CH253554A - Verfahren zum Isolieren von Rohren und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Isolieren von Rohren und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens.

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CH253554A
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pipes
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S A Holding Intercito
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Intercito Holding
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L58/00Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation
    • F16L58/02Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation by means of internal or external coatings
    • F16L58/04Coatings characterised by the materials used
    • F16L58/10Coatings characterised by the materials used by rubber or plastics
    • F16L58/1054Coatings characterised by the materials used by rubber or plastics the coating being placed outside the pipe
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    • F16L59/143Pre-insulated pipes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren zum Isolieren von Rohren und Einrichtung zur Ausübung des     Verfahrens.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zum Isolieren von z. B. aus  Kupfer, Aluminium, Eisen bestehenden Roh  ren und eine Einrichtung zur Ausübung des  Verfahrens.

   Für Warmwasserleitungen, die  zu     'Waschtoiletten,    Geschirrtrögen und der  gleichen führen, werden meistens Kupferrohre  mit geringem     Querschnitt-höchstens    1     cm'-          verwendet,    da. bei den grossen     Zeitintervallen,     zwischen denen Warmwasser benötigt wird,  eine Abkühlung des Wassers in .den     Leituri-          gen    auch bei bester Isolierung nicht zu ver  hindern ist. Je kleiner daher der Rohrquer  schnitt ist, um so geringer ist das Wasser  quantum, welches verlorengeht, bis     wieder     warmes Wasser nachfliesst.  



  Anderseits können auch Leitungsrohre, die  kaltes Wasser führen, isoliert werden zur Ver  meidung von     Schwitzwasserbildung.     



  Bisher wurden diese Rohre mit Papier  und     Textilfasern.    isoliert. Diese Isolierung ist       a15    Wärmeisolierung vorteilhaft; sie vermag       aber    trotzdem bei längeren Unterbrüchen der  Wasserentnahme ein nicht unwesentliches Ab  kühlen des Wassers in den Rohren nicht zu  verhindern.

   Ausserdem ist die Herstellung       dieser    Isolierung relativ teuer und zeitraubend       und    hat oft den     Nachteil,    bei unter Putz ver  legten Rohren den zerstörenden Einflüssen  von Kalk, Gips und Zement auf die Dauer  nicht widerstehen zu     können,    weil bekannt  lieb Mauerwerk Feuchtigkeit aufnimmt und  wieder trocknet, also einem ständigen Wechsel  unterworfen ist, insbesondere in Küchen,    Badezimmern usw., so dass das Mauerwerk  zersetzend auf die Isolierung und nachfolgend  auf die Rohre selbst wirkt. Ausserdem be  sitzt eine Papierumhüllung keine hohe mecha  nische Widerstandskraft, so dass die Montage  der Rohre sehr sorgfältig gemacht werden  muss, um die Isolierung nicht zu beschädigen.

    Bei offen verlegten Rohren wird die Isolie  rung leicht abgescheuert oder     sonstwie    be  schädigt. Beim Biegen der Rohre bei der  Verlegung reisst die Isolierung sehr oft auf.  



  An den Enden der Rohre muss die Isolie  rung jeweils speziell abgebunden werden, da  mit sie sich nicht aufdreht.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht  darin, dass .die Rohre mit einem wärmeisolie  renden, elastischen und gegen     chemische    Ein  flüsse widerstandsfähigen     Kunststoff    umman  telt werden. Die Ummantelung der Rohre  kann durch     Aufpressen    des Kunststoffes er  folgen. Als Kunststoff kann z. B.     Polyvinyl-          chlorid    mit     Weichmachern    rein oder mit Zu  satz von Füllstoffen verwendet werden. Die  Umhüllungsstärke kann beliebig     variiert    und  den entsprechenden Erfordernissen angepasst  werden.

   Gegebenenfalls kann auch eine     Ar-          mierung    der Isolation durch vor der Isolation  auf den Rohrkörper aufgebrachte netz- oder  schraubenlinienförmig     aufgewundene    Schnüre  oder Bänder aus Asbest, Glaswolle usw. oder  einem andern geeigneten Material vorgenom  men werden.  



  Die auf diese Weise hergestellten isolierten  Rohre erfordern an den Enden keinen beson-      deren Schutz und können ohne Gefahr der  Beschädigung gebogen und     montiert    werden.  Die Isolationen     können    verschiedenartig ge  färbt werden, so dass     eine    Bemalung der     Lei-          tung    zur     Bezeichnung,    wie es öfters vorge  nommen wird,     dahinfällt.     



  Die     Einrichtung    gemäss der Erfindung  zeichnet sich dadurch aus, dass     die        Auspress-          düse    der zum Ummanteln der Rohre dienen  den Presse und die an diese anschliessende     Zy-          linderabschlusswand    .des     Presszylinders    heiz  bar     sind.    Die Heizung dieser Teile kann  elektrisch oder durch flüssige     Heizmittel    er  folgen. Die Presse kann so ausgebildet sein,  dass mit ihr Drücke bis 400 atü erreichbar  sind.         UNTERANSPRMHE     1.

   Verfahren nach Patentanspruch I, da  durch gekennzeichnet, dass als Kunststoff       Polyvinylchlorid        und    Weichmacher     verwendet     werden.  



  2.     Einrichtung    nach Patentanspruch     1I,     dadurch gekennzeichnet, dass die Heizung  elektrisch erfolgt.  



  B.     Einrichtung    nach     Patentanspruch    IL  dadurch     gekennzeichnet,    dass die Heizung  durch flüssige     Heizmittel    erfolgt.  



  4. Rohr nach Patentanspruch     III,    da  durch gekennzeichnet, dass     zwischen    der Rohr  aussenwand und der isolierenden Kunststoff  schicht     Armierungen    vorgesehen sind.  



  5. Rohr nach Patentanspruch     III    und Un  teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass  die     Armierungen    netzförmig auf dem Rohr  körper angeordnet sind.  



  6. Rohr nach Patentanspruch     III    und  Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet,  dass die Armierungen     schraubenlinienförmig     auf dem Rohrkörper angeordnet sind.  



  7. Rohr nach Patentanspruch     III    und  Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet.       dass    die     Armierungen    aus Asbest bestehen.  



  B. Rohr nach Patentanspruch     III    und  Unteranspruch 4, dadurch     gekennzeichnet.     dass die Armierungen aus Glaswolle bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCRE I. Verfahren zum Isolieren von Rohren, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre mit o einemwärmeisolierenden, elastischen und gegen chemische Einflüsse widerstandsfähigen Kunststoff ummantelt werden.
    II. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge- 5 kennzeichnet, dass die Auspressdüse der zum Ummanteln der Rohre dienenden Presse und die an diese anschliessende Zylinderabschluss- wand des Presszylinders heizbar sind. HI. Nach dem. Verfahren gemäss Patent o anspruch I isoliertes Rohr, dadurch gekenn zeichnet, dass es einen wärmeisolierenden Kunststoffüberzug aufweist.
CH253554D 1946-09-07 1946-09-07 Verfahren zum Isolieren von Rohren und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens. CH253554A (de)

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