CH253718A - Verfahren zur Herstellung einer Korkersatzmasse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Korkersatzmasse.

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CH253718A
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08HDERIVATIVES OF NATURAL MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08H99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass, e.g. flours, kernels

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer     Korkersatzmasse.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein       Verfahren    zur Herstellung einer     Korkersatz-          niasae.    zum Ersatz des     natürlichen    Korkes,       a        a        us        welcher        Flaschenverschlüsse        und        Platten     für die     verschiedensten    Zwecke" wie z. B.

         Wärmeisolierung,    Schalldämpfung     iLstv.,     sowie Rohre und andere     FaQonteile    herge  stellt werden können.  



  -Nach dem     Verfahren    gemäss der     Erfin-          itun-    wird Torf einem mehr oder weniger       weitgehenden    chemischen     Aufschlussverfah-          ren    unterzogen,     welches    sowohl durch     Alka-          lien    wie durch Säuren bewirkt werden kann.  Es ist auch ein     aufeinanderfolgendes,        kom-          hiniertes    saures, und alkalisches Aufschluss  verfahren möglich.

   Die Auswahl des     z-,veck-          mä        ssigsten        Aufschlussverfahrens    richtet sich  nach. der chemischen und     physikalischen        Be-          cliaffenheit    des Torfes.  



  Die Vorteile :der erfindungsgemäss herge  stellten     Korkersatzmasse    gegenüber den       natürlichen    Korken oder dem     aus    Korkab  fällen hergestellten     Kunstkork    sind darin       gelegen,    dass das, Rohmaterial, der Torf,     bei-          n.ilic    in jedem Lande in reichlicher Menge  und zu billigen Preisen zur Verfügung steht,       il < iHerstellungsverfahren    verhältnismässig       ciiifach    und mit geringen Kosten     durchführ-          bar    ist und die aus der erfindungsgemäss       li@,

  rgestellten    Masse geformten Gegenstände       au::g-ezciclinete        mechanische,    chemische und       wärmetechnisch    wertvolle Eigenschaften be  sitzen.    Man kann beispielsweise den Torf mit  etwa der fünf- oder zehnfachen Menge seines       TrückengewIchtes    mit     Wasser    versetzen, mit  einigen Prozenten,     zweckmässigerweise    etwa.  \? bis     5%,    ebenfalls auf Trockengewicht  berechnet,     Ätznatron    oder anderer Basen,       beispielsweise    Ammoniak, während einiger  Stunden einem     Kochverfahren    unterwerfen.

    Die     Kochung    kann entweder bei gewöhnli  chem Drucke oder bei geringem Überdruck  von etwa. 2 bis 5 atü erfolgen. Nach erfolg  tem     Aufsehluss    wird die Masse, zunächst neu  tralisiert und sodann in bekannter     Weise     durch Filterpressen     @abgepresst.    Die Filter  kuchen werden zunächst unvollständig ge  trocknet und sodann in hydraulischen Pressen  unter Anwendung mehr oder weniger erhöh  ter Temperaturen gepresst und endgültig  entwässert. Die Temperatur und der     Press-          druck    richten sich wieder nach der Natur des  verwendeten Torfes.  



  Aus der     neutralisierten    Masse können  auch in an sieh bekannter     Weise,    ähnlich  wie in der Papier- oder     Pappenfabrikation,     dünne Blätter hergestellt werden, welche  anschliessend durch Pressen bei erhöhter  Temperatur zu Platten     zusammengesohweisst     werden können. Die nach einer dieser Arbeits  weisen     hergestellten    Platten sind durch Stan  zen, Schneiden oder andere mechanische  Bearbeitungsverfahren leicht auf Formteile  zu verarbeiten.  



  Man kann aber auch die     aufgeschlossene     Masse ohne vorhergehende Neutralisation,      wie oben     beschrieben,    auf     Platten    oder andere       h'agonteile    verarbeiten, welche nach ober  flächlicher Trocknung durch Behandlung mit       Säruren    neutralisiert und sodann wieder unter  Anwendung von     Druck        und    erhöhter Tempe  ratur endgültig getrocknet und geformt  werden.

   _  Der     Aufs@chluss    ist nicht nur mit Alkalien,  sondern auch     mit    Säuren     ,durchführbar',    wobei  man entweder mit     konzentrierteren    Säuren in  der     gälte    oder mit verdünnten Säuren heiss  arbeitet. An die Säurebehandlung kann sich  auch noch ein     zweites,        alkalisches.    Aufschluss  verfahren     anschliessen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Kork- ersatzmasse, dadurch gekennzeichnet, dass Torf mindestens teilweise einem chemischen Aufschlussverfahren unterworfen wird. UNTERANSPRt' CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass Torf mit Alkalien aufgeschlossen wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Torf mit Säuren aiügesühlossen wird. ss. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Torf mit Säuren und Alkalien saufgeschlossen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Aufschluss unter Anwendung von Druck und erhöhter Temperatur erfolgt.
CH253718D 1946-04-26 1946-04-26 Verfahren zur Herstellung einer Korkersatzmasse. CH253718A (de)

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