Polstereinlage. Bei. Spiuingfederpolstereinlagen gemäss schweizerischem Patent Nr.208505, welche aus einem Drahtstück ununterbrochen her gestellte Sprungfederreihen enthalten, wobei, von der Stirnseite der Federn ausgehend, die 'Windungsrichtung jeder, Sprungfeder 4n be- zug auf benachbarte Sprungfedern einer I'e- derreihe entgegengesetzt ist,
entstand eine Vertiefung an der Oberfläche des von je zwei Sprungfedern zweier nebeneinanderliegenden Sprungfederreihen gebildeten Körpers zw@i- sehen den vier Sprungfedern. Die Beseiti gung solcher Vertiefungen geschah bisher in der Weise, dass sie mittels Verbindungsglie der, z. B. mittels eines Drahtes oder Metall bandes, überbrückt wurden, welche jeweils an die Verbindungsdrahtstücke zwischen den zwei. Sprungfedern jeder der zwei benach barten Sprungfederreihen befestigt waren.
Diese Verbindungsglieder verteilen die aus der Belastung der Einlage entstehenden Spannungen gleichmässiger, Zvodnreh zwecks Ausfederung ein und derselben Belastung dünnere Drähte, verwendet werden können.
Nach oben bekannten Ausführungsfor men solcher Sprungfederpolstereinlagen sind die die Sprungfedern verbindenden Draht abschnitte geradlinig. Zweeks Verkürzung der Verbindungsglieder hat man es jedoch für zweckmässig gehalten, die Verbindungs- drahtstücko aus der gemeinsamen Tangente der beiden Sprungfedern @in Richtung der Verbindung mehr oder weniger auszubuch- ten. Es wurde auch vorgeschlagen, diese Ausbuchtung derart auszubilden, dass die ge geneinander ausgebuchteten Drahtabschnitte einander überdecken.
In diesem F' alle kön nen nämlich die ausgebuchteten Verbin- dungsdrahtstüeke unmittelbar ineinanderge- schlungen werden, wodurch die Verwendung von Verbindungsgliedern vermieden werden kann.
Nach einer weiteren, ,schon bekannten, sehr vorteilhaften Ausführungsform sind die Ausbuchtungen selbst 'in I"orm einer Schlinge ausgebildet, wodurch die Ausfederung der Belastung noch vollkommener und anderseits die unbewegbare. Befestigung der Verbin- dungsdrahtstücke aneinander ,leichter zu be werkstelligen ist.
Eine der letztgenannten Ausführungs form entsprechende bekannte Sprungfeder einlage ist -in Fig. 1 in Draufsicht darge stellt; sie zeigt eine Sprungfedereinlage mit drei Sprungfederreihenpaaren I, 1I, 11I, wo bei die einzelnen-Reihen selbst aus je sechs Sprungfedern bestehen.
In der rngur bedeuten a, <I>b, c, d</I> die schon erwähnte Vierergruppe von Sprungfedern, welche: an. den in der .Stirnfläche der Ein lage liegenden ,Stirnseiten mittels .der schlin- gen,artig ausgebildeten und ineinanderge- sehlungenen Verbindungsteile X der beiden .Federn jeder Reihe verbunden sind.
In der Figur bedeuten die Pfeile die Windungs- riehtung der :Springfedern; die Verbindun- gen je zweier Sprungfedern der beiden Rei hen, welche an der andern Stirnseite der Federn liegen, sind mit gestrichelten Kurven angedeutet.
Wie aus der Figur ersichtlich, liegen die in der Stirnfläche angeordneten Verbindungs teile X, welche den je zwischen vier Sprung federn<I>a,</I> b und<I>e, d</I> je zweier nebeneinander liegenden Sprungfederreihen gebildeten Raum überbrücken - ob sie nun eigene Verbin dungsglieder enthalten oder lediglich aus in einandergeschlungenen, ausgebuchteten, ge gebenenfalls in Schlingen geformten Verbin- dungsdrahtabschnitten bestehen -,
jeweils an denselben Stellen bei den nebeneinander liegenden Sprungfederreihenpaaren. Da an derseits die jeweils -am einen Sprimgfeder- durchmesser weiterliegenden Stellen Y zwi schen je zwei der vorerwähnten Vierergrup pen von Federn jedes Reihenpaares - wie dies auch ans der durch Pfeile angedeuteten, nach unten laufenden Windungsrichtung der die Stellen Y umgebenden Sprungfedern folgt - tiefer als die Verbindungen liegen,
bilden sich in Richtung der gestrichelten Ge raden Z laufende muldenartige Eintiefungen. Diese Gestaltung der Stirnfläche der Einlage hat sich aber in den bekannten Ausführungs formen als sehr nachteilig erwiesen, da die Tiefstellen Y die Belastung in geringerem Masse aufnehmen können und diese Ungleich mässigkeit sich ungünstig auswirkt.
