CH252631A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH252631A
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CH
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discharge tube
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nickel
iron
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/02Tubes with a single discharge path
    • H01J21/06Tubes with a single discharge path having electrostatic control means only
    • H01J21/065Devices for short wave tubes

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  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description


      Elektrisehe        Entladungsröhre.       Die vorliegende Erfindung bezieht sieh       auf    eine elektrische Entladungsröhre zur  Verwendung für     kurze    und sehr kurze  Wellen.  



  Es ist üblich, die leitenden Röhrenteile  aus Nickel, Eisen, vernickeltem Eisen und  ähnlichen Werkstoffen herzustellen. Sollen  nun auf     diese    Weise gebaute Elektroden in  Entladungsröhren für kurze und sehr kurze  Wellen, z. B. kleiner als 3 m, verwendet wer  den, so treten Schwierigkeiten auf, indem die       Verluste    infolge der Hautwirkung     ("skin-          effect'')    zu gross werden, weil die     Oberflä-          eliensehicht    aus einem Metall besteht,

   das  einen verhältnismässig grossen spezifischen       Widerstand    und     gute    magnetische     Permea-          bilität    besitzt. Der durch die Hautwirkung  bedingte     Widerstand    wird zum Beispiel für  einen runden Draht durch die Formel  
EMI0001.0016     
    wiedergegeben, in der s den spezifischen     Wi-          derstand,        ,/c.    die     Permeabilität,   <I>f</I> die Frequenz  und     K    eine Konstante bezeichnen.

   Um die       Verluste    bei hohen Frequenzen niedrig zu       Balten,    muss man eine Oberflächenschicht aus  einem Werkstoff mit möglichst geringer     Per-          nieabilität    und geringem spezifischem     Wi-          dcräta.nd,    das heisst einen diamagnetischen       Werkstoff    mit guter Leitfähigkeit,     anwen-          den.        Man        verwendete    in diesen Fällen daher  eine     0i)erfläehensclaicht        aus    Kupfer oder Sil  ber.

   Dabei ist es für die Herabsetzung der    Verluste vorteilhaft, diese Schicht möglichst  dick zu wählen. Die Elektroden     können    aber  nicht ganz aus Kupfer oder Silber hergestellt  werden, weil diese Metalle mechanisch un  genügend     widerstandsfähig    sind. Dicke, gut  leitende Schichten aus diamagnetischem Ma  terial haben aber den Nachteil, dass sie auch  für die zur Entgasung der Elektroden     anzu-          zvendenden        Hochfrequenzströme    geringe Ver  luste geben, so dass die     Hochfrequenzerhit-          zung    dieser Elektroden sehr     schwierig    sein  wird.  



  Für diese     Hochfrequenzheizung    haben  Metalle wie     Nickel    und     Eisen    gerade einen  sehr günstigen elektrischen Widerstand, und  auch sind bei diesen Metallen die magneti  schen Verluste hoch. Infolge dieser verschie  den gerichteten Eigenschaften müssten mit  Rücksicht auf die eine     Eigenschaft    Metalle  wie Kupfer und Silber verwendet werden,  und nicht Nickel,     Eisen    oder dergleichen; mit  Rücksicht auf andere Eigenschaften aber  müsste gerade das Umgekehrte getan werden.  



  Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis  zu Grunde, dass besondere     Vorteile    erhalten  werden können, wenn bei einem aus Eisen,  Nickeleisen usw. bestehenden Leiter, der eine  Oberflächenschicht aus diamagnetischem Me  tall mit grösserer spezifischer Leitfähigkeit  als Nickel aufweist, diese Schicht besonders  dünn ausgebildet ist;

   diese ' Vorteile liegen  darin, dass für sehr hohe Frequenzen ein ge-           ringer        Widerstand        auftritt,    weil diese Fre  quenzen sich hauptsächlich durch die Ober  flächenschicht     fortpflanzen,    während     Ströme     mit niedrigeren Frequenzen einem höheren       Widerstand    begegnen, weil diese für     einen          grossen    Teil auch noch im Kernmetall laufen.  



  Die     elektrische        Entladungsröhre        weist    da  her     wenigstens        einen    metallenen Teil auf, be  stehend aus einem     Kernkörper    und einer  Oberflächenschicht aus     diamagnetischem        Me-          tall    mit     grösserer    spezifischer     Leitfähigkeit     als Nickel,     wobei    gemäss der     Erfindung    die  Schichtstärke     zwischen    1 und 30     Mikron     liegt.  



