CH251533A - Verfahren zur Herstellung eines kosmetischen Produktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kosmetischen Produktes.

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CH251533A
CH251533A CH251533DA CH251533A CH 251533 A CH251533 A CH 251533A CH 251533D A CH251533D A CH 251533DA CH 251533 A CH251533 A CH 251533A
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CH
Switzerland
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double bonds
conjugated
molecule
carboxylic acids
diluent
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English (en)
Inventor
Oelwerke Noury Van Der Haftung
Original Assignee
Noury & Van Der Lande Oelwerke
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00—Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33—Heterocyclic compounds
    • A61K31/335—Heterocyclic compounds having oxygen as the only ring hetero atom, e.g. fungichromin
    • A61K31/35—Heterocyclic compounds having oxygen as the only ring hetero atom, e.g. fungichromin having six-membered rings with one oxygen as the only ring hetero atom
    • A61K31/352—Heterocyclic compounds having oxygen as the only ring hetero atom, e.g. fungichromin having six-membered rings with one oxygen as the only ring hetero atom condensed with carbocyclic rings, e.g. methantheline 
    • A61K31/353—3,4-Dihydrobenzopyrans, e.g. chroman, catechin
    • A61K31/355—Tocopherols, e.g. vitamin E

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines kosmetischen Produktes.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines   kos-      metischen    Produktes, das dadurch   gekenn-       zeichnet is. t, dass man zur Bildung des Anions    ungesättigter, mindestens zwei konjugierte C, C-Doppelbindungen im Molek l enthaltender Carbonsäuren befähigte Verbindungen mit einem   andern,, jedodh biologisch    unwirksa. men Stoff bis au. einen Gehalt von h¯chstens 10 000 Shepherd-Linn-Einheiten im g verdünnt.



   Es wurde nämlich gefunden, dass zur Bildung des Ions   ungesättigter,mindestenszwei    konjugierte   C,    C-Doppelbindungen enthaltender Carbonsäuren befähigte Verbindungen, wie   e z.    B. bestimmte Fraktionen ungesättigter, zwei oder mehr konjugierte Doppelbin  dungen    im Molekül enthaltende Carbonsäuren und ihre stereoisomeren Formen   und/oder    deren, dissoziierfÏhige Derivate sich zur Herstellung von kosmetischen Produkten hervorragend eignen und eine gegenüber den 9, 10-LinolsÏuren (a, ¯, y) in der Potenz erhöhte Vitamin-F-Wirksamkeit besitzen, wenn sie mit einem andern, jedoch biologisch unwirksamen Stoff, wie. z.

     B.    festen   @ oder fl s-       sigen L¯sungsmitteln, insbesondere Salb@n-      grundstoffen,Wasser    usw., verdünnt werden.



  Dies ist  berraschend, da die unverdünnten, mindestens   zwei konjugierte C, C-Doppelbin-      dungen enthaltenden Stoffe    keine bei Kosmetika erw nschte Wirkung ergeben, sondern zu   auffallenden Toxizitätserscheinungen    führten.



   Es s hat sich gezeigt, dass nach dem erfindungsgemässen Verfahren Produkte, wie z. B.



  Hautsalben, -¯le, -cremen und -puder, Ge  sichtswasser, Haa/rwasser, Waschmittel,    wie Toiletten- und Rasierseifen, erhalten werden können, bei welchen einer   hautsehädigenden    Wirkung üblicher Bestandteile derartiger Produkte entgegengewirkt ist, so z. B. bei    kosmetischen Zwecken dienenden Waschmit-    teln aus auf fettsauren Salzen basierten Normalseièn, synthetischen Seifen, wie   Fett-    alkoholsulfonaten, t rkischrot¯lartigen Seifen, Kondensationsprodukten von Fettsäuren un,   EiweissundganzseifenloseWaschmittel,    z.   B.    biologisch und/oder durch L¯sungsmittel oder Alkalien wirksame, und deren Gemischen.



