CH252340A - Prüfeinlage zur Kontrolle der Form der innern und äussern Trittfläche von Schuhwerk. - Google Patents

Prüfeinlage zur Kontrolle der Form der innern und äussern Trittfläche von Schuhwerk.

Info

Publication number
CH252340A
CH252340A CH252340DA CH252340A CH 252340 A CH252340 A CH 252340A CH 252340D A CH252340D A CH 252340DA CH 252340 A CH252340 A CH 252340A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
foot
shoe
test
sole
footwear
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Pelant Vilibald
Original Assignee
Pelant Vilibald
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pelant Vilibald filed Critical Pelant Vilibald
Publication of CH252340A publication Critical patent/CH252340A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02Foot-measuring devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Prüfeinlage zur Kontrolle der Form der innern und äussern Trittfläche von Schuhwerk.    Bei der Erzeugung von hygienischem  Schuhwerk geht man derzeit so vor, dass man  zuerst einen     Abdruck    der Fusssohle in einer  zuerst plastischen und dann     erstarrenden     Masse, z. B. Gips (Pariser Bandage), anfer  tigt und nach diesem dann die innere Tritt  fläche des hygienischen Schuhwerks bezw.  plastisch geformte Schuhleisten, nach denen  die innere Trittfläche der Schuhe ausgearbei  tet werden kann, herstellt. Oder man legt ein  Blatt eines dünnen Stoffes, z. B. Papier oder  Zellstoff, das mit einem geeigneten chemi  schen Präparat, z. B.

   Lackmuss, getränkt ist,  in einen versuchsweise ausgearbeiteten Schuh  ein und die Person, für welche der Schuh be  stimmt ist, stellt sich auf die in dem Schuh  liegende     Versuchseinlage.    Bei keinem dieser  Verfahren nimmt der Fuss während der An  fertigung des Abdruckes die Stellung wie bei       normalem    Gang ein, so dass diese Abdrücke       praktisch    wertlos sind. Auch ist zu bedenken,  dass jemand, der unrichtiges oder schadhaftes  Schuhwerk (z.

   B. mit abgetretenen Absätzen)  trägt, oder einen kranken Fuss hat (Hühner  augen und dergleichen), sich beim Gehen  durch     verschiedenartiges    Krümmen des Fusses  und Verlegen des Körpergewichtes von der  Ferse auf den vordern Teil der Sohle in ganz  unregelmässiger Weise hilft, was auf keinen  Fall durch einen Abdruck des ruhenden oder  versuchsweise nur einigemale auftretenden  Fusses festgestellt werden kann.  



  Soweit man bisher ebene Blatteinlagen in  Schuhen zu diesen Versuchszwecken benützte,    kam man schon deswegen zu keinem richti  gen Ergebnis, weil eine solche ebene Einlage  sich im Schuh verkrümmt und teilweise ver  schiebt, so dass die abschattierte Färbung der  Einlage gleichfalls nicht der wirklichen Be  anspruchung des Fusses im Schuh entsprach.  



  Zweck der Erfindung ist es, diese Mängel  zu beseitigen, was man durch Verwendung  einer Prüfeinlage erzielt, die genau nach der       Form    der zu kontrollierenden innern Tritt  fläche des Schuhes bezw. der orthopädischen  Einlage     hergestellt    ist.     Di.e    betreffende Per  son kann mit dieser Prüfeinlage im Schuh  längere Zeit ganz normal. herumgehen.

       NaclL     den entsprechend schattierten     Druckflecken     wird dann die innere oder auch die äussere       Trittfläche    des Schuhs angepasst, und der die  Schuhe Tragende benützt eine neue -entspre  chende     Prüfeinlage    zur Kontrolle der Rich  tigkeit dieser     Anpassungen.     



  Die Prüfeinlage gemäss der Erfindung  wird     zweckmässigerweise    aus einer oder meh  reren Schichten von Papierblättern, Zellstoff  und dergleichen hergestellt, und ihre Form  kann nach einem Schuhleisten, nach dem  schon vorher die innere Trittfläche     hergestellt     wurde, oder     der        angepassten    Innenfläche an  gefertigt werden.  



