CH251082A - Sicherheitsschloss. - Google Patents
Sicherheitsschloss.Info
- Publication number
- CH251082A CH251082A CH251082DA CH251082A CH 251082 A CH251082 A CH 251082A CH 251082D A CH251082D A CH 251082DA CH 251082 A CH251082 A CH 251082A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- key
- tumblers
- cams
- bolt
- lock according
- Prior art date
Links
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 claims 1
- 230000036544 posture Effects 0.000 claims 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B29/00—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Sicherheitssehloss. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein. Sieherheitsschloss mit zylindrischem Ge- häuss, in welchem ein mittels Zuhaltungen verriegelbarer Bolzen gelagert ist, welcher durch einen Schlüssel gedreht werden kann,
der beidseitig der Flachseiten des einge- steekten Schlüssels befindliche Zuhaltungen steuert. Solche Sicherheitsschlösser sind be kannt.
Sie haben aber alle in Bohrungen verschiebbare Schlüssel, deren Nockentäler sich über mindestens die halbe Schlüssel dicke erstrecken, und Zuhaltungen, welche aus mindestens zwei Stiften bestehen, von denen der eine in unverriegeltem Zustande ganz im Bolzen, der andere ganz im zylin drischen Gehäuse liegt.
Ausserdem liegen die die Stifte an die Nockenreihe des Schlüssels andrückenden Federn auch in den Bohrungen des zylindrischen Gehäuses, und ausserhalb dieser Federn sind in den Bohrungen des Gehäuses zudem noch Deckschrauben vor handen, gegen welche sich die Federn ab stützen. Das hat zur Folge, dass der Aussen durchmesser des zylindrischen Gehäuses un- verhältnismässig gross ist.
Dies kann. beim Erfindungsgegenstand durch entsprechende Ausbildung vermieden werden. Erfindungsgemäss liegen die die ZuhaNungen steuernden Nocken des.
Schlüs sels beidseitig eines sie seitlich begrenzenden Mittelteils des Schlüssels. Dieseln Mittelteil kann dann über den ganzen Bereich .der Nocken und Nockentäler gleiche Dicke gege ben werden, so dass er nirgends etwa durch Nocken-Wer geschwächt ist.
Das hat zur Folge, dass man seitlich dieses, Mittelteils sehr viele Nocken mit sehr tiefen Tälern vorsehen kann, ohne die Festigkeit des Schlüssels ungebührlich zu schwächen. Dies ist bei bekannten Schlüsseln nicht möglich, weil die Nocken und die dazwischenliegenden Täler sieh über mindestens die halbe Dicke des Schlüssels erstrecken und daher in den verschiedenen Tälern gefährliche Quer- schnitte liegen.
Je mehr solcher Täler es hat und je tiefer sie sind, um so grösser ist die Bruchgefahr.
Wenn. aber der Mittelteil der oben er wähnten beispielsweisen Schlüsselausfüh- rung so- beschaffen ist, dass er allen Festig keitsanforderungen genügt, so ist die vorge nannte Gefahr selbst bei sehr vielen Nocken nicht vorhanden.
Beiliegende Zeichnung zeigt zwei bei spielsweise Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes. Es ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch ein Schloss, Fig. 2 ein Querschnitt durch dasselbe und Fig. 3 eine Teilansicht und ein Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt eines andern Schlosses.
Der Bolzen 1 ist im zylindrischen Ge häuse 2 drehbar gelagert!. Wie aus "den Fig. 2 und 3 hervorgeht, - sind auf jeder Flachseite 3 des. eingesteckten Schlüssels 4 Zühaltungen 5 angeordnet. Diese befinden sich bei entriegeltem Schloss völlig in Boh- rungen 6 des Bolzens 1.
Sie haben. seitliche Nasen 7, die in Bohrungen 8 des Bolzens 1 sich befinden und durch Federn 9, die sieh am Bolzen 1 abstützen, gegen die eine oder andere der Nockenreihen 10 des .Schlüssels 4 angedrückt werden, wenn letzterer in das Schloss eingesteckt ist.
