CH252702A - Pneumatischer Türschliesser. - Google Patents

Pneumatischer Türschliesser.

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Publication number
CH252702A
CH252702A CH252702DA CH252702A CH 252702 A CH252702 A CH 252702A CH 252702D A CH252702D A CH 252702DA CH 252702 A CH252702 A CH 252702A
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CH
Switzerland
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piston
cylinder
door closer
spiral spring
air
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Application number
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English (en)
Inventor
Walz Fritz
Original Assignee
Walz Fritz
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Publication date
Application filed by Walz Fritz filed Critical Walz Fritz
Publication of CH252702A publication Critical patent/CH252702A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/02Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with pneumatic piston brakes

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  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description


  Pneumatischer     Türschliesser.       Die vorliegende Erfindung bezieht     sich    auf  einen     pneumatischen    Türschliesser mit in einem  Zylinder hin- und     herbeweglichen    Kolben,  und besteht darin, dass der Kolben mit einer  mit der Tür     verbundenen        Spiralfederachse    in  Antriebsverbindung steht und     dass        Mittel    vor  handen     :

  sind,    durch welche     d'ie    vom Kolben       abgeschlossene    Luftkammer kurz vor Beendi  gung     des    Schliesshubes mit der     Aussenluft    in  Verbindung gesetzt und dadurch die     Brems-           -irkung    des vom Kolben beim Schliesshub ge  bildeten     Luftkissens    aufgehoben wird und die  Schliesskraft der     Spiralfeder    ungehindert     zur     Geltung kommen und :die Türe schliessen kann.  



       Auf    der beigeordneten Zeichnung ist ein       Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes, in     Fig.    1 in einem Vertikalschnitt       und    in     Fib.        \?    in einer     Ansicht    von unten,  dargestellt.  



  Das Gehäuse 1 weist eine Getriebekam  mer ? und einen mit ihr aus einem     Stück     bestehenden     Iloh:l.zylinder    3 auf. In der Ge  triebekammer 2 sind auf einer, in den     gegen-          überliegenden        Längsseitenwänden    gelagerten,  mit- beiden Enden über dieselben vorstehen  den     Achse    4 zwei Spiralfedern 5 mit ihren  innern Enden befestigt, während die äussern  Enden der Spiralfedern an einem Stab 6     ein-          geha.kt        sind.    Zwischen den Spiralfedern 5 ist  die Achse zu einem     Ritzel    7 ausgebildet,

   das  mit einem im     Durchmesser    grösseren Zahn  rad 8 kämmt. Am Umfang desselben ist ein  Arm 9 angeordnet, z. B. angeschweisst, wel  cher durch einen Schlitz 10     hindurch    in den  Zylinder 3 hineinragt und durch eine Gelenk-         stange    11 mit einem im Zylinder     hin-        und          herbeweglichen    Kolben 12 gelenkig verbun  den ist. Der Zylinder 3     isst    an den Enden  durch abnehmbare Stirnwände     3a    und 3b ge  schlossen.

   Der vor dem Kolben     befindliche     Zylinderdeckel 3a weist eine zentrale Boh  rung 13 .auf, die im     Ventilgehäuse    14 am  Zylinderdeckel in eine weitere Bohrung 15  einmündet und dort durch eine Ventilkugel       (RückscMagventil)    16     äbgesehlossen    ist.       Diese    Kugel ist durch eine Feder 17 auf  ihren Sitz gedrückt. Die Spannung der Feder  17 kann durch eine Sehraube 18 reguliert  werden. Von der Bohrung 15 führt ein Luft  loch 1:9 nach aussen.

   Im     D        eekel    3a     Ist    ferner  eine winkelförmige, in den     Zylinderraum    vor  dem Kolben führende     Bohrung    20 vorhan  den, die mittels. einer Schraube 21 mehr oder  weniger gedrosselt werden kann. In der Boh  rung 13 befindet sich ein drei- oder vierkan  tiger, in den Zylinder hineinragender Bolzen  welcher den Durchgang von Luft durch  die Bohrung     13    gestattet.  



  Je nachdem es sich um eine links oder  rechts öffnende Türe handelt, wird das eine  oder andere Ende der     Spiralfedera.chse    4  durch einen. auf ihr festgeklemmten Arm 23  und einen nicht dargestellten Lenker mit der  Türe verbunden, während das Gehäuse 1 am  Türrahmen befestigt wird. Beim Öffnender  Türe werden     die    Spiralfedern 5 gespannt.

    Durch die dabei stattfindende Drehung der       Achse    4 wird über     das-    Getriebe 7, 8 und das  Gestänge 9,     11.    .der     Kolben    12 unter Ansau  gen von Luft über die Bohrung 20 zurück-      (in     Fig.    1 nach     rechts)        bewegt.    Beim Loslas  sen der Türe     entspannen    sich die Spiral  federn 5     unter    Drehender Achse 4 und des  Armes 23 und unter     Schliessen    der Türe.

