CH253807A - Hochfrequenzkabel. - Google Patents
Hochfrequenzkabel.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B11/00—Communication cables or conductors
- H01B11/18—Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
- H01B11/1808—Construction of the conductors
- H01B11/183—Co-axial cables with at least one helicoidally wound tape-conductor
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- Insulated Conductors (AREA)
Description
Hochfrequeiizkabel. Die vorlie-,ende Erfindung betrifft ein zur Leituno, von Hochfrequenzströmen geeignetes LI <B>z5</B> Kabel.
Es hat sieh herausgestellt, dass es bei <B>kn</B> hohen Frequenzen sehr erwünscht ist, über ein Kabel züi verfügen, dessen leitendes Ele- inent durch ausserordentlich dünnes Material gebildet wird. Dies ist teilweise bedingt tD dureh, den bekannten Skineffekt oder die Ten denz hochfrequenter Ströme, sich auf die äussere Oberfläche eines vollen Leiters zu konzentrieren.
Tatsächlich führt bei den höheren Frequenzen eine dünne Schicht an der Oberfläche des Leiters praktisch den gan zen Strom, und zwar in einem solchen Aus mass, dass, wenn der zentrale Teil des Leiters entfernt würde und nichts anderes als ein dünnwandi(res Rohr #,leichen Aussendureh- niessers wie der ursprüngliche Draht<B>ü</B> rio- bliebe, der Widerstand kleiner würde als für einen vollen Leiter desselben Durchmessers.
Rohrförmige Leiter sind bereits bekannt und werden beispielsweise bei Koa.xialkabeln verwendet. Es hat sich jedoch als schwierig erwiesen, rohrförinige Leiter mit einem maxi malen Wirkungsgrad-zu-Material-Verhältnis herzustellen, und zwar wegen der Tatsache, dass ein flünnwandiges Rohr leicht Deforma tionen mit einer möglichen Unterbrechung des Stromflusses ausgesetzt sein kann; anderseits ist bei einem dichwandigen Rohr Leitungs- material vorhanden, das elektrisch keinen Zweck erfüllt.
Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines mindestens einen rohrförmigen Leiter aufweisenden Kabels, in dem der Leiter die Form eines ausserordentlich dünnwandigen Metallhohlzylinders hat, der zum Zwecke meehanischer Festigkeit aussen und innen durch Isoliermaterial umgeben ist.
Ein Hochfrequenzkabel nach der Erfin dung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Lei ter ein Hohlzylinder ist, welcher aus einem nach einer Schraubenlinie auf einen Isolier- kern mit Überlappung aufgewickelten metalli schen Band besteht, und dass der Leiter von einer Isolierhülle umgeben ist.
Wenn es sich um Koaxia.lkabel handelt, also Kabel, die mehrere konzentrisoli angeord nete Leiter aufweisen, kann eine solche Aus führungsform des Kabels dadurch gekenn zeichnet sein, dass auf die IsolierlAlle minde stens ein weiterer Leiter aufgewickelt ist, wel- eher aus einem ebenfalls nach einer Sehrau- benlinie auf die den erstgenannten Leiter um gebende Isolierhülle mit Überlappung aufge wickelten metallischen Band besteht,
wobei der weitere Leiter von einer zusätzlichen Iso- lierhülle um-,eben ist. In gleicher Weise kann eine beliebige Anzahl Leiter in einem Kabel untergebracht, werden, indem abwechslungs weise Lagen aus Metallbandwindungen und isolierende Überzüge angeordnet werden. Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs gemässen Kabels ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
Die Figur der Zeichnung zeigt ein Kabel mit einem zentralen Kern<B>1</B> aus Isoliermaterial, der beispielsweise aus einer Schnur besteht, die mit Polystyrol oder einem ähnlichen Isolier- ma.terial imprägniert ist, damit sie wasser dicht wird. Um diesen zentralen Kern<B>1</B> ist mit Überlappung ein ausserordentlich dünnes Band aus Silber- oder Kupferfolie 2 gewik- kelt, welches einen dünnen, kontinuierlichen llohlleiter bildet.
Es hat sich gezeigt, dass eine Folie von ungefähr '/.", Millimeter Dicke zufriedenstellende Ergebnisse liefert.