Das zylindrische Ge häuse 2 hat auf der bei verriegeltem Schloss den Federn 9 gegenüberliegenden Seite Löcher 11, in welche die Zuhaltungen 5 im verriegelten Zustand unter der Wirkung der Federn 9 eintreten. Auf der andern Seite des Grehäuses 2, das von einer Hülse 12 umgeben:
ist, sind Löcher 13 vorgesehen, in welche die Zuhaltungen 5 während des Ein steckens des Schlüssels 4 ausweichen können.
Die die Zuhaltungen 5 steuernden Nocken des Schlüssels 4 sind in Reihen- 10 beidseitig eines diese Nocken seitlich begrenzenden Mittelteils 14 angeordnet. Dieser Mittelteil hat über seine ganze Länge gleichförmigen Querschnitt und soll allen Festigkeitsanfor- derungen an den Schlüssel
genügen. Es be steht also keine Bruchgefahr für denselben, selbst wenn mau sehr viele Nocken mit sehr tiefen dazwischenliegenden Tälern in einer Reihe 10 vorsieht. Die diagonal einander gegenüberliegenden Reihen 10 sind einander völlig gleich, so dass der Schlüssel mit jeder seiner beiden- Längsränder die Zuhaltungen richtig steuern. kann.
Die Schliessnase 15 ist auf dem Mittel- stück 1.6 befestigt. Dieses Mittelstück wird durch Zuhaltungen 17 gesichert, die den Zuhaltungen 5 gleich sind.
Die eine der beiden Zuhaltungen 17 wird vom Schlüssel 4 direkt, die andere von einem Schieber 18 betätigt, welcher den Zweck hat, das. Offnen des Schlosses ausser von der richtigen Schlüsselform auch noch von der richtigen Schlüssellänge abhängig zu machen.
Fig. 2 zeigt das Schloss in entriegeltem Zustande. Der Bolzen 1 kann jetzt durch den Schliissel 4 gedreht werden. Zieht man in der Stellung der Fig. 2 den Schlüssel heraus, so drücken die Federn 9 die Zuhal- tungen 5 in die Löcher 11, und dass Schloss ist verriegelt, Nach Fig. 4 sind die Nasen 7 gegen über denjenigen des. ersten Beispiels verlän gert, und es sind diese Nasen,
welche beim Einstecken des Schlüssels 4 in die Löcher 13 des Gehäuses 2 ausweichen. Die Federn 9, welche die Zuhaltungen 5 in verrieb ltem Zustande in die Löcher 11 des Gehäuses 2 drücken, wirken hier direkt auf die Zuhal- tungen 5 anstatt auf die Nasen 7.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherheitsschloss mit zylindrischem Ge häuse, in welchem ein mittels Zuhaltungen verriegelbarer Bolzen gelagert ist, welcher durch einenSchlüssel gedreht werden kann, der beidseitig der Flachseiten des eingesteck ten Schlüssels befindliche Zuhaltungen steuert, dadurch gekennzeichnet,dass die die Zuhaltungen steuernden Nocken des Schlüs sels beidseitig eines sie seitlich begrenzenden Mittelteils des Schlüssels liegen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in unverriegel- tem Zustande des Schlosses sämtliche Zuhal- tungen sich völlig innerhalb des Bolzens be finden. 2.Sicherheitsschloss nach Unteranspruch l,. dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil des Schlüssels über den ganzen Bereich der Nocken und Nockentäler gleiche Dicke hat. 3. Sicherheits.schloss nach Unteranspruch 1, dadurch-gekennzeichnet, dass die diagonal einander gegenüberliegenden Nockenreihen des Schlüssels einander völlig gleich sind.4. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch seitlich an den Zu haltungen angebrachte Nasen, die sich auf den Nockenreihen des eingesteckten Schlüs sels abstützen. 5. Sicherheitsschloss nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Nasen durch am Bolzen sich abstützende Federn an die Nockenreihen des eingesteckten Schlüssels angedrückt werden. 