CH254117A - Einrichtung zur Einstellung der Empfindlichkeit an einem auf die Änderungen einer physikalischen Grösse ansprechenden Geber. - Google Patents

Einrichtung zur Einstellung der Empfindlichkeit an einem auf die Änderungen einer physikalischen Grösse ansprechenden Geber.

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CH254117A
CH254117A CH254117DA CH254117A CH 254117 A CH254117 A CH 254117A CH 254117D A CH254117D A CH 254117DA CH 254117 A CH254117 A CH 254117A
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    • GPHYSICS
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    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/275Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
    • G05D23/27535Details of the sensing element
    • G05D23/27537Details of the sensing element using expansible fluid

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Description


  Einrichtung zur Einstellung der Empfindlichkeit an einem auf die Änderungen  einer physikalischen Grösse ansprechenden Geber.    Die     vo#rlierende   <B>Ei</B>     rfindung    betrifft, eine       Einriehtung    zur Einstellung der     Empfind-          liehkeit    an einem auf die Änderungen einer       pbysilia.Iischen    Grösse ansprechenden Geber,  insbesondere an einem     Widerstandgeber    für       Temperaturregelanlagen.    Die Einrichtung ist       erfindungsgemäss        dadurüh    gekennzeichnet,

         dass    ein bewegliches Glied des Gebers der  Kraftwirkung einer einseitig, eingespannten,  geraden Biegefeder ausgesetzt ist und     dass     Mittel vorhanden sind,     um    die freie Länge  der Feder zwecks Einstellung der Empfind  lichkeit des Gebers zu verändern.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist in       Fi-.   <B>1</B> ein Ausführungsbeispiel der     erfin-          dangsgemässen    Einrichtung, und zwar ein  Widerstandsgeber für     Temperaturregelanla-          (ren        daruestellt.     



  <B>,</B>     el          Fiu.    2 zeigt graphisch den Zusammenhang  <I>en</I> c c       zwi.sühen    der     Temperatur,,den    resultierenden.  sieh das Gleichgewicht haltenden Kräften  und dem sich einstellenden Geberwiderstand.  



  In     Fig.   <B>1.</B>     ist    mit<B>1.</B> ein der zu regelnden  Temperatur ausgesetzter     Verdampfungsfäli-          ler    -bezeichnet, dessen Dampfdruck über das       Kapillarrohr    2 auf den Federbalg<B>3,</B> der am  Gehäuse 4     befestiol    ist, übertragen     wir#d,    Der  Stab<B>5,</B> dessen eines Ende die Druckspitze<B>6</B>  trägt, ist fest mit dem Federbalg<B>3</B>     verbun-          den    und überträgt die Bewegung des     Feder-          balges   <B>3</B> auf den Übersetzungshebel<B>7,

  </B> der in  der Platine<B>8</B> im Punkt<B>9</B> schwenkbar gela-         gert    ist. Als Gegenkraft greift im Punkt<B>7'</B>  die Feder<B>28</B> an, deren anderes Ende mit der  auf der Schraube<B>26</B> sitzenden Gewindemut  ter<B>27</B> verbunden ist, so     dass    die Zugkraft der  Feder<B>28,</B> dem gewünschten     Temperatureo-ii-          wert    entsprechend, durch Drehen der     Ver-          stellschraube   <B>26</B> eingestellt werden kann. Der  Zeiger<B>2,7'</B> zeigt auf der Skala 24 den     ein-          gestellten        CY        Wert.     



  Das obere Ende des Hebels<B>7</B> trägt einen  Stift<B>10,</B> der in die Gabel<B>11'</B> des Hebels<B>11</B>  eingreift, der in der Platine 12' um den Dreh  punkt 12     sühwenkbar    gelagert ist und dessen  anderes Ende einen an einem     Lolierstück   <B>13</B>       befestio,ten    Kontaktarm 14 trägt, der auf dem       Geberwiderstand   <B>15</B> schleift.  



  Um eine spiellose Übertragung vom He  bel<B>7</B> auf den Hebel<B>11</B> zu erhalten, greift  am Hebel<B>11</B> das eine Ende einer Zug  feder<B>30,</B> deren anderes Ende an einem mit  dem Gehäuse 4 verbundenen Bolzen<B>31</B> befe  stigt ist, an. Der am Ende als Zeiger<B>19</B>     ausw#     gebildete Kontaktarm 14 zeigt auf der  Skala<B>18</B> die     momeutan-e    Abweichung von der  Mittellage an.<B>16</B> und     17;sind    die Anschlüsse  für den elektrischen Steuerkreis, in den der  Geberwiderstand<B>15</B> eingeschaltet wird, Des  weiteren ist auf dem Hebel<B>11</B> ein Gabel  <I>stück<B>'A)</B></I> befestigt, das als Führung für die  im     Trä    r 22 einseitig eingespannte, gerade       gle   <I>;n</I>  Blattfeder 21 dient.

