CH253874A - Verfahren zur Herstellung eines Wandbelages und nach dem Verfahren hergestellter Wandbelag. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Wandbelages und nach dem Verfahren hergestellter Wandbelag.Info
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Description
Verfahren zur Trierstellung eines Wandbelages und nach dem verfahren hergestellter Wandbelag. Das; Hauptpatent bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Wandbe- la.g-es sowie auf den nach diesem Verfahren hergestellten Wandbelag.
Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass eine erhär tende, Füll- und Bindemittel enthaltende plastische Masse auf die Wand aufgetragen wird, wonach Holzfasern auf die noch nicht erhärtete plastische Masse aufgetragen wer den, und dass die= Oberfische des Belages nach dem Erhärten geschliffen und die ge schliffene Fläche mit einem transparenten Schutzanstrich versehen wird.
Das Verfahren gemäss vorliegender Er findung unterscheidet sich nun von dem genannten dadurch, dass die Holzfasern .der plastischen STasse einverleibt werden, bevor die Masse auf die Wand aufgetragen wird.
Bei ehier vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens wird eine erhärtende plasti- ehe Masre aus Kreide, Holzmehl, Farb stoffen (z.
B. bunten Farbpulvern, wie Ocker, Umbra, Eisenoxydrot), Wasser, Zel- luloselcim und Holzfasern auf die Wand aufbefragen. die Oberfläche des Belages na.eh dem Erhärten geschliffen und die ge- -#ehliffene Fläche mit einem transparenten Schutzanstrich versehen.
Statt Kreide kann auch Modellgips ver wenden werden, und Matt Zelluloseleim kann der Masse, eine Emulsion aus Zelleim und einem Grundlack (z. B. aus- Ölen, Harzen, Verdünnungsmitteln und Trockenstoff) bei gemischt werden, welcher Lithopon zugesetzt ist. Für den Schutzanstrich eignet sieh vor züglich eine Zelluloseleimlösung.
Die so hergestellte Masse kann auf jeden Grund, wie z. B. auf Kalkputz, Gips, Faser platten (harten . und weichen), Sperrholz, alten festhaftenden Tapeten und Wandbe spannungen usw. aufgetragen werden. Der Wandbelag kann leicht so hergestellt wer den, dass er unverwischbar und homogen durchgefärbt ist, nicht schwitzt, fest haftet und den Untergrund atmen lässt. Der Unter grund wird je nach seiner Saugfähigkeit zweckmässig vor dem Auftragen des Belages mit einem Grundanstrich (z. B. einer Emul sion aus Lack und Zelluloseleim oder Kasein) versehen.
Diese Vorbeha-ndlung kann bei Weichfaserplatten als Untergrund wegfallen.
Der nach dem erfindungsgemässen Ver fahren her,-estellte Wandbelag bildet eine sehr dekorative, isolierende und nahtlose Holzfaserplastik. Die verwendeten Holz fasern können entweder roh belassen oder gefärbt sein. Die Grösse der Fasern sowie das Verhältnis, in welchem dieselben. der plastischen Masse einverleibt werden, richtet sich ganz nach dem persönlichen Geschmack, desgleichen auch nach dem Grundfarbton der Masse.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung eines Wandbelages., dadurch gekennzeichnet, dass eine erhärtende, Füll-, Bindemittel und 5 Holzfasern enthaltende plastische Masse auf die Wand aufgetragen wird,dass die Ober- fläche des Belages nach dem Erhärten ge- schliffen wird und dass die geschliffene Fläche mit einem transparenten Sehutzan- strieh versehen wird. II. Wandbelag, hergestellt nach .dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH241852T | 1947-03-04 | ||
| CH253874T | 1947-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH253874A true CH253874A (de) | 1948-03-31 |
Family
ID=25728611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH253874D CH253874A (de) | 1947-03-04 | 1947-03-04 | Verfahren zur Herstellung eines Wandbelages und nach dem Verfahren hergestellter Wandbelag. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH253874A (de) |
-
1947
- 1947-03-04 CH CH253874D patent/CH253874A/de unknown
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