CH253103A - Mehrphasen-Induktanzspule mit gleichstromvormagnetisiertem Kern. - Google Patents
Mehrphasen-Induktanzspule mit gleichstromvormagnetisiertem Kern.Info
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Description
Mehrphasen-Induktanzspule mit gleichstromvormagnetisiertem K Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mehrphasen-Induktanzspule mit gleichstrom- vorinagnetisiertem Kern, die für Mehr- p.hasenwechselstrom-Regu lierung und ähn liche Zwecke verwendet werden kann. Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Ver fahren zur Heisstellung .der Mehrphasen- Iii.duktanzspule.
Erfindungsgemäss ist der Kern der Induk- tanzspule derart aus einer Anzahl von Kern teilen aufgebaut, dass zwei geschlossene Fluss- pfade gebildet werden, welche je aus einer der Phasenzahl entsprechenden Anzahl von Kernteilen bestehen. Diese zwei geschlosse nen Flusspfade sind durch eine der Phasen zahl entsprechende Anzahl von Stegen mit einander verbunden.. welche von den Verbin dungsstellen der die zwei geschlossenen Fluss- pfa.de bildenden Kernteile ausgehen.
Wick lungen für Gleichstrom und Wechselstrom sind derart angeordnet, dass magnetische Gleichflüsse in mindestens einem der beiden geschlossenen Flusspfade, jedoch praktisch rieht in den Stegen, welche diese geschlosse nen Flusspfade verbinden, erzeugt werden, -während die magnetischen Wechselflüsse in den Flusspfaden erzeugt werden,
welche sowohl die den verschiedenen Phasen in den zwei geschlossenen Flusspfaden entsprechen den Kernteile als auch die die letzteren Fluss- rfa.de verbindenden Stege aufweisen.
Die zwei geschlossenen Flusspfade sind vorzugsweise in zueinander parallelen Ebe nen gelegen. Ein Ausführungsbeiepicl des Erfindungs gegenstandes ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
Die F'ig. 1 zeigt die perspektivische An- ,sieht des Kernes einer Induktanzspule für Dreiphasenstrom, Fig. 2 einen Grundriss der gleichen Induktanzspule, wobei nur eine Wicklung L dargestellt ist, Fig. 3 die Anordnung der Wicklungen, wenn diese für die Gleich- und Wechsel ströme gemeinsam sind, F'ig. 4 die Form der Kernbleche, und Fig. 5 dient zur Erläuterung eines Ver fahrens, nach welchem die Kerne mit Vorteil zusammengebaut werden können.
Wie aus der Fig. 1 hervorgeht, kann der Kern der für Dreiphasenstrom ausgebildeten Induktanzspule als aus zwei dreieckigen Flusspfaden 1.-2-ss und 4-5-6 bestehend be trachtet werden, welche über die Kernteile 7, h und 9 miteinander verbunden sind.
Wenn für Gleichströme und Wechselströme ge trennte Wicklungen verwendet werden, wer den die Gleichstromwicklungen auf den Kernteilen 1, 2, 3 und/oder 4, 5, 6 angeord net, wie dies allgemein in Fig. 2 dargestellt ist, während die Phasenwicklungen entweder auf den gleichen Kernteilen wie die Gleich stromwicklungen oder auf den Kernteilen 7, 8 und 9 angeordnet werden.
Die Wechsel stromwicklungen wie auch die Gleichstrom wicklungen sind vorzugsweise unter sich gleich. Wenn die Wicklungen oowo@hi 'auf den Kernteilen 1, 2 und 3 als auch-auf den Kernteilen 4, 5 und 6 angeordnet sind, so ist es lediglich von Bedeutung, -dass die gleichartigen, die dreieckigen Flusspfade umgebenden Wicklungen unter sich für jeden Flusspfad gleichlind.