   Für das vorliegende Verfahren haben sich z.   B.    die im folgenden genannten Stoffe als geeignet erwiesen :   1.    die zweifach konjugiert ungesättigte 9, 11-OctadekadiensÏure (trans-cis-OctadekadiensÏure)
CH3 À (CH2)5 À (CH=CH)2 À (CH2)7-COOH, 2. die dreifach konjugiert ungesättigte ElaeostearinsÏure
CH3 À (CH2)3 À (CH=CH)3 À (CH2)7-COOH,   3.    die   dreifaoh      konjugiert ungesättigte Holzfettsäure des Orticicadls,    die   Ijieansäure   
CH3 À (CH2)3 À (CH=CH)3 À (CH2)4 À CO À (CH2)2-COOH, 4. die vierfach konjugiert   ungesättigte Parinarsäure    des Faktors von   Parinarium    laurinum, deren   Eonstitution    erst kürzlich von H.

   P.   Kaufmann    und J. Balles   aufgeklärt    werden    konnte (vergleiche"Fette und Seifen", 45, 302/1938)    :
CH3 CH2 À (CH = CH)4 À (CH2)7-COOH.



   Ausserdem kommen in Betracht   alle eyn-      thetisch    hergestellten Polyenfettsäuren mit zwei und mehr konjugierten Doppelbindungen, die z.   B.    mit der von   R.    kuhn, Heidelberg, angegebenen Methode gewonnen werden können und worüber J. Baltes in der Zeitschrift äFette und Seifen", 45, 196 (1938) zusammenfassend berichtet hat.



   Ferner k¯nnen auch nat rliche und/oder   künstlicheGemische    verwendet werden, die Carbonsäuren   und/oder      dtssoziierfähigeDeri-    vate solcher enthalten, welche zwei oder mehr konjugierte Doppelbindungen im Molekül aufweisen, wie   z.    B.



  1. die natürlichen Fette in der Art des Eolz   ols, Oiticicaols,    2. aus   natüdichen O'len durch chemische   
Modifikation erhaltene Produkte, z. B.    dehydratisiertes Rizinusöl, dehydrierte   
Fette aller Art, und    3. natürliche, physikalisch-chemisch modifi-    zierte Fette.



   Unter dissoziierfÏhigen Derivaten sind z.   B.    wässerige L¯sungen der Salze (Seifen) der genannten CarbonsÏuren mit dem Konstitutionsmerkmal der mindestens zwei konjugierten Doppelbindungen zu verstehen.



   Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass die in Frage stehenden Carbonsauren usw. nicht in konzentrierter, reiner   Form, sondern erst mit ändern Stoffen ver- dünnt, haltbare, hochwirks'ame Präparate für    kosmetisohe Zwecke ergeben, und daB durch die   Verdünnung der hochungesättigten    Carbonsäuren   und deren dissoziierfÏhigen@ Deri-    vaten, die zwei oder mehr konjugierte   Dop-    pelbindungen enthalten, nicht nur erst der biologische Schutzeffekt auf der Haut von Mensch und Tier zustande kommt, sondern auch gleichzeitig die Vitamin-F-wirksame Substanz vor Autoxydation, Polymerisation und damit Inaktivierung geschützt wird.



   Unter den genannten, in Verdünnung Vitamin-F-wirksamen Stoffen befinden sich jedoch auch solche, die von Natur   aus auch    bei bereits geringfügiger Verdünnung meh  rere für die praktische Anwendung    in der Kosmetik angenehme Eigenschaften haben.



  So hat z.   B.    die 9, 11-OctadekadiensÏure (ge  genüber    der durch ihre   Vitaminwirkung    be  kannten    9,   10-Linolsäure)    den Vorteil, eine helle,   wasserklare    Fl ssigkeit, die   bis-7'       fliissig bleibt und weitgehendst licht-, luft-    un, d alterungsbestÏndig ist, zu sein.



