CH252564A - Vorrichtung zur Sichtbarmachung und Messung der Grösse einer Spannung auf oszillographischem Wege. - Google Patents

Vorrichtung zur Sichtbarmachung und Messung der Grösse einer Spannung auf oszillographischem Wege.

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CH252564A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/30Circuits for inserting reference markers, e.g. for timing, for calibrating, for frequency marking

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Description


  



  Vorrichtung zur Sichtbarmachung und Messung der   Grouse    einer Spannung auf oszillographischem Wege.



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Sichtbarmachung und   Messung    der Grosse einer Spannung auf   oszillogra-    phisehem Wege.



   Es sind Oszillographen mit einer   Katho-      denstrahlröhre bekannt,    bei denen zur Bestimmung der Gr¯?e einer Spannung in schneller Reihenfolge, z. B.   mite% s    eines Elektrodensehalters, die Messspannung und eine oder eine Reihe   versehiedener      aufeinan-      derfolgender Gleichspannungswerte    bekann  ter Grosse (Eiehspannungen)    das   Kathoden-    strahlbündel in der gleichen Richtung steuern, so da? auf dem Oszillogramm neben der Messspannung'eine oder mehrere Linien entstehen, welche die Eichspannungen darstel  len.    Auf diese Weise kann ein beliebiger Momentanwert der   Messspannung    bestimmt werden.

   ohne dass die vielfach verhältnismässig   grossen Schwankungen    unterliegende Ablenkempfindliehkeit der KathodenstrahlröhreMeBfehler herbeiführt.



   Ein   rosser    Nachteil solcher Vorrichtung besteht aber darin, da? die zur Wiedergabe der   Messspannung'verfügbare.    Zeit sehr beschränkt wird, und ausserdem die zur Be  stimmung der Grösse der Messspannung    erfor  derlichen    Hilfsmittel, insbesondere Schalter für die Zuführung der Me?- und   Eichspan-    nung an die Kathodenstrahlröhre in schneller Reihenfolge,   verwickelt    und kostspielig sind.



   Wenn die Vorrichtung mit Rücksicht auf die gleichzeitige Wiedergabe mehrerer Messspannungen bereits einen Schalter enthält, so kann die   Eichspannung    über einen der vorhandenen   Messspannungskanäle der Katho-    denstrahlröhre zugeführt werden und wird dem letztgenannten Nachteil entgegengewirkt ; in diesem Fall steht aber bei der Zuführung von Eichspannungen an den Oszillographen der dazu benutzte   Messspannungs-    kanal nicht mehr zum normalen   Gebrauchs-    zweck zur Verwendung.



      Erfindungsgemäss wird bei einer Vorrich-    tung zur Sichtbarmachung und Messung der   Grouse    einer Spannung auf oszillographischem Wege diese  ber einen Amplitudenbegrenzer mit an Hand einer geeichten   Skala einstell-    barer Schwellenspannung dem   Oszillogra-    phen zugeführt.



   Jetzt kann, wenn man von   einer verhält-      nismässig grossen Schwellenspannung    ausgeht, diese bei auf dem Oszillograph siehtbaren   Messspannung    geändert werden. bis im   Oszillogramm eine gerade    sichtbare Begrenzung eintritt. Alsdann entspricht die Amplitude der   Messspannung    der an Hand der Skala bekannten Grosse der Schwellenspannung. In gleicher Weise kann ein beliebiger Momentanwert der Messspannung bestimmt werden. Als Schwellenspannung wird orteilhaft nicht eine reine Gleichspannung, sondern eine Gleichspannung mit einer ihr  ber  lagerten    Wechselspannung verwendet, bei der die Amplitude der Wechselspannung klein gegenüber der Gleichspannung ist.

   Die   be-    grenzten Teile des   Oszillogrammes    sind dann leicht erkennbar, weil diese, sofern kein einfacher harmonischer Zusammenhang zwischen der Zeitbasisfrequenz und der überlagerten Wechselspannung besteht mit einer breiteren Linie als die ursprünglichen Teile des   Oszillogrammes wiedergegeben    werden.



   In der beiliegenden Zeichnung ist das Schaltschema einer   beispielsweisen Ausfüh-      rungsform    einer Vorrichtung nach der Er  findung    dargestellt, und zwar zeigt :
Fig.   1    die Schaltung,
Fig. 2 ein mit dieser Vorrichtung erhaltenes Oszillogramm, bei dem keine Begrenzung auftritt,    Fig. 3 ein    Oszillogramm, bei dem   Begren-    zung gerade auftritt, und
Fig. 4 ein Oszillogramm, bei dem eine relativ grosse Wechselspannung verwendet ist.



   Die Vorrichtung nach Fig.   i    enthält einen Verstärker   1,    an dessen Eingangsklemmen 2 die   MeBspannung em    liegt, die nach Verstärkung dem Ablenkplattenpaar 4 der Kathodenstrahlröhre 3 zugeführt wird. Dem Ab  lenkplattenpaare    5 wird über Klemmen 6 eine sägezahnförmige Zeitbasisspannung et zugeführt, so daB auf dem Bildschirm der Röhre, wie in Fig. 2 dargestellt, ein Oszillogramm 7 der Messspannung entsteht.



