CH252916A - Elektrische Entladungsröhre mit einem lumineszierenden Stoff und Verfahren zur Herstellung einer solchen Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre mit einem lumineszierenden Stoff und Verfahren zur Herstellung einer solchen Entladungsröhre.

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CH252916A
CH252916A CH252916DA CH252916A CH 252916 A CH252916 A CH 252916A CH 252916D A CH252916D A CH 252916DA CH 252916 A CH252916 A CH 252916A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • C09K11/00Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
    • C09K11/08Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent containing inorganic luminescent materials
    • C09K11/64Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent containing inorganic luminescent materials containing aluminium
    • C09K11/646Silicates

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Description


  Elektrische Entladungsröhre mit einem     lumineszierenden        Stoff    und Verfahren       zur    Herstellung einer solchen Entladungsröhre.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf       eine        elektrische        Entladungsröhre    mit einem  lumineszierenden Stoff, der aus Aluminium  oxyd, mindestens einem     Erdalkalimetalloxyd     und     Magnesiumoxy    d mit einem     Manganoxyd     als Aktivator aufgebaut ist. Die Erfindung  bezieht sieh gleichzeitig auf ein Verfahren  zur Herstellung einer solchen Röhre.  



  Es sind bereits Stoffe bekannt, welche       die    Eigenschaft,     besitzen,    rotes Licht auszu  senden, wenn sie von Strahlen bestimmter  \Wellenlängen oder von     Korpuskularstrahlen     getroffen werden. Diese bekannten     Stoffe     lassen sich aber nicht für alle     Zwecke    gleich       ",eilt    verwenden.

   Bei manchen ist     die    Wirk  samkeit der Umsetzung niedrig, andere be  sitzen eine starke     Temperaturabhängigkeit.     Auch     ist    in einigen Fällen die Beständig  keit     hinsichtlich    der Atmosphäre, in     Wel-          (,her    die Stoffe     angebracht    werden müssen,  gering.

   Es besteht denn auch ein     Bedürfnis,          die    Anzahl der Stoffe, welche Strahlen von       bestimmter    Wellenlänge und     Korpuskular-          strahlen    in rote Strahlung umzusetzen ver  mögen, zu     erweitern,    damit für bestimmte       Zweche    eine Wahl     aus    einer grösseren An  za.hl Stoffe gemacht werden kann.  



  Eine erfindungsgemässe,     elektrische        Ent-          ladungs@röhre    enthält     einen    lumineszierenden       Stoff,    bei welchem, in     Molprozenten        gereeh-          net,    das Verhältnis der     Aluminiumoxydmenge          ziir-        ;Summe    der Mengen der andern Oxyde    zwischen 4:1     und    10:

  1 liegt und die       Magnesiumoxydmenge    1 bis 20     Molprozente     dieser Summe der Mengen der andern Oxyde  darstellt, während die     Manganoxydmenb    1  bis 5     Molprozente    der genannten     Summe    von  Oxyden beträgt.  



  Die in der     Entladungsröhre    vorhandenen       Stoffe        können    in bekannter     Weise    durch die  Formel     xMe0,        zMg0.        pMnO    .     qA1,03,    wobei       Me0    ein     ErdalkalimeUlloxyd,        insbesondere          Cao    und/oder     SrO,    und     MnO    ein Oxyd     des     Mangans bedeutet,     darb    stellt werden.

   Die       Verhältnisse    der verschiedenen Stoffe sind  nun derart, dass     (x+z+p)    : q     zwischen    1 : 4  und 1 :10 liegt und vorzugsweise gleich  1 : 6 ist und dass z :     (x+z+p)    zwischen  1 : 100 und 20 : 100 liegt und     vorzugoweise     10 : 100 beträgt. Für     Manganoxyd    gilt     vor-          zugsweise    p :     (x+z+p)    = 1 : 100.  



  Es wurde bereits ein     aus    Aluminiumoxyd  und     Calziumoxyd    mit einem     Manganoxyd     als Aktivator aufgebauter     lumineszierender     Stoff beschrieben, welcher eine grüne Lumi  neszenz     aufweist.    Dadurch, dass diesem Stoff  noch     Mabmnesiumoxyd    zugesetzt wird, ändert  sich die     Lumineszenzfarbe.        Bestrahlt    man  mit Strahlen aus dem sichtbaren Teil des       Spektrums    oder dem anschliessenden Teil  des     Ultravioletts,    so     tritt    eine starke rote       Lumineszenz    auf;

   bestrahlt man den Stoff  mit     Korpuskularstrahlen    oder     Röntgenstrah-          len,    so     tritt    die rote     Lumineszenz    neben und  auf Kosten der grünen Lumineszenz auf.

