CH251282A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von CO2-Butter aus Milchfett enthaltenden wässerigen Emulsionen. - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Herstellung von CO2-Butter aus Milchfett enthaltenden wässerigen Emulsionen.Info
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- A23C—DAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
- A23C15/00—Butter; Butter preparations; Making thereof
- A23C15/02—Making thereof
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Description
Verfahren und Maschine zur Herstellung von C02-Butter aus Milchfett enthaltenden wässerigen Emulsionen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Butter durch Bearbeitung von Milchfett enthalten den wässerigen Emulsionen mittels eines Rührwerkes in einem Druckgefäss in Gegen wart eines CO,-haltigen Gases von 1/4 bis 20.
atü, bei welchem das Butterungsgut im Druckgefäss durch ein Rührwerk, dessen Um- laufgeschwindigkeit reguliert werden kann, bearbeitet und unter Tiefkühlung ausgebut- tert wird, worauf die Butter gewaschen und unter Lieht- und Luftabsch;luss durch mecha nische Arbeit entwässert, -geformt und ver packt wird.
Gemäss ;der vorliegenden Erfindung wird nach erfolgter Ausbutterung das Butterungs- gut in einen Flüssigkeitsbehälter übergeführt, wobei dafür gesorgt wird, -dass die ausge- schiedene Butter in diesem Behälter auf wäs seriger Flüssigkeit schwimmt,
worauf die schwimmende Butter von zwei nebeneino.n- der gelagerten Transportschnecken erfass t, aasgeknetet und zu einer Form- und Pack maschine befördert wird.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine zur Ausführung des Verfahrens dienende Maschine, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass unmittelbar unterhalb des mit bewegli chem Boden versehenen Druckgefässes ein Flüssigkeitsbehälter angeordnet ist, wobei unterhalb des beweglichen Bodens eine Ver- riegelungsvorriehtung vorgesehen isst,
die in Schliessstellung den Bodengeschlossen 'hält und in Öffnungsstellung die Öffnung des Bodens und damit die Beförderung des Ge- fässinhaltes in den Flüssigkeitsbehälter er möglicht, und dass im Flüssigkeitebehälter zwei konische,
gegenläufig angetriebene Transportschnecken nebeneinander angeord net sind, welche dazu geeignet sind, im ge nannten Behälter schwimmende Butter zu. er fassen, ,durchzukneten und entwässert zu einer Form-. und, Packmaschine zu befördern.
Ein Ausführungsbeispiel der Maschine ist in der beiliegenden Zeichnung #s#chematis.ch .dargestellt.
Fig.1 ist ein Vertikalschnitt durch die Maschine.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie II II von Fig. 1, und Fig, 3 zeigt eine Einzelheit in grösserem Massstab.
In der Zeichnung bedeutet 1 das Druck gefäss mit dem Rührwerk 2, dessen Welle 3 über eine Riemenscheibe 4 angetrieben wird. In den obern Teil des Druckgefässes mündet die Rahmzuleitung 5, die Waschwaseerzulei- tung 6 und eine Rücklaufleituug 7,
derenZweck weiter unten beeehrieben wird. Ausserdem ist am obern Teil des Druckgefässes noch ein Sicherheitsventil 8 üblicher Bauart sowie ein gohlensäureauslass 9 angeordnet.
Die Leitun gen 5, 6 und 7 sind durch Ventile 10 be herrscht, die, wie aus Fig. 3 ersiehtlieh, einen konischen Ventilkörper 11 besitzen, der im Schliesszustand mit der Innenwandung des Druckgefässes 1 \bündig liegt, damit sich an .diesen Stellen kein Material. ansetzen kann.
In den untern, konischen Teil des Druck gefässes mündet eine gohlensäuredüse 12 so- wie die in Fig. 1 nur schematisch angedeu- tete Waschwasser- und Buttermilchableitung 13. Diese Ableitung, -die in Fig. 3 in grösse rem Massstab dargestellt ist, besitzt ein Ven til 14, das wie die Ventile 10 ausgebildet ist.
