CH252813A - Verfahren zur Tonaufzeichnung. - Google Patents

Verfahren zur Tonaufzeichnung.

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CH252813A
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Trust Daphne Investment
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/02Recording, reproducing, or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor

Landscapes

  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description


  Verfahren zur     Tonaufzeichnung.       Bei den bisher     bekanntgewordenen    Ton  aufzeichnungsverfahren ist die Geschwindig  keit des Tonträgers, sowohl bei der     Tonauf-          Zeichnung    als: auch beider     Tonabnahme,    ge  geben durch die höchste aufzuzeichnende  Frequenz und die Strecke auf dem Tonträger,  die zum Festhalten einer Periode dieser Fre  quenz     benötigt    wird. Man ist deshalb stets       bestrebt,    diese Strecke so klein als möglich  zu halten.

   Beim Tonfilm zum Beispiel wen  det man aus diesem Grund einen sehr dünnen       Tonaufzeichnungsspalt    an, und bei magneti  schen     Tonaufzeichnungsverfahren    versucht  man, den Tonträger möglichst fein zu unter  teilen. Trotzdem ist im allgemeinen bei die  sen     bekannten        Tonaufzeichnungsverfahren    die  Geschwindigkeit des Tonträgers     verhältnis-          mässig    gross und insbesondere dann, wenn das  aufgezeichnete Frequenzband eine beträcht  liche Breite aufweisen soll, wie das bei einer  hochwertigen     Tonaufzeichnung    der Fall sein  muss.

   Die grosse Geschwindigkeit des Ton  trägers hat jedoch bei     längerdauernden    Ton  aufzeichnungen einen beträchtlichen Material  und Kostenaufwand zur Folge.  



  Beim Verfahren nach der vorliegenden  Erfindung ist es möglich, die Geschwindigkeit  des     Tonträgers    mindestens ungefähr auf die  Hälfte herabzusetzen, ohne dass dabei die  Breite des aufgezeichneten Frequenzbandes  verkleinert würde. Das Verfahren lässt sich  in all den Fällen anwenden, wo auf den Ton  träger gleichzeitig mindestens zwei voneinan  der getrennte Tonspuren aufgezeichnet wer-    den können.

   Es kennzeichnet sich dadurch,  dass auf dem Tonträger     gleichzeitig    minde  stens zwei getrennte,     bestimmten    Abschnitten  des zu übertragenden Frequenzbandes zu  geordnete Tonspuren hergestellt werden, wo  bei mit Hilfe einer     Frequenz-Transponie-          rungsschaltung    der obere     Frequenzbandab-          schnitt    in den Frequenzbereich des,     untersten          Frequenzbandabschnittes    transponiert wird.  



  Die Art und Weise, wie die verschiedenen  Tonspuren au=f den Tonträger hergestellt wer  den, richtet sich ganz nachdem verwendeten  Aufzeichnungsverfahren; so wird man zum  Beispiel bei der photographischen Aufzeich  nung auf einem Film die     Tonspuren    neben  einander anordnen. Bei der     Stahlband-Ton-          aufzeichnung    ist es wegen der geringen Ein  dringtiefe der magnetischen Tonspur möglich,  das Stahlband auf     beiden        Seiten    für die Ton  aufzeichnung zu benützen. An Hand der bei  liegenden Zeichnung wird nachfolgend eine       beispielsweise    Durchführung des erfindungs  gemässen Verfahrens näher erläutert.

   Dabei  stellt       Fig.    1 eine Schaltungsanordnung für die  doppelseitige     Ausnützung    eines Stahlbandes  für die Tonaufzeichnung und       Fig.    2 den     Querschnitt    durch einen aus       dünnen        Stahldrahtstücken    aufgebauten Ton  träger mit den     Tonaufzeichnungs-    bzw. Ton  abnahmeköpfen dar.  



  In     Fig.    1 ist mit. 1 ein Stahlbaud bezeich  net, das bei .der Tonaufzeichnung von der       Vorratsrolle    2 abgewickelt, über die Füh-           rungsrollen    3 geleitet und auf der Rolle 4  wieder aufgewickelt wird. Zwischen den Füh  rungsrollen 3 befindet sich auf der untern  Seite     des    Stahlbandes der Tonkopf 5 und auf  der     Bern    Seite der Tonkopf 6. Diese beiden  Tonköpfe werden von einer Schaltung 7 bis  15 gespeist, ;die     in.    der Lage ist, die obere       Hälfte    des Tonfrequenzbandes in den Fre  quenzbereich der untern Hälfte zu trans  ponieren.  



  Die Schaltung arbeitet in der folgenden  Weise, wobei zum     näheren    Verständnis ein  Zahlenbeispiel aufgeführt werden soll:  Von dem beispielsweise aus einem Mikro  phon 7     stammenden    Frequenzband soll ein  Frequenzbereich von 100 bis 6000 Hz auf  dem Stahlband     aufgezeichnet    werden. Zu  diesem Zwecke verzweigt sich die vom Mi  krophon kommende     Leitung    8 auf die beiden  Filter 9 und 10.

