CH251895A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Photokopien von geschäftlichen Aufzeichnungen, beispielsweise von Wertschriftenauszügen, Konti-Auszügen und Listen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Photokopien von geschäftlichen Aufzeichnungen, beispielsweise von Wertschriftenauszügen, Konti-Auszügen und Listen.

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CH251895A
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Besserer Jerome
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Besserer Jerome
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/46Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera for automatic sequential copying of different originals, e.g. enlargers, roll film printers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Photokopien von     geschäftlichen     Aufzeichnungen, beispielsweise von     Wertschriftenauszügen,        Konti-Auszügen    und Listen.    Die Arbeitsteilung in den Handels- und  Bankbetrieben bedingt, dass die     Geschäfts-          vorkommnisse    in mehreren Belegen, jede       Transaktion:    für sich, im     Durchschlagsver-          fahren        registriert        werden,    müssen. Auf Grund  solcher Belege werden alsdann die erforder  lichen.

   Buchungen auf die die Hauptbücher  darstellenden     Buchhaltungsbogen    vorgenom  men, wenn die besagten Belege nicht schon  derart gestaltet sind, dass man sie als Buch  haltungsblätter in einer Kartothek klassieren  kann. Die Erstellung von mit der Buchhal  tung im     Zusammenhang    stehenden Auszügen       stellt    nun in Grossbetrieben eine sehr um  fangreiche Arbeit dar, ganz .besonders :dann,  wenn dieselbe sich     jeweils    auf die     Abschluss-          periode    konzentriert.  



       Vorliegende        Erfindung    betrifft     nun    ein       Verfahren    und eine Einrichtung, die eine  einfachere Abwicklung der erwähnten Ar  beiten, auf photomechanischem Wege ermög  lichen sollen, indem man zum     Beispiel    als  Buchungsgrundlage dienende Belege oder  solche im gleichen     Arbeitsgang    besonders be  schriftete als Kopiervorlage benützt.

   Dies       wird    dadurch erreicht, dass die     Belichtung    des  lichtempfindlichen     Kopiermaterials        schritt-          weise    vollzogen wird, indem die die Auf  zeichnungen bildenden     Textteile    nacheinan  der von verschiedenen Vorlagen     kopiert    wer  den, wobei nach jeder Teilbelichtung eine  Länge gleich der Höhe des zuletzt kopierten  Textteils im Bildfenster vorgeschoben- wird         Lind    eine Belichtungsöffnung     eingestellt    wird,  deren Grösse der Grösse des nachfolgend zu  übertragenden     Textteils    entspricht.  



  Die zur Ausübung des Verfahrens geeig  nete     Einrichtung    zeichnet sich dadurch aus,  dass     sie    ein     Vorlagenfenster    aufweist, das  beim Kopieren von Belichtungslampen aus  geleuchtet wird, und dass vor dem Bildfen  ster, in dem das     Kopiermaterial        schrittweise          vorgeschoben        werden.    kann, ein auswechsel  barer     Blendenrahmen    mit     einer    Belichtungs  öffnung angeordnet ist.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen sind  zwei     Ausführungsbeispiele    der erfindungs  gemässen     Einrichtung        dargestellt,    an Hand  derer die Durchführung     dress    erfindungsgemä  ssen Verfahrens beispielsweise erläutert ist,  und es zeigt:

         Fig.    1 einen Horizontalquerschnitt des er  sten     Ausführungsbeispiels,          %ig.2,        einen    Fensterschieber,       Fig.3    eine Seitenansicht der 'Vorschub  walze     mit        Antriebselementen,          Fig.    4     eine        Perispektivansicht    des zweiten  Ausführungsbeispiels,       Fig.    5 eine Draufsicht eines     Vorlagenfen-          sters    mit einem auswechselbaren Blenden  rahmen.  



