Einrichtung zur Einstellung der Empfindlichkeit an einem auf die Änderungen einer physikalischen Grösse ansprechenden Geber. Die vo#rlierende <B>Ei</B> rfindung betrifft, eine Einriehtung zur Einstellung der Empfind- liehkeit an einem auf die Änderungen einer pbysilia.Iischen Grösse ansprechenden Geber, insbesondere an einem Widerstandgeber für Temperaturregelanlagen. Die Einrichtung ist erfindungsgemäss dadurüh gekennzeichnet,
dass ein bewegliches Glied des Gebers der Kraftwirkung einer einseitig, eingespannten, geraden Biegefeder ausgesetzt ist und dass Mittel vorhanden sind, um die freie Länge der Feder zwecks Einstellung der Empfind lichkeit des Gebers zu verändern.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fi-. <B>1</B> ein Ausführungsbeispiel der erfin- dangsgemässen Einrichtung, und zwar ein Widerstandsgeber für Temperaturregelanla- (ren daruestellt.
<B>,</B> el Fiu. 2 zeigt graphisch den Zusammenhang <I>en</I> c c zwi.sühen der Temperatur,,den resultierenden. sieh das Gleichgewicht haltenden Kräften und dem sich einstellenden Geberwiderstand.
In Fig. <B>1.</B> ist mit<B>1.</B> ein der zu regelnden Temperatur ausgesetzter Verdampfungsfäli- ler -bezeichnet, dessen Dampfdruck über das Kapillarrohr 2 auf den Federbalg<B>3,</B> der am Gehäuse 4 befestiol ist, übertragen wir#d, Der Stab<B>5,</B> dessen eines Ende die Druckspitze<B>6</B> trägt, ist fest mit dem Federbalg<B>3</B> verbun- den und überträgt die Bewegung des Feder- balges <B>3</B> auf den Übersetzungshebel<B>7,
</B> der in der Platine<B>8</B> im Punkt<B>9</B> schwenkbar gela- gert ist. Als Gegenkraft greift im Punkt<B>7'</B> die Feder<B>28</B> an, deren anderes Ende mit der auf der Schraube<B>26</B> sitzenden Gewindemut ter<B>27</B> verbunden ist, so dass die Zugkraft der Feder<B>28,</B> dem gewünschten Temperatureo-ii- wert entsprechend, durch Drehen der Ver- stellschraube <B>26</B> eingestellt werden kann. Der Zeiger<B>2,7'</B> zeigt auf der Skala 24 den ein- gestellten CY Wert.
Das obere Ende des Hebels<B>7</B> trägt einen Stift<B>10,</B> der in die Gabel<B>11'</B> des Hebels<B>11</B> eingreift, der in der Platine 12' um den Dreh punkt 12 sühwenkbar gelagert ist und dessen anderes Ende einen an einem Lolierstück <B>13</B> befestio,ten Kontaktarm 14 trägt, der auf dem Geberwiderstand <B>15</B> schleift.
Um eine spiellose Übertragung vom He bel<B>7</B> auf den Hebel<B>11</B> zu erhalten, greift am Hebel<B>11</B> das eine Ende einer Zug feder<B>30,</B> deren anderes Ende an einem mit dem Gehäuse 4 verbundenen Bolzen<B>31</B> befe stigt ist, an. Der am Ende als Zeiger<B>19</B> ausw# gebildete Kontaktarm 14 zeigt auf der Skala<B>18</B> die momeutan-e Abweichung von der Mittellage an.<B>16</B> und 17;sind die Anschlüsse für den elektrischen Steuerkreis, in den der Geberwiderstand<B>15</B> eingeschaltet wird, Des weiteren ist auf dem Hebel<B>11</B> ein Gabel <I>stück<B>'A)</B></I> befestigt, das als Führung für die im Trä r 22 einseitig eingespannte, gerade gle <I>;n</I> Blattfeder 21 dient.
Der Träger 22 ist im 2n Schlitz<B>23'</B> der Skalenträgerplatte <B>29</B> ver schiebbar, wodurch die freie Länge der Blatt- C feder 21 entsprechend der gewünschten Empfindlichkeit verändert werden kann. Eine Schraube 25 hält den Träger 22 in der gewählten Stellung fest, wobei die Grösse der Empfindlichkeit mit Hilfe des Zeigers 25' auf der Skala<B>23</B> abgelesen wird.
Die Arbeitsweise der beschriebenen An ordnung ist die folgende: Der Dampfdruck auf den Federbalg<B>3</B> steigt bei zunehmen der Temperatur nach einer Exponentiadkurve an. Diese Abhängigkeit ist in der Kraft-Tem- peraturcharakteristik P<B><I>= f</I></B> (T> in Fig. 2, Kurve a, graphis-eli aufgetragen. Denken wir uns zunächst sowohl die Feder<B>30</B> als auch die Blattfeder 21 als ni.cht vorhanden, so hält diesem Dampfdruck, der über den Feder- bal- <B>3</B> und den Stab<B>5</B> den Hebel<B>7</B> wirkt.
die Kraft der Feder<B>28</B> das Gleichgewicht., wobei diese Feder mit Hilfe,der Schraube<B>26</B> entsprechend dem gewünseliten Sollwert ver schieden stark vorgespannt werden kann. Diese Gegenkraft ist dem am Geberwieler- ,stand <B>15</B> affigegriffenen Widerstandswert pro portional, was in Fig. 2, Kurve z durch die Kraft-Wi-derstandscharakteristik <I>P</I> = <B><I>f</I></B><I> (R)</I> veranschaulicht wird.