An .die Ableitung ist mittels einer Überwurf- mutter 15 ein um 180 verschwenkbares Aus laufrohr 16 angeschlossen. Je nachdem dieses Ablaufrohr sich in der einen oder andern Endstellung befindet, dient es zum Ablassen von Wasseroder von Buttermilch aus dem Druckgefäss.
Letzteres besitzt an seinem untern Teil einen bei 17 schwenkbar gelagerten Boden 18, der mittels einer Verriegelungsvorrichtung geschlossen und geöffnet wird. Diese Vor richtung ist in einem licht- und luftdicht an das Druckgefäss angeschlossenen Gehäuse 19 untergebracht und besitzt einen Riegel 20, der in einem Ansatz 211 des Gehäuses 19 längsverschiebbar und drehbar gelagert und mit einem Nocken 22 versehen ist,
der sich in der gezeichneten Schliessstellung fest gegen den Boden anlegt und: ihn dicht an -das Druckgefäss anpress.t. Zur Betätigung des Riegels dient ein Handgriff<B>2</B>3, der sich ausserhalb des Gehäuses 19 befindet.
Sold der Boden 1.8 geöffnet werden, so wird der Rie gel 2-0 um 90 gedreht und nach rechts ge zogen, bis sich der Nocken in eine im Innern des Ansatzes 21 angebrachte, nicht gezeich- nete Nut einlegt.
An Stelle der beschriebenen Verriege- lungsvorrichtung kann auch in bekannter Weise eine exzentrisch gelagerte Welle vor sehen sein, die ebenfalls drehbar und längs verschiebbar angeordnet ist und das Anpres sen des Bodens 18 gegen, das Druckgefäss und dessen Öffnen ermöglicht.
Direkt unterhalb des Gehäuses 19 und mit --diesem licht- und luftdicht verbunden befindet sich der Flüssigkeitsbehälter 24. In diesem Flüssigkeitsbehälter befinden sich zwei nebeneinander angeordnete Transport- schrecken 25, die auflerhalb des Flüssigkeits behälters durch ein nicht gezeichnetes Ge triebe bekannter Ausbildung angetrieben wer den.
Die Achsen dieser Transportschnecken sind an einem Ende in einer Seitenwand des Flüssigkeitsbehälters gelagert. Beide Trans portschnecken sind konisch und bofinden sich in ganz geringem Abstand voneinander. Ihre verjüngten Enden erstrecken sich durch einen konischen Ansatz 26 des Flüssigkeitsbehäl ters, dessen verjüngtes offenes Ende 27 etwas höher liegt als die Einmündung in den Flüs sigkeitsbehälter. Auf diesen schräg nach oben ansteigenden Ansatz<B>26</B> stützen sich die Transportschnecken ab.
Der untere Teil 28 .des Flüssigkeitsbehälters besitzt die Form eines Pyramidenstumpfes.
Über dem Boden dieses Teils 2-8 mündet die bereits erwähnte Rücklaufleitung 7 in den Flüssigkeitsbehälter 24 ein, in welche eine durch die Scheibe 29 angetriebene Pro pellerpumpe 30 eingebaut ist, welche dazu dient, aus dem Teil 28 angesaugte Flüssig keit in das Druckgefäss 1 zurückzubefördern. Um zu verhindern, dass -dabei Butter in das Druckgefäss mitgerissen wird, ist vor der Einmündung der Rücklaufleitung 7 im Teil 2,8 eine Schikane<B>3-1</B> eingebaut.
Statt die Flüssigkeit mittels einer Pro pellerpumpe in das Druckgefäss anzusaugen, kann dies auch dadurch geschehen, dass man das Druckgefäss unter verminderten Druck setzt, z. B. mittels einer Waeserstrahlpumpe.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Ma. schine ist beispielsweise folgende: Nachdem die Ausbutterung im Druck gefäss 1 erfolgt ist, wird zunächst durch das Auslaufrohr 16 die Buttermilch abgelassen. Dann lässt man durch die Leitung 6 Wasch wasser eintreten, welches durch das in seine andere Endstellung gebrachte Ablaufrohr 16 wieder abgezogen wird. Dieser Waechvorgang wird noch .etwa zweimal wiederholt. Dann dreht man den Handgriff 23 um 9U , wo durch der Nocken 22 des Riegels 20 ausser Eingriff mit dem Boden<B>18</B> gebracht wird, und zieht dann den Riegel<B>20</B> so weit nach rechts, dass der Nocken 22 sich in die Nut des Ansatzes. 21 einlegt und .der Boden 18 sich öffnet.
