CH252690A - Leiteinrichtung zum gerichteten Einführen eines flüssigen, dampf- oder gasförmigen Mediums aus einer Leitung in einen Raum. - Google Patents

Leiteinrichtung zum gerichteten Einführen eines flüssigen, dampf- oder gasförmigen Mediums aus einer Leitung in einen Raum.

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CH252690A
CH252690A CH252690DA CH252690A CH 252690 A CH252690 A CH 252690A CH 252690D A CH252690D A CH 252690DA CH 252690 A CH252690 A CH 252690A
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/06Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser

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Description


  Leiteinrichtung zum gerichteten Einführen eines     flüssigen,    dampf- oder gasförmigen  Mediums aus einer Leitung     in    einen Raum.    Die Erfindung betrifft eine     Leiteinrich-          tung    zum .gerichteten Einführen     eines    flüs  sigen,     dampf-    oder gasförmigen Mediums aus  einer Leitung in einen Raum     und        besteht     darin, dass zum Ableiten des     Mediums    aus  der in der Leitung vorhandenen Strömung  in die für die Strömung im Raum     gewünschte     Richtung, beim     Austritt    aus.

   der Leitung auf  der konkaven Seite der abgelenkten Strö  mung eine     Umlenkfläche        vorgesehen    ist.  



  Auf .der Zeichnung sind     Ausführungsbei-          :spiele    der Erfindung     schematisch        dargestellt.          Fig.1    und 2 zeigen     eine    Leitung mit Aus  lassöffnungen,       Fig.    3 die     schleierförmige,        gerichtete        Ein-          führung,des    Mediums aus der     Leitung    in den  Raum,

         Fig.4-7    die Auflösung     des        Schleiers          über    seine Breite in     einzelne    Strahlen,       Fig.9-18    .die     Ablenkung    von     Teiletrö-          men    des Schleiers,       Fig.1-9-27    die Ablenkung des in     .den     Raum einzuführenden Schleiers in eine hori  zontale Ebene bei Bodenaustritt aus der Lei  tung.  



  In     Fig.    1 ist die     Leitung    1 von     -dem        Seite,     in     File.    2- im Längsschnitt     gezeigt.        Zum.    ge  richteten Einführen z.     B.    von Luft aus der  Leitung 1 in einen Raum 2 ist eine     Leitein-          richtung    an der Seitenwand 4     vorgesehen.          D:

  e    Luft     durchströmt    die     Leitung    1 in der    Richtung des     Pfeils    5 und gelangt über  Schlitze 3, .deren Länge .grösser ist als die  halbe Breite .der     sie    aufweisenden Leitungs  wandung, .in den Raum 2.  



  Die Leitung 1 kann     entweder    am Ende       abgeschlossen    sein oder in einem anschliessen  den     Leitungsstück,    welches:     zweckmässig    einen  kleineren     Querschnitt    hat, fortgesetzt sein.       Insbesondere    bei am Ende     abgeschlossenen          ZufuhrleituAgen        @grösserer    Länge wird die  Luftgeschwindigkeit am Anfang     ;grösser    als  am Ende sein.

   Hingegen     ist    der statische  Druck darin am Anfang     kleiner    als am Ende,  so dass der     Gesamtdruck    aus dem dynami  schen und dem statischen     Druck    für alle  Austrittsöffnungen 3 über     die    ganze Leitung  nahezu derselbe sein kann.

   Auf der konkaven  Seite der     abgelenkten"    Strömung ist bei der       Auslassöffnung    3 in der     Leitungs.wandun.g    4  eine bei 6 beginnende     Umlenkfläche    vorge  sehen, die gemäss     Fig.    1 und 2 aus einem an  die Wandung 4 angeschlossenen,     gebogenen     Teil 7, bei der     Ausführung        nach        Fig.    3 aus  einem solchen Teil 7 und einem daran an  schliessenden, ebenen Teil, der Zunge     $,    be  steht.

