CH251625A - Flaumgarn, sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung. - Google Patents

Flaumgarn, sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung.

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CH251625A
CH251625A CH251625DA CH251625A CH 251625 A CH251625 A CH 251625A CH 251625D A CH251625D A CH 251625DA CH 251625 A CH251625 A CH 251625A
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Herzig Julius
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Herzig Julius
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/36Cored or coated yarns or threads
    • D02G3/367Cored or coated yarns or threads using a drawing frame

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Description


  Flaumgarn,     sowie    Verfahren und     Vorrichtung    zu     seiner        Herstellung.            Es    ist eine bekannte Tatsache, dass die  Eigenschaften und das Aussehen eines ge  sponnenen Fadens vor     allem.von    dem für ihn  verwendeten Fasermaterial abhängig sind.       Spinnfasern    geringer Festigkeit und     Länge     bedürfen zur Erlangung der für den beson  deren Verwendungszweck des Garnes jeweils  erforderlichen Festigkeit einer stärkeren Dre  hung als langfaseriges und festeres Rohmate  rial.

   Garne für Textilien, die eine genügende       Wärmehaltigkeit,    Saugfähigkeit     und    ein  voluminöses Aussehen besitzen sollen, müssen  aber weich, d. h. schwach gedreht sein. Ver  wendete man nun für Textilien Garne aus       minderem,    Fasergut, z. B. Baumwolle oder  Zellwolle, so gewann man aus dem angege  benen Grunde auch nur eine     dünne    und harte       Textilware.     



  Zur Herstellung von     sogerianntem    Misch  garn wurde bereits mehrfach vorgeschlagen,  einem oder mehreren     Vorgarnen    vor Verlas  sen des Streckwerkes einer üblichen     Fein-          spinnmaschine,    z.

   B.     Waterspinn-,    Ring  spinn-,     Mulemaschine    oder dergleichen,     @    unter       Vermittlung    eines entsprechenden Fadenfüh  rers     ein    oder mehrere Feingarne beizugeben  und sie     miteinander    zu     verspinnen.        Als        Aus-          gangsmaterialien    für diese Mischgarne dien  ten also zwar verschiedenen Stadien des       Spinnprozesses    entnommene, jedenfalls aber  schon, wenn auch in verschiedenem Ausmasse,

    vorgedrehte     und    eine gewisse     Festigkeit    be  sitzende Garne. Beim Durchlaufen     durch    das    Streckwerk     1eollte    das     wegen        seines    weichen  Drahtes immerhin eine     gewisse        Reissfestigkeit          aufweisende        Vorgarn        durch    das-     Anspinnen    an       das        Feingarn    :

  eine erhöhte     Festigkeit    erlan  gen, was     natürlieherweise    zur Folge hatte,     dass     das erzeugte Mischgarn, abgesehen von einer  gewissen     Effektwirkung,    insbesondere     beim          Verspinnen    verschiedenfarbiger     Garne,    einen       zwirnähnlichen    Charakter annahm und ziem  lich glatt und hart war.  



  Die     Erfindung        betrifft    nun     ein.        Flaum-          garn,    um das     eine:        Faserlunte        mit    im Ver  hältnis zum Draht des- Kernfadens wenigen  Windungen herumgelegt ist, wobei die Faser  lunte derart aufgelöst ist, dass sie     zur    Festig  keit des Garnes nichts     beiträgt.     



  Die Erfindung     betrifft    auch ein Verfah  ren zur     Herstellung    des     Flaumgarnes,    dabei  wird eine durch ein Streckwerk aufgelöste  Faserlunte gemeinsam mit dem Kernfaden       zwischen    das in Richtung der durchlaufen  den     Faserlunte    gesehene,     letzte    Streckwerk  walzenpaar hindurchgeführt und dem Kern  faden nach Verlassen des     :Streckwerkes,    z. B.

         durch        eine    übliche Spindel, in Richtung :sei  ner ursprünglichen Drehung eine zusätzliche       Drehung    erteilt, wobei der     Faserluntenflaum     in     Windungen    um den Kernfaden gelegt  wird.

