CH251101A - Verdickungsmittel für in der Textilindustrie zu verwendende Druckfarben, insbesondere zum Bedrucken von leichten Stoffen, und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Verdickungsmittel für in der Textilindustrie zu verwendende Druckfarben, insbesondere zum Bedrucken von leichten Stoffen, und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH251101A
CH251101A CH251101DA CH251101A CH 251101 A CH251101 A CH 251101A CH 251101D A CH251101D A CH 251101DA CH 251101 A CH251101 A CH 251101A
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Kornis Jeno
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Kornis Jeno
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06P—DYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P5/00—Other features in dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form
    • D06P5/001—Special chemical aspects of printing textile materials

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Description


      Verdickungsmittel    für in der     Textilindustrie    zu verwendende Druckfarben, insbesondere  zum Bedrucken von leichten Stoffen, und Verfahren zu seiner Herstellung.    Die     Erfindung    betrifft ein     Verdickungs-          mittel    für in der     Textilindustrie    zu verwen  dende Druckfarben,     insbesondere    zum Be  drucken von     leichten    Stoffen,     wie    Seide,       Kunstseide        ussw.,    sowie ein Verfahren zu  dessen Herstellung.  



       Verdickungsmittel        dienen    bekanntlich  dazu,     Druckfarbstoffe    aller     Art,        substantive     Farbstoffe     usw.    zu Pasten zu     verdicken,        die          in    Form von Farbflotten     allein    auslaufen  würden.  



  Zur     Heir2rtlellung    von     Druckverdickungs:-          massen    wurden bisher hauptsächlich     Tragant,     arabischer     Gummi,        Pflanzenschleime        usw.     verwendet.

   Die Erfindung     will    die zu diesem  Zwecke     bisher    verwendeten     Gummisorten,     die     übrigens.    zur Zeit schwer zu beschaffen  und     teuer    sind,     durch    ein billigeres, in ge  nügenden Mengen zur Verfügung sehendes  Produkt ersetzen,     mit        dem    man beim Textil  druck gleichwertige, ja sogar in     gewisser          Hinsicht    bessere     Resultate    erzielt.  



  Auch aufgeschlossene     StärkeabbauproY          dukte        wurden.    bereits als     VeLr,dickungsmiüe1          vorgeschlagen,.    Diese eignen sieh jedoch nur  zum Bedrucken von dickeren Stoffen     und     weisen überdies den     Nachteil    auf, dass sie  nicht ausgiebig     sind,    zumal z. B. 1 kg       Dextrin        höchstens    1 kg     Wasser        aufzunehmen          vermag.     



  Die     Erfindung        schlägt    ein     Verdickungs-          mittel    vor, das ganz oder zum Teil aus    J     ohannisbrotkernmehl,    zweckmässig     aus    einem  Gemisch von Stärke oder     Stärkeabbaupro-          dukten,    z. B.     Dextrin    und     Johannisbrotkern-          mehl,    besteht.

   Der Zusatz     des    letzteren zum       Dextrin        beträgt    vorteilhaft     etwa   <I>1-20</I>     iö   <I>,</I>  bezogen .auf das     Dextringewicht    der beiden  Produkte.

   Das     erfindungsgemässe    Verfahren       ist    dadurch gekennzeichnet, dass     ein    Gemisch  von     Stärkeabbauprodukten    und     Johannis-          brotkernmehl    in Wasser     eingerührt    und die       wässrige    Mischung durch Erhitzen auf 70  bis 80      eingedickt    wird.  



  Es wurde in überraschender Weise ge  funden, dass     Johannisbrotkernmehl    ein     vor-          zügliclies        Verdickungsmittel    für Textil  druckfarben darstellt,     weil    es     sämtliche     physikalischen     Eigenschaften    in sich ver  eint, die an ein gutes     Textildruckfarben-          Verdickungsmitted        gestellt    werden, und zwar  vorzügliche     Wasserlöslichkeit    und ein grosses       Wasseraufnahmevermögen,

      also eine gute       Quellfähigkeit.    Die     Quellungen        sind    voll  kommen neutral,     vertragen    Säure- und       Alkalizusätze,    ohne zu koagulieren     und/oder     ihre     Konsistenz    zu     verändern.        Dabei    ergibt       Johanni#sbrotkernmehl    auch in kaltem       Wasser    sehr     ausgiebige        Quellungen,        was    die  Herstellung des     Verdickungsmittels    sehr  vereinfacht.  



       Dass        Verdickungsmittel    gemäss der Erfin  dung ist     sehr    ausgiebig. Während 1 kg       Dextrin    höchstens, 1 kg     Wasser    aufzunehmen           imstande    ist, vermag 1 kg     Johannisbrot-          mehl    50-60 kg Wasser aufzunehmen.  



  Bekannten     Verdickungsmitteln    gegenüber       zeichnet    sich das     Verdickungsmittel        gemäss     der Erfindung nicht nur durch     erhöhte    Aus  giebigkeit, sondern auch dadurch aus, dass  sich die damit     hergestellten        DruckfaTben-          verdickungen    für     dünne    Stoffe, wie Seide.,       Kunstseide        usw.    vorzüglich     eignen,    im  Gegensatz zu den aus     Stärkeabbauprodukten          gewonnenen    Verdickungsmitteln,

   die nur für  dickere Stoffe verwendbar sind.  