   Die  in der Luftkammer 24 eingeschlossene Luft  bildet dabei ein     Luftkissen,    durch das     die     Schliessbewegung der     Türe    gebremst wird.  Die     Luft    kann durch die     Bohrung    20 aus der  Kammer 24     nach    aussen entweichen.

   Kurz  vor, dem     Ins-S:chloss-Faallen    der Türe     trifft     der Kolben     19,-    auf den Bolzen 2'2, welcher  das     Rückschlagventil    16 öffnet, das nun ein  rasches Entweichen der Luft aus der Kam  mer     24.    über den     Kanal        7:

  3,    1'9 ins Freie       gestattet.        Dadurch    wird die Bremswirkung  des     Luftkissens    in der Kammer 24 aufge  hoben, wodurch     die        volle    Schliesskraft der  Spiralfedern 5- ungehindert auf die Türe zur  Geltung kommen und     diese    völlig     schliessen,     d. h. ins     Schloss    drücken kann.  



  Natürlich könnte auf der Achse 4     nur     eine Spiralfeder angeordnet sein. Zwei     Federn     kommen vorteilhaft     dann    zur Anwendung,  wenn es sieh um     eine    schwere Türe handelt.  Wie bereits angedeutet, kann der beschrie  bene Türschliesser für links     und    rechts  öffnende     Türen.        verwendet    werden. Die An  wendung des Zahnradgetriebes 7, 8 zwischen  der     Spiralfe@derachse    4 und dem Kolben (12)  hat     den    Vorteil, dass der Kolbenhub selbst  bei grösster Schwenkbewegung der Türe klein  ausfällt, was eine gedrängte     Bauart    er  möglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pneumatischer Türschliesser mit in einem Zylinder hin- und, herbeweglichen Kolben, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben mit einer mit der Tür verbundenen Spirarlfeder- achse in Antriebsverbindung steht und dass Mittel vorhanden sind,
    durch welche die vom Kolben abgeschlossene Luftkammer kurz vor Beendigung des Schliesshubes mit der Aussen luft in Verbindung gesetzt und @dadumch die Bremswirkung des vom Kolben 'beim Schliess hub gebildeten Luftkissens aufgehoben wird und die Schliesskraft der Spiralfeder unge hindert zur Geltung kommen und die Türe aehliessen kann. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Pneumatischer Türschliesser nach Pa- tentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass die S.piralfederachs.e (4) über ein ZaInrad- getriebe .(7, & ), einen am Zahnrad (8) be festigten Arm (9) und einen Lenker (11) mit dem Kolben (12) in Antriebsverbindung steht. 2.
    Pneumatischer Türschliesser nach Pa tentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, .dass in der vor dem Kolben befindlichen Stirnwand (3a) des Zylinders (3) eine durch ein Pückschlagventil (16) abge schlossene Bährung (13) vorhanden ist, in welcher ein in. den Zylinder ragender Bol zen (22) verschiebebar angeordnet ist, auf .den kurz vor der Beendigung des Schliess hubes der Kolben (5) auftrifft, wodurch das Rückschlagventil (16) geöffnet und das. Ent weichen von Luft aus dem Zylinder nach aussen über eine Offnung (10) ermöglicht wird.
    3. Pneumatischer Türsehliesser nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zylinder-Stirnwand (3a) eine :durch ein Dros selorgan (2-1) beherrschte Bohrung (20) vor handen ist, durch welche bei zurückgehen dem Kolben Luft von aussen in :den Zylinder einströmen kann. 4.
    Pneumatischer Türschliesser nach Pa- tentanspruch und -den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass .der Zylinder (3) einen Teil eines Gehäuses (1) bildet, das in einer Kammer (2),das Zahnradgetriebe (7, 8) und mindestens eine Spiralfeder (5) auf nimmt.
    5. Pneumatischer Türschliesser nach Pa- tentanGpruch und den Unteransprüchen 1=4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfeder achse (4) mit beiden Enden seitwärts über die Gehäuseseitenwände vorsteht, damit ein mit-der Türe verbundenes Hebelgestänge am einen oder andern Ende der Spiralfederachse (4) angeschlossen werden: kann.
CH252702D 1946-05-01 1946-05-01 Pneumatischer Türschliesser. CH252702A (de)

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CH252702D CH252702A (de) 1946-05-01 1946-05-01 Pneumatischer Türschliesser.

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CH (1) CH252702A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE833022C (de) * 1949-09-05 1952-03-03 Ernst Billeter Hydraulischer Tuerschliesser
DE1036711B (de) * 1954-04-08 1958-08-14 Ver Baubeschlag Gretsch Co Schliesser fuer die Fluegel von Tueren, insbesondere Bodentuerschliesser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE833022C (de) * 1949-09-05 1952-03-03 Ernst Billeter Hydraulischer Tuerschliesser
DE1036711B (de) * 1954-04-08 1958-08-14 Ver Baubeschlag Gretsch Co Schliesser fuer die Fluegel von Tueren, insbesondere Bodentuerschliesser

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