   Falls gewünscht, kann solches     Flaum-          garn    zweckmässig     mit    gleichartig hergestell  ten Flaumgarnen in der     ihrer        ursprünglichen          Richtung    entgegengesetzten Richtung auf      einer     beliebigen    Zwirnmaschine zu einem  neuen     Flaumgarn        zusammengedreht    werden.  



       Einen    weiteren Gegenstand der Erfin  dung bildet eine     Vorrichtung    zur Durchfüh  rung des Verfahrens mit einem Fadenführer  für den     Kernfaden    vor dem letzten     Streck-          walzenpaar    des Streckwerkes     und    mit einer  hinter dem letzten     Streckwalzenpaar    angeord  neten     Spindel.        Vorteilhaft    sind die Oberwal  zen jeder Walzenstrecke des     Streckwerkes        ge-          meinsam    und unabhängig von den- Oberwal  zen der andern     Walzenstrecken    während des   

      Maschinenganges    von     den        Unterwalzen-    ab  hebbar und zweckmässig auch einzeln aus       ihren    Lagern     entfernbar.     



  In der     Zeichnung        ist        eine        beispielsweise          Ausführungsform    der erfindungsgemässen  Vorrichtung     dargestellt,    an Hand welcher  auch     Ausführungsbeispiele    des erfindungs  gemässen     Flaumgarnes    und des     erfindungs-          gemässen    Verfahrens     erläutert,    sind.

   Es zei  gen     Fig.    1 eine     Seitenansicht        der    Vorrich  tung,     Fig.    2' einen     Grundriss,        Fig.    3     eine        Vor-          deransicht        und        Fig.    4     und    5 Seitenansicht  und Grundriss des     Tragteils    für die     obern     Druckwalzen des Streckwerkes.  



  Die Maschine besteht     nm    wesentlichen aus  einem mehrere Walzenstrecken nebenein  ander besitzenden     Streckwerk    mit je drei an  getriebenen     Zylinderwalzen    1, 2, 3 als Unter  walzen und drei auf diesen aufliegenden glat  ten     Druckwalzen    4, 5, 6 (Oberwalzen), von  welchen Oberwalzen     immer    die zur gleichen       Walzenstrecke    gehörigen     in.    einem an einem  Ende     aufschwenkbar    gelagerten, gabelförmi  gen Ausleger<I>7a,

   7b</I> nach oben einzeln her  ausnehmbar gelagert     sind.    Die geriffelten       Walzen    1 und 3 dienen als     Förderwalzen,          während.    die     glatte    Walze 2 eine Durchzugs  walze     darstellt.    Die Walzen 1, 2 und 3 be  sitzen, wie dies bei jedem Streckwerk üblich  ist, gegen die Walze 1 zunehmende Umfangs  geschwindigkeiten, durch welche die einge  führte     Faserlunte    einen bis zu     34fachen    Ver  zug erhält. Über den Fadenführer 8 wird die  Faserlunte L     zwischen    dem Walzenpaar 3, 6  eingeführt.

   Ein     weiterer    Fadenführer 9 bringt  die Faserlunte L zum Walzenpaar 2, 5. Ober-    halb des Fadenführers 9     ist    noch ein Faden  führer 10 vorgesehen, der den Kernfaden F       (Feingarn)    genau der     Einlaufstelle    der Faser  lunte L in das Walzenpaar 1, 4 zuführt. Der  Fadenführer 10 liegt somit oberhalb und vor  dem     letzten    Walzenpaar 1, 4     in    einer lotrech  ten Ebene durch die beiden Fadenführer 8  und 9.

   Die Platte 11 hat den Zweck, beim       Aufsehwenken        des    Auslegers 7a, 7b,     durch     welche Massnahme der     Verzugsprozess    für die  Faserlunte L     unterbrochen    wird, die zum  Teil aufgelöste Lunte aufzufangen und zu       Verhindern,    ('ass namentlich wenn die Lunte  aus langen Fasern besteht und die Walzen  paare weit     auseinanderstehen,    die     Lunte    sich  auf der mittleren Walze 2     miteinrollt.    Um  dies zu- verhindern, ist auch die     mittlere     Unterwalze 2 glatt.

