CH251576A - Eisenbahn-Lichttagessignalanlage mit mehrbegriffigem Signal. - Google Patents
Eisenbahn-Lichttagessignalanlage mit mehrbegriffigem Signal.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/12—Visible signals
- B61L5/18—Light signals; Mechanisms associated therewith, e.g. blinders
- B61L5/1809—Daylight signals
- B61L5/1881—Wiring diagrams for power supply, control or testing
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Description
Eisenbahn-Lichttagessignalanlage mit mehrbegriffigem Signal. Vorliegende Erfindung betrifft ein mehr- begriffiges Lichttagessignal mit nur zwei Zuleitungen, bei dem alle Signalbilder durch mindestens zwei Lampen gebildet sind, da durch gekennzeichnet, dass am Signal durch selbsttätige Schaltmittel die Darstellung der Signalbilder mit dem zu deren Angabe be nötigten Minimum an Lampen möglich ist, und eine Drosselspule vorgesehen ist,
die bei einem Störzustand das Entstehen eines fal schen Signalbildes verhindert und die Mel dung des Störzustandes am Bedienungsort herbeiführt.
Bei beispielsweisen Ausführungsformen der Anlage gemäss der Erfindung, bei wel chen für das Warnsignal zwei gelbe, für das Fahrtsignal zwei grüne und für das Signal für verminderte Fahrgeschwindigkeit eine gelbe und eine grüne Lampe vorgesehen sind, können bei nur zwei Zuleitungen zum Signal und nur vier Lampen auf dem Signal die genannten Signalbilder erzeugt werden.
Es sind Schaltungen für dreibegriffige Lichttagessignale mit zwei Zuleitungen be kannt, bei welchen die drei Signalbegriffe durch drei verschiedene Stromarten, z. B. Wechselstrom und Gleichstrom, im einen oder andern Richtungssinn gesteuert werden. Hier bei können für die beiden gleichstrom gesteuerten Signalbilder polarisierte Relais oder auch Sperrzellen vorgesehen sein. Das richtige Arbeiten des Signals wird an einem auf der Station in den Stromkreis geschal teten, stromabhängigen Rückmelderelais über- prüft.
Bleibt nun ein polarisiertes, beidseitig oder nur einseitig wirkendes Schaltrelais für die mit Hilfe von Gleichstrom erzeugten Signalbegriffe aus irgendeinem Grunde in der abgelenkten oder angezogenen Lage hän gen, wenn bei Umschaltung des Signals Wechselstrom auf die Leitung gegeben wird, so bleibt ein ungewolltes, gefährdendes Si gnalbild bestehen, das. zudem durch das Rückmelderelais gar nicht festgestellt wird.
Ein weiterer nachteiliger Umstand bei Signal anlagen mit in Serie geschalteten, Signallam pen hat sich jeweils darin gezeigt und be sondere Einrichtungen erfordert, dass, wenn von einem Signalbild auf ein anderes um geschaltet wird, die bereits heisse Lampe durch das Zuschalten einer noch kalten, einen niedrigen.Widerstand aufweisenden Lampe, einen Augenblick durch Stromanstieg über lastet wird und daher leicht zerstört werden kann.
Grösste Betriebssicherheit bei kleinstem Kostenaufwand für solche Signalanlagen kann im Sinne der Erfindung dadurch er reicht werden, dass in die Gleichstromlampen zweige, wie es bei den in den Fig.1 bis 3 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei- spielen mit einem Vorsignal dargestellt ist, Drosselspulen eingeschaltet werden.
Beim Beispiel nach Fig. 1 fliesst im Signal Wechselstrom zur Darstellung des Warn- bezw. Haltzeichens, das aus zwei gelben Lampen<B>GE,</B> und GE" besteht. Dieser Wech selstrom vermag keines der beiden je nur auf eine Stromrichtung reagierenden polarisier ten Relais R, und R2 zu betätigen.
Fliesst durch Umlegen des Steuerhebels SH nach links Gleichstrom mit entsprechendem Rich tungssinn im .Signal, so arbeitet nur das Re lais & welches den Schalter S11 öffnet und den Schalter .8"2 schliesst und damit die gel ben Lampen GE, und<B>GE.,</B> abschaltet und die beiden grünen Lampen GR, und GR, einschaltet. Diese beiden grünen Lampen (gerade Fahrt) leuchten auf.
Wird der Steuerhebel SH nach rechts umgelegt, so ar beitet durch den Gleichstrom entsprechender Richtung das Relais R2, welches den Doppel schalter 8" umlegt, wodurch die gelbe Lampe GE, abgeschaltet und die grüne Lampe GR, mit der gelben Lampe GE,, verbunden wird.