        Aus     Untersuchungen    hat sieh ergeben,       dass    im allgemeinen die     rote        Lumineszenz     begünstigt wird,     wenn.    das Mangan in einen  Zustand mit     einer    höheren     Valenz    als 2  übergehen kann.

       Dieser        Zustand        wird        nun          begünstigt    durch das, Vorhandensein von       Magnesiumoxyd,    so dass infolge der     Zu-          setzuug    des letzteren     eine        rote    Lumineszenz       mit    einer     grossen        Intensität        auftreten    kann.  



  Das Maximum in der spektralen Vertei  lung der durch     Langwellenultraviolettstrah-          lung    erzeugten roten Lumineszenz liegt       meistens    hei     etwa    6700     Ä.     



  Nach einem Verfahren zur     Bereitung    des       lumineszierenden    Stoffes, welcher in einer  erfindungsgemässen Entladungsröhre ver  wendet werden soll, wird eine     Mischung    der  Oxyde von     Aluminium,        Magnesium    und  mindestens einem     Erdalkalimetall,    oder eine  Mischung von Verbindungen dieser Ele  mente, aus     welchen        die    Oxyde durch Er  hitzung     entstehen        können,    mit     einem    Man  ganoxyd in einem     nichtreduzierten    Mittel  erhitzt.

       Vorzugsweise        erfolgt    die Erhitzung  in einer     oxydierenden        Atmosphäre,    z. B.  in Luft oder Sauerstoff. Die Temperatur,  auf welche erhitzt     wird,        beträgt    vorzugs  weise etwa; 1500  C.  



  In einer     erfindungsgemässen    Entladungs  röhre     können    die oben beschriebenen rotleuch  tenden Stoffe     mit    Licht     einer    andern Farbe  aussendenden     lumineszierenden        ,Stoffen        ge-          mischt.sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Elektrische Entladungsröhre mit einem lumineszierenden Stoff, der aus Aluminium- Oxyd, mindestens einem Erdalkalimetalloxyd und Magnesiumoxyd mit einem Mauganoxyd als Aktivator aufgebaut ist, dadurch gekenn- zeichnet, da;ss, in Kolprozenten gerechnet;
    das Verhältnis, der Alunainiumoxydmenge zur Summe der Mengen der andern Oxyde zwischen 4:1 und 10:1 liegt und die Magnesiumoxydmenge 1 bis 20 Molpro:
    zeute dieser Summe der Mengen der andern Oxyde darstellt, während die Manganoxydmenge 1 bis 5 Molprozente der genannten Summe von Oxyden beträgt. II. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsröhre nach P'atent- anspirueh I, dadurch gekennzeichnet,
    dass eine solche Mischung von Verbindungen mindestens eines Erdalkalimetalles,, des Alu miniums, Magnesiums und Mangans in einem nichtreduzierenden Mittel erhitzt wird, da.ss der lumineszierende Stoff entsteht. UNTERANSPRüCHE:
    - 1. Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanseruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Aluminiumoxydmenge sich zur Summe der Mengen der andern Oxyde wie 6 : 1 ver hält. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch I und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Magnesium oxydmenge 10 Molpr o@zenbe der genannten Summe von Oxyden beträgt.
    3. Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Manganoxydmenge 1 Molprozent der ge nannten Summe von Oxyden beträgt.
    4. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Erdalkalimetalloxyd Calciumoxyd vor handen ist. 5, Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Erdalkalimetalloxyd Stronhumoxyd vor handen isst. 6.
    Elektrische Entlasdungsröhre nach Pa- tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Erdalkalimetalloxyde Calciumoxyd und Strontiumoxyd vorhanden, sind. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxyde min destens eines, Erdalkalimetalles, des Alumi- niums, Mangans und Magnesiums erhitzt werden. B. Verfahren nach Patentansprueh TI, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung in einer oxydierenden Atmosphäre vorge nommen wird.
CH252916D 1943-02-25 1944-02-23 Elektrische Entladungsröhre mit einem lumineszierenden Stoff und Verfahren zur Herstellung einer solchen Entladungsröhre. CH252916A (de)

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