   Der der     Wandung        4,entlang    strömende  Teilstrom 9, wird durch die     Umlienkfläche     aus der in der Leitung vorhandenen Strö  mung,     dargestellt    durch .die     Pfeile    5,     senk-          recht    zur     Längsachse    :der Leitung 1 in die  für :

  die     .Strömung    im Raum 2 gewünschte  Richtung abgelenkt,      Im Gegensatz zu der üblichen Umlenkung  einer Strömung mindestens mittels einer Leit  fläche auf der konvexen Seite der abgelenk  ten Strömung wird das     ausströmende    Medium  mittels einer auf der konkaven     Seite,der    ab  gelenkten Strömung     liegendenLeitfläche    um  gelenkt.     Es    wird hierzu folgender Effekt be  nutzt:

       Sofern    die     Reynaldeche    Zahl für die       Strömungsverhältnisse    im engsten Quer  schnitt 11 einen     bestimmten    Mindestwert er  reicht, der für verschiedene Fälle     verschieden     sein kann,     ergibt    sich eine     Saugwirkung     bzw.

       zwischen    ,der Strömung und der Um  lenkfläche     bildet    sich .ein geringerer Druck  als der     Umgebungsdruck    aus, so dass sich das  aus der Leitung 1     austretende    Medium an  die Rundung 7     Anlegt,ohne        Üass    auf der kon  vexen Seite des     Schleiers        13,        eine    Leitfläche       erforderlich    wäre.  



  Bei     genügend        grossem        Krümmungsradius     der Rundung 7 im     Zusammenhang        mit    der  Dicke .des Schleiers 13 bzw. der Breite des       Querschnittes    11 ist :die     Fortsetzung    der  Rundung 7 mit einem ebenen Teil, 8 nicht  erforderlich.

   Bei     kleinerem        Krümmungs-          radius    für die     Rundung    7 dient die ebene  Zunge 8 noch     -zur        Stabilisierung    der umge  lenkten     Strömung,    indem     sie    sich     an    diese  Fläche     ansaugen    kann.

   Die     Endkante    2,1 der       Zunge    8 bzw. des     Teils    7 beim     Fehlen    der  selben sohl     mindestens    um     die    doppelte Breite  des     Querschnittes    11 von der     Wandung    4 ent  fernt sein,

   um eine     wirksame        Umlenkung          senkrecht    zur Wandung 4 zu     erhalten..    Bei  Ablenkung der     -Strömunz    um     einen    kleineren  Winkel     kann    gegebenenfalls auch nur eine  ebene     Zunge    8 vorgesehen sein, welche aus,  der     Ebene    der Wandung 4 ohne grössere nun_       dung-    7     abgeknickt    ist.  



  Da das Medium in Form eines Schleiers  13 von     relativ    geringer Dicke     entsprechend     der Breite des engsten     Querschnittes    11 und       grosssser        Breite        entsprechend-    der Länge oder  Höhe 1-2     (Fig.    1) .der     Auslassöffnungen    3 in  den     Raum    2 eingeführt wird,     vermisclht    er  sich sehr rasch mit der Raumluft, die durch  den Schleier 1.3     mitgerissen        wird    und ent-    sprechend der Pfeile 14 zuströmt.

   Infolgedes  sen tritt nicht nur eine     Durchmischung    von  Raumluft und Frischluft in den Zonen 15  ein,     sondern    auch der Kern 16 wird abgebaut  und der Schleier     1.3    verdickt sich, wie durch  die Begrenzungslinien 17     angedeutet.    Dabei  wird gleichzeitig :die Geschwindigkeit der  eingeführten Luft sehr rasch abgebremst,  trotzdem .die Luft längs der     Uml@enkfläache    7,  8 nahezu die gleich hohe     Geschwindigkeit     wie im Kanal 1 aufweist.

   Die     Austrittsge-          schwindigkeit    der Luft aus der Öffnung       ist    gleich oder eventuell etwas grösser als die       Geschwindigkeit    in der Leitung 1 je nach  -dem Unterschied der Drücke in und ausserhalb  -der Leitung 1. Die     Geschwindigkeitsabnahme          infolge    der durch das Mitreissen     vergrösserten.     bewegten     Luftmasse    berechnet sich wie für  den runden Strahl bekannt.

   Jedoch mischt  sich der Schleier 13     praktisch    nur auf zwei  Seiten, in den Zonen 15 mit der Umgebungs  luft, und die Geschwindigkeit nimmt wohl  etwa halb so schnell ab wie nach der Formel:         Vz"    =     Geschwindigkeit    im Kern 16 des  Schleiers 18 im Abstand x vom     Quer-          schnitt    11 in     m/sec.     