  In     Fig.    1     bilden    der Boden 1, die Deck  platte. 1'     sowie    die Vorderwand 1" und die  Rückwand     1"'        das        Gehäuse    der     Einrichtung,     welches im Innern durch die Trennwände 2.  2', 2" in einen Lichtraum und in zwei Dun-           kelräume        geteilt    ist.

   An der äussern Vorder  wand 1" ist der Deckel 3 gegen     das:    durch       eine    Glasplatte     geschlossene        Vorlagenfenster     1 klappbar, in welcher Lage der Deckel 3  mit dem Konus des     Egzenterverschlusses    5  an das     Vorlagenfenster    4 gedrückt werden       kann.    Der     Deckel    3 bezweckt das     Planhalten     der zu kopierenden Unterlagen, und als  Halteorgan ist ein     U-förmiger    Rahmen vor  gesehen, welcher nicht     dargestellt    ist.

       Im     Lichtraum der Kopieranlage an den Trenn  wänden 2', 2" sind die Lampen 6, 6' be  festigt, deren     Lichtbündel    auf das Auf  nahmefenster 4 fallen.     Zwischen'den    Trenn  wänden 2, 2' und der Rückwand 1"' ist ein  an     sich    bekannter     Projektionsapparat    7 vor  gesehen mit einer Linse 8, deren optische  Achse     horizontal    gegen die     litte    des Vor  lagenfensters 4 verläuft, während in .der Pro  jektionsrichtung gegen die Rückwand 1"' zu  ein     Fensterschieber    9 und in der Zwischen  wand 10 das Bildfenster 11 angeordnet ist.

    An den Seitenstreben des     Fensters    11 sind  gemäss     Fig.2        Führungsleisten    12 befestigt,  in welchen der auswechselbare Fensterschie  ber 9, der rechteckige Belichtungsöffnungen  13, 13', 13", 13"' aufweist,     senkrecht    auf  und ab gestellt werden kann. Hierzu dient  eine Kabelschnur 14 und ein Hebelarm 15.  Durch diese     Blendrahmenveretellung    kann  jeweils die Grösse des     Bildfensters    11 nach  Bedarf, das heisst nach den Abmessungen des       phototechnisch    zu     übertragenden        Textes    ver  ändert werden.

   Der als     Blendenrahmen    die  nende Fensterschieber 9 hat durch sein Ei  gengewicht das Bestraben, in den Führungs  leisten 12 zu fallen, so dass lediglich die       Hubbewegung    mit dem     Hebelarm    15     über-          Üagen    werden muss.     Eine    an der äussern Vor  derwand 1" vorgesehene Skala 16 weist die  Kerben 17, 17', 17", 17"' auf, die angeben.

         welche        Belichtungsöffnung        13-13"'    des       Fensterschiebers    9 jeweils über dem     Bildfen-          ster-11    in der     Zwischenwand    10 liegt, wenn  der Hebel 15     mittels,    der     Klinke    18 in ihr  arretiert liegt.

   Im Dunkelraum zwischen der  Bodenwand 1 und der Trennwand 2 sitzt auf  der Achse 19 die Rolle 20 fest, auf welcher    der     Vorrat    eines Trägers einer lichtempfind  lichen Schicht in Form eines Bandes 21 auf  gewickelt ist.     Das        lichtempfindliche    Kopier  band 21     führt    von der Rolle 20 aus zur Füh  rung 22, gebildet durch die Rückwand 1"'  und in     entsprechendem    Abstand davor die  Zwischenwand 10, beim Fenster 11 vorbei,

    sodann nach dem     obern        Dunkelraum    über die       Umlenkrolle        28    und schliesslich zwischen der       Vorschubwalze    24 und der     Anpressrolle    25       (Fig.2)    hindurch zur bekannten, nicht     dar-          gestellten        Entwicklungskammer    und Ab  sehneideapparatur.

