CH251615A - Von Hand zu betätigender Blocher mit drehbar angeordneten Blochorganen. - Google Patents
Von Hand zu betätigender Blocher mit drehbar angeordneten Blochorganen.Info
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Description
Von Hand zu betätigender Blocher mit drehbar angeordneten Blochorga"1ew Das Blochen von Böden kann mit Blo chern erfolgen, welche eine an einem Stiel befestigte eiserne Platte aufweisen, auf deren Unterseite das gewöhnlich aus einer Bürste bestehende Blochomgan befestigt ist.
Dabei muss :das Gewicht des Bloehere, welches in der Hauptsache durch die Grösse der E:isen- psatte bestimmt ist, so gross sein, dass .der zum Blochen erforderliche, Press druck auf -dem Boden vorhanden ist. Für die Bodenbearbei tung wird zufolge dieses Gewichtes ein ent sprechend grosser Arbeitsaufwand bedingt.
Daneben werden auch elektrische Blocher verwendet, bei denen durch einen Motor als runde Bürsten ausgebildete Blockorgane in, Rotation versetzt werden.
Die rotierende Be- wegung,der Bürsten hat den Vorteil einer bes seren, intensiveren; Bearbeitung .des Bodens. Solche Blocher haben indessen den Nachten:, dass sie zufolge der Antriebseinridhtuug störanfälliger sind und einer entsprechenden zusätzlichen Wartung bedürfen. Zudem sind solche Blocher ungleich kostspieliger als die ersterwähnten Handblocher.
Die vorliegende Erfindung soll diese Nachteile beseitigen. Sie bezieht sich auf einen von Hand zu betätigenden Blocher mit drehbar angeordneten Blockorganen, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe um ihre Achsen drehbare Bürstenscheiben aufweisen,
welche um eine horizontale Achse schwenk- bar gelagert sind und unter Federeinfluss quer zur Blochrichtung gegenüber der Blo- eherplatte schief gestellt sind, derart, dass der Pressdruck der B'lochorgane auf den Boden auf der einen Seite grösser isst als auf der andern, so dass die Bloehorgane beim, Blochen gedreht werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargesaellt, und zwar zeigt: Fig. 1 diesen in Seitenansicht auf :den Boden abgestellt und Fig. 2 eine Ansicht desselben von unten. Fig. 3 ist eine Vorderansicht .des untern Teils eines Blochers vom Boden hochgehoben.
Fig. 4, stellt einen Schnitt durch die Achse -des Blockorganes. und Fig. 5 -einen ebensolchen durch eine Polierscheibe dar.
Fig. 6 zeigt ebenfalls einen Schnitt durch einen Teil einer Blocherplatte mit darin ge- lagertem Blockorgan.
Die Fig. 4 bis 6 sind gegenüber :den Fig.1 bis 3 in grösserem Massstab dargestellt.
Es ist 1 eine B'locherplatte, an welcher der Stiel 2( für die Bedienung schwenkbar befestigt ist. 3. ist eine am Stiel seitlich .an geordnete Nase, welche dazu bestimmt ist, um beim Nichtgebrauch von einem auf der B.locherplatte 1 vorgesehenen, federnden Haken 4 erfasst zu werden und damit den Blocher in engem Raum versorgen zu kön nen und gleichzeitig zu verhindern, dass die Blockbürsten verunreinigt werden.
Rings um die B'locherplatte 1 läuft eine Nut zur Auf nahme einer Gummischnur 5, durch welche verhindert werden soll, dass beim Blochen die normalerweise aus Eisen bestehende Blocherplatte 1 an Wänden und Möbeln an stösst und so :
diese beschädigt. Unter der Bloeherplatte 1 sind drei Blorhorgane ange ordnet, und zwar eines in fiter Mitte vorn und die beiden andern hinten nebeneinander. Jedes, Blochorgan besitzt eine Scheibe 6 mit auf deren Unterseite aufmontiertem Bürsten kranz 7.
Die Scheibe 6 ist mit einer Nabe 8 versehen, welche zur Lagerung an einem Zapfen 9 dient und um welchen die Scheibe <B>6</B> mit dem Bürstenkranz rotieren. kann.