       Vo    =     Geschwindigkeit    im Querschnitt 11  in     m/sec.     



  b = Breite des     Querschnittes    11.  



  <I>x</I> und b in     m.    Die     Formel    gilt von<I>x</I>     =12,b    an.  Das. sehr rasche     Abb,remsen    der Luftge  schwindigkeit     ermöglicht,    dass auch die Ge  schwindigkeit in der Leitung 1 bedeutend  höher als bisher gewählt werden kann, so  dass für eine gleiche einzuführende Luft  menge die     Quersehnittabmess.ungen    der Lei  tung 1     verkleinert    werden können.  



  Bei den bekannten Anordnungen zur     Ein-          führung    von     Luft        aus    einer Leitung in einen  Raum wird -die     Strömungsgeschwindigkeit     innerhalb der     Leiteinrichtung    weitgehend  herabgesetzt, um eine kleine     Eintrittsge-          schwindigkeit    in ,den Raum zu     erhalten.    Da-  
EMI0002.0110     
      bei tritt dann der Luftstrom meist als Strahl       init    einem grösseren rechteckigen Querschnitt       ein,    dessen Breite und Höhe nicht wesentlich  voneinander verschieden sind.

   Dies hat den       Nachteil,    dass infolge des kompakten Strahls  die Vermischung     :der    Frischluft     mit    der       Raumluft    längere Zeit dauert, so     dass    trotz       der        kleinen        Geschwindigkeit    das Auftreten  von Zug durch Aufprall und     Reflektion    des  Strahl;

   an Flächen der Decke oder im Raum       durchaus        möglich    ist.     Auch    ist die     Tiuftge-          ,schtvindigkeit    in der Leitung 1 infolge der       klcirien        Austrittsgeschwindigkeit    beschränkt.  



  Weil nun die Luft in Schleiern 13 von  geringer Dicke eingeführt     wird,    sind längs       des        Kanals    1. viele Austrittsöffnungen 3 vor  gesehen, deren     Teilang    18 so eng gewählt        -erden    kann,     dass    eine gegenseitige     Beein-          fIussung    der Schleier gerade noch nicht ein  tritt.

   Diese enge Teilung hat den Vorteil,       da.ss    im     Gegensatz    zu den,     'bisher    bekannten       Einfii'hrung.vorrichtungeweine    über die ganze  Länge des Raumes gleichmässige Frischluft  zufuhr stattfindet, so dass für den     Luftwech-          sel    die Gefahr von toten Ecken im Raum  weitgehend aufgehoben ist.  



  Um eine noch raschere     Vermischung    .des       Schleiers    13 mit der Raumluft zu erzielen,  kann die der     Umlenkfläche    7, 8     ge2,enüber-          liegende    Kante 10 der Öffnung 3 gewellt oder       sgezaakt    sein     (F'ig.    4, 4a; 5, 5a und 6,     6a).     <B>i</B> au,  Diese     Auszackung    kann in der Form einer       gebrochenen    Linie     (F'ig.    5) oder     rechteekzahn-          förmig    ausgebildet sein.  



  Die Auflösung des     Schleiers    in einzelne  Strahlen zeigt     Fig.    7 für die     Querschnitte   <I>AA,</I>  RB und<I>CC</I> in     Fig.4a.    Die Wellen des  Schleiers sind im     Querschnitt    CC schon so  gross,     da.ss    nur noch einzelne     Strahlen    von der       Umlenlifläclie    7, die hier nur als gebogene  Fläche ohne anschliessende ebene Fläche aus  gebildet ist, abströmen und somit sieh     all-          seitig    auflösen können,

   so     .dass    eine grössere       Gesrhwindigkeitsabna'hme    als nach der     Yor-          mel    auftreten wird.  



  Anstatt die Kante 10 zu wellen oder     aus-          zuzaeken,        lzann    auch der senkrecht zur Strö-         mungsrichtung        gelegte        Querschnitt        des    Teils  7 wellenförmig     ausgebildet    sein oder .die For  men nach     Fig.    5 und 6 aufweisen, wodurch  ebenfalls die Auflösung des     Schleiers    13 in  Einzelstrahlen erfolgt.  