Eine Lage aus Isoliermaterial<B>3</B> ist durch eine Kabellierstellungsmaschine auf die Folie 2 aufgebracht, und auf diesem Isoliermaterial ist eine zweite Wicklung 4 aus Kupfer- oder Silberfolie ähnlich der Folie 2 mit Überlap- pung aufgewickelt. Diese zweite Lage 4 aus Folie ist durcli eine zweite aufgebrachte Lage <B>5</B> aus sahützendem Isoliermalerial überdeckt. Durch die beiden durch die Lagen 2 und 4 atis Folie gebildeten Leiter ergibt sich ein Koa,xialkabel, welches infolge der ausser ordentlich geringen Dicke der Leiter für den Betrieb mit Hochfrequenz besonders geeig net ist.
Während die Zeichnuno, ein Kabel mit verhältnismässig dicken Lagen<B>3</B> und<B>5</B> aus Isoliermaterial zeigt, ist es selbstverständlich, dass irgendeine Dicke der Lage zwischen den Leitern 2 und 4 vorgesehen werden kann, ,elche bewirkt, dass diese Leiter voneinander isoliert und die elektrostatischen und elektro magnetischen Anforderungen zwischen diesen Leitern erfüllt sind. Beispielsweise kann bei ausserordentlich hohen Frequenzen ein be- trächtlieher Grad von Trennung zwischen den Leitern erforderlich sein, während umgekehrt in gewissen Fällen eine dünne Isolation, wie z. B. ein Lacküberzug, genügend sein kann.
tD Im weiteren kann die Dicke der leiten den Zylinder für maximale Leistungsfähig- ZD keit im Verhältnis zur Menge des verwen deten Materials mathematisch bestimmt und des zur Herstellung von Zylindern dieser Dicke zu verwendende Band entsprechend aus gewählt werden.
Es muss jedoch ausdrück- lieh betont werden, dass das Kabel gemäss der vorliegenden Erfindung nur für den Betrieb mit Hochfrequenz geeignet ist, und dass die Dicke der verwendeten Folie oder des verwen deten Bandes nie den für die zufrie'denstel- lende Leitung solcher Ströme notwendigen Wert nnterschreiten darf, obwohl sie inner halb gewisser Grenzen schwanken kann.
Wenn ein Kabel mit nur einem einzigen Leiter<U>benötigt</U> ist, können die Teile 4 und<B>5</B> offensichtlich weggelassen werden. wobei dann die isolierende Lage<B>3</B> als äussere Schutz umhüllung wirkt. Auch können leitende Bän der aus anderem Material als Silber und Kup fer verwendet. werden, obwohl sich diese in der Praxis als das Beste erwiesen haben.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Hochfrequenzkabel, welches mindestens einen rohrfürmigen Leiter äufweist, dadurch gekennzeichnet-, dass der Leiter ein Hohl zylinder ist, welcher aus einem nach einer Sehraubenlinie auf einem Isolierhern mit Überlappung aufgewickelten metallischen Band besteht, und dass der Leiter von einer Isolierhülle umgeben ist.UNTERANSPRMIE: <B>1.</B> Hochfrequenzkabel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Isolierhülle mindestens ein weiterer Leiter iufgewickelt ist, welcher aus einem eben falls nach einer Schraubenlinie auf die den erstgenannten Leiter umgebende Isolierhülle mit Überlappung aufgewickeltem metallischen Band besteht, wobei der weitere Leiter von einer zusätzlichenIsolierhülle umgeben ist.<B>2.</B> Hochfrequenzkabel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das me tallische Band eine '/", mm nicht überschrei tende Dicke aufweist. <B>3,</B> Hoehfrequenzl,-abel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das me tallische Band aus Silberfolie besteht. 4. Hochfrequenzkabel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das me- en Iallische Band aus Kupferfolie besteht.<B>5.</B> Hochfrequenzkabel nach Patentan- ,4pri-ieh, dadurch gekennzeichnet, dass der Iso- lierkern aus einer mit Isoliermaterial im prägnierten Schnur besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH253807A true CH253807A (de) | 1948-03-31 |
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| CH253807D CH253807A (de) | 1943-06-05 | 1945-11-01 | Hochfrequenzkabel. |
Country Status (2)
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1945
- 1945-11-01 CH CH253807D patent/CH253807A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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