CH252141A - Kohlepapier mit rückseitig aufgebrachter Ausgleichsschicht. - Google Patents
Kohlepapier mit rückseitig aufgebrachter Ausgleichsschicht.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Alfons van de Castel, Wien (Oenterreich). Kohlepapier mit rückseitig aufgebrachter Ausgleichsschicht. Die Erfindung bezieht sich auf jene be kannten Kohlepapiere für Bürozwecke, wel che rückseitig mit einer das Rollen verhin dernden Kompensationeschicht versehen sind.
Um die Rollneigung eines Kohlepapieres zu beseitigen, sind bereits zahlreiche Vor schläge bekannt geworden und haben zum Teil auch beträchtliche praktische Bedeu tung erlangt. Die in Frage kommenden Grundstoffe der. Ausgleichsschichten sind, wenn auch die Vorschläge berücksichtigtwer- den, die bisher mehr oder minder theoretische Bedeutung erlangt haben, sehr zahlreich. Be kannt ist besonders die Verwendung verschie dener Wachssorten, von Harzen, Kasein, Gummi, Kautschuk und Zellulosederivaten.
Die Forderungen, die an eine Ausgleichs echicht gestellt werden, sind vielfältiger Art. Die Schicht soll zunächst gut auf dem Papier haften und die Ergiebigkeit des Karbonauf- trages nicht beeinträchtigen, durch die Wir kung der aufschlagenden Typen nicht über tragbar sein, das Papier nicht wesentlich ver dicken oder brüchig machen und nicht zu glatt sein, damit ,sich das Kohlepapier beim Drehen der Walze nicht verschiebt. Der Auf trag soll aber auch einfach und billig her stellbar sein und, falle er bedruckt werden so11, Aufdrucke mit scharfer Konturierun ermöglichen.
Die bekannten Ausgleichsschichten füh ren zwar bei entsprechender Auswahl zu gu ten Papieren, dies aber jeweils unter Bevor zugung bestimmter Eigenschaften und gleich- zeitiger Ermässigung von Forderungen, die an andere Eigenschaften gestellt werden.
Die bekannten praktisch brauchbaren Ausgleichs materialien führen -demnach in gewissem Sinne nur zu Kompromisslösungen, d. h. die Herstellung von Kohlepapieren mit Rücken auftrag vergrössert dieunerwünschte Notwen digkeit, auf Sortenerfordernisse Rücksicht zu nehmen. Einige Beispiele sollen dies verdeut lichen:
Wachs beseitigt die Rollneigung, richtige Auswahl des Rohwachses und Bemessung der Ausgleichsschicht vorausgesetzt, zwar in vollkommener Weise, macht aber, wenn nicht 'besondere Vorkehrungen getroffen werden, die Rückseite des Papieres sehr stark glänzend und glatt; diese Kohlepapiere sind daher für die gleichzeitige Herstellung von vielen Durchschlägen wegen der Gefahr der Ver schiebung -der einzelnen Blätter zueinander weniger geeignet.
Will man eine Sorte schaf fen, die sich auch zur Herstellung von vielen Durchschlägen auf einmal gut eignet, so ver wendet man als Ausgleichsschicht zweck mässig Kautschuk; dieser ist aber mir in Form von Chlorkautschuk verwendbar, da man auf andere Weise nicht die nötigen dünnsten Auftragungen herstellen kann. Die ser Stoff ist. aber an die Verwendung von Benzol als Lösungsmittel gebunden, das we gen seiner Giftigkeit ungern verarbeitet wird.
Die Erfindung schlägt vor, zur Herstel lung der Ausgleichsschicht einen Polyvinyl- ester, z. B. Polyvinylacetat, zu verwenden. Die hauptsächlichsten Vorzüge dieser neu artigen Auftragmasse bestehen, ausser in der Vermeidung giftiger oder teuerer Lösungs mittel (so werden z.
B. Zellulosederivate ge wöhnlich gelöst in Mischungen aus Xyloi, Benzinsund Spiritus verwendet) insbesondere in folgendem: Man erhält schon bei Auftragungen von nur 3=4 g/m= (gegenüber 8-9' g/m' bei Zellulosederivaten) eine vollkommene Kom- - pensation .der Rollneigung.
Der entstehende Auftrag zeigt ein schönes mattes Aussehen; der Auftrag ist durch Druck oder Typen schlag nicht auf die Unterlage übertragbar, was seine auch dunkle Färbung durch Ein verleibung von Farbstoffen oder Pigmenten ermöglicht, ohne dass es nötig wäre, über den gefärbten Auftrag besondere Deckschichten zu legen.
Der Auftrag ist ferner "griffig'4, d. h. die Gefahr von Relativverschiebungen von Kohlepapier zum Durchschlagpapier oder zum Original ist, auch bei gleichzeitiger Herstellung der grösstmöglichen Zahl von Durchschlägen nicht gegeben.
Bemerkt sei, dass sich alle übrigen bekann ten Kunstharze für die hier in Frage kom menden Zwecke entweder überhaupt nicht oder nur schlecht eignen, da sie zu viel zu viskosen Lösungen führen, um wirtschaftlich auf das Papier aufgetragen werden zu können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kohlepapier mit rückseitig aufgebrachte, Ausgleichsschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsschicht mindestens teil weise aus einem Polyvinylester besteht. UNTERANSPRüCHE 1. Kohlepapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausgleichs schicht Farbzusätze enthält.2,. Kohlepapier nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass als Polyvinylester Polyvinylacetat Verwendung findet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH252141T | 1944-10-28 |
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| CH252141A true CH252141A (de) | 1947-12-15 |
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|---|---|---|---|
| CH252141D CH252141A (de) | 1944-10-28 | 1944-10-28 | Kohlepapier mit rückseitig aufgebrachter Ausgleichsschicht. |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH252141A (de) |
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1944
- 1944-10-28 CH CH252141D patent/CH252141A/de unknown
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