  <B>a</B>  In     Fig.    8 und 9 ist eine     weitere    Art der  Auflösung     dargestellt.    Die Zunge 8 der Um  lenkfläche ist mit Leitflächen     19"        220    ver  sehen, die     V-förmig    mit     zugespitztem    oder  abgerundetem Ende über     die        Abströmkante    21  der Zunge 8 vorsteht.

   Die Teilströme 22 des  Schleiers     werden    durch die     Leitflächen    19  und 20 im Gegensatz zu den Strömen     23.    im  Sinne der Pfeile 24     (Fig.    8) quer zur Aus  strömrichtung des     Schleiers    13 umgelenkt.  



  In     Fig.1,0    sind weitere Leitflächen 25  und 26 vorgesehen. Während die Leitflächen  25 lediglich ein     Breitquetschen    der Teil  ströme 27 bewirken, verursachen die wink  lig abgebogenen     Leitflächen    2:6 eine Auftei  lung des Schleiers 18 und eine     Ablenkung    in  der     Richtung    der Pfeile 28. Füreine solche  Umlenkung können auch     Leitschaufeln    29  vorgesehen sein     (Fig.1i1    und 12), die zur       Einstellung    einer bestimmten     Ab:strömrich-          tung    28 gegebenenfalls um eine zur Zunge 8  senkrechte Achse drehbar angeordnet werden  können.  



  Eine     einseitige    Umlenkung von Teilströ  men 22 quer zur Zunge 8 wird mittels der       Leitschaufeln    30. und 31 erzielt     (Fig.   <B>13,</B>     13a     und 14).     Anstatt        solche        becherförmige        Leit-          schaufeln    30 und     3,1    auf die Zunge 8 aufzu  schweissen, kann diese mit gebogenen Aus  stanzungen<B>32,</B>     33    versehen sein     (Fig.    15 und  16), die denselben Effekt herbeiführen.  



  Die Schaufeln     3,4        (Fig.    17 und 1.8) bewir  ken neben der Umlenkung der Teilströme 22  eine Auflösung derselben in Wirbelströme 35,  welche als trichterförmig sich breitende  Schleier abströmen.  



  Bei der Raumlüftung von grossen Sälen,  insbesondere Fabriksälen     sind    .die     Zufuhrlei-          tungen    manchmal unmittelbar     unter    der  Raumdecke angebracht. Die Luft     tritt    so  wohl durch die Seitenwände als auch .durch  die Bodenfläche der Leitungen aus.

             Während    bei den Seitenflächen     .die    Luft  strahlen zwecks     guter        Vermischung    mit der  Raumluft ohne weiteres auf ihrer ganzen  Länge senkrecht zu diesen Flächen ausströ  men können,     ibst    dies beider aus der     Boden-          fläche        austretenden        Luft    meist nicht     maög-          lich,    wenn     Zugs:erscheinuugen    im Raum     ver-          mied-en    werden sollen.

   Aus diesem Grunde     #     sind nicht nur     Teilströme    dieser Strahlen,       sondern    die ganzen Strahlen in horizontaler       Richtung    umzulenken.  



  In     Fig.19-21        wird        zunächst    ,der     aus    der       Auslassöffnung    3     austretende        Tei'lotrom    9       mittels    der gebogenen     Umlen@kflä@che    7 senk  recht nach     unten        umgelenkt.        Durch    die quer       zur        Ausströmrichtung    angeordnete,     horizon-          tale        Prallfdäehe    3.6,

   die mit     einem    Steg 37  den Schleier 13 in zwei Teile teilt, wird be  wirkt,     dass    ,der     aufgeteilte    Schleier 13 hori  zontal     in        der        Richtung    der Pfeile     3'7        abfliesst.     Damit nun der abfliessende, geteilte     Schleier     sich im Raum 2 -verteilt,     eind:

      zu beiden Sei  ten .des     Steges    37 Schaufelkränze     3$@    ange  ordnet, welche     @di.e    austretende Luft in der  Ebene der     Prallplatte    36 in einer     Riüchtung     quer     zur    Achse der     Leitung    1     umdenken.    Die  Platte 36 kann auch als     gelochtes    Blech aus  gebildet .sein, so- dass auch etwas von der aus  tretenden Luft senkrecht nach     unten    strömt.  