   Die MeBspannung wird über einen Amplitudenbegrenzer von an sich bekannter Art den Ablenkplatten 4 der Kathodenstrahlröhre zugeführt. Dieser Begrenzer besteht aus einem in einer der Zuführungsleitungen für die Messspannung liegenden Widerstand 8, von dem ein Ende über eine vorgespannte Diode 9 geerdet ist, deren Vorspannung von einer an Hand einer Skala 10 einstellbaren Gleichspannung 11 und einer z. B. dem Netz entnommenen Wechselspannung 12 mit ver  hältnismässig    kleiner Amplitude   gebilclet    wird.



   Zur unverzerrten Wiedergabe der   Mess-    spannung wird die Gleichspannung 11 auf einen so grossen Wert eingestellt,   dal3    mit Sicherheit eine Begrenzung der   htessspannung    vermieden wird und das in Fig.   2    dargestellte Oszillogramm entsteht.



   Wenn nun z. B. der Scheitelwert 13 der dargestellten   Messspannung bestimmt    werden muss,   so wird die Schwellengleich-    spannung 11 des Begrenzers herabgesetzt, bis gerade eine Abplattung des Oszillogrammseheitels eintritt. Die untere Begrenzung der Abplattung entspricht der um die Amplitude der Wechselspannung verminderten   Gleich-    spannung. Gleichzeitig mit der dann stattfindenden Begrenzung der   Messspannung    tritt, wie in Fig. 3 dargestellt ist, durch die Wechselspannung der Schwellenspannung ant Scheitelwert (vergleiche   14    in Fig. 3) eine Verbreiterung der   Bildlinie    auf, was das Erkennen des Auftretens der Begrenzung   er-    leichtert.

   Nachdem auf die vorerwähnte Weise die Schwellenspannung des Begrenzers eingestellt worden ist, ist der Scheitelwert der Messspannung gleich dem an der Skala 10 ablesbaren Betrag, verringert um die Amplitude der Wechselspannung, die bekannt sein muss.



   In Fig. 4 ist der Fall dargestellt, dass die um die Amplitude der Wechselspannung verminderte   Schwellengleichspannung    11 (Linie 15) wesentlich kleiner als die Scheitelspannung ist. Die Linie 15 kann durch Ändern der Gleichspannung auf einen beliebigen No  mentanwert    der Messspannung eingestellt werden. So kann ei   beliebiger Momentan-    wert bestimmt werden, während doch die ganze Kurve auf dem Schirm sichtbar bleibt.



  Der zwischen den Linien   15    und 16 liegende Raum 17 wird vom Kathodenstrahl im allgemeinen in unregelmässiger Weise beschrieben und wird infolgedessen im allgemeinen verwaschen erscheinen. Wenn ein harmonischer Zusammenhang zwischen der   Schwellen-    wechselspannung und der   Messspannung    be   steht, die Frequenz der Schwellenwechsel- !    spannung   z.    B. das   Hundertfache    der Zeitbasisfrequenz beträgt, so wird die Schwellenspannungslinie und der darüberliegende Oszillogrammteil gestrichelt wiedergegeben    und der von den beiden gestrichelten Linien !    begrenzte Oszillogrammteil mit senkrechten Linien ausgefüllt sein.

   Um die Grosse der wirksamen   Schwellenwechselspannung    regeln zu können kann z. B. die Kopplung zwischen den dargestellten Transformatorwicklungen 12 einstellbar gemacht werden.



   Die Vorrichtung kann auch mit einer Kalhodenstrahlröhre mit magnetischer Ablen  kung, oder    mit einem andern Oszillographen, z. B. einem Spiegeloszillographen, ausgerüstet sein.



   Im Prinzip kann das   Begrenzungsorgan    auch an einer andern Stelle, als in Fig.   1    gezeigt, angeordnet sein. Es kann z. B. eine cler verwendeten Verstärkerrohren auf an sich bekannte Weise die gewünschte   Amplituden-    begrenzung zustande bringen. Wenn aber die Begrenzung an der in der Fig.   l    angegebenen Stelle vorgenommen wird, ist eine besonders   ()-roBe    Genauigkeit erzielbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Sichtbarmachung und Messung der Grösse einer Spannung auf oszillographischem Wege, dadurch gekennzeichnet, dass die Messspannung über einen Amplitudenbegrenzer mit an Hand einer geeichten Skala einstellbarer Schwellenspannung dem Oszillographen zugeführt wird.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, durch welche der Schwellengleichspan- nung eine Wechselspannung überlagert wird, deren Amplitude klein gegenüber der Gleich- spannung ist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Einstellung der Amplitude der Wechselspannung vorgesehen sind.
CH252564D 1944-01-05 1945-12-18 Vorrichtung zur Sichtbarmachung und Messung der Grösse einer Spannung auf oszillographischem Wege. CH252564A (de)

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