Dieser Nachteil der über die ganze Stirn fläche der Einlage laufenden Mulden kann bei der Erfindung bei. entsprechender Aus bildung vermieden werden.
Erfindungs- gemäss sind die zwischen den Federreihen eines Federreihenpaares in der Stirnfläche der Einlage liegenden Verbindungen je zweier nebeneinanderliegender Sprungfedern der beiden Reihen mindestens bei einem weiteren rederreihenpaar in Richtung der Reihen ver schoben,
wobei die Verschiebung jeweils einen Sprungfederdurchmesser beträgt.
Während bei den bisher bekannten, meh rere Federreihenpaare aufweisenden Ein lagen diese Verbindungen entlang gerader, die ganze Stirnfläche der Einlage fiberque- renden Linien liegen, welche senkrecht zu den die Achsen der einzelnen Sprungfedern jeder Federreihe in der .Stirnfläche verbin denden Linien laufen, können bei der Ein lage gemäss der Erfindung keine solchen ge raden Linien in der Stirnfläche gelehrt wer den.
Dementsprechend können auch die in jedem riederreihenpaar um einen Feder durchmesser von den Verbindungen distan zierten Tiefstellen keine solche, Anordnung annehmen, welche die obenerwähnte Mulden bildung verursacht. Hierdurch wird aber er reicht; dass die Unebenheiten an der Stirn fläche der Einlage verringert bzw. bei ent sprechender Ausbildung der Einlage gleich mässiger verteilt sind.
Die Sprungfederein- fege nimmt dann die Belastung gleichmässi ger auf, welcher Umstand einen Vorteil über die bekannten Ausführungsformen darstellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist durch r'ig.2 der Zeichnung veranschau licht, welche eine der in Fig. 1 gezeigten entsprechende Sprungfederpolstereinlage dar- stellt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist die Einlage ebenfalls drei rederreihenpaare I, II, III auf,
wobei jede Federreihe aus sechs aus einem Drahtstuck ununterbrochen gewun dene Sprungfedern mit parallelen geometri schen Achsen besteht. Die Sprungfedern sind an den einander zugekehrten Seiten ineinan- dergeschlungen.
Von der in der einen Stirnfläche der Ein lage liegenden Stirnseite der Federn aus gehend, ist die Windüngsrichtung jeder Fe der (z. B. b) in bezug auf benachbarte Fe dern (z. B.<I>a, a)</I> einer Federreihe entgegen gesetzt.
Die Federreihen je zweier nebenein- anderliegender Reihenpaare sind so gewik- kelt, dass die zwischen den beiden riederrei- hen eines Paares (I) in der Stirnfläche der Einlage liegenden, von den zu Schlingen übereinandergebogenen und ineinanderge- , schlungenen Verbindungsdrahtstücken zwi schen den beiden Federn jedes Paares<I>a,</I> b und e,
d gebildeten Verbindungen X bei je dem danebenliegenden Reihenpaar II bzw. III in Richtung der Reihen um. jeweils einen i Sprungfederndurchmesser verschoben sind. Hier können durch die Verbindungen X keine zu den die Achsen dem Sprungfedern jeder Pederreihe in der Stirnfläche verbin denden geraden Linien senkrecht verlaufende Geraden gelegt werden,
und ebenfalls kön nen durch die Tiefstellen Y keine Geraden Z gelegt werden, welche einer durchlaufen den Mulde entsprechen würden. Durch die in der Figur dargestellte Verteilungsart der Tiefstellen Y wird die Belastung von der Sprungfederpolstereinlage gleichmässiger auf genommen.
Es ist nicht unbedingt nötig, eine Ver schiebung der Verbindungen X in jedem nach folgenden Sprungfederreihenpaar vorzuneh men. Es ist durchaus möglich,, in einer Sprung federpolstereinlage benachbarte Sprungfeder reihenpaare mit an denselben .Stellen liegen den Verbindungen X anzuordnen.
Zur Steigerung der Formbeständigkeit der Einlage kann man die inei.nandergeschlun- genenZVindungen der Sprungfedern, also zum Beispiel die Stellen zwischen (a-c, b-d, a-b, c-d usw.) auch mittels Verbindungs- 0 <B>11</B> ieder aneinander befestigen.
Die Verbindungsglieder können aus ge bogenen Metallbandstücken oder Drahtstük- ken bestehen und werden zweckmässig in den beiden Stirnflächen der Einlage verwendet. Sie können jedoch, wenn erwünscht, auch bzw. auch noch in Flächen an den ineinan- dergeschlungenen Windungen angebracht werden, welche zwischen den beiden Stirn flächen liegen.