  In einfacherer aber dafür sehr billiger  Weise wird die     Umlenkung    des     Luftschleiers     in eine     horizontale    Ebene dadurch     erreicht,     dass in     Fig.        222    unterhalb der     Umlenkfläche    7  ein gebogenes, zweckmässig gelochtes     Bdeeh    40  vorgelagert     ist.    Durch das gelochte     Blech          tritt        wiederum    eine     geringe    Luftmenge in  Form von feinen     Strahlen    nach     unten    auf,

         die    übrige strömt in der Pfeilrichtung     längs     der     Leitungswand    4 ab.  



  Anstatt die     Strömungsrichtung    der aus  der     Auslassöffnung    3 austretenden Luft     nur     um     90     umzulenken, kann     sie        auch    um einen  grösseren Winkel     (Fig.23)    umgelenkt wer  den     mittels    der     TJmlen-kfIäche    41, :die eine       Umlenkung    um 180  bewirkt.

   Zur     Trnterstüt-          zung        dieser    Lenkung,     insbesondere        wenn        die          austretende        Luftmenge    zur Regelung der    Luftzufuhr     sich    wesentlich ändert, ist eine       Hilfsfläche    42,     gegebenenfadIs    ein     gelochtes     und gebogenes Blech,     vorgesehen:

  .    An der       Auetrittskante    43 der     Umlenkfläche    41 kann  auf der äussern untern     Seite    ein Schaufel  kranz, wie der Schaufelkranz 38     (Fig.21),     vorgesehen sein. Die     LTmlen!k±läche    41 kann  für     Auslassöffnungen    in .den Seitenwänden,  besonders aber für     Auslassöffnungen    im Bo  den von Raumlüftungskanälen verwendet  werden..  



  Die     Krümmung    der     UmlenkfUche    7 kann  kreisbogenförmig mit     konstantem        Krüm-          mungsradius    ausgebildet     sein        oder    mit gegen       eine        Abströmkante    21 zunehmendem     K.rüm-          mungsradius    in die für die     Strömung    im  Raum benötigte Leitrichtung übergehen.  



  In     Fig.    24 bis     2 7    schliesst an die     Umlenk-          fläche    7 eine spiralförmige     Leitfläche    44, 45  mit quer zur anströmenden Luft     gerichtetem          Austritt        an.    Auch hier strömt die gesamte  Luft in horizontaler Richtung in den Raum 2  weiter. Während in     Fig.    24     die        Leitspirale     mit dem enger gewundenen.

   Teil     45    an .die  Fläche 7 anschliesst,     ist    das     Umgekehrte    in       Fig.        25,    der Fall, wobei     gleichzeitig        ein    Nach  strömen von Raumluft durch den Durchtritt  46 möglich ist.  



       Fig.    26 zeigt die     Anbringung    an .der Lei  tung 1 und die     Abströmung    in trichterförmi  gen Schleiern. Die     Austrittskante    47     ist    in       Fig.    25 und 2,6 ähnlich einer     Schraubenlinie     ausgebildet,     wie    die     Abwicklung    ,der     Leits:pi-        i          rale    44, 45 in     Fig.    27 am besten zeigt.

   Die       Leitfläche    44, 45     könnte    auch -aus gelochtem  Blech     bestehen.     



  Die     Leitvorrichtung    nach der Erfindung  kann auch beim Einleiten von Wasser in     i          .eine        Schleusenkammer    bzw. von Dampf in  eine Kammer     verwendet    werden:.