   Der gabelförmige Druck  walzenausleger 7a, 7b jeder Walzenstrecke  setzt sich aus zwei verschieden langen Flach  eisen     7a,   <I>7b</I> zusammen, die am     hintern    Ende  durch eine auf der Achse 13     sitzende    Hülse  12 starr Verbünden sind.

   Das freie Ende des  längeren Flacheisens     7a    dient als Handhabe  beim     Aufschwenken    des Auslegers<I>7a, 7b.</I>  Der Abstand des Drehlagers 12, 13 für den  Ausleger     7a,   <I>7b</I> vom     pfännenartigen    Auf  lager 14 für die Druckwalze 4 bleibt unver  ändert     bezw.    konstant, während die     pfannen-          artigen    Auflager 15, 16 für die Druckwalzen  5 und 6 gegeneinander in der Längsrichtung  des Auslegers 7 verstellbar sind.

   Durch diese       Einstellbarkeit    der Lager 15, 16 lässt sich  das Streckwerk jeweils an die     Stapel(Faser-)-          Länge    der     Lunte    anpassen.     Zum    Unterschied  von den     bisher    bekannten Streckwerken sind  also die Druckwalzen 4, 5, 6 jeder Walzen  strecke nicht nur im Ausleger     7a,   <I>7b</I> einzeln  nach oben hin frei     auehebbar    gelagert, son  dern werden auch die Oberwalzen beim Auf  schwenken ihres Tragauslegers 7a, 7b gemein  sam     mitgehoben.    Die     Haltevorrichtung    17  dient dazu, dem Ausleger     7a,

      7b in der ge  hobenen     Stellung    an einer vorgesehenen Stufe  zu fixieren.     Diese    Haltevorrichtung     eignet     sich auch für die Ausbildung und Anord  nung einer     automatischen        Abstellvorrichtung.     Fällt beispielsweise ein Kernfaden aus, so      setzt dann durch     blosses    Heben des betreffen  den     Druckwalzenauslegers    7a, 7 b der     Spinn-          prozess    für diese     @Izen@stmecke    aus.

   Mit 1'8  ist ein     zwischen    dem     letzten        Walzenpaar    1, 4  jeder Walzenstrecke und der     zugeordneten     Spindel (nicht veranschaulicht) eingeschalte  tes Schutzblech bezeichnet, welches den Zweck  hat, die     Verstaubung    hintanzuhalten und .die  Bildung eines gleichmässigen Flaumes zu ge  währleisten. Die Putzwalze 19 für die ange  triebene     Walze    1 ist zweckmässig     eine    Holz  walze mit Plüschüberzug. Je ein     Streckwerk     kann gemäss der Teilung der     Maschine,    z. B.

         Zwirnmasehine,    je für 6     bis    8     Spindeln    mit  einer     entsprechenden    Anzahl von Walzen  strecken eingebaut     werden..     



  Die erforderliche Klemmwirkung der  Druckwalzen 4, 5, 6 im Streckwerk wird  durch das eigene Gewicht dieser Walzen er  reicht. Da die Klemmwirkung der Druck  walzen 4 und 6 am grössten sein muss, sind die  zugeordneten Antriebswalzen geriffelt, und  diese Druckwalzen selbst besitzen ein grösseres  Eigengewicht. Sie haben vorzugsweise ein Ge  wicht- von einem Kilogramm. Da dieses Ge  wicht für die erforderliche     Klemmwirkung     der Druckwalze 4 nicht ausreicht, wird diese  Walze, welche vorzugsweise mit Leder be  zogen     ist,    durch     eine    auf ihr     aufliegende     Walze 20     belastet,    die mit Plüsch überzogen       ist    und gleichzeitig als Putzwalze dient.  



  Nachdem die Faserlunte L vorher im  Streckwerk durch Verzug aufgelöst wurde,  wird sie gemeinsam mit dem Kernfaden F in  das letzte     Streckwalzenpaar    1, 4 eingeführt.  Nach Verlassen dieses wird dem Kernfaden  zufolge der dem Streckwerke folgenden Spin  del eine" zusätzliche, geringe Drehung erteilt.  Diese Drehung überträgt sich zum Teil auf  die vom Kernfaden mitgenommene Faserlunte  und es entsteht dadurch ein einfacher mit  losem Flaum umschlossener Faden, der hier  mit Flaumgarn G bezeichnet wird.