Um die Scheibe 6 mit der Bürste 7 am Zapfen 9 zu halten, besitzt,dieser eine Querbohrung 1.0 zur Aufnahme eines Splintes, womit eine Untei#lags,eheibe 11 über ,dem letzteren gehal ten und .dadurch das Abfallen der Scheibe 6 vom Zapfen 9 verhindert wird. Der Zapfen 9 ist mit seinem obern Ende an einer Tra verse 1'2 befestigt, welche ,schwenkbar von einer horizontalen Achse 1'3 getragen ist.
Diese Achse ist beiderends im Rahmen 14 und einem Steg 15 der Bodenplatte gelagert. Am einen Ende der Traverse 12 ist eine auf Druck wirkende Schraubenfeder 16 angeord net, welche die'ses Ende der Traverse nach abwärts drückt. Um die Feder 16 in .dieser Stellung festzuhalten, trägt die Traverse einen die Feder<B>16</B> haltenden Zapfen 17.
Die Traverse 12 verläuft quer zur Blochrichtung. Unter dem Einfluss dieser Feder 16 stellt sieh das Bloehorgan schief gegen die B1ossher- platte 1.
Zur Begrenzung dler Schiefsteslung, wobei praktisch ein Winkel von fünf Grad genügt, ist an dem .der Feder 1-6 gegenüber liegenden Traversenende ein Nocken 18 als Anschlag an der Unterseite der Blocher- platte 1 vorgesehen.
In Fig. 5 ist noch ein Zubehörteil darge stellt. Dieser dient zum Polieren nach de-in Blochen und besteht aus einer Filzscheibe 19, die an einem Rohre 2-0 montiert ist, wobei -dessen innerer Durchmesser dem äussern Durchmesser des in .den Bürstenkranz 7 hin einragenden. Teils der Nabe 8 entspricht.
Da bei kann,das Rohr 20 über .die Nabe aufge- drückt werden, und damit ist der Blocher zum Polieren bereit.
An Stelle von drei Blo,chorganen können auch zwei oder mehrere verwendet werden, wobei es bei der Wahl der Anzahl- dieser Organe stets zweckmässig ist, dass man diese so anordnet, dass in der Blochrichtung sie sich gegenseitig überdecken, d'. h. dass zwischen den Blochorganen in deren Arbeitsrichtung keine Zwischenräume entstehen.
Es hat sich ferner gezeigt, dass es zweck mässig ist, mehrere B-lochorgane derart anzu ordnen, dass die einen gegenüber den andern beim Blochen eine gegenläufige Bewegung ausführen, um zu erreichen, dass die Bloeh- riehtung nicht eine Bogenform erhält, son dern geradlinig verläuft.
Auf der Zeichnung sind keine Schmier stellen für die beweglichen Teile gezeigt. Aber es ist selbstverständlich, dass besonders die Zapfen 9, auf welchen sich die Scheiben 6 resp. deren Naben 8, drehen, einer Schmie rung bedürfen. Diese kann praktiecherweise als Dauerschmierung ausgebildet sein.
Der Betrieb mit dem vorbesehriebenen Blocher geht folgendermassen vor .sich. Die ser wird, wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, auf den Boden abgestellt.
Die Kraft der Federn 16 ist so bemessen, dass .durch das Gewicht -des Blochers diese Federkraft über wunden wird, so dass die Bürstenunterseiten der Blo-chorgane flach auf dem Boden auf liegen, jedoch quer zur Arbeitsrichtung auf der Seite der Feder 16 einen, grösseren An- pressdruück auf den Boden ausüben ass auf der Gegenseite.
Bei der Hin- und Herbewe- gung des Blochers wirkt sieh nun der ein- ,seitig grössere Anpressdruck in der Weise aus, dass die Blochorgane gedreht werden, und zwar besteht die. Neigung der Bürste, sich um den Punkt des grössten Anpressd@ruckes zu drehen.
Da aber die Blochorga-ne durch die Platte 1 gehalten sind und diese eine gerad linige Bewegung ausführt, so dreht sich jedes Blochorgan in dem Sinne, dass die Stelle des grössten Anpressdruckes am Boden sich im entgegengesetzten Sinne der Arbeitsrichtung des Blochers verschiebt.