Bleibt nun eines der Relais R, und R2 in angezogener Lage hängen und fliesst bei Rücknahme des .Steuerhebels SH auf die Warnstellung Wechselstrom im Signal, so wird durch die Drosselspule DS der Wech selstrom derart stark herabgesetzt, dass die gefährdenden grünen Lampen nicht zum Aufleuchten kommen können. Zudem be wirkt die Drosselspule DS das Abfallen des Rückmelderelais RR, welches dadurch die Störung am Bedienungsort sofort meldet. Ferner wird beim Umschalten von "gelb/gelb" auf "gelb/grün" der die gelbe warme Lampe meist zerstörende Stromstoss durch die Dros selspule DS gedämpft, und damit fällt eine zusätzliche Sondereinrichtung für die Dämp fung weg.
Beim Beispiel nach Fig. 2 sind zum Zwecke, dass durch die Signallampen nur der ihnen zugeordnete Gleichstrom bestimmter Polarität fliessen kann, Sperrzellen SZ vor gesetzt.
Ein Wechselstromrelais RW, dem zum Abhalten der Gleichströme ein Konden sator K vorgeschaltet isst, betätigt beim An sprechen auf Wechselstrom für die Warn stellung den Doppelschalter SW so, dass die grünen Lampen GR, und GR, aus- und die gelben Lampen<B>GE,</B> und<B>GE,</B> gleichzeitig eingeschaltet werden. Kommt das, Wechsel stromrelais BW nach einer Umschaltung auf Gleichstrom nicht zum Abfall, so zeigt das Signal das nicht gefährdende Warnzeichen.
Wird das Relais BW bei der Umschaltung zurück auf die Warnstellung (Wechselstrom) nicht angezogen, so verhindert die Drossel spule DS das Aufleuchten einer grünen Lampe GR und bringt das Rückmelderelais RR zum Abfall. Ein Heizwiderstand HW im Relaiskasten, in Serie mit den Lampen geschaltet, sichert die gleichmässige Wirkung der Sperrzellen SZ bei tiefen Temperaturen, ohne die Meldesicherheit zu beeinflussen, und schützt, zusammen mit der Drosselspule DS, die gelbe Lampe bei der Umschaltung auf "gelb/grün".
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem beim Signal ein Relais. dass Schaltungen durchzuführen hat, nicht vorhanden ist. Das Wechselstromwarnlicht "gelb/gelb" wird über den Kondensator g hergestellt. Die Sperrzellen >SZ bewirken die beiden Gleichstrombilder "grün/grün" oder "gelb/grün" je nach dem Richtungssinn des Gleichstromes. Die Halbwellenimpulse über die Sperrzelle SZ und die Drosselspule DS können die grünen Lampen nicht zum Auf- leuchten bringen.
Die Drosselspule DS wirkt wie bei der .Schaltung nach Fig. 2.
Durch die Überlagerung des Wechselstro- mes mit Gleichstrom oder umgekehrt, unter Anwendung der beschriebenen selbsttätigen Schaltmittel, lassen sich auch mehr als drei Signalbegriffe zu je zwei Lampen über nur zwei Zuleitungen steuern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Eisenbahn - Lichttagessignadanlage mit mehrbegriffigem Signal mit nur zwei Zulei tungen, bei dem alle Signalbilder durch min- destens zwei Lampen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass am Signal durch selbst tätige Schaltmittel die Darstellung der Si gnalbilder mit dem zu deren Abgabe benötig ten Minimum an Lampen möglich ist- und eine Drosselspule vorgesehen ist,die bei einem Störzustand das Entstehen eines fal schen Signalbildes verhindert und die Mel- dung des .Störzustandes am Bedienungsort herbeiführt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lichttagessignalanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als selbsttätige Schaltmittel zwei polarisierte Relais vorgesehen sind, von welchen das eine auf einen Gleichstrom der einen und das an dere auf einen Gleichstrom der entgegen gesetzten Richtung anspricht. 2.Lichttagessignalanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als selbsttätige Schaltmittel im Wechselstrom kreis, parallel zu zwei in Serie geschalteten Lampen für das eine Signalbild, ein Konden sator sowie ein Wechselstromrelais sowie in den Stromkreisen für die andern Signalbil der Gleichrichterelemente vorgesehen sind. 3.Lichttagessignalanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als selbsttätige Schaltmittel im Wechselstrom kreis zwischen zwei Lampen für das eine Signalbild ein Kondensator und in den Gleichstromkreisen für die andern Signalbil der Gleichrichterelemente vorgesehen sind. 4. Lichttagessignalanlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die Drosselspule derart angeordnet ist, dass sie zusätzlich auch die durch die Lampen fliessenden Einschalt ströme drosselt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH251576T | 1946-02-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH251576A true CH251576A (de) | 1947-10-31 |
Family
ID=4468884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251576D CH251576A (de) | 1946-02-15 | 1946-02-15 | Eisenbahn-Lichttagessignalanlage mit mehrbegriffigem Signal. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251576A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969126C (de) * | 1951-11-03 | 1958-05-08 | Pintsch Bamag Ag | UEber eine Doppelleitung betriebene elektrische Signalanlage |
-
1946
- 1946-02-15 CH CH251576D patent/CH251576A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969126C (de) * | 1951-11-03 | 1958-05-08 | Pintsch Bamag Ag | UEber eine Doppelleitung betriebene elektrische Signalanlage |
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