Die Arbeitsweise wird zuerst unter der Annahme beschrieben, dass die Induktanz- spule drei Gleichstromwicklungen und drei Wechse'lstromwicklungen aufweist, welche auf -den Kernteilen 1, 2, 3 angeordnet sind. Die drei Gleichstromwicklungen wirken dann in der gleichen Richtung, so -dass im Fluss:pfad 1-2-3 ein magnetischer Gleich fluss erzeugt wird, welcher der Summe der Amperewindungen dieser Wicklungen ent spricht.
Da von den Gleiahstromwieklungen angenommen wurde, dass sie praktisch gleich sind, wird offensichtlich kein magnetischer Gleichfluss in den Kernteilen 7, 8, und 9 (und daher in diesem Fall ebensowenig in den Kernteilen 4, 5 und 6) erzeugt.
Die We:chsel- stromwicklungen können entweder in Stern oder Dreieckschaltung verwendet werden, wenn man berücksichtigt, dass die durch diese Wicklung erzeugten magnetischen Wechselflüsse gegenseitig richtige Phasen- verschiebungen (120 ) -aufweisen.
Da. nun die 1VIomentanwerte der Amperewindungen .der Wecheelstromwitklungen in den ver schiedenen Wicklungen gegenseitig ungleich sind, so wird sich der magnetische Wechsel- fluss über .die Kernteile 7, 8 und 9 wie auch die Kernteile 4, 5 und 6 verzweigen. Daher entsprechen die Flusspfade 1-7-4-8, 2-9-6-7 und 3-8-5-9 den verschiedenen Phasen.
Folglich isst ein Teil des Flusspfades (die Kernteile 7, 8 und 9)- jedem Phasenpaar gemeinsam. Obwohl die verschiedenen magnetischen Weahselteilflüsse gegenseitig voneinander abhängig sind, gleichen sie sich in Fällen von gleicher Belastung gegenseitig aus, so dass die Summe der magnetischen Weehselffusskomponenten in den Kernteilen 1, 2, 3 und 4, 5,
6 praktisch gleich Null sein wird und .die in den Gleichstromwicklungen induzierten Wechselspannungen einander praktisch aufheben, so -da'ss kein Wechsel- Strom der Grundfrequenz im Gleichstrom kreis, erzeugt wird.
Ähnliche Bedingungen ergeben sich, wenn die Wechselstromwicklungen auf den Kernteilen 7, 8 und 9 angeordnet sind, und auch, wenn -die Kernteile 4, 5 und 6 mit Gleichstrom- und/oJer Wechsel'stromwick- lungen versehen sind.
Sind uTechselstrom- wicklungen auf den Kernteilen 1, 2, 3 und 4, 5, 6 angeordnet, so müssen die 'auf den Kernteilen 7, 8 und 9 angeordneten Wech- selstromwiaklungen sa in ,den Stromkreis eingeschaltet werden, dass sie mit den Weeh- selstromwieklungen auf den Kernteilen 1, 2 und 3 bei de"r Erzeugung der magnetischen Weahse'lflüsse in den Ffüsspfaden 1-7-4-8,
2-9=6-7 und 3-8-5-9 zusammenwirken.
Wenn die Induktanzspule gemeinsame Wicklungen für den Gleich- und Wechsel strom aufweist, so kann sie in der allgemei nen in Fig. 3 dargestellten Weise ungeord net werden.
Der Kern ist hier rein schematisch dar gestellt und weist die Wicklungen L,-L,; auf. Die Wicklungen L1, L2 und L3 bil(den zusammen eine Sternsühaltung und die Wicklungen L." L;
, und Lr eine weitere Sternschaltung. Die freien Enden der Pha- senwicklungen der beiden Sternschaltungen sind paarweise parallel. mit den entspre chenden Phasen der Weahselstromquelle verbunden, während die beiden neutralen Punkte je mit einer Klemme einer Glieiah- spaunungsque-lle, z. B. einem Trocken gleichrichter verbunden sind.
Um richtige Flusspfade zu erhalten, ist es nötig, dass die Amp6rewindungen der Wicklungen m einer solchen Richtung wirken, dass die mabgneti- schen Wechselflüsse in den parallelen Kern- teilen, welche von derselben Phase gespeiste Wicklungen tragen, entgegengesetzt gerich tet sind.
