigkeit wieder nachgehen kann.



   Durch die Anordnung des Saugers N und des Behälters C auf gleicher Höhe braucht das Kalb ein Minimum an Saugkraft, die nur zur Überwindung der Spannkraft des R ckschlagventils G benötigt wird. Durch dieses   Rückschlagventil G bleibt auch    bei fast leerem Behälter C der Schlauch bis zum 
Sauger N stets voll, da Luft wohl in den Behälter C einströmen und die   abgesogene    Flüssigkeit ersetzen, nicht aber entweichen kann. Durch die Anordnung bedingt, kann aber auch bei vollem BehÏlter C die Tränke nicht frei zum Sauger auslaufen, da die minime   Niveaudifferenz    zwischen Sauger und   Flüssigkeitshöchststand    bei vollem Be  hälter    durch die   Feder-oder    Schwerkraft des Rückschlagventils G ausgeglichen wird.



   Mit der Zusatzeinrichtung nach Fig. 3 beiliegender Zeichnung kann die oben beschriebene Vorrichtung ebenfalls zum Trankund Medikamenteingeben bei Grossvieh verwendet werden. Fig. 3 zeigt ein   Querholz,    das in der Mitte mit einer Bohrung R, in die der Sauger N genau passt, versehen ist ; dieses wird dem Tier quer in das Maul   gesteckt, wo-    bei die beiden Zapfen S ein seitliches Verschieben verhindern. Mittels der beiden Seilenden   T    wird die Vorrichtung am Kopf festgebunden ; dann wird hinter dem   Querholz    P ein weiteres Seil um das Maul des Tieres gebunden, mit welchem der Kopf   hochgebunden    wird.

   Nun wird der Behälter C   beispiels-    weise an der   Stalldecke    hochgehängt und der am Ende des Schlauches   L    befestigte Sanger N in die Bohrung R gesteckt. Sobald nun das Absperrorgan J geöffnet wird, fliesst die Flüssigkeit durch die Schwerkraft zwangsläufig in den Rachen des hochgebundenen Kopfes, so da¯ das Tier zum Schlucken gezwungen wird und Trankverluste   weitest-    gehend vermieden werden.



   Da dabei keinerlei Gewalt angewendet zu werden braucht, bleibt auch sonst wider  spenstiges      Vieh    bei dieser Prozedur ruhig, entgegen den derzeit üblichen Einschüttungsverfahren, bei welchen nebst Unfallgefahr durch Schlagen und   BeiBen    des Tieres oft der   Grosst-eil    des Trankes versch ttet wird.



   Der Fortschritt des beschriebenen Apparates besteht darin, dass einerseits eine bedeutende Zeitersparnis beim   Eälbertränken    ermöglicht und durch die gleichmϯige Zuführung der Tränke dem Kalb das Trinken erleichtert wird, was zur Vermeidung von   Magenstorungen    und dadurch zum besseren Gedeihen des   galbes    führt, und anderseits beim Tränkeeinschütten bei   Grossvieh    das Tier ruhig bleiben muss, somit Unfallgefahr durch Schlagen und Beissen des Tieres auf ein   Minmum    reduziert und praktisch keine Flüssigkeit mehr verschüttet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Apparat zum Selbsttränken von Kälbern sowie zum Tränkeeingeben bei Grossvieh, gekennzeichnet durch einen gegen Schmutz- eindringen dicht schliessenden Tränkebehälter (C), der am Deckel (D) mit einem R ckschlagventil (G) zur Verhinderung von freiem Aus-und unerwünschtem RückflieBen der Tränke ausgerüstet und mittels eines flexiblen Schlauches (L) mit einem Mundst ck (N) verbunden ist, welches dazu bestimmt ist, wahlweise zum KÏlbertrÏnken an einem ortsfesten Träger (A) angeordnet oder zum Tränkeeinschütten bei Grossvieh in die Bohrung (.R) eines Querholzes (P), das dem Tier ins Maul zu legen und festzubinden ist, gesteckt zu werden.
CH251065D 1946-03-15 1946-03-15 Apparat zum Selbsttränken von Kälbern sowie zum Tränkeeingeben bei Grossvieh. CH251065A (de)

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CH251065T 1946-03-15

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CH251065A true CH251065A (de) 1947-10-15

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CH251065D CH251065A (de) 1946-03-15 1946-03-15 Apparat zum Selbsttränken von Kälbern sowie zum Tränkeeingeben bei Grossvieh.

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