Fügen wir nun -die Fe der<B>30</B> hinzu, so wirkt diese Feder in gleichem Sinne wie der Dampfdruok P, wodurch die Summenfe#d,erstei,Iheit,der Feder<B>28</B> und der Feder<B>30</B> verkleinert wird. Die Geraden<B>b</B> in Fig. 2 zeigen dies graphisch.
Entspricht die am Fühler<B>1</B> vorhandene Temperatur dem eingestellten, an der Skala 24 ablesbaren Sollwert, eo befindet sich der Kontaktarm 14 in der in Fig. <B>1</B> eingezeieli- n,eten und an der Skala<B>18</B> markierten Mittel stellung. In Fig. 2 ist der entsprechende Punkt mit<B>S</B> bzw. S' bezeichnet.
Weicht die Fühlertemperatur vom Sollwert um den Be trag<B><I>A</I></B> T ab, so wird der Geberwider8tand <B>15</B> um einen bestimmten, dieser Abweichung ent sprechender Betrag<B><I>A</I></B><I> R</I> verändert. In Fig. 2 ist der entsprechende Punkt der Kurve a mit A, derjenige der Geraden<B>b</B> mit<B>A'</B> be- zeiühnet.
Verstehen wir unter der Empfindlich keit den Differentialiquotienten aus Wider stands- zu Temperaturänderung, so ist aus Fig. 2 er-sichtlich, dass, solange die Kombi nationskraft der Feder<B>28</B> und der Feder<B>30</B> allein als Gegenkraft auf den Hebel<B>7</B> wirkt, die Empfindliehkeit der Anordnung durch die Steilheit der Dampfdruckkurve a und die Yederkonstanten der Federn<B>28</B> und 3,0, die in Fig. 2 durch die Neigung der parallelen Geraden<B>b</B> gegeben #sind, bestimmt wird.
Um die Empfindlichkeit jedoch unabhängig vor den Federn<B>28</B> und<B>30</B> einstellen zu können, ist es notwendig, im jeweiligen Arbeitspunkt <B>S'</B> die Steilheit der Kurven<B>b</B> variieren zu können. Die beschriebene Einriclitung er laubt es, diese Forderung auf äusserst ein fache Weise zu erfüllen.
Der auf den Hehel <B>7</B> wirkenden Kombinationskraft der Federn 28 und<B>30</B> wird hierbei -eine weitere Kraft, die von der Blattfeder 21 auf den Hebel<B>11</B> aus geübt und also autli auf den Hebel<B>7</B> über setzt wird, linear überlagert, wobei zu beach ten ist, dass, um eine spiellose Übertragung zwischen den Hebeln<B>7</B> und<B>11</B> zu gewähr leisten, die Wirkung der Feder<B>30</B> je-derzeit diejenige der Feder 21 übertreffen muss, d. <B>b.,</B> dass der Hebel<B>11</B> stets unter der Wirkum, eines Ruhedrehmomentes steht, das ihn im Gegenuhrzeig,
ersinn (Fig. <B>1),</B> also im Sinne des Dampfdruckes P, zu,dr-ehen sucht. Durch Verschieben des eingespannten Endes der Blattfeder 21 kann ihre freie Länge und damit ihre Charakteristik bzw. Steilheit ver ändert werden.
Somit stellen die Kurven b' (Fig. 2) für verschiedene Empfindliehkeits- ein,stellungen die resultierenden Arbeitstha- rakteristiken der auf die Hebel<B>7</B> und<B>1-1</B> ein wirkenden, Federn dar, sofern #die Blatt feder 21 in der MittelGtelluno, keine Vor- spannung aufweist, während dann die Ände rung des Geberwiderstandes<B><I>A</I></B> R' beträgt und der Arbeitspunkt<B>X'</B> ist.
Eine Vorspan- nung der Feder 21 ist dann zweckmässig, wenn die Einrichtung ohne die beschriebene Zugfeder<B>30</B> ausgeführt wird, und zwar, um auch in diesem Falle eine spiellose tbertra- gung vom Hebel<B>7</B> auf den Hebel<B>11</B> zu erhal ten. Die Vorspannung soll derart sein, dass die Feder 21 stets im gleichen Drehsinn auf den Hebel<B>11</B> einwirkt. Die beschriebene Ausführungsart ist le diglich beispielsweise zu verstehen.
Es i#"i denkbar, statt der Blattfeder irgendeine an dere Bie--efeder, deren Federkonstante nveül-" Verstcllung der Neigung der Widerstands- Temperaturüharakteristik auf die besehrie- bene Weise geändert werden kann, zu ver wenden. Auch kann der Angriffspunkt der Bie-,efeder an einer andern Stelle, z. B. an dem Hebel<B>7</B> statt dem Ilebel <B>11.</B> liegen.
Auch die Verstellung der freien Länge der Biege feder ist auf eine andere als die beschriebene Weisse denkbar, indem z. B. die Einspannung oder die Gabel 2,0 verstellbar angeordnet wird, wobei das Wesentliche lediglich die Verände- runu der Federkonstante ist. Weiter ist es natürlich auch möglich, den Hebel<B>11'</B> statt auf einen Widerstand auf Kontakte, einwir ken zu lassen.