Die übrigen Bedingungen sind genau gleich wie die im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen, jedoch mit dem Unterschied, dass hier eine Stromüberlagerung an Stell einer Amperewindungsüberlagerung verwen det wird.
Eine solche Stromkr.eisanordnung ist be sonders nützlich in Reguliereinrichtungen, in welchen die Indüktanzspu:le durch einen Clleichstrom gespeist wird, welcher von der Grösse des Wechselstromes abhängig ist, der dtir,cli die Induktanzspule fliesst (Rückfüh rung).
Damit in diesem F'al'be der Gleieh- midcchse@trom ausserhalb der Indukta,nz- .spriIc# galvanisch getrennt werden kann., was mit Rücksicht auf die Verhinderung der lfihertra.gung von Gleichstrom in den Wech- sc-lstromkreis oder umgekehrt nötig ist, wird der Rüclzfiihrungsstrom von einem Gleich richter abgeleitet,
welcher mit der Sekundär- wieklung eines im Dreiphasensp cisenetz lie- g;enden Transformators T verbunden ist. Es ist ersivhtlieh, da.ss die Induktanzspule zu- .sIi.lrliche, getrennte Gleichstromwicklungen aufweisen kann, denen ein weiterer Regulier arom zugeführt wird.
Wie aus der Beschreibung der Flosspfade der Induktanzspule ersichtlich isst, werden diese Pfade l.ä.ng #s der dreieckigen Flosskreise 1, 2, 3 und 4, 5, 6 wie auch zwischen diesen über die vertikalen Stege 7, 8 und 9 gebildet.
Aus diesem Grunde sollten unverm.eid- ba.re Verbindungen im Kern einen möglichst kleinen magnetischen Widerstand aufweisen und daher vorzugsweise als überlappen-de. Verbindungen ausgebildet sein. Der Kern wird daher vorzugsweise aus Blechen auf- geba.lit, welche die in Fig.4 dargestellte 2-Form aufweisen.
Die zur Erreichung der geeigneten Dicke des Kernes erforder- li elie, Anzahl von Blechen wird aufein- ancler,-zelegt und dann derart abgebogen, da.ss sich die in. Fig. 5 dargestellte Form ergibt:.
Wenn drei Gruppen von Blechen auf diese Art abgebogen worden sind', wird der Kern aufgebaut, indem die "langen Schenkel teile der Bleche Laze um Lage in die Spu- lenralimen für die Wicklungen eingeführt werden, von denen in diesem Fall angenom men wird, dass sie lediglich auf den horizon.- talen Kernteilen (1, 2, 3 und/oder 4, 5, 6) angeordnet werden.
Die Bleche -,werden Lage um Lage der- -irt montiert, d:'ass die langen Schenkelteile S, jedes Bleches gegen die kürzeren Schenkel teile S. des nächsten Bleches derselben Lage anstossen. Um überlappte Verbindungen zu erhalten, werden die Schenkelteile S, für die eine Lage von links und für die nächste Lage von rechts usw. in die Spulenrahmen eingeführt.
Wie leicht zu erkennen ist, soll ten die Schenkelteile S,, und/oder & der Bleche um so kürzer Bein, je näher die Bleche bezüglich der Mitte des Kernes angeordnet sind. Zu Beginn werden die Bleche jedoch vorzugsweise alle gleich gemacht und erst auf die richtige Länge eingestellt, nachdem sie gebogen worden sind, indem die Enden. der Blechgruppen vorzugsweise rechtwinklig längs der Linien<I>L,</I> und L, der hig. 5 aIge- schnitten werden.
Der Kern wird durch Bol. zen B zusammengehalten, welche sich durch die Öffnungen H in den Blechen erstrecken.
