CH251576A - Eisenbahn-Lichttagessignalanlage mit mehrbegriffigem Signal. - Google Patents

Eisenbahn-Lichttagessignalanlage mit mehrbegriffigem Signal.

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Publication number
CH251576A
CH251576A CH251576DA CH251576A CH 251576 A CH251576 A CH 251576A CH 251576D A CH251576D A CH 251576DA CH 251576 A CH251576 A CH 251576A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
signal
lamps
light day
switching means
alternating current
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Application number
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English (en)
Inventor
Hasler Ag Praezisionsmechanik
Original Assignee
Hasler Ag
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Application filed by Hasler Ag filed Critical Hasler Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/12Visible signals
    • B61L5/18Light signals; Mechanisms associated therewith, e.g. blinders
    • B61L5/1809Daylight signals
    • B61L5/1881Wiring diagrams for power supply, control or testing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)

Description


  Eisenbahn-Lichttagessignalanlage mit mehrbegriffigem Signal.    Vorliegende     Erfindung    betrifft ein     mehr-          begriffiges    Lichttagessignal mit nur zwei  Zuleitungen, bei dem     alle        Signalbilder    durch  mindestens zwei Lampen gebildet     sind,    da  durch gekennzeichnet, dass am Signal     durch     selbsttätige     Schaltmittel    die Darstellung der       Signalbilder    mit dem zu deren Angabe be  nötigten Minimum an Lampen möglich ist,  und eine Drosselspule vorgesehen ist,

   die bei  einem Störzustand das     Entstehen    eines fal  schen Signalbildes verhindert und die Mel  dung des     Störzustandes    am Bedienungsort       herbeiführt.     



  Bei beispielsweisen     Ausführungsformen     der     Anlage    gemäss der     Erfindung,    bei wel  chen für das Warnsignal zwei gelbe, für das  Fahrtsignal zwei grüne und für das Signal  für     verminderte    Fahrgeschwindigkeit eine  gelbe und eine grüne Lampe vorgesehen sind,  können bei nur zwei Zuleitungen     zum    Signal  und nur vier Lampen auf dem Signal die  genannten Signalbilder erzeugt werden.  



  Es sind Schaltungen für dreibegriffige  Lichttagessignale mit zwei Zuleitungen be  kannt, bei welchen die drei Signalbegriffe  durch drei verschiedene     Stromarten,    z. B.  Wechselstrom und Gleichstrom, im einen oder  andern     Richtungssinn    gesteuert werden. Hier  bei     können    für die beiden gleichstrom  gesteuerten     Signalbilder        polarisierte    Relais  oder auch     Sperrzellen    vorgesehen sein. Das  richtige Arbeiten des Signals wird an     einem     auf der Station in den Stromkreis geschal  teten, stromabhängigen Rückmelderelais über-    prüft.

   Bleibt nun ein     polarisiertes,        beidseitig     oder nur einseitig wirkendes Schaltrelais für  die     mit    Hilfe von Gleichstrom erzeugten  Signalbegriffe aus irgendeinem Grunde in  der     abgelenkten    oder angezogenen Lage hän  gen,     wenn    bei     Umschaltung    des Signals       Wechselstrom    auf die Leitung gegeben wird,  so bleibt     ein    ungewolltes,     gefährdendes    Si  gnalbild bestehen, das. zudem durch das  Rückmelderelais gar nicht festgestellt wird.

         Ein    weiterer nachteiliger Umstand bei Signal  anlagen mit     in    Serie     geschalteten,    Signallam  pen hat sich     jeweils    darin     gezeigt    und be  sondere Einrichtungen erfordert, dass,     wenn     von einem Signalbild auf ein anderes um  geschaltet wird, die bereits heisse Lampe  durch das Zuschalten einer noch kalten, einen       niedrigen.Widerstand        aufweisenden    Lampe,  einen     Augenblick    durch Stromanstieg über  lastet wird und daher leicht zerstört werden  kann.  



  Grösste Betriebssicherheit bei     kleinstem     Kostenaufwand für solche Signalanlagen  kann im     Sinne    der Erfindung dadurch er  reicht werden, dass in     die    Gleichstromlampen  zweige, wie es bei den in den     Fig.1    bis 3  der Zeichnung     dargestellten        Ausführungsbei-          spielen    mit einem     Vorsignal    dargestellt     ist,     Drosselspulen eingeschaltet werden.  



       Beim    Beispiel nach     Fig.    1 fliesst     im    Signal  Wechselstrom zur Darstellung des     Warn-          bezw.        Haltzeichens,    das aus zwei gelben  Lampen<B>GE,</B> und     GE"    besteht.     Dieser    Wech  selstrom vermag keines der beiden je nur     auf         eine     Stromrichtung    reagierenden polarisier  ten Relais R, und R2 zu betätigen.

   Fliesst  durch Umlegen des Steuerhebels     SH    nach       links    Gleichstrom mit     entsprechendem    Rich  tungssinn im     .Signal,    so arbeitet nur das Re  lais  &  welches den Schalter S11 öffnet und  den Schalter     .8"2        schliesst    und damit die gel  ben Lampen     GE,    und<B>GE.,</B>     abschaltet    und  die beiden     grünen    Lampen     GR,    und     GR,          einschaltet.    Diese beiden     grünen    Lampen  (gerade Fahrt) leuchten auf.

   Wird der  Steuerhebel     SH        nach        rechts    umgelegt, so ar  beitet durch den Gleichstrom entsprechender  Richtung das Relais     R2,    welches den Doppel  schalter     8"        umlegt,    wodurch     die    gelbe Lampe  GE, abgeschaltet und die grüne Lampe     GR,     mit der gelben Lampe     GE,,    verbunden wird.  