Beispielsweise dreht sich die vordere, also mittlere Bürste bei der Vorwärtsbewegung des Blochers von oben -ge sehen im Gegenuhrzeigersznn, ebenso .die ge mäss Fig. 3 links daneben sichtbare, während s_eh die rechts gelegene im Uhrzeigersinn dreht.
Soll der Boden nach dem Blochen mit den Bürstenkränzen<B>7</B> noch poliert werden, so werden auf .die zwischen diesen liegenden zylindrischen oder schwach konischen Teile der Naben 8 die Rohre 20 mit den Filz kheiben 19 .so weit aufgesteckt, bis diese letzteren an :den Unterseiten der Bürsten- kränze anliegen.
Damit geht die Bodenbearbeitung in der gleichen 'Weise wie vorbeschrieben weiter, wobei die Blechorgane mit den aufmontierten Filzscheiben bei der linearen Bewegung des B'loichers gedreht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Von Hand zu betätigender Blocher mit drehbar angeordneten Blochorganen, dadurch bekenuzeichnet, dass die Organe um ihre Achsen drehbare Bürstenscheiben aufweisen, welche um eine horizontale Achse schwenk bar gelagert sind und unter Federeinfluss quer zur Bloehrichtung gegenüber der Blo- eherplatte schief gestellt sind, derart, dass der PressdruA der B#1ochorgane auf den Boden auf der einen Seite grösser ist als auf der andern, ,so dass .die Blechorgane -beim Blo- chen gedreht werden. UNTERANSPRüCHE 1. Blo@clher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstenscheiben auf Zapfen gelagert sind, welche an Traversen befestigt sind, die um horizontale, in der B:lochrichtung laufende Achsen schwenkbar gelagert sind, wobei diese Traversen auf der einen Seite durch eine Feder nach unten ge drückt werden, wodurch die in bezug auf die B;locherplatte schiefe Stellung der Blioch- organe bewirkt wird.2,. Blocher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn an den Traversen beim einen Teil der Blochorgane auf der einen Seite der in Blechrichtung verlaufenden Achsen und beim andern Teil auf der Gegenseite ange- .ordnet sind, so dass die Blo-chorgane unter einander gegenläufige Drehbewegungen aus führen können.3. Blocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, daduroh gekenn zeichnet, dass die Federn :durch Zapfen an den Traversen gehalten werden und an der den Federn gegenüberliegenden Seite -der Traversen Nocken als Anschläge für die Be grenzung der Schiefstellung der Blechorgane vorgesehen sind.4. Blocher na-oh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Lagerung der Bürstenscheiben einen in die Bürste hineinragenden Teil besitzen, an dien eine auf einem Rohr montierte Polierscheibe aus Filz aufgesteckt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH251615T | 1946-11-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH251615A true CH251615A (de) | 1947-11-15 |
Family
ID=4468907
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251615D CH251615A (de) | 1946-11-21 | 1946-11-21 | Von Hand zu betätigender Blocher mit drehbar angeordneten Blochorganen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251615A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE896547C (de) * | 1951-07-03 | 1953-11-12 | Gert Schladebach | Rotierendes Polier- oder Schleifgeraet |
| US2977615A (en) * | 1959-06-15 | 1961-04-04 | Szczepanski Harry | Cleaning device |
| DE1167493B (de) * | 1958-06-11 | 1964-04-09 | Wilhelm Bauer | Vorrichtung zum Einwachsen, Bohnern und Polieren von Fussboeden od. dgl. |
| EP3094447A4 (de) * | 2014-01-14 | 2017-10-25 | Scanmaskin Sverige AB | Verfahren mit einer schleifmaschine und vorrichtung dafür |
-
1946
- 1946-11-21 CH CH251615D patent/CH251615A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE896547C (de) * | 1951-07-03 | 1953-11-12 | Gert Schladebach | Rotierendes Polier- oder Schleifgeraet |
| DE1167493B (de) * | 1958-06-11 | 1964-04-09 | Wilhelm Bauer | Vorrichtung zum Einwachsen, Bohnern und Polieren von Fussboeden od. dgl. |
| US2977615A (en) * | 1959-06-15 | 1961-04-04 | Szczepanski Harry | Cleaning device |
| EP3094447A4 (de) * | 2014-01-14 | 2017-10-25 | Scanmaskin Sverige AB | Verfahren mit einer schleifmaschine und vorrichtung dafür |
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