Die oben beschriebene Induktanzspule ist für die Verwendung mit Dreiphasenstrom geeignet. Induktanzspulen, welche in genau gleicher Weise gemäss der Erfindung herge stellt sind, können auch für irgendeine grö ssere Anzahl von Phasen konstruiert werden. Die Anzahl' der vertikalen Stege (7, 8 und 9) nimmt,dann entsprechend der Anzahl von Phasen zu und die Anzahl Wieklüngen nimmt ebenfalls entsprechend zu.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH T: 1llehrphasen-Indtikta.nzspü,le mit Kern, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kern derart aus- einer Anzahl von Kernteilen aufgebaut ist, dass zwei geschlossene Flosspfade gebildet wer den, welche je aus, einer der Phasenzahl ent sprechenden Anzahl von Kernteilen beste hen, wobei diese beiden geschlossenen F'luss- pfad-e durch eine der Phasenzahl entspre chende Anzahl von Stegen miteinander ver bunden sind,welche von den Verbindungs stellen der die beiden geschlossenen Fluss- pfade bildenden Kernteile ausgehen, wobei ferner Wicklungen für Gleich- und Wech- selgtrom derart angeordnet sind, dass magne tische Gleichflüsse mindestens in einem der beiden geschlossenen Flosspfade, jedoch praktisch nicht in den diese Flusspfaade ver bindenden Stegen erzeugt werden,während die magnetischen Wechselflüsse in den Fluss- pfaden erzeugt werden, welche sowohl die den verschiedenen Phasen in den beiden genannten geschlossenen Flusspfaden entspre chenden Kernteile als auch die diese beiden geschlossenen Flusspfade verbindenden Stege aufweisen.UNTERANSPRÜCHE: 1. Induktanzepule nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass .die zwei ge- schlossenen Flusspfade in zueinander paral- 1elen Ebenen gelegen sind. 2.. Induktanzspule nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass sie für den Gleichstrom und den Wechselstrom ge trennte Wicklungen aufweist.3. Induktanzspule nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie für den Gleichstrom und den Wechselstrom gemein same Wicklungen aufweist. 4. Induktanzspule nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wicklungen (L, \bis Ls) auf den Kernteilen der beiden genannten para=11elen geschlossenem Flusspfade - (1-2-3 und 4-5-6) angeordnet sind und zwei Stern schaltungen (L,-L,-L.,und L°-L,-LE) bilden, und zwar je eine für jeden dieser beiden parallelen geschlossenen Flusspfade (1-2-3 und 4-5-6), wobei die äusseren freien Enden ,der Phasenwicklungen der beiden Stern- sthaltungen paarweise parallel mit den An- sthlussklemmen für die Phasen der Wech- selstromquelle verbunden sind, wobei ferner die genannten Wicklungen derart geschaltet sind, dass die magnetischen Wechselflüsse in .den parallelen,von derselben Phase ge speiste Wicklungen tragenden Kernteilen entgegengesetzt gerichtet sind und wobei. schliesslich die neutralen Punkte der Stern- sahaltungen mit den Anschlussklemmen für die Gleichstromquelle verbunden sind.PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung der Induk- tanzspule nach Patentanspruch I, dadurch g<B>'kp</B> ernbleche e nnzeichnet, <B>dass</B> Z-förmige K verwendet werden, von denen die nach einer Seite gerichteten Schenkelteile (S,) länger als die entgegengesetzt gerichteten Sehen kelteile (S2) ,sind,wobei die von einem lan gen und einem. kurzen Schenkelteil zusammen gebildete Länge gleich dem über das Kern blech gemessenen Abstand zwischen zwei benachbarten, die beiden genannten ge- seh'lossenen Fl.usspfade miteinander verbin denden Stegen (7, & , 9) ist, die ihrerseits von den die Schenkel der Kernbleche verbin denden Blechstegen gebildet werden, und dass die Schenkel der Bleche abgebogen und die Bleche Lage um Lage derart montiert werden,dass jeweils von einer Lage zur nächsten die Richtung der langen Schenkel teile wechselt, so dass überlappte Verbindun gen entstehen.
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