  Bleibt nun eines der Relais R, und R2 in  angezogener Lage hängen und fliesst bei  Rücknahme des     .Steuerhebels        SH    auf die  Warnstellung     Wechselstrom    im Signal, so  wird durch die Drosselspule DS der Wech  selstrom derart stark herabgesetzt, dass die  gefährdenden grünen Lampen nicht zum  Aufleuchten kommen     können.    Zudem be  wirkt die Drosselspule DS das Abfallen des  Rückmelderelais RR, welches dadurch die  Störung am Bedienungsort sofort meldet.  Ferner wird beim Umschalten von "gelb/gelb"  auf "gelb/grün" der die gelbe warme Lampe  meist zerstörende Stromstoss durch die Dros  selspule DS gedämpft, und damit fällt eine  zusätzliche Sondereinrichtung für die Dämp  fung weg.  



  Beim Beispiel nach Fig. 2 sind zum  Zwecke, dass durch die Signallampen nur der  ihnen     zugeordnete    Gleichstrom     bestimmter     Polarität     fliessen        kann,        Sperrzellen        SZ    vor  gesetzt.

   Ein Wechselstromrelais RW, dem  zum Abhalten der Gleichströme ein Konden  sator     K    vorgeschaltet     isst,    betätigt beim An  sprechen auf Wechselstrom für die Warn  stellung den Doppelschalter     SW    so, dass die  grünen Lampen     GR,    und     GR,    aus- und die  gelben Lampen<B>GE,</B> und<B>GE,</B>     gleichzeitig          eingeschaltet    werden.     Kommt        das,    Wechsel  stromrelais     BW    nach einer Umschaltung auf    Gleichstrom nicht zum Abfall, so zeigt das       Signal    das nicht gefährdende Warnzeichen.

    Wird das     Relais        BW    bei der     Umschaltung     zurück auf die     Warnstellung        (Wechselstrom)     nicht angezogen, so verhindert die Drossel  spule DS das Aufleuchten einer grünen  Lampe GR und bringt das Rückmelderelais  RR zum Abfall. Ein Heizwiderstand HW  im     Relaiskasten,    in Serie mit den Lampen  geschaltet, sichert     die    gleichmässige Wirkung  der Sperrzellen     SZ    bei tiefen Temperaturen,  ohne die Meldesicherheit zu beeinflussen, und  schützt, zusammen mit der Drosselspule DS,  die gelbe Lampe bei der     Umschaltung    auf  "gelb/grün".  



  In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel  dargestellt, bei dem     beim        Signal    ein Relais.       dass        Schaltungen    durchzuführen hat, nicht  vorhanden ist. Das Wechselstromwarnlicht  "gelb/gelb" wird über den Kondensator g       hergestellt.    Die Sperrzellen     >SZ    bewirken die  beiden Gleichstrombilder "grün/grün" oder  "gelb/grün" je nach dem Richtungssinn des  Gleichstromes. Die Halbwellenimpulse über  die Sperrzelle SZ und die Drosselspule DS  können die     grünen    Lampen nicht zum     Auf-          leuchten    bringen.

   Die     Drosselspule        DS        wirkt     wie bei der     .Schaltung    nach     Fig.    2.  



  Durch die Überlagerung des     Wechselstro-          mes    mit Gleichstrom oder umgekehrt,     unter     Anwendung der     beschriebenen    selbsttätigen  Schaltmittel, lassen sich auch mehr als drei  Signalbegriffe zu je zwei Lampen über nur  zwei     Zuleitungen    steuern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eisenbahn - Lichttagessignadanlage mit mehrbegriffigem Signal mit nur zwei Zulei tungen, bei dem alle Signalbilder durch min- destens zwei Lampen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass am Signal durch selbst tätige Schaltmittel die Darstellung der Si gnalbilder mit dem zu deren Abgabe benötig ten Minimum an Lampen möglich ist- und eine Drosselspule vorgesehen ist,
    die bei einem Störzustand das Entstehen eines fal schen Signalbildes verhindert und die Mel- dung des .Störzustandes am Bedienungsort herbeiführt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lichttagessignalanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als selbsttätige Schaltmittel zwei polarisierte Relais vorgesehen sind, von welchen das eine auf einen Gleichstrom der einen und das an dere auf einen Gleichstrom der entgegen gesetzten Richtung anspricht. 2.
    Lichttagessignalanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als selbsttätige Schaltmittel im Wechselstrom kreis, parallel zu zwei in Serie geschalteten Lampen für das eine Signalbild, ein Konden sator sowie ein Wechselstromrelais sowie in den Stromkreisen für die andern Signalbil der Gleichrichterelemente vorgesehen sind. 3.
    Lichttagessignalanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als selbsttätige Schaltmittel im Wechselstrom kreis zwischen zwei Lampen für das eine Signalbild ein Kondensator und in den Gleichstromkreisen für die andern Signalbil der Gleichrichterelemente vorgesehen sind. 4. Lichttagessignalanlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die Drosselspule derart angeordnet ist, dass sie zusätzlich auch die durch die Lampen fliessenden Einschalt ströme drosselt.
CH251576D 1946-02-15 1946-02-15 Eisenbahn-Lichttagessignalanlage mit mehrbegriffigem Signal. CH251576A (de)

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CH251576D CH251576A (de) 1946-02-15 1946-02-15 Eisenbahn-Lichttagessignalanlage mit mehrbegriffigem Signal.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969126C (de) * 1951-11-03 1958-05-08 Pintsch Bamag Ag UEber eine Doppelleitung betriebene elektrische Signalanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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