   Gemäss     F'ig.    1 und     Fig.    3  sind auf der     Welle    26 fest montiert die mit       Rasten    27, 27' usw. versehene Segment  scheibe 28 (der besseren     Sichtbarmachung          wegen    ausgezogen     dargestellt),    das Zahnrad ,  29, das Saitenrad 30 sowie die bereits er  wähnte     Vorschubwalze    24.

   Dieses Drehorgan       (Fig.    1) wird     mittels    des in das Zahnrad 29  greifenden, auf der Welle 31 des Motors 32  sitzenden     Ritzels    3:3     Sin    Bewegung gesetzt,,  wobei über die Saitenräder 30, 30' die ge  kreuzt geführte     Saite    34 die Drehbewegung  auf die     Anpressrolle    25 überträgt im Moment,  wo der gelagerte     Nockenarm    35 die gesperrte       Segmentscheibe    28 freigibt.

   Damit ist eine  Phase der     Vorschubbewegung    des lichtemp  findlichen Bandes nacherfolgter Teilbelich  tung     erläutert.    Der Vorgang wird in der       Weise    bewirkt, dass durch einmaliges Nieder  drücken des an der Vorderwand 1" vorgese  henen Druckknopfes 36 ein kurzer Strom  impuls den     Hubmagneten    37 erregt, worauf  dieser den an den Anker 38     gekuppelten          Nockenarm    35 aus der Raste 27 der     Seg-          mentscheibe    28 hebt und den Motor 32 in  Gang setzt,

       indem        gleichzeitig    der Unterbre  chungskontakt 39 mittels der Verbindungs  lasche 40 zum     Nockenarm    35 den     :Stromkreis     im Motorschalter 41 schliesst. Durch die vom  Motor erzeugte Drehbewegung wird das zwi  schen der     Vorschubwalze    24 und der     An-          pressrolle    25 liegende lichtempfindliche Band  21     jeweils    um eine Strecke, die dem Abstand       zweier        Rasten    27, 27' der     SegmenKscheibe    28  entspricht, das heisst um den gewünschten  Zeilenabstand, nachgezogen.

   Der Vorschub      wird     alsdann        zum.    Stillstand gebracht, indem  der     Nockenarm:    35 in die nächstfolgende  Raste 27'     eingreift,    und zwar infolge der  Zugkraft der am     Anker    38 des Magneten 27       befestigten    Feder. Neben der Rolle 20 ist  eine Rolle 20' vorgesehen, von welcher aus  ein     zweites    Band 21' über     -die        Umlenkrolle     43 führt und in der gleichen Weise wie das  lichtempfindliche Band 21 nachgezogen wird.  



  Die     Wirkungsweise    der - beschriebenen  Einrichtung wird mit folgendem Beispiel er  läutert:  Nach früheren Gepflogenheiten wurden  die für die Klienten in Verwahrung .liegen  den     Wertschriftenbestände    in Büchern und  Blättern verbucht. Heute werden die ver  schiedenen     Titelkategorien    auf losen Blät  tern, jede     Kategorie    für sich, registriert und  entsprechend klassiert, so dass am Ende einer       Abschlussperiode    die     mutierten        Bestände    aus  geschieden sind und zwecks     Erstellung    eines  Depotauszuges die einzelnen Belege abge  schrieben werden müssen.

   Wenn man nun  folgenden     Titelbestand        annimmt:     a Beleg über Fr. 5000.- 3 %     Eidgen.     Anleihe 1903,  b Beleg über     Fr.    5000.- 4 %     Eidgen.     Anleihe 1931,  c Beleg über Fr. 5000.- 4 %     Eidgen.     Anleihe 1933,  d     Beleg    über Fr. 5000.- 3 % Wehr  anleihe 1936  usw., wird bei der Anfertigung     eines    Wert  schriftenverzeichnisses in der Weise verfah  ren, dass man     mittels    der entsprechenden, als  Kopiervorlage     dienenden    Belege nacheinan  der die Zeilen, jede Zeile für sich, photo  kopiert.