       Tn    der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung schematisch darge  stellt.     Fig.    1 ist eine Ansicht auf die Prüf  einlage von oben und teilweise von der Seite,       Fig.    2' ist ein Längsschnitt durch ein Schuh  werk mit     einer    Prüfeinlage gemäss der Er-      findung. Fig. 3 ist ein analoger Schnitt durch  das Schuhwerk mit der Einlage und einem  durchgetretenen Teil der Fusswölbung. Fig. 4  ist eine Ansicht von unten auf die Sohle mit  den in einem engen Schuh zusammengepress  ten Zehen.

   Fig. 5 und 6 sind zwei weitere       Ansichten    von     unten    auf die     Fusssohle    in  einem Schuh mit aussen und innen nach Fig. 7  bezw. 8 albgetretenem Absatz.  



  Die Prüfeinlage nach Fig. 1 besteht aus  einem an sich bekannten und mit einem ge  eigneten chemischen Präparat getränkten  Blatt     von    Papiermasse,     Zellstoff    oder der  gleichen. In der dargestellten Ausführung be  steht diese     Einlage    aus zwei übereinander  gelegten und     zusammengeklebten    oder in an  derer Weise verbundenen Schichten 1 und 2,       wobei    die Prüfeinlage vollkommen mit der  innern, plastisch geformten Trittfläche des  Schuhes übereinstimmt;

   sie kann aber in Tei  len des Umfanges 1' nach oben gebogen sein,  damit auch eventuell ein     Abdruck    einer  Schwiele an der kleinen Zehe oder des Knö  chels der grossen Zehe oder des     Fersenteils     gemacht werden kann. Bei solchen Fussleiden  verlegt der das Schuhwerk Tragende das  Körpergewicht in ganz unregelmässiger Weise  auf die Sohlenfläche, so dass die äussere Tritt  fläche des     Schuhes    (unter     Abtreten    des Ab  satzes) nicht einmal dieser     unregelmässigen     Art des Auftretens entspricht.

   Wenn aber  der Fuss im Schuh deformiert wird, zum  Beispiel durch     teilweises    Verdrücken einer der  Zehen unter die andern oder durch Senkung  der     Fusswölbung,    so wird sich eine derartige  Unregelmässigkeit auf den dargestellten Ein  lage durch unregelmässig abschattierte Flecke  kenntlich machen; nach denen kann die innere  Trittfläche des Schuhes entweder durch Ab  nehmen oder Zugeben von Material (z. B.  durch Einkleben passend zugeschnittener Ma  terialstücke oder durch Einsetzen von Ein  lagen üblicher Art) angepasst werden.  



  Fig. 2 stellt einen Längsschnitt des     Sehu-          hes    einerseits mit pplastisch geformter innerer  Trittfläche 3 und einer entsprechenden Prüf  einlage 4 dar und anderseits mit einer ge  wöhnlichen innern Trittfläche 5 und der         entsprechenden    Prüfeinlage 6.

   In beiden  Fällen ist zu sehen, dass die Prüfeinlage     stets     genau an der innern Trittfläche des Schuhes  anliegt,  Fig. 3 veranschaulicht ein Beispiel des  Durchtretens der plastisch geformten innern  Auftrittsfläche 3 mit der Prüfeinlage 4 im  Wölbungsteil in die Stellung 3', 4'; es ist  dabei klar, dass sich die Prüfeinlage infolge  der Verkürzung des Bogens gefaltet hat und  damit auch den Grad des Durchdrückens der  Wölbung anzeigt, was ein Beleg dafür ist,  dass der Schuh schon im Grundaufbau den  Anforderungen nicht entspricht, welche der  Fuss und die äussere     Auftrittsfläche    an ihn  stellen.

   In     solchen    Fällen muss erst der  Grundaufbau entsprechend hergestellt und  erst dann auf Grund einer     weiteren    Prüfein  lage die innere     Auftrittsfläche    geregelt  werden.  



