CH252202A - Sicherheitsventil. - Google Patents

Sicherheitsventil.

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CH252202A
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CH
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valve
piston
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axis
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Bauer Rudolf
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Bauer Rudolf
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/12—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side weight-loaded

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Sicherheitsventil.    Den     Gegenstand    der Erfindung bildet  ein     Sicherheitsventil    für unter Druck ge  setzte     Flüssigkeiten,    z. B. für Gülle- und  Beregnung     sanlagen.     



  Bei     bisherigen        Vorrichtungen    zur Siche  rung der     Rohrleitung    von Gülle- und     Bereg-          nungsanlagen    gegen schädlichen     Überdruck     wird durch eine     Membransteuerung    der  Riemen von     der    Voll- auf die Leerscheibe       geschoben.    Diese     Vorrichtung    genügt nicht  den     Anforderungen,

      welche an     derartige          automatische    Organe und an die     Überdruck-          sicherung        gestellt    werden     müssen.    Abgesehen  davon, dass durch das Verschieben des, Rie  mens     mittels    einer     Riemengabel    bei dem rau  hen Betrieb     starker        Riemenverschleiss        eintritt:

  ,     muss der Nachteil in Kauf genommen werden,  dass die Pumpe stillgesetzt wird, so     da.ss          beim        WvedereinschaRen    neuerlich ein Gleiten  des Riemens     eintritt.    Ausserdem arbeitet diese       Ausschaltung    zu langsam, wodurch leicht  ein Bruch der Pumpe entsteht.

   Nach dem  Stillstand muss die Pumpe gegen die     Lei-          tungsdruck    anfahren, wag zu einer weiteren       Erschwernis    führt und mit grossen     Druck-          schwankungen    verbunden ist, die sich auf  die Pumpe sehr     umgünstig        auswirken.     



  Den Gegenstand der Erfindung bildet nun       ,ein        Sicherheitsventil    mit     gewichtsbelastetem     Ventilkolben, das -sich dadurch kennzeichnet,  dass der     Ventilkolben    durch einen das Bela  stungsgewicht tragenden Winkelhebel auf  seinen Sitz     ge2resst    wird, dessen Drehachse  beweglich     gelagert    und so angeordnet     ist,       dass der zum Öffnen     des    Ventils erforderliche  Druck von     einem.    Höchstwert bei     Beginn     des     @Offnens        progressiv    absinkt.  



  Die     Zeichnung    zeigt     eine        beispielsweise     Ausführungsform des     Gegenstandes    der Er  findung,     und    zwar in     Fig.    1 im     Längs-          schnitt,    in     Fig.    2 in Seitenansicht.  



  Mit 1     isst    der Ventilkolben     bezeichnet,     der einen Absatz Ja     aufweist,    welcher in  einen     verjüngten        Teil    des Ventilkolbens  überführt. Auf     diesen        verjüngten    Teil ist  eine Hülse 2 aufgesetzt und diese     mittels          einer    Kappe 2a und einer Schraube. 4 am  Kolben befestigt.

   Mit 3 ist eine Manschetten  dichtung     bezeichnet,    welche zwischen dem       ohern    Rand     3a    der Hülse 2 und einer Scheibe       3b        eingespannt        ist.    Wie man     aus    der Zeich  nung ersehen kann,     ist    die     Manschette    3 am  Zylinderrand durch einen konischen Absatz  des     obern    Teils der Hülse 2 freispielend,  so dass dieser Teil der Manschette durch den       Wassierdruck    dichtend an die Wand des       Ventilgehäuses    6     angepresst    wird, das unten  ,

  einen     erweiterten    Raum 5 aufweist.  



  Der     untere:    Teil der Hülse 2 liegt in       normaler        Stellung        auf        der     8 auf     und    schliesst den Zulauf aus der     Druck-          leitung    der Pumpe, in     der    Zeichnung mit 7  bezeichnet, gegen den Raum 5 ab. Um zu       verhindern,    dass beim Öffnen des     Ventils          dieses    gegen den     obern    Zylinderkörper an  stösst,     iA        eine    Pufferfeder 9 vorgesehen.  