   Das     Filter    9 ist so gebaut,  dass es den     untern    Frequenzbereich von 100  bis 3200 Hz durchlässt, worauf dieser     Fre-          quenzabschnitt    vom     Verstärker    11 verstärkt  direkt zum     Tonaufzeichnungskopf    5 gelangt.  Das Filter 10 ist als     Bandpassfilter    für 3200  bis 6000 Hz ausgebildet.

   Dieses als oberer       Frequenzabsohnitt    bezeichnete Frequenzband  wird in einer     Modulationsschaltung    12 mit  einer aus     dem        Trägerfrequenzgenerator    13  stammenden Trägerfrequenz von 3100     Hz     moduliert, so dass aus dieser Modulation in       bekannter    Weise folgende     Frequenzen    hervor  gehen:       100bie        2900Hz,    3100 Hz, 6300 bis:     9100Hz          und    die übrigen     Modulationsprodukte    der       Oberwellen.     



  Aus diesem     Frequenzgemisch    scheidet das  Filter 14 den Bereich von 100 bis 2900 Hz  aus, der vom Verstärker 15 verstärkt zum  zweiten     Tonaufzeichnungskopf    6     geleitet    wird.  



  Aus dem Gesagten geht hervor, dass für  die     Aufzeichnung    eines Frequenzbandes von  100 bis 6000 Hz bei Anwendung .des beschrie  benen     Verfahrens    eine höchste Frequenz von  3200 Hz, also wenig mehr als die Hälfte der  höchsten Frequenz von 6000 Hz aufgezeichnet  werden muss, was     praktisch    eine Halbierung  der     Stahlbandgeschwindigkeit    ermöglicht.    Bei der Tonabnahme müssen ebenfalls  zwei     Tonabnahmeköpf    e vorhanden sein, welche  die beiden- auf den verschiedenen Seiten des       Stahlbaudes        aufgezeichneten        Tonspuren    ein  zeln abnehmen.

   Der     untere,    nicht transponierte       Frequenzabschnitt    kann dabei verstärkt dem       Kopfhörer        bzw.    dem Lautsprecher direkt zu  geführt werden, während der vom zweiten       Tonabnahmekopf    aufgenommene, transponierte       Frequenzabschnitt    mit Hilfe einer bekannten       Transponierungsschaltung    in den ursprüng  lichen Frequenzbereich transponiert werden  muss, bevor er zur weiteren Verwendung ge  langt.  



  Es ist selbstverständlich, dass man nach  dem beschriebenen Verfahren an Stelle einer       Aufteilung    des ganzen Frequenzbandes in  zwei     Frequenzabschnitte    eine solche in drei  oder mehr     Abschnitte    treten lassen kann. Da  mit ist es möglich, die Geschwindigkeit des       Tonträgers    noch     weiter        herabzusietzen;    doch  muss dabei von Fall zu Fall entschieden wer  den, ob sieh der dadurch bedingte     Hehrauf-          wand    an schaltungstechnischem     Material     lohnt.  



  Die     Fig.    2 zeigt den Schnitt durch eine  Trommel 16, auf der ein magnetischer Ton  träger 17 in Spiralen oder     in    Einzelringen  aufgewickelt ist. Der Tonträger ist dabei in  eine obere und untere Partie unterteilt, von  denen jede aus sehr feinen Drahtstücken 18  zusammengesetzt ist. Jede dieser beiden Par  tien des Tonträgers kann nun nach dem be  schriebenen Verfahren für die Aufzeichnung  eines     Frequenzabschnittes    benützt werden.

   Zu  diesem Zwecke darf der eine Tonkopf 19 nur  die obere Partie des Tonträgers bestreichen;     i     während der     zweite,    in der Figur nur     teilweise     dargestellte Tonkopf 20 die untere Partie des       Tonträgers    für die Tonaufzeichnung benützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Tonaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tonträger gleichzeitig mindestens zwei getrennte, be stimmten Abschnitten des zu übertragenden I'requenzbandes zugeordnete Tonspuren her gestellt werden, wobei mit Hilfe einer Fre- (Iuenz-Transponierungsschaltung der obere Frequenzabschnitt in den Frequenzbereich des untern Frequenzabschnittes transponiert wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Frequenztrans- ponierung eines Frequenzabschnittes durch Modulation mit einem Träger und nachfolgen der Ausfilterung des gewünschten Frequenz bandes erfolgt. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. da:ss als Tonträger ein Stahlband benützt wird, wobei auf beiden Seiten des Stahlbandes Ton spuren aufgezeichnet werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass ein aus mehreren Lagen von Stahldraht stücken aufgebauter Tonträger benützt wird, wobei verschiedene Lagen zur Aufzeichnung verschiedener Frequenzbandabschnitte benützt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass auf einem Film mindestens zwei neben einanderliegende Tonspuren hergestelltwerden.
CH252813D 1946-10-01 1946-10-01 Verfahren zur Tonaufzeichnung. CH252813A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE873149C (de) * 1950-10-10 1953-04-13 Siemens Ag Magnettonverfahren und Vorrichtung
DE886081C (de) * 1951-06-03 1953-08-10 Stahlwerk Ergste Ag Magnetogrammtraeger

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE873149C (de) * 1950-10-10 1953-04-13 Siemens Ag Magnettonverfahren und Vorrichtung
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