   Nachdem man den Hebelarm 15 in  der Stellung     arretiert    hat,     2n    der die grösste       Blendenöffnung    13 vor dem     Bildfenster    11  steht, wird als     erste    Kopiervorlage eine  Schablone, auf welcher die     Firmabezeich-          nung,    der Name des Adressaten und der ein  leitende Text vermerkt sind,     mittels    des  Deckels 3 verkehrt an das     Vorlagenfenster    4  gehoben,

   worauf durch eine halbe Drehung  des     Exzenterverschlusses    5 der Deckel 3    gegen das     Aufnahmefenster    4 gepresst und  im Behälter 44 durch elektrische Kontakte  an sich bekannte Mechanismen     betätigt    wer  den, so dass die Lampen 6, 6'     eingeschaltet,     eine Belichtungsuhr     und    ein     Objektivauslöser          (die    nicht besonders dargestellt wurden)  automatisch in Gang     gesetzt    werden. Die an  der Vorderwand 1" angeordneten Signallam  pen 45, 45' leuchten alsdann auf, damit  Fehlbelichtungen verhindert werden.

   Nach  erfolgter Belichtung des     lichtempfindlichen     Bandes 21 werden durch eine Gegendrehung  des konischen     Egzenterverschlusses    5 die er  wähnten     elektrischen    Kontakte vom Bedie  nenden unterbrochen,     der    Deckel 3 wieder  frei und in die Ausgangsstellung zurück  gelegt. Durch     Betätigung    des     Druckknopfes     36 werden kurze     Stromimpulse    erzeugt, die  nach     vorbeschriebener    Weise die Vorschub  organe in Bewegung setzen und das licht  empfindliche Band 21 ruckweise nachziehen,  so dass der     belichtete    Teil desselben aus der  Belichtungszone des Fensters 11 gerät.

   Wäh  rend der Abwicklung dieses Arbeitsganges  leuchtet die Signallampe 46 auf, die zu     Kon-          trollzwecken    an den     bezüglichen        Stromkreis     angeschlossen ist. Die erwähnte Schablone  wird nun gegen den Beleg a als neue Kopier  --     orlage    ausgewechselt. Es geht aus demsel  ben hervor, dass der zu kopierende Text  auf eine Zeile begrenzt ist.

   Es wird     nun    zu  erst die     entsprechende'    Belichtungsöffnung  13"' mit dem Hebelarm 15 vor dem Fenster  11 in     Stellung    gebracht; alsdann     wird    der  Deckel 3 mit der neuen Kopiervorlage, das  heisst mit dem Beleg     a    gegen das Aufnahme  fenster 4 gelegt, und der     Belichtungsprozess     vollzieht sich wieder in der Reihenfolge der  geschilderten     Arbeitsgänge.    Dieser Vorgang  wird in     gleicher    Weise so oft wiederholt, als  das zu erstellende     Verzeichnis    aus unabhän  gigen     Textkompositionen    besteht;

   in diesem  Falle aus den nächsten     Zeilen    b, c und d,  wie     vorstehend    erwähnt. Auf diese Art kann  eine     listenmässige    Zusammenfassung von     be-          liebiger        Grösse    gemacht werden.  



       Fig.4    stellt als zweites Ausführungsbei  spiel eine Anordnung dar, die sich besonders      für Arbeiten in der     $ontokorrentbuchhal-          tung    eignet.     Gleiche        Teile    wie beim voran  gehenden Beispiel sind     mit    gleichen Bezugs  zeichen versehen. Das Prinzip der Ausfüh  rungsform gemäss     Fig.    4 ist ähnlich dem des  Ausführungsbeispiels gemäss     Fig.    1, mit dem  Unterschied, dass kein Motor und     kein    Ma  gnet, sondern Handantrieb     vorgesehen    ist.  