  Der Ventilkolben 1 wird durch einen das       Belasfiungsgawicht    12     tragenden    Winkelhebel           10e,    11 auf seinen Sitz     gepresst,    dessen     Dreh-          achle    10b in Gelenklaschen 10 beweglich  gelagert und so     angeordnet        ist,    dass sie in der       Schliesslage        annähernd    in     einer    durch die  5 Kolbenlängsachse gehenden Ebene liegt und  sich beim Öffnen des     Ventils    von dieser       entfernt,    so,

   dass der zum Öffnen     des        Ventils     erforderliche Druck von einem Höchstwert  bei     Beginn    des     Öffnens    progressiv absinkt.  



  t Die zur Lagerung     desi        Winkelhebels        10e,    11  dienenden Laschen     sind    bei 10a so am     Ventil-          gehäuse    6     angelenkt,    dass die Drehachse 10b  des     Winkelhebels        eine    Schwenkbewegung       in,        seitlicher        Richtung,

      das     heisst    in zur     Kol-          i        benbewebgung        annähernd        senkrechter    Rich  tung durchführen kann.

   Das freie Ende     des     Winkelhebels 11     trägt    das     einstellbare    Ge  wicht 12 und legt sich in     der        End-    oder       Ruhestellung    gegen     eine        einstellbare    Schraube       i    13 am     Ansatz        13a    an, die den Zweck hat,  das     Verhältnis,    des     Hebelarmes    14, mit wel  chem     cler        Üffnungsidruck    angreift,

   zum       Hebielarm    der Gewichtsbelastung     einstellen     zu können.     Ein        Herausschrauben    der Stell  schraube 13 vergrössert den Abstand 14, ein       Hineinschrauben    verkleinert ihn.  



  Dadurch, dass das Übersetzungsverhältnis       zwischen    dem Drehmoment des Kolbenge  wichten und dem     Drehmoment        des    Wasser  druckes, der auf     dasi        Ventil    von unten wirkt,       einsitellbar        ist,    kann man den     Überdruck    auf  verschiedene     Mindestdrücke    einstellen.  



  Bei einem durch Verstopfung oder durch  Schliessen     ieines        Schiebers    in der Druckrohr  leitung entstehenden     Überdruck    öffnet sich       dass    Sicherheitsventil und führt die Flüssig  keit in den     erweiterten    Raum 5,     deir    bei 18  an die     Rücklaufleitung        angeschlossen    ist,  und auf beiden Seiten am     Ventilschaft    15  vorbei in die     Rücklaufleitung.    Nach Sinken  des Druckes schliesst das     Gewicht    12 das       Ventil        selbsttätig    zu.  



  Das dargestellte     Sicherheitsventil    ver  meidet die Nachteile der eingangs     genannten     bekannten     Überdrucksicherung    und macht  das Abstellen der Pumpe durch Verschieben  des     Riemens        überflüssig.    Es ergibt sich daraus  weiter, dass auch     keine    zweite     Riemenscheibe            notwendig        ist.    Die Pumpe läuft vielmehr  normal weiter, auch wenn das Sicherheits  ventil geöffnet     ist,    da dieses den Überdruck  in die     Rücklaufleitung    abführt,

   so dass die  Pumpe ohne     Stilleetzung    leer läuft.  



  Das beschriebene     Sicherheitsventil    schliesst  auch     dass        bekannte,        FlaBern    der gewöhnlichen       tellerartigen        Sicherheitsventile        aus.        Diese     öffnen nur einen Spalt, wodurch bei jedem       Kailbenstoss    das Ventil auf- und     niedergeht.     Das beschriebene     Ventil    hingegen     ist    als       vollständig    anhebendes Kolbenventil derart       ausgebildet,

          dass    der     Ventilkolben        erst    nach       Zurücklegung    eines.     bestimmten    Weges die       Rücklaufleitung    freigibt.

       Dies    wird in der  'Weise erreicht,     da.ss    das den     Durchlass    zur       Rücklaufleitung    5     bezw.    18 abschliessende  Ende 2 des     Ventilkolbens    1 in einer Bohrung  des     Ventilgehäuswi    6 geführt     ist,    die es       erst    nach     Zurücklegung    eines Teils des Hub  weges     freigibt.     