   Da der  Flaum wegen seines     geringen    Drahtes aber  nicht fest auf dem     Kernfaden    F sitzt, kann  das so gewonnene Flaumgarn G als solches  nicht immer direkt verwendet werden,     sondern     muss     weiterverarbeitet    werden. Es können für    bestimmte Zwecke vor ihrer     Verwendung    zwei  oder mehrere     Flaumgarne    G auf     einer    beliebi  gen:     Zwirnmaschine    nach der ihrer Drehung  entgegengesetzten Richtung zusammengedreht  werden, wodurch der Flaum festgelegt wird.

    Die     Flaumigkeit    des einfachen oder verzwirn  ten Flaumgarnes G     kann.    man durch mehr  oder weniger Drehung ändern. Die Flaumig  keit desselben lässt sich aber auch ändern, in  dem man den Flaumzusatz vermindert oder  erhöht. Praktischen Versuchen zufolge 'ver  trägt das. Flaumgarn G einen- Flaumzusatz  von<B>150%</B>     und    mehr     und    bedarf es zur Her  stellung des     Fertiggarnes    nur eines ganz ge  ringen Drahtes seiner Faserlunte von     einer     bis höchstens sieben Drehungen pro     engl.     Zoll je nach der Garnnummer.

   Durch die  Lagerung der Druckwalzen 4, 5, 6 in einem  gemeinsamen     aufschwenkbaren    Ausleger     7a,     7b, in welchem überdies die Druckwalzen 4,  5, 6 einzeln nach oben abnehmbar sind, wird  die Möglichkeit geschaffen, den Verzugs  und     Spinnprozess    jederzeit unterbrechen zu  können. Diese Möglichkeit ist deshalb erfor  derlich, da man bei dem     geschilderten    Her  stellungsvorgang den Kernfaden nicht wie  bei einer     Ringspinnmaschine    andrehen kann,       sondern    knüpfen muss. Während des     Knüp-          fens    muss der Verzugsvorgang     unbedingt     stillstehen.

   Das dargestellte Streckwerk schafft  die Voraussetzung, dass     eine    Massenerzeugung  des Flaumgarnes G und die Bedienungs  weise der Maschine wesentlich erleichtert  wird.  



  Es sind auch Versuche unternommen wor  den, mittels eines Streckwerkes in zwei zu  sammenzuzwirnende Fäden eine offene Faser  lunte     einzuführen.    Aus der     Erkenntnis,    es  würde nur ein verstärkter     Zwirn    entstehen,  wenn die Zuführung der Faserlunte mit der  selben Geschwindigkeit wie die der Zwirne  erfolgen würde, hat man die Geschwindigkeit  der     Faserluntenherbeischaffung    gegenüber  dem     Zwirnprozess    erhöht. Bei diesen Ver  suchen stellte man fest,     dass    in der Faserlunte  Schleifen entstehen, die nur zum Teil ein  gezwirnt werden.

   Man war daher gezwun  gen, den auf die vorhin     erwähnte    Weise her-      gestellten Faden mit     einem    andern Faden zu  verspinnen, wodurch jedoch die Herstellung  von feineren     Garnnummern    nicht mehr mög  lich war.  



  Das auf der     dargestellten    Vorrichtung auf  die geschilderte Art hergestellte     Flaumgarn     ist sehr locker und     voluminös,    weich und  dabei von grosser     Festigkeit,    es setzt sich aus  einem allein seine Reissfestigkeit bestimmen  den     Kernfaden    (einem harten Feingarn) und  einer um ihn ihrer losen Struktur mit weni  gen     Windungen    herumgelegten, aufgelösten  Faserlunte zusammen. Trotzdem die Faser  lunte aus minderem Fasergut, z. B.