       Fig.    4 ist ein Beispiel für eine unrichtig       unterstützte    Fusssohle in engem Schuh; die  Zehen sind derart     zusammen.gepresst,    dass eine  davon an der Stelle x     teils    durch die Nach  barzehen überdeckt und     teilweise        verkrümmt     ist, ausserdem ist die Fusssohle an der Stelle       y,        nämlich    im Gebiet der Köpfchen der     Mit-          telfussknochen,    zu stark,     belastet.    Diese beiden  Stellen prägen sich dann auf dem abschat  tierten Bild der Prüfeinlage aus.  



  Ein anderes Beispiel zeigen die     Fig.    5  und 7, wo     infolge    des an der Stelle     xx          (Fig.    7) nach aussen abgetretenen Absatzes  die Fusssohle an der Stelle     xx    der kleinen  Zehe,     die,ausserdem    noch seitlich gedrückt ist,  übermässig angestrengt ist.  



  Die     Fig.    6 und 8 stellen eine unregel  mässige     Belastung    der     Fusssohle        bei    einem  nach innen     abgetretenen    Absatz an der Stelle       xxx        (Fig.    8) dar; dem entsprechen dann drei  Stellen     xxx    der Fusssohle, die gleichfalls       durch        Schattenflecke    der Prüfeinlage sicht  bar werden.

   Wenn der Absatz     beispielsweise     bei     xx        (Fig.    7)     abgetreten        ist,    so verlegt die  betreffende Person das Körpergewicht von  den     schmerzhaften        Stellen    in der Querrich  tung nach     xxx        (Fig.    6).

        Aus der Beschreibung ist klar, dass durch  die Prüfeinlage gemäss der Erfindung die  Mängel der bisherigen Methoden und der an  gewandten Mittel nicht allein beseitigt wer  den, sondern dass man dadurch auch zahl  reiche Vorteile erlangt, die in den folgenden  Punkten zusammengefasstsind:       a)    Man kann nicht nur die innere Tritt  fläche des Schuhes selbst, sondern auch die  Trittfläche verschiedener orthopädischer Ein  lagen beim Gehen     kontrollieren    und darnach  diese Flächen bis zur vollkommenen Anpas  sung an den Fuss herrichten;  b) man kann auch die äussere Trittfläche  des Schuhes kontrollieren, insbesondere die  Stellung des Fusses und die Höhe des Ab  satzes, um so möglichst dem Bau des Fusses  zu entsprechen;

    c) es ist auch eine allgemeine Kontrolle  von neuen, gebrauchten und abgenützten  Schuhen und so auch die Feststellung, ob  s i e im Laufe der längeren Benützung noch  dem Fusse entsprechen, ermöglicht;  d) es lässt sich die Artdes Gehens und die  Verschiebung der Fussbelastung beim Gehen  kontrollieren;  e) bei vernachlässigten Senkfüssen wird  eine allmähliche     Beseitigung    des Leidens und  eine Entlastung der schmerzenden Fussstellen  ermöglicht;  f) es können langjährige Fussleiden auf  gedeckt werden, die schon seit der Kindheit  oder seit der Geburt bestehen, wie gezerrte  Sehnen, g- und 0-Füsse, Spitzfüsse, sowie  Füsse mit verschiedenen Fussleiden, welche  infolge falschen Auftretens in von andern  Personen getragenem Schuhwerk gelitten  haben (z.

   B. infolge Tragens von schiefge  tretenem Schuhwerk von Geschwistern);  g) es lässt sich leicht eine grössere Zahl  von Prüfeinlagen mit Kontrollabdrücken für  kürzere oder längere Zeit hintereinander bis  zur volletändigen Beseitigung des Fehlers be  nützen.  



  Die untere Schicht 2 der     Prüfeinlage    wird  aus ganz dünnem, aber steifem Material, das    sich nicht faltet, nicht verschiebt und nicht  verdrückt, angefertigt, wogegen die obere  Schicht 1 nach Fig. 1 zweckmässig aus einem  Blatt von     verformbarem    Material hergestellt  wird, das die     Bildung    vollkommener Ab  drücke aller     übermässig    auf die Fusssohle  wirkenden Drücke erlaubt. Die ganze Einlage  ist     aber    verhältnismässig     dünn,    etwa 1 bis  2 mm.  