   Die     Verstel-          lung    der     Umlenkfläche    7 kann dadurch er  zielt werden,     dass    die     Umlenkfläehe    nicht  fest. mit der Leitungswandung 4     verbunden     ist, sondern angeschraubt und entweder in  der Leitungswandung 4 oder     in,der        Umlenk-          fläche    7 .längliche     Scb2ntze    für die Sehrauben       vorgesehen:    sind. Diese     Verstellung    bezweckt,      die Grösse des     @ustrittsqueischnittes    11 ver  ändern zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leiteinrichtung zum gerichteten Einfüh ren eines flüssigen, dampf-,oder gasförmigen :Mediums aus, einer Leitung in einen Raum, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ableiten des 1Tedium" aus der in der Leitung vorhan denen Strömung in die für die Strömung im Raum gewünschte Richtung, beim Austritt aus der Leitung auf .der konkaven Seite der J)gelenkten Strömung eine Umlenkfläche vorgesehen ist, UNTE.RANSPR'ÜCHE 1.
    Leiteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung der Umlenkfläche mindestens im letzten Stück mit, zunehmendem Krümmungsradius in die für die Strömung im Raum benötigte Leitrichtung übergeht. 2. Leiteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenk- fläche einen an die Leitungswandung ange- achlossenen, gebogenen Teil mit einem an ersteren anschliessenden, ebenen Teil aufweist.
    3. Leiteinrichtung nach Patentanspruch, ekennzeichnet durch eine schlitzartige Aus- g <B>0</B> lassöffnung, die sich mindestens über die halbe Breite der die Öffnung aufweisenden Leitungswandung erstreckt. 4.
    Leiteinrichtung nach Patentanspruch, da.durali gekennzeichnet, dass die Umlenk- fläche zur Einstellung des engsten Austritts- quersehnittes für das Medium verstellbar an der Leitungswandung befestigt ist. 5. Leiteinriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass die der Umlenk- fläche gegenüberliegende Kante (10) der Auslassöffnung (3) ausgezackt ist.
    6. Leiteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindester@o ein gebogener Teil (7) der Umlenkfläche, im Schnitt quer zur Strömungsrichtung gesehen, wellenförmig ausgebildet isst. 7. Leiteinrichtung nach Patentarlspimch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aus trittskante (;
    21) .der Umlerikfläche Leitschau- feln vorgesehen sind, die Teilströme in einer Richtung quer zur Umleükfläche ablenken. ss. Leiteinrichtung .nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aus, trittskante (21) der Umlenkfläche Prall- bleche vorgesehen sind, die Teilströme in einer Richtung quer zur Umlenkfläche ab lenken. 9.
    Leiteinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch geken.nzeich- ne" dass die Leitschaufeln aus der Umlenk- fläche herausgestanzt und abgebogen sind.
    10. Leiteinrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass an die Umlenk- fl'äche eine spira .förmige Leitfläche mit quer zum anströmenden Medium gerichtetem Aus tritt angeschlossen ist.
    7.1. Leiteinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10"daduroh gekennzeich- net, dass die Austrittskante .der Leitspirale nach einer Schraubenlinie verläuft. 12. Leiteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransiprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitspirale aus. ge- lochtem Blech besteht.
    13. Leiteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine senkrecht zur abgelenkten Strömungsrichtung angeord nete PralZ.fdäche mit de Abströmung ,des Mediums leitenden Schaufeln vorgesehen ist. 14. Leiteinrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass die Prallfläche aus gelochtem Blech besteht.
    15. Leiteinrichtung nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, @dass die Leiteinrich- tung ein quer zur austretenden Strömungs richtung angeordnetes, gebogenes und geloch tes Blech aufweist.
    16. Leiteinrichtung nach Patentanspruch; gekennzeichnet durch eine Umlenkfläclhe, welche eine Ablenkung der Strömung um mehr als 9,0 bewirkt, wöbei auf der kon- EMI0006.0001 vexen <SEP> Seite <SEP> der <SEP> abgelenkten <SEP> strömung <SEP> eine <tb> Hilfsleitfläche <SEP> vorgesehen <SEP> ist. <tb> 17. <SEP> Leiteinrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanerprach <tb> und <SEP> Unterausspruch <SEP> <B>16,</B> <SEP> dadurch <SEP> gekennzeich net, <SEP> @dass <SEP> die <SEP> Hilfsleitfläche <SEP> aus <SEP> gelochtem <tb> Blech <SEP> besteht.
    18: Leiteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, idass die der Um- lenkfläehe gegenüberliegende gante (10<B>)</B> der tluslassöffnung (3) gewellt ist.
CH252690D 1946-01-26 1946-01-26 Leiteinrichtung zum gerichteten Einführen eines flüssigen, dampf- oder gasförmigen Mediums aus einer Leitung in einen Raum. CH252690A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100912B (de) * 1953-09-15 1961-03-02 Stone J & Co Ltd Vorrichtung zum gleichmaessigen Verteilen der Luft im Raum
FR2334062A1 (fr) * 1974-10-22 1977-07-01 Luwa Ag Conduit de guidage d'air
RU2128253C1 (ru) * 1996-12-10 1999-03-27 Пензенский государственный архитектурно-строительный институт Устройство локальной раздачи воздуха в прядильной машине

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