   Beispiele:   Hautsalben :    a) 9, 11-OctadekadiensÏure 1,0    Vaselinum    album   5X0,    0    Eucerin,anhyd.adK)0,    0  (etwa 25'00 Shepherd-Linn
Einheiten pro   g    Substrat).   b)    9, 11-OctadekadiensÏure 0, 4    Adbps    benzoatus 100, 0  (etwa 1000 Shepherd-Linn
Einheiten pro g Substrat). c) 9, 11-OctadekadiensÏure 0, 25
Oleum campheratum 2, 0
Lanolin ad 30, 0  (etwa 1000   Shepherd-Linn-   
Einheiten   pro g Substrat).   



  Puder :
9, 11-OctadekadiensÏure 1, 0
Lanolin 1, 0
Acid, Boric. 2, 5
Zinc. Oxyd. 20, 0
Bolus alba (weisse Tonerde) 100, 0  (etwa 2500 Shepherd-Linn
Einheiten pro   g    Substrat). 



     Hautfunktions6l :   
ElaeostearinsÏure 0, 2
Oleum Vaselini 50, 0  (etwa   1000 Shepherd-Linn-   
Einheiten pro g Substrat).



     Hautcremen (Gold cream)    :
Man emulgiert :
9, 11-Octadekadiensäure 0, 4    Alcoh.    cetyl 20, 0
Paraff. liqu. 20, 0
Vaselinum album   59,    6
Wasser   (37,    5%) 60, 0  (etwa 2500 Shepherd-Linn-Einheiten pro g
Substrat auf Trockensubstanz berechnet).



  Haarwasser :
Licansäure 0, 1
Spiritus 60, 0
Spirit, odorat 5, 0
Glycerin 5, 0
Acid. salicyl   2,    0
Aqua dest. ad 100,   0     (etwa 250   Shepherd-Isinn-   
Einheiten pro g Substrat).   



  Gesichtswasser (zugl. Desinfe7ctionsmittel) :   
9,   11-Octadekadiensäure 0,    2
Triäthanolamin 0, 5
Glycerin 4, 0    Spiritus 33,    0
Aqua dest.   62,    0
Parfum 0, 8  (etwa   500      Shepherd-Iminn-   
Einheiten pro g Substrat).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines kosme- tischen Produktes, dadurch gekennzeichnet, daB man zur Bildung des Anions ungeeättig- ter, mindestens zwei konjugierte C, C-Doppel- bindungen im Mo'lekül entthaltender Garbon sauren befälligte Verbindungen mit einem andern, jedoch biologisch unwirksamen Stoff bis auf einen Gehalt von h¯chstens 10 000 Shepherd-Linn-Einheiten im g verdünnt.
    UNTEBANSPBÜCHE : 1. Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, daB man ungesÏttigte, mindeEtens zwei konjugierte Doppelbindun- gen im Molekül enthaltende Carbonsäuren verwendet.
    2. Verfahren naRch Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ man dissoziier fä'bigeDerivatevonungesättigten,minde- stens zwei konjugierte Doppelbindungen im Molekül enthaltenden Carbonsäurem verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass man feste Verdünnungsmittel verwendet.
    4. VeTfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, diaB man flüssige Verdünnungsmittel verwendet.
    5'. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verdün- nungsmitteR Salbengrundstoffe verwendet.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ man als VerdünnungsmittelFuder verwendet.
    7. Verfahren nach Patentanspruch und UnteranspTuch 4, cladurch gekennzeichnet, daB man als Verdünnungsmittel Öle verwendet.
    8. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da¯ man als Verd nnungsmittel Wasser verwendet
CH251533D 1938-05-27 1939-05-26 Verfahren zur Herstellung eines kosmetischen Produktes. CH251533A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE900122C (de) * 1951-08-24 1953-12-21 Karl Rothemann Faser- und gewebeschonendes, waschaktives Mittel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE900122C (de) * 1951-08-24 1953-12-21 Karl Rothemann Faser- und gewebeschonendes, waschaktives Mittel

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