  Bei einer     erfindungsgemässen    Entladungs  röhre ist der     Unterschied        hinsichtlich    der       Eindringtiefe    des elektrischen Stromes bei  grösseren und bei     kleineren    Wellenlängen  ausgenutzt.

   Diese     Eindringtiefe    ist zum Bei  , spiel für Kupfer bei einer Wellenlänge von       3-m    etwa 6,5     Mikron;        wird        nun        eine    Schicht  von 10 bis 30     Mikron    verwendet, so haben  solche     Elektroden        ,sehr    gute     Hautwirkungs-          eigenschaften    zum Gebrauch auch auf sehr       kurzen.    Wellen von     Dezimeter-    und Zenti  meterlänge;

   auch haben sie sehr gute Eigen  schaften für die     Hochfrequenzentgasung,    da  auf den dabei     verwendeten    Wellenlängen von  beispielsweise 50 bis 1000 m die     Eindring-          o    tiefe bedeutend grösser ist, so dass auch eine  sehr gute     Entgasung    der Elektroden statt  findet. Eine     erfindungsgemässe    Röhre eignet  sich demnach     in.    erster Linie gut zum Ge  brauch auf kurzen     und    sehr     kurzen    Wellen.  



  Es ist natürlich grundsätzlich möglich,  sowohl für den Grundwerkstoff als auch für       die    Aussenschicht ganz verschiedene Stoffe  zu verwenden. Sehr     günstige    Eigenschaften  hat zum Beispiel eine Kombination eines       o    Nickelkernes mit einer     dünnen    Kupferaussen  schiebt.

   Es ist jedoch auch möglich, andere       bekannte        Elektrodenstoffe    zu verwenden, wie       Eisen,        Nickeleisen    oder dergleichen, und  diese     mit    einer     dünnen    .Schicht aus Kupfer  oder einem sonstigen diamagnetischen Metall  zu überziehen, dessen Leitfähigkeit von etwa  der gleichen     Grössenordnung    ist wie die des  Kupfers.    Die Erfindung     ist    nun an Hand zweier       Ausführungsbeispiele    näher erläutert, in  denen die Herstellung eines leitenden Teils  einer erfindungsgemässen Entladungsröhre  erläutert ist.  



  Ein als Anode zu     verwendendes,        platten-          förmiges    Element aus Eisen, dessen Stärke  125     Mikron    beträgt, wird vor dem     Einbauen     in die Röhre mit einer     Kupferschicht    von 10  bis 15     Mikron    Stärke überzogen. Diese Über  ziehung kann in     bekannter    Weise erfolgen,  z. B. auf     elektrolytischem    oder auch     kata-          phoretischem    Wege.

   Die so erhaltene Elek  trode wird dann in der     üblichen    Weise mit  den andern Röhrenteilen zusammengebaut,  und die Röhre wird dann     fertiggestellt.     



  Gemäss einer andern Ausführungsform  wird     ein    Eisendraht     mit    einer Stärke von  250     Mikron,    der sich gut dazu     eignet,    als       Z''erbindungselement    zwischen einer Elek  trode und einem     Stromzuführungsleiter    zu  dienen, mit einer Silberschicht von 10 bis 15       Mikron    überzogen. Dieser Silberüberzug wird       vorzugsweise    bei denjenigen Elementen ver  wendet, die der Oxydation ausgesetzt sein       können,    z.

   B. in der Nähe einer     Einschmelz-          stelle    angeordnet sind,     anderseits    aber bei       Hochfrequenzheizung    oder auch im     Betrieb     der Röhre nicht zu warm werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre zur Verwen dung für kurze und sehr kurze Wellen, die wenigstens einen metallenen Teil aufweist, bestehend aus einem Kernkörper und einer Oberflächenschicht aus einem diamagneti schen Metall mit grösserer spezifischer Leit fähigkeit als Nickel, dadurch gekennzeich net, dass die Schichtstärke zwischen 1 und 30 Mikron liegt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Röhre eine Elektrode enthält, die aus einem eisernen Kernkörper, der mit einer Kupferschicht von 10 bis 15 Mikron über zogen ist, besteht. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der metallene Teil einen gern aus Nickel besitzt. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der metallene Teil einen gern aus Eisen be- äitzt. 4.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa- @tenta.nspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der metallene Teil einen gern aus Nickel eisen besitzt. 5. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenschicht des metallenen Teils aus Kupfer besteht. 6. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenschicht des metallenen Teils aus Silber besteht.
CH252631D 1943-08-27 1944-08-25 Elektrische Entladungsröhre. CH252631A (de)

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