CH251975A - Schweissverbindung zwischen zwei mit einem korrosionsfesten Innenanstrich versehenen Rohren. - Google Patents
Schweissverbindung zwischen zwei mit einem korrosionsfesten Innenanstrich versehenen Rohren.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L13/00—Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
- F16L13/02—Welded joints
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Description
Schweissverbindung zwischen zwei mit einem korrosionsfesten Innenanstrich versehenen Rohren. Der Innenanstrich ist ein vielgebrauchtes Mittel, um Rohrleitungen vor Korrosion zu schützen.
Dieser Innenanstrich, für den beispiels- weise Bitumen verwendet werden, ist meist sehr temperatumempfinddich und hält nur Temperaturen bis zirka 100 C aus. Bei Rohr leitungen und Apparaten grösserer Durch messer, die eine innere Begehung möglich machen,
führt man daher den Anstrich erst nach dem Zusammenschweissen der einzelnen Rohrstösse aus. Bei Rohrleitungen kleinerer Durchmesser war eine Verbindung der Rohr stösse durch Schweissen bisher nicht möglich, da der Innenanstrich durch ,de Wärme beim Schweissen zerstört wurde. Man war gezwun gen, die Stossstellen mittels Flanschen oder Muffen zu verbinden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schweissverbindung zwischen zwei mit einem korrosionsfesten Innenanstrich versehenen Rohren,, auf deren einander zugekehrten Enden vor der Ausführung des Innenanstri ches aufgeschweisste Verbindungsringe vor gesehen sind.
Diese Schweissverbindung kenn zeichnet sich dadurch, dass, der eine dieser Verbindungsringe auf seiner Anschlagseite einen über den ganzen Ring hinweg sich er streckenden, kammartigen Federteil aufweist, der in -einen entsprechenden Nutteil am andern Verbinidungsrng eingreift.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist zum Teil im Schnitt und zum Teil in Ansicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen- standes veranschaulicht: Auf den Enden der Rohre 1 und 2 sind Verbindungsringe 3 und 4 aufgeschweisst.
Der Ring 3 weist auf seiner Anschlagseite einen ringsherum sich erstreckenden, kamm- artigen, Federteil auf, (der im. Querschnitt keil förmig isst und dem ein im Ring 4 vorgese hener. Nutenteil entspricht. Nach dem Auf schweissen dieser Ringe wenden die Rohre mit einem korrosionsfesten Anstrich versehen.
Der Anstrich wird hierbei bis zur Spitze des Kammes des Ringes. 3 bezw. der Nute des Ringes 4 aufgetragen. Diese Operation kann in der Werkstatt erfolgen. An der Baustelle werden die Rohre mittels S,chraubzwi#n_ gen zusammengezogen. Der Anstrich in der Trennfuge presst sich hierbei gegeneinander.
Es hat ;sich gezeigt, dass sich die beiden Ringe 3 und 4 ohne Zerstörung des Innen- anstriches mittels einer am äussersten Teil der Trennfuge vorgesehenen Sichweissnaht 7 ver binden lassen. Durch die AusbiIdung der Trennfläche zwischen den beiden Ringen in kammähnlicher Form. wird vermieden, dass die Schweissflamme bezw. der Lichtbogen auf den Anstrich durchsühlagen kann.
Die An- @trsclimasse in, ider Trennfläche wird jedoch ,zum Teilerwärmt, läuft zusammen und dich tet den nicht mit einem Anstrich geschützten Teil der Fuge gegen das korrodierende Pro dukt.
Durch die dichtende Wirkung des An striches in ider Trennfuge beim Zusammen- ,pressen der beiden Rohre ergibt sich ausser dem der Vorteil, @dass man,die Rohre vor der Schweissung mit Wasser füllen kann und die hierdurch;
sich ergebende kräftige Kühlung der mit einem Anstrich versehenen Flächen ,eine Zerstörung,des Anstriohes mit Sicherheit verhütet.
Eine Abdichtung für denselben Zweck lässt sich auch dadurch erreichen, dass man den Kamm 5 und .den Grund der Nute 6 als metallische Dichtung ausbildet.
Ausser ,der Ersparnis, die sich durch Fort fallen der Flanschen und Muffen ergibt, und ,dem Vorteil der sicheren Dichtung- hat die Konstruktion den weitern Vorteil, dass sich die Rohre beim Zusammenziehen selbsttätig gegeneinandeT zentrieren.
Das Zentrieren: von Rohren beim üblichen Stumpfschweissen ist oft sehr zeitraubend und mühsam. Ausserdem können die Ringe d und 4 so ausgebildet sein, dass sich das Anschweissen von Nocken als Angriffspunkt für die Schraubzwingen oder Flaschenzüge beim Zusammenziehen der ein zelnen Rohrstösse erübrigt.
Die konstruktive Ausbildung der an den Rohrenden aufgesichweissten Ringe kann nach den üblichen Methoden so,durchgeführt wer den, dass die Ringe, even@tue@ll verstärkt durch Rippen, biegungssteif gemacht werden, um bei Druckbeanspruchung der Rohrleitungen die Montagesehweissnaht weitgehendst von Biegungsbeanspruchungen zu entlasten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schweissverbindung zwischen zwei mit einem korrosionsfesten Innenanstrich verse- henen Rohren, auf deren einander zugekehr ten Enden vor der Ausführung des Innen- ansitriclhes aufgets@chweiss'te Verbindungsringe vorgesehen sind, dadurch b kennzeichnet"da.ss der eine dieser Verbindungsringe auf seiner Anschlagseite einen über den ganzen Ring hinweg sich erstreckenden,kammartigen Federteil aufweist, der in einen entsprechen den Nutteil am andern Verbindungsring ein greift. UNTERANSPRüCHE: 1.Schweissverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- bindungsringe mit kammartiger Trennfuge mit einem bis zu der Spitze dieser Trennfuge sich erstreckenden Innenanstrich versehen sind, so dass durch die dadurch erzielte di.ch- @tende Wirkung eine Kühlung der Schweiss stelle mittels. Wasser möglich wird.2. Schweissverbindung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass! der Federteil des betref fenden Verbindungsringes. im Querschnitt keilförmig ist, so dass beim Zusammenziehen der beiden Ringe ein selbständiges Zentrie ren demselben erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH251975T | 1945-12-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH251975A true CH251975A (de) | 1947-11-30 |
Family
ID=4469117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251975D CH251975A (de) | 1945-12-03 | 1945-12-03 | Schweissverbindung zwischen zwei mit einem korrosionsfesten Innenanstrich versehenen Rohren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251975A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948110C (de) * | 1942-07-29 | 1956-08-30 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Schweissverbindung |
| US3268248A (en) * | 1963-11-08 | 1966-08-23 | Douglas Aircraft Co Inc | Inter-locking welded joint |
| EP0114058A1 (de) * | 1983-01-17 | 1984-07-25 | Troost Pernis Groep B.V. | Verfahren zum Verbinden von Rohren mit innenseitiger Schutzschicht |
-
1945
- 1945-12-03 CH CH251975D patent/CH251975A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948110C (de) * | 1942-07-29 | 1956-08-30 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Schweissverbindung |
| US3268248A (en) * | 1963-11-08 | 1966-08-23 | Douglas Aircraft Co Inc | Inter-locking welded joint |
| EP0114058A1 (de) * | 1983-01-17 | 1984-07-25 | Troost Pernis Groep B.V. | Verfahren zum Verbinden von Rohren mit innenseitiger Schutzschicht |
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