Eine im Gehäuse angebrachte frei schwingende glaTpe 3,2 verhindert .dabei das Eindringen von Flüssigkeit bezw. Butter in .die für die Lagerung des Riegels im Ge häuse 19 vorgesehene Ausnehmung 33.
Infolge der Öffnung des Bodens fällt die im Druckgefäss angesammelte Butter, gege benenfalls zusammen mit dem letzten Wasch wasser, direkt in den Flüssigkeitsbehälter 24, wo die Flüssigkeit stets auf einem Niveau gehalten wird, .das den untern Teil des An satzes 26 etwas übersteigt.
Die auf dieser Flüssigkeit schwimmende Butter wird nun von .den Transportschnecken erfasst, in den Ansatz 26 befördert, in welchem sie durch die Knetwirkung der Schnecken entwässert wird, worauf beim Austritt aus dem Ansatz die geknetete Butter direkt in die nicht ge zeichnete Form- und Packmaschine gelangt. Das während des Ausknetens im Ansatz 26 frei gewordene Wasser läuft infolge der ge neigten Anordnung des Ansatzes in den Flüssigkeitsbehälter 24 zurück.
Die im Flüssigkeitsbehälter befindliche Flüssigkeit ist vorzugsweise Wasser, und zwar zweckmässig solches, das je nach der Jahreszeit auf 2-.-8 C abgekühlt ist. Auch das für die Waschungen der im Druckgefäss 1 ausgeschiedenen Butter verwendete Wasch- wasser besitzt vorzugsweise die gleiche Tem peratur.
Man kann aber auch, falls es. sich um .die Herstellung von gesalzener Butter handelt, den - Flüssigkeitsbehälter mit Salz sole beschicken, einen Teil davon nach erfolg ter Waschung der im Druckgefäss befind- liöhen Butter durch die Pumpe 3<B>0</B> und die Leitung 7 in das Druckgefäss befördern und dann zusammen mit der Butter durch Öffnen des Bodens 18 wieder in den Flüssigkeits behälter zurücklaufen lassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCFI I Verfahren zur Herstellung von Butter durch Bearbeitung von Milchfett enthalten den wässerigen Emulsionen mittels eines Rührwerkes in einem Druckgefäss in Gegen warteines CO2-haltigen Gases.von 1/4 bis 2.0 atü, bei welchem das Butterungsgut im Druckgefäss durch ein Rührwerk, dessen Umlaufgeschwindigkeit reguliert werden kann, bearbeitet und unter Tiefkühlung aus- gebuttert wird, worauf die Butter gewaschen und unter Licht- und Luftabschluss durch mechanische Arbeit entwässert, geformt und verpackt wird, dadurch gekennzeichnet,dass nach erfolgter Ausbutterung .das Butterungs- gut in einen Flüssigkeitsbehälter übergeführt wird, wobei dafür gesorgt wird, dass die aus- b schiedene Butter in diesem Behälter auf einer Flüssigkeit schwimmt und dass die auf der Flüssigkeit schwimmende Butter von zwei nebeneinander gelagerten Transport schnecken erfasst,ausgeknetet und zu einer Form- und Packmaschine befördert wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass nach .dem Aus buttern zuerst die Buttermilch aus dem Druckgefäss abgelassen, dann die Butter mehrmals gewaschen und mit dem letzten Waschwasser in den Flüssigkeitsbehälter übergeführt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass aus dem Flüssig- keitsbehälter Flüssigkeit in das Druckgefäss befördert und zusammen mit der in letzterem enthaltenen Butter wieder in den: Flüssig- keitsbehälter übergeführt wird. B.Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung gesalzener Butter, dadurch ge kennzeichnet, dass der FlüseigkeitsbehäRer mit Salzsole beschickt wird und dass jeweils nach erfolgter Waschung der Butter im Druckgefäss Sole in das Druckgefäss beför dert und zusammen mit der Butter wieder in den Flüssigkeitsbehälter übergeführt wird.PATENTANSPRUCH II Maschine zur Ausführung :des Verfahrens nach Patentanspruch I, diadurch gekennzeioh- net, dass unmittelbar unterhalb des mit be weglichem Boden versehenen Druckgefässes ein Flüssigkeitsbehälter angeordnet ist, wobei unterhalb des beweglichen Bodens eine Ver- riegelungsvorrIc$tung vcrgesehen ist,die in Schliessstellung den Boden geschlossen hält und in Öffnungsstellung die 0ffnung des Bodens und @damit die Beförderung des Gefäss inhaltes in den Flüssigkeitsbehälter ermög licht, und dass im Flüssigkeitsbehälter zwei konische, gegenläufig angetriebene Trans- portschnecken nebeneinander angeordnet sind, welche dazu geeignet sind, im ,genannten Behälter schwimmende Butter zu erfassen,durchzukneten und entwässert zu einer Form und Packmaschine zu befördern. UNTERANSPRüCHE 4. Maschine nach Patentanspruch II, d.a- i durch gekennzeichnet, d@ass die Verriegelungs- vorrichtung derart angeordnet ist, dass so wohl in Ruhestellung wie auch bei Betäti gung keine Luft und kein. Licht in das Druckgefäss und den Flüssigkeitsbehälter eintreten kann. 5.Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch -4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtun,g einen Üreh- baren, längsverschiebbaren Riegel besitzt, der i in der Schliessstellung den Boden des Druck gefässes dicht gegen dasselbe andrückt,wäh rend durch eine Längsvensschiebung und gleichzeitige Drehung des Riegels der Boden freigegeben wird. 6. Maschine nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass eine frei schwingende Klappe (32) vorgesehen ist,die bei Öffnungs- Stellung des Uiegels eine für die Lagerung des Riegels vorgesehene Ausnehmung ab- schliesst ward dadurch das Eindringau von Flüssigkeit bezw. Butter in dieselbe ver- hindert. 7 " Maschine nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet,dass die beiden Traasport- sehnecken einerends in einer Seitenwandung des Flüssigkeitsbehälters gelagert sind und andernends durch einen konischen Ansatz des Flüssigkeitsbehälters gestützt werden, aus dem die Jurchgeknetete Butter in die Form- und Pa-ekmas@chine übertritt. B.Maschine wach Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 4, 5 und 7, .dadurch gekennzeichnet; dass der Ansatz gegen den Flüssigkeitsbehälter geneigt angeordnet ist. 9. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Flüssigkeitsbehälters mit dem obern Teil des Druckgefässes durch eine Leitung ver bunden ist. 10.Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Rüeklaufleitung, eine Zu leitung für Waschwasser sowie eine Ablei tung für Waschwasser bezw. Buttermilch bei der Einmündung in -das Druckgefäss je durch ein Ventil mit konis:ohem Ventilkörper ab eperrbar sind, der im Schliesszustand bündig mit der Innenwandung des Druckgefässe,. liegt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH238990T | 1940-04-04 | ||
| CH251282T | 1940-04-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH251282A true CH251282A (de) | 1947-10-15 |
Family
ID=25728349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251282D CH251282A (de) | 1940-04-04 | 1940-04-04 | Verfahren und Maschine zur Herstellung von CO2-Butter aus Milchfett enthaltenden wässerigen Emulsionen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251282A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158804B (de) * | 1959-08-24 | 1963-12-05 | Cherry Burrell Corp | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Butter |
-
1940
- 1940-04-04 CH CH251282D patent/CH251282A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158804B (de) * | 1959-08-24 | 1963-12-05 | Cherry Burrell Corp | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Butter |
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