  Die Dichtung 8 am Ventilsitz ist zwi  schen dem Oberteil und dem Unterteil     des     Ventilgehäuses eingeklemmt. Der Wasser  druck     kann    die Dichtung nicht umgehen,  sondern drückt diese an den     Ventilkolben     an. Dadurch dichtet das     Ventil    vollkommen,  ohne dass es     allzustark        angepresst    werden  muss.  



  Für das Anfahren der Pumpe auch bei  voller     Druckleitung    ist. im gleichen Ventil  körper ein     Umschaltventil    vorgesehen, das       mit    dem     Sicherheitsventil    die     Rücklauflei-          tung        gemeinsam    hat  Dieses Umschaltventil hat den gleichen       Hebelmechaniemus    wie das Sicherheitsventil,  nur tritt an die Stelle des     Gewichtskniehebels     ein gerader Hebel 17, der sich jedoch nicht       selbsttätig    öffnen kann,

   denn bei geschlosse  nem Ventil steht der Hebel     etwas    über dem       Fluchtpunkt.     



  Beim Anfahren der Pumpe und bei voller       Druckleitung        ist    die     Rüelzgchlagklapp,e    und  auch das     Sicherheitsventil        geschlossen.    In  diesem Fall     fördert        die    Pumpe durch das       Umechaltventil,        welches    von Hand durch       Herunterdrücken    des Hebels 17 geöffnet ,  wird,

   durch den Kanal 16 in die Rücklauf-           leiteng.    Nach Schliessen des Ventils öffnet  der     Druck        die        Rückschlagklappe    und die  Pumpe fördert ohne Stoss in die     Druckleitung.     



  Mit 20 ist der     Druckwindkessel    bezeichnet  und 21 ist der     Anschlussflansch    für die  Pumpe. Das     Druckwasser    durchfliesst in       Pfeilrichtung    das: Gehäuse 19 mit der Rück  sohlagklappe und     gelangt    durch den     Flansch     22 in die Druckleitung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsventil für unter Druck gesetzte Flüssigkeiten, z. B. für Gülle- und Bereg- nungsanlagen, mit gewichtsbelastetem Ven tilkolben, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkolben durch einen das Belasitungs- gewicht tragenden Winkelhebel auf seinen Sitz gepresst wird, dessen Drehachse beweg lich gelagert und so angeordnet ist,
    dass der <B>ZUM</B> Öffnen des Ventils erforderliche Druck von einem Höchstwert bei Beginn des: öff- nens progressiv absinkt: UNTERANSPRüCHE 1.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der das Belastungsge- wicht tragende Winkelhebel mit seinem kürzeren Arm am Ventilkolben aasgelenkt ist, während seine im Winkeilscheitel gelegene Drehachse durch Gelenklaschen derart mit dem Ventilgehäuse verbunden ist,
    dass er in der Schliesslage annähernd in einer durch die Kolbenlängsachse gehenden Ebene liegt und sich beim Öffnen des Ventils von dieser entfernt.
    2. Ventil nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Lagerung des Winkelhebel dienenden Laschen so am Ventilgehäuse angelenkt sind, dass die Drehachse des Winkelhebels eine Schwenkbewegung in seitlicher,
    zur Kolben- bewegung= annähernd senkrechter Richtung durchführen kann.. 3. Ventil nach Patentausspruch und Unter- ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Endstellung des Winkelhebels in der Schliesslage und damit der Schliess druck durch eine Stellschraube, auf welcher der Gewichtsarm des Winkelhebels aufruht,
    willkürlich verändert werden kann. 4.. Ventil nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, da,ss der Ventilkolben erst nach Zurüek- legung eines bestimmten Weges die Rück laufleitung freigibt. 5.
    Ventil nach Patentanspruch und Unter- ansprüc,hen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das den Durchlass zur Rücklaufleitung abschliessende Ende des Ventilkolbens in einer Bohrung des Gehäuses geführt ist, die es erg nach Zurückregung eines Teils des Hubweges freigibt.
    6. Ventil nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abdichtung des Ventilkolbens in der Schliessstellung eine am Ventilsitz befestigte Dichtungsplatte vorgesehen ist.
CH252202D 1944-11-27 1944-11-27 Sicherheitsventil. CH252202A (de)

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CH252202D CH252202A (de) 1944-11-27 1944-11-27 Sicherheitsventil.

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