  Bei diesem Ausführungsbeispiel ist kein  Projektionsapparat 7 vorhanden, da     Kontakt-          kopienerzeugt    werden. Zu diesem     Zweck        ist     unter dem     Vorlagenfenster    4 ohne Glasplatte  das Bildfenster 47 vorgesehen, über welches  das     lichtempfindliche    Band 21 läuft.

   Am  Bildfenster 47     sind    links und rechts Druck  federn 48, 48' befestigt, die sich auf die Sup  porte 49, 49' abstützen, so dass das lichtemp  Endliche Band 21 gegen den als     Blendenrah-          men    dienenden     Fensterschieber    9 in Richtung       gegen    das     Vorlagenfenster    4 gedrückt     wird,     das vertieft in die     Deckplatte    eingebaut     ist.     Auf der     Deckplatte    1' der     Einrichtung        ist     eine Belichtungshaube 52 auf Gleitrollen 50,

    50' in     Führungsschienen    51, 51' horizontal  verschiebbar     angeordnet.    In der Belichtungs  haube 52 befinden sich die Lampen 6, 6'     zum     Ausleuchten des     Vorlagenfensters.    Zum Öff  nen und Schliessen des     Vorlagenfensters    4 ist  zwischen     demselben    und     dem.        Fensterschieber     9 ein     .Schieberverschluss        53,    vorgesehen.

   Der  selbe hat die     Form    eines rechteckigen Blech  stückes., das     längsseitlich        Führungen    54, 54'  aufweist, in welchen besagtes Blechstück 53  durch Stangen 55, 55' in     waagrechter    Lage  gehalten     wird,    wobei die auf die     Stangen    55,  55' geschobenen Schraubenfedern 56,.56' das  Bestreben haben, das     Blechstück    unter den       Fensterschieber    9 zu stossen und das     Bild-          fenster        47        gegen        vorzeitige     abzudecken.

   Wird nun die Belichtungshaube  52 nach vorn gezogen, so stösst deren Vorder  seite 57     auf    die auf dem     Schäeberverschluss     53     befestigten    Anschläge 58, so dass das  Blechstück     mitbewegt    wird, und zwar nach  hinten, so dass das     Bildfenster    zur Belich  tung     freigegeben    wird, indem das Licht  durch den     durchsichtigen    Deckel 3, die Ko  piervorlage     und    den Fensterschieber 9 auf    das     lichtempfindliche    Band fällt.

       Infolge    der  Stosskraft der Schraubenfedern 56, 56' wird  das     Blechstück    nach vorn in die Schliessstel  lang     gedrängt,    sobald die Belichtungshaube  52 nach     vollzogener        Durchlichtung    in die       Ausgangsstellung    zurückgeschoben wurde,  wobei der Weg der     Ansohläge    58 durch zwei  Führungsschlitze 59, 59' begrenzt     ist.    Im  Verlauf der Rückwärtsbewegung drückt die       Belichtungshaube    52 auf Hebelarme 60, 60',  die aus in der Deckplatte 1' vorgesehenen  Öffnungen 61, 61' ragen.

   Die Hebelarme 60,  60' sind unter dem Bildfenster 47 gelagert  und     greifen    an diesem über Zapfen 62, 62'  an     (siehe    auch     Fig.    5), so dass infolge der       erwähnten        Hebelsenkung    der durch die  Druckfedern 48, 48' gegen das lichtempfind  liche Band 21 ausgeübte Druck gelöst     und     die nach dem     Belichtungsprozess    wegen dem  vorzunehmenden Vorschub benötigte Locke  rung des     Bandes        herbeigeführt    wird.  



  An dem     Fensterschieber    9 ist mittels       Kabelschnur    14 ein Gegengewicht 63 be  festigt, da bei diesem     Ausführungsbeispiel     der Fensterschieber 9 in     waagrechter    Lage  zur Zugrichtung angeordnet ist. Der Fenster  schieber 9 kann ausgewechselt werden, indem  man die     Verbindungsschrauben    64 zu den  Kabelschnüren 14 löst.