   Zellwolle,  Baumwolle oder dergleichen bestehen kann,  unterscheiden sich die aus dem Flaumgarn  verfertigten Textilien, wie Tuche, Flanelle       und    Strickwaren, ihrem Aussehen und Eigen  schaften nach, was Weichheit,     Fülligkeit    und  Saugfähigkeit anbetrifft, in     keiner    Weise  von solchen aus Schafwolle.

   Ein derartiges  Flaumgarn kann als solches unter Beobach  tung besonderer Massnahmen, die ein Ver  schieben des losen Flaumes auf dem Kern  faden verhindern, gleich     weiterverarbeitet     werden oder es können auch dem     Spinuprozess     nachfolgend zwei oder mehrere Flaumgarne       miteinander        verzwirnt    werden, wodurch der  Flaum besser festgelegt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Flaumgarn mit einem Kernfaden, um den eine Faserlunte mit im Verhältnis zum Draht des Kernfadens wenigen Windungen herum gelegt ist, wobei die Faserlunte derart aufge löst ist, dass sie zur Festigkeit des Garnes nichts beiträgt. UNTERANSPRUCH: 1. Flaumgarn nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei je mit einer aufgelösten Faserlunte umschlossene Kernfäden miteinander verzwirnt sind. PATENTANSPRUCH II: .
    Verfahren zur Herstellung eines Flaum- garnes nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine durch ein Streckwerk aufgelöste Faserlunte gemeinsam mit einem Kernfaden zwischen das in Richtung der durchlaufenden Faserlunte gesehene, letzte Streckwerkwalzenpaar hindurchgeführt und dem Kernfaden nach Verlassen des Streck werkes in Richtung seiner ursprünglichen Drehung eine zusätzliche Drehung erteilt wird, wobei dem Faserilun.tenflaum in Win dungen um den Kernfaden gelegt wird. UNTERANSPRUCH: 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I zur Herstellung eines Flaumgarnes nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei je mit einer aufgelösten Faserlunte umschlossene Kernfäden in der ihrer ursprünglichen Drehung entgegenge setzten Richtung auf einer Zwirnmaschine zu sammengedreht werden. PATENTANSPRUCH III: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch II, gekennzeich net durch einen Fadenführer für den Kern faden vor dem letzten Streckwalzenpaar des Streckwerkes und durch eine hinter dem letzten Streckwalzenpaar angeordnete Spindel.
    UNTERANSPRüCHE: 3. Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberwalzen jeder Walzenstrecke des Streckwerkes .ge meinsam und unabhängig von den Oberwal zen der andern Walzenstrecken zur Unter brechung des Verzugsprozesses während dem Betriebe abhebbar sind. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Oberwalzen jeder Walzenstrecke m einem aufschwenk- baren, gabelförmigen Tragteil gelagert sind und einzelnen aus dem Tragteil entfernbar Bind. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, da.ss die Lager für die erste und zweite Oberwalze in der Längsrich tung ihres Tragteils verstellbar sind. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem mittleren und letzten Walzenpaar eine Püh- rungsplatte für die Faserlunte angeordneti,st, welche beim Unterbrechen des Verzugsvor ganges durch Abheben der Oberwalzen ein Aufrollen der aufgelösten Faserlunte auf der mittleren Unterwalze verhindert. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die erste und die letzte Unterwalze einer Walzenstrecke ge- riffelt sind, die mittlere Walze jedoch glatt ist. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem letzten Walzenpaar heraustretende Garn zur Spindel über ein Schutzblech geführt wird, durch welches eine Verstaubung verhindert und eine gleichmässige Flaumverteilung ge fördert wird.
CH251625D 1943-02-11 1944-07-08 Flaumgarn, sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung. CH251625A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040951B (de) * 1956-04-17 1958-10-09 Kunstseiden Ag In der Hitze schrumpfbarer Zwirn
EP2270268A4 (de) * 2008-03-19 2013-03-20 Hispanocatalana De Textiles S L Verbundgarn mit ungedrehtem baumwollmantel

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DE1040951B (de) * 1956-04-17 1958-10-09 Kunstseiden Ag In der Hitze schrumpfbarer Zwirn
EP2270268A4 (de) * 2008-03-19 2013-03-20 Hispanocatalana De Textiles S L Verbundgarn mit ungedrehtem baumwollmantel

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