6.Sicherheitsschloss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im. gesperr- ten Zustande des Bolzens die Zuhaltungen in auf der den Federn gegenüberliegenden Seite des zylindrischen Gehäuses angebrachte Löcher greifen,während sie während des Einsteckens des Schlüssels. in Löcher des auf der Seite der Federn liegenden Teils des Gehäuses ausweichen. 7. Sicherheitsschloss nach Patentansprach, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zum Schutz gegen Verunreinigungen von einer Hülse umgeben ist. 8.Sicherheitsschloss nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch mittels des Schlüssels steuerbare Zuhaltungen zum Blockieren eines die Schliessnase aufweisenden. Drehkörpers.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH251082T | 1944-07-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH251082A true CH251082A (de) | 1947-10-15 |
Family
ID=4468594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251082D CH251082A (de) | 1944-07-07 | 1944-07-07 | Sicherheitsschloss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251082A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1144615B (de) * | 1958-01-29 | 1963-02-28 | Voss Kg J | Doppelzylinderschloss |
| DE3024928A1 (de) * | 1979-07-10 | 1981-01-29 | Gkn Stenman Ab | Kombination aus zylinderschloss und schluessel, schluessel fuer das schloss und verfahren zur herstellung des schluessels |
-
1944
- 1944-07-07 CH CH251082D patent/CH251082A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1144615B (de) * | 1958-01-29 | 1963-02-28 | Voss Kg J | Doppelzylinderschloss |
| DE3024928A1 (de) * | 1979-07-10 | 1981-01-29 | Gkn Stenman Ab | Kombination aus zylinderschloss und schluessel, schluessel fuer das schloss und verfahren zur herstellung des schluessels |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE680416C (de) | Mehrere getrennt liegende, unter sich in der Einstellung der Stiftzuhaltungen verschiedene Zylinderschloesser mit einem gemeinsamen Schluessel | |
| DE3044294A1 (de) | Zylinderschloss | |
| CH251082A (de) | Sicherheitsschloss. | |
| DE504383C (de) | Notsicherung fuer Zylinderschloesser mit geteilten Stiftzuhaltungen | |
| DE868122C (de) | Fallenschloss mit Sperreinrichtung | |
| DE3512856A1 (de) | Verbesserungen an abgeschirmten und/oder gepanzerten tueren | |
| DE2302457C3 (de) | Kettenschloß | |
| DE429593C (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE425465C (de) | Schloss | |
| DE727132C (de) | Schliesszylinder | |
| AT350426B (de) | Tuerschloss mit einem stulp und einem mit diesem verbundenen gehaeuse | |
| DE634934C (de) | Zylinderfoermiges Einsteckschloss mit einem dem Gehaeusequerschnitt angepassten kolbenartigen Schliessteil | |
| DE1910849A1 (de) | Zylinderschloss | |
| AT363335B (de) | Anordnung zur erhoehung der anzahl voneinander abweichender schliessungsmoeglichkeiten von drehzylinderschloessern | |
| DE2242152C3 (de) | Profildoppelzylinder für Einsteckschlösser | |
| DE400454C (de) | Zylinderschloss mit Stiftzuhaltungen | |
| AT145040B (de) | Schloß. | |
| AT108555B (de) | Sicherheitsschloß mit Schlüssel. | |
| DE432190C (de) | Tuerschloss | |
| AT234316B (de) | Zwischenglied zum Zusammensetzen rohrförmiger Streben zu Gestellen | |
| AT64874B (de) | Schraubenmuttersicherung mit einer federbelasteten Kugel. | |
| DE803212C (de) | Zylinderschloss mit plattenfoermigen Zuhaltungen | |
| AT204948B (de) | Scharnierverbindung zwischen zwei Stangen, insbesondere zwischen Stangen von Pallet-Rahmen | |
| DE458724C (de) | Zylinderschloss | |
| DE402694C (de) | Sicherheitsriegelschloss |