CH253744A - Vorrichtung zur Prüfung der Härte von Metallflächen. - Google Patents
Vorrichtung zur Prüfung der Härte von Metallflächen.Info
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Description
Vorrichtung zur Prüfung der HÏrte von MetallflÏchen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Pr fung der HÏrte von MetallflÏchen durch Ritzen.
Der Aufbau der Vorrichtung ergab sich aus der Tatsache, da¯ immer zwei Testk¯rper notwendig sind, um die HÏrte der Zll prüfenden Metallfläche näher bestimmen wu können. Die Eärte liegt dann zwischen den Härtezahlen dieser Testkörper, wenn die Metallfläche nur von einem der Test korper geritzt wird. Je geringer die Diffe renz zwischen den Härtezahlen der beiden Testkörper ist, um so genauer ist das erhal- tene Résultat.
Die Erfindung besteht in einem Satz von Testkörpern von unterschiedlicher welche an einem Halter angeordnet s ind.
Der Halter kann zur Aufnahme von nur zwei Testkorpem eingerichtet sein.
Es k¯nnen aber auch am Halter beispiels weise zehn Testkörper in der Reihenfolge ihrer Härtezahlen montiert sein, derart, dass irgendein einzelner oder zwei nebenein- anderliegende Testkörper über die zu prü- fende Fläehe bewegt werden können.
Die Testkörper können als Stifte an n einer runden Seheibe radial vorstehend angeordnet sein, derart, da. die Stifte mit der goössten und kleinsten Hartezahl weiter auseinander liegen als diejenigen mit den mittleren HÏrtezahlen.
Die Testkorper können aber auch als Stifte mit Ösen ausgebildet und lose auf einen Ring gesteckt sein, wobei Mittel zum Trennen der Stifte mit der graben und der kleinsten Härtezahl vorhanden sind.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen- standes ! dargestellt.
Fig. 1 ist ein GrundriB einer ersten Härteprüfvorrichtung und
Fig. 2 ein dazugehöriger AufriB, und
Fig. 3 zeigt eine zweite Vorrichtung.
Bei der Vorrichtung gemäss den Fig. 1 und 2 handelt es sich um ein Gerät, das leicht in der Tasche mitgef hrt werden kann und zehn Testkorper l bis 10 aus Metall oder einem andern Material besitzt, die alle eine bekannte verschiedene Härte aufweisen und die Form eines Stiftes mit einem Durch- messer von 1, 6 mm und einer Lange von 25, 4 mm (1") haben.
Ferneristein Halter 11 vorhanden, bestehend aus einer runden Scheibe aus Metall oder einem andern Material von 19 mm (") äusserem Durohmesser und 6, 4 mm (1/4") Dieke und mit einem mittleren Loch 12, in das ein Gewinde geschnitten ist.
An der Peripherie der Scheibe sind radiale Locher vorhanden, die einen wenig gerin- g Durchmesser als die Stifte haben, welch letztere in der Beihenfol, ge der zuneh- menden Härtezahlen nebeneinander in die radialen Locher gepresst sind.
Diese HÏrtezahlen sind auf einer Seite der Scheibe bei jedem Stift markiert. Die entsprechenden Werte für die Zerrei¯festigkeit können auf der andern Seite angebracht sein.
Zwischen den Testkörpern 1 und 10, welche die Grenzen des Pr fbereiches bestimmen, ist ein grösserer Abstand vorhanden als zwischen den ändern Testkörpern, um ein leichteres Auffinden dieser Testkörper zu ermöglichen.
Die Enden der Stifte sind geschliffen oder sonstwie so behandelt, dass sie seharfe Schneidkanten besitzen.
Beim Gebrauch des Gerätes zum Beispiel an einer Flanke eines Zahnrades, an der die Härte bestimmt werden soll, werden die beiden Testkörper 1 und 10 von Hand mittels des Halters 11 auf die zu untersuchende Flache gesetzt und unter irgendeinem Winkel in irgendeiner Richtung unter Aus übung irgendeines Druckes iiber die FlÏche bewegt.
Es kann vorkommen, dass, dabei keine Kratzer erzeugt worden sind, in welchem Fall die Härte der zu prüfenden Fläche über dem mit der Vorrichtung prüfbaren Bereich liegt und eine solche mit höherem Bereich verwendet werden muss.