  Ganz oder zum Teil aus     Johannisbrotkern-          mehl        bestehende        Verdickungsmittel        Über-          treffen    weit auch die bisher aus andern  natürlichen     Produkten,    wie z.

   B.     Tragant,     hergestellten     Verdickungsmassen.            Beispiel:     Ein     inniges        Gemisch    von 4 kg     Dextrin     und 1 kg     Johannisbrotkernmehl    wird in  4     Liter    Wasser     eingerührt,    auf     70-80     er  hitzt, die     eingedickte        Masse        bezw.        Paste    auf       eine        Unterlage    aufgestrichen und in belie  biger     Weise,    z.

   B. im Vakuum, getrocknet  und nach dem     Entfernen    von der Unterlage  zu     Körnchen        vermahlen.     



  Das Trocknen     kann.    jedoch auch unter  bleiben und     das    Produkt in     Pastenform    in  den Verkehr gebracht werden.  



       Der        Mischung        können        Konservierungs-          mittel,    z. B. Formaldehyd oder     f        Naphtol,     ferner     Substanzen    zugesetzt werden,, die ihr  besonders     gewünschte        Eigenschaften;    ver  leihen, z. B.

   Farbentiefe, leichte     Auswasch-          barkeit,    gleichmässiges     Eindringen    des Farb  stoffes in die Fasern,     Ausgiebigkeit,        Ver-          besserung    der     Glätte        der        behandelten        Fasern     usw.  



  Als solche Substanzen     kommen    in Be  tracht:       Natriumphosphat,        Karbamid    (Farben  vertiefung),     Sapamine,        Fettall,-oholsulfonate     (Verbesserung der     Auswasschbarkeit),    Netz  mittel,     Zellulosederivate    oder natürlicher       Gummi,        wie        Tragant,        Agaw-Agar,,        Ke'rägeen-          moos        (Verbesserung    der     @usgelgeit),

         Glanzöle oder leicht     verseifbare        Ole        (Weich-          machungsmittel).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verdiekungsmittiel für in der Textil- industrie zu verwendende Druckfarben, da durch gekennzeichnet, dass es ganz oder zum Teil aus Johannisbmotkernmehl besteht. II. Verfahren zur Herstellung eines Ver- dickungsmittels gemäss Patentanspruch I,
    dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch von Stärkeabbauproidukten und Johannis- brotkernmehl in Wasser eingerührt und die wässrige Mischung durch Erhitzen auf 70 bis 80 eingedickt wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verdickungsmittel nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Gemisch von Stärkeabbauproduk- ten mit Johannisbrotkernmehl besteht. 2. Verdickungsmittel nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Gemisch von Dextrin mit Johan- nisbrotkernmehl besteht.
    3. Veir@dickungsmittel nach Patentan- spruch I und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Zusatz an Stärkeab- bauprodukt zu Johannisbrotkernmehl 1 bis 20% beträgt, bezogen auf das. Gewicht der beiden Produkte. 4. Verdickungsmittel nach Patentan spruch I, gekennzeichnet durch den Zusatz eines Weichmachungsmittels. 5.
    Verdickungsmittel nach Patentan- spruch I, gekennzeichnet durch den Zusatz eines Netzmittels. 6. Verdickungsmittel nach Patentran- spruch I, gekennzeichnet durch den Zusatz eines Farbenvertiefungsmittels. 7.
    Verdickungsmittel nach PaIentan- spruch I, gekennzeichnet durch den Zusatz eines Mittels zur Verbesserung der Auswasch- barkeit der Verdickung.
    B. Verdickungsmittel nach Patentan spruch I, gekennzeichnet durch den Zusatz eines Mittels zur Verbesserung der Glätte der mit dem Verdiekungsmitte1 zu behan delnden Fasern. 9. Verdickungsmittel nach Patentan spruch I, gekennzeichnet durch den Zusatz eines Mittels zur VerAesserung der Ausgie- bigkeit. 10.
    Verdickungsmittel nach PaIentan- spruch I, gekennzeichnet durch den Zusatz eines Konservierungsmittels. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Ein dicken gewonnene Paste auf eine Unterlage aufgestrichen, getrocknet und nach dem Ent- fernen von der Unterlage zu Körnchen ver- mahlen wird.
CH251101D 1942-09-30 1943-06-02 Verdickungsmittel für in der Textilindustrie zu verwendende Druckfarben, insbesondere zum Bedrucken von leichten Stoffen, und Verfahren zu seiner Herstellung. CH251101A (de)

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CH251101D CH251101A (de) 1942-09-30 1943-06-02 Verdickungsmittel für in der Textilindustrie zu verwendende Druckfarben, insbesondere zum Bedrucken von leichten Stoffen, und Verfahren zu seiner Herstellung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954233C (de) * 1952-09-05 1956-12-13 Diamalt Ag Verdickungsmittel fuer den Textildruck

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE954233C (de) * 1952-09-05 1956-12-13 Diamalt Ag Verdickungsmittel fuer den Textildruck

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