  Die Prüfeinlage kann auch beiderseits  einer     mittleren        Versteifungsschicht    mit im  prägnierten Schichten versehen werden, um  die Kontrolle der Stellen des Auftretens auf  fallender und vollkommener zu manchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Prüfeinlage zur Kontrolle der Form der innern und äussern Trittfläche von Schuh werk oder von in Schuhen eingesetzten ortho pädischen Einlagen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem mindestens einschichtigen Blatt besteht, das nach der Form der zu kon trollierenden innern Trittfläche des Schuhes bezw. der orthopädischen Einlage geformt ist welches Blatt mit einem Präparat für abschat tierte Abdrücke der DruAstellen der Fuss sohle imprägniert ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Prüfeinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus einer untern steifen Schicht (2), -die ein Falten, Verdrücken sowie Verschieben der ganzen Prüfeinlage im Schuh verhindert, und aus einer obern nachgiebigeren Schicht (<B>1</B>) mit Imprägnierung zur Erzielung von abschat tierten Abdrücken der Druckstellen der Fuss sohle unten und am Umfang besteht. 2.
    Prüfeinlage nach Patentanspruch..da- @durcU gekennzeichnet, dass sie -auf beiden Sei ten einer mittleren Versteifungsschicht im prägnierte Schichten für die Abdrücke der Druckstellen der Fusssohle hat.
CH252340D 1946-04-05 1946-04-05 Prüfeinlage zur Kontrolle der Form der innern und äussern Trittfläche von Schuhwerk. CH252340A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH252340T 1946-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH252340A true CH252340A (de) 1947-12-31

Family

ID=4469335

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH252340D CH252340A (de) 1946-04-05 1946-04-05 Prüfeinlage zur Kontrolle der Form der innern und äussern Trittfläche von Schuhwerk.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH252340A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69200272T2 (de) Asymmetrischer Tanzschuh und derartiges Schuhpaar.
DE4017224A1 (de) Fussbekleidung mit einlagekissen
DE2458674C2 (de)
DE2939731C2 (de) Sportschuh, insbesondere Laufschuh
DE8319661U1 (de) Sohleneinheit
DE29810518U1 (de) Baukastensystem für eine Schuheinlage
CH252340A (de) Prüfeinlage zur Kontrolle der Form der innern und äussern Trittfläche von Schuhwerk.
CH580400A5 (en) Moulded shoe inner sole giving correct support - has shaped toe region and differential resilience between toe and heel
DE746716C (de) Schuhsohle aus Kautschuk oder aehnlichem Werkstoff
AT148313B (de) Pneumatische Niederdruckschuheinlage.
DE3544969C2 (de)
DE20121111U1 (de) Orthopädischer Schuh
DE3300758A1 (de) Verfahren zur herstellung eines fadengezwickten lauflernschuhes sowie nach diesem verfahren hergestellter lauflernschuh
DE809578C (de) Orthopaedische Fussstuetze in Form einer Schuheinlage
US2574056A (en) Test insertion for the checking of the correct shape of the inner and outer treading area of footwear
DE1784617U (de) Schuh, insbesondere leichtschuh.
DE3201488C2 (de) Schuhwerk
DE830911C (de) Verfahren zur Herstellung orthopaedischer Schuhe und nach dem Verfahren hergestellter Schuh
DE2809551A1 (de) Orthopaedischer schuh
DE1610687U (de) Vorrichtung zum verhindern des schluepfens von schuhen.
DE10164573B4 (de) Orthopädischer Schuh und Verfahren zur Herstellung eines orthopädischen Schuhs
DE20313472U1 (de) Schuh
DE2033719C3 (de) Schuhleisten
DE1941126A1 (de) Fussgymnastik-Sohle fuer Schuhwerk
DE2341261A1 (de) Fussform-sandale mit einstueckiger fussformsohle und mit teilweise ueberhohem fussform-sohlenrand