      Da     Kontokorrentbuchungen        im    allgemei  nen einzeilig sind, sind gemäss der Variante  nach     Fig.    5 einzelne auswechselbare -Schablo  nen 65, 65' vorgesehen,     die    je eine Belich  tungsöffnung 13 aufweisen und genau in das       Vorlagenfenster    4 passen. Diese als Blenden  rahmen dienenden Schablonen 65, 65' treten  an Stelle des     Blendenrahmens    9 in     Fig.    4 und  werden nach Bedarf von oben in das Vor  lagenfenster 4 gelegt, so dass beim Kopier  vorgang die Kopiervorlage auf die Schablone  65 zu liegen kommt.

   Das     Vorlagenfenster    4  ist offen     und    besitzt keine Glasplatte     wie     heim ersten Ausführungsbeispiel.  



  In     Fig.    4 ist die Verwendung eines in der  auf den gleichen Namen lautenden Patent  schrift Nr. 154207 beschriebenen, aus taschen  artigen Blatthaltern bestehenden Bandes.      kurz als     Blattkaltertand        h"    bezeichnet,     dar-          gestellt.    Das     lichtempfindliche    Kopiermate  rial 1     besteht    hier also aus Blättern, mit  denen     Blatthalter    66     belegt    sind.

   Der     Vor-          .Schub    des Bandes 21" erfolgt durch     Hand-          antrieb    mittels des an der     Seitenwand    1"       gelagerten        Rades    67     und    des auf der glei  chen Achse sitzenden     Kettenrades    68, wobei  eine endlose     Kette    69 die Spulen 70 und 70'  verbindet, auf welchen das     Blatthalterband     21" teilweise     aufgewickelt    ist.  



  Zum Zweck der Überwachung des Ko  piervorganges     usw.        ist    ein Sichtfenster mit       Filterbelag    71 am vordern Ende der     Deck-          platte    1' eingebaut. Die Einrichtung besitzt  ferner an der Seitenwand 1"" eine Tür 72.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Photo kopien von geschäftlichen Aufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Belich tung des lichtempfindlichen Kopiermaterials schrittweise vollzogen wird, indem die die Aufzeichnungen bildenden Textteile nachein ander von verschiedenen Vorlagexi kopiert werden,
    wobei nach jeder Teilbelichtung des Kopiermaterials dasselbe um mindestens eine Länge gleich der Höhe des zuletzt kopier ten Textteils im Bildfenster vorgeschoben wird und eine Belichtungsöffnung eingestellt wird, deren Grösse der Grösse des nachfol gend zu übertragenden Textteils entspricht.
    1I. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie ein Vorlagenfenster auf weist, das beim. Kopieren von Belichtungs lampen ausgeleuchtet wird, und dass vor dem Bildfewter, in dem das Kopiermaterial schrittweise vorgeschoben werden kann,
    ein auswechselbarer Blendenrahmen mit einer Belichtungsöffnung angeordnet ist. UNTERANSPRCCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorlagen fenster an der Vorderseite der Einrichtung angeordnet ist und mit einem aufklappbaren Deckel versehen ist, und dass der auswech6el- bare Blendenrahmen als Fensterschieber aus gebildet ist und mehrere Belichtungsöffnun gen aufweist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet,. dass unter dem Vor- la.genfenster das Bildfenster angeordnet ist, welches mittels Druckorganen in Richtung gegen das Vorlagenfenster gepresst werden kann und mittels Hebelarmen, wieder ge lockert werden kann, und dass in der Deck platte das Vorlagenfenster vertieft eingebaut ist, in dem der mit einer Belichtungsöffnung versehene,
    auswechselbare Blendenrahmen liegt.
CH251895D 1946-07-05 1946-07-05 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Photokopien von geschäftlichen Aufzeichnungen, beispielsweise von Wertschriftenauszügen, Konti-Auszügen und Listen. CH251895A (de)

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