Es können auch beide Testkörper l und 10 einen Kratzer erzeugt haben, in welchem m Fall die HÏrte unterhalb dem Prüfbereich der Vorriehtung liegt und eine solche mit niedrigerem Bereich verwendet werden muss.
Erzeugt aber nun einer der Testkörper 1 und 10 einen Kratzer, so wird in aufein anderfolgenden Versuchen ein Paar von nebeneinanderliegenden Testk¯rpern 1-2, 2-3, 3-4 usw. gesucht, bei dem auch nur der härtere der beiden einen Kratzer erzeugt, womit dann bestimmt ist, da. ¯ die gepr fte Fläche eine Harle besitzt, welche zwischen den zwei bekannten Härtezahlen liegt.
Man ersieht, dass das beschriebene GerÏt auch zur Bestimmung von Härteänderungen über grössere Zonen verwendet werden kann und dadurch die Auswahl der am leichtesten zu bearbeitenden Zonen ermöglicht.
Gleicherweise kann damit die Identifi- zierung von Spezialstahlstangen mit einer stark kohlenstoffhaltigen Haut und einem verfeinerten weichen Kern an deren Enden vorgenommen werden.
Zur Erleichterung der Handhabung bei der Verwendung des Gerätes an den Innenseiten von hohlen Zylindern kann in das s Gewindeloeh 12 des Halters 11 ein stangen- ähnlicher Handgriff eingesetzt werden.
Die Scheibe kann auch drehbar an einem Handgriff angebracht sein, der radial zur Scheibe steht, und ferner kann die Scheibe in einer Íffnung mit einer Vergross erungs- linse ausgestattet sein, um die Untersuchung der Härteproben zu erleichtern.
Die Stifte können statt wie gezeigt in einer mittleren Ebene angeordnet auch zu dieser Ebene geneigt angebracht sein. Oder es können die Stifte an den Enden abgebogen sein.
Gemäss Fig. 3 sind die Testkörper als Stifte mit Osen 19 ausgebildet und lose auf einen Ring 17 gesteckt, der zwischen den Stiften 20, 21 mit der h¯chsten und der tiefsten HÏrtezahl mit einem Anschlag 18 versehen, ist.
Die oben beschriebenen verschiedenen Ausführungsformen von solchen Vorrichtun- gen sind speziell zur Prüfung der Hä. rte an unzugänglichen Stellen von Werkstücken geeignet. Es kann damit beispielsweise die HÏrte von Zahnflanken, GewindeflÏchen oder kleinen Hohlzylindern geprüft werden.
Au¯erdem sind solche GerÏte zur Prüfung sehr dünnen Materials geeignet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Prüfung der Härte von Metallflächen durch Ritzen, gekennzeichnet durch einen Satz von Testkörpern von unter- schiedlicher Härte, welche an einem lIalter angeordnet sind.UNTERBANSPR¯CHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel zur Anzeige der Testkorpermitgrössterund kleinster Härte- zahl.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Halter die Form einer Scheibe besitzt, an deren Peripherie die Testkörper als Stifte im Abstand voneinander in der Reihenfolge ihrer HÏrte radial vorstehen.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 und 2, dadurch gel, @ekennzeichnet, da¯ die Stifte mit grösster und kleinster Härtezahl weiter voneinander distanziert sind als die brigen.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Seheibe im Zentrum ein Gewindeloch aufweist, in dem ein Handgriff befestigt ist.5. Vorriehtung nach Patentansprueh und Unteransprüohen l bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, da¯ die Scheibe drehbar an einem radial vorstehenden Arm montiert ist und in einer Íffnung eine Vergr¯¯erungslinse aufweist.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Testkorper Ösen aufweisen und lose an einem Ring montiert sind, welcher zwisehen dem hÏrtesten und weichsten Testkorper einen Anschla g aufweist.7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte aus Metall bestehen.8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Stifte Zylinderform aufweisen und eine zur Zy linderachse rechtwinklig stehende Arbeits- flache besitzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB253744X | 1945-10-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH253744A true CH253744A (de) | 1948-03-31 |
Family
ID=10226635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH253744D CH253744A (de) | 1945-10-10 | 1946-09-26 | Vorrichtung zur Prüfung der Härte von Metallflächen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH253744A (de) |
-
1946
- 1946-09-26 CH CH253744D patent/CH253744A/de unknown
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