   Der Träger     22    ist im  2n  Schlitz<B>23'</B> der     Skalenträgerplatte   <B>29</B> ver  schiebbar, wodurch die freie Länge der     Blatt-          C              feder    21 entsprechend der gewünschten  Empfindlichkeit verändert werden kann.  Eine Schraube 25 hält den Träger     22    in der  gewählten Stellung fest, wobei die Grösse der  Empfindlichkeit mit Hilfe des Zeigers 25'  auf der Skala<B>23</B> abgelesen wird.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen An  ordnung ist die folgende: Der     Dampfdruck     auf den Federbalg<B>3</B> steigt bei zunehmen  der Temperatur nach einer     Exponentiadkurve     an. Diese Abhängigkeit ist in der     Kraft-Tem-          peraturcharakteristik    P<B><I>= f</I></B>     (T>    in     Fig.    2,  Kurve a,     graphis-eli    aufgetragen. Denken wir  uns zunächst sowohl die Feder<B>30</B> als auch  die Blattfeder 21 als     ni.cht    vorhanden, so hält  diesem Dampfdruck, der über den     Feder-          bal-   <B>3</B> und den Stab<B>5</B> den Hebel<B>7</B> wirkt.

    die Kraft der Feder<B>28</B> das Gleichgewicht.,  wobei diese Feder mit     Hilfe,der    Schraube<B>26</B>  entsprechend     dem        gewünseliten    Sollwert ver  schieden stark vorgespannt werden kann.  Diese Gegenkraft ist     dem    am     Geberwieler-          ,stand   <B>15</B>     affigegriffenen    Widerstandswert pro  portional, was in     Fig.    2, Kurve z durch die       Kraft-Wi-derstandscharakteristik   <I>P</I>     =   <B><I>f</I></B><I> (R)</I>  veranschaulicht wird.

   Fügen wir nun -die Fe  der<B>30</B> hinzu, so wirkt diese Feder in gleichem  Sinne wie der     Dampfdruok    P, wodurch die       Summenfe#d,erstei,Iheit,der    Feder<B>28</B> und der  Feder<B>30</B> verkleinert wird. Die Geraden<B>b</B> in       Fig.    2 zeigen dies graphisch.  



  Entspricht die am Fühler<B>1</B> vorhandene  Temperatur dem eingestellten, an der Skala  24 ablesbaren Sollwert,     eo    befindet sich     der     Kontaktarm 14 in der in     Fig.   <B>1</B>     eingezeieli-          n,eten    und an der Skala<B>18</B> markierten Mittel  stellung. In     Fig.    2 ist der entsprechende  Punkt mit<B>S</B>     bzw.        S'    bezeichnet.

   Weicht die       Fühlertemperatur    vom Sollwert um den Be  trag<B><I>A</I></B>     T    ab, so wird der     Geberwider8tand   <B>15</B>  um einen bestimmten, dieser Abweichung ent  sprechender Betrag<B><I>A</I></B><I> R</I> verändert. In     Fig.    2  ist der entsprechende Punkt der Kurve a  mit A, derjenige der Geraden<B>b</B> mit<B>A'</B>     be-          zeiühnet.     



  Verstehen wir unter der Empfindlich  keit den     Differentialiquotienten    aus Wider  stands- zu Temperaturänderung, so ist aus         Fig.    2     er-sichtlich,        dass,    solange die Kombi  nationskraft der Feder<B>28</B> und der Feder<B>30</B>  allein als Gegenkraft auf den Hebel<B>7</B> wirkt,  die     Empfindliehkeit    der Anordnung durch  die Steilheit der     Dampfdruckkurve    a und die       Yederkonstanten    der Federn<B>28</B> und     3,0,    die  in     Fig.    2 durch die Neigung der parallelen  Geraden<B>b</B> gegeben     #sind,    bestimmt wird.

   Um  die Empfindlichkeit jedoch unabhängig vor  den Federn<B>28</B> und<B>30</B> einstellen zu können,  ist es notwendig, im jeweiligen Arbeitspunkt  <B>S'</B> die Steilheit der Kurven<B>b</B> variieren zu  können. Die beschriebene     Einriclitung    er  laubt es, diese Forderung auf äusserst ein  fache Weise zu erfüllen.

   Der auf den     Hehel   <B>7</B>  wirkenden Kombinationskraft der Federn 28  und<B>30</B> wird hierbei -eine weitere Kraft, die  von der Blattfeder 21 auf den Hebel<B>11</B> aus  geübt und also     autli    auf den Hebel<B>7</B> über  setzt wird, linear überlagert, wobei zu beach  ten ist,     dass,    um eine spiellose Übertragung  zwischen den Hebeln<B>7</B> und<B>11</B> zu gewähr  leisten, die Wirkung der Feder<B>30</B>     je-derzeit     diejenige der Feder 21 übertreffen     muss,        d.   <B>b.,</B>       dass    der Hebel<B>11</B> stets unter der     Wirkum,     eines Ruhedrehmomentes steht, das ihn im       Gegenuhrzeig,

  ersinn        (Fig.   <B>1),</B> also im Sinne  des Dampfdruckes P,     zu,dr-ehen    sucht. Durch  Verschieben des eingespannten Endes der  Blattfeder 21 kann ihre freie Länge und  damit ihre Charakteristik     bzw.    Steilheit ver  ändert werden.

   Somit stellen die Kurven     b'          (Fig.    2) für verschiedene     Empfindliehkeits-          ein,stellungen    die resultierenden     Arbeitstha-          rakteristiken    der auf die Hebel<B>7</B> und<B>1-1</B> ein  wirkenden,     Federn    dar, sofern     #die    Blatt  feder 21 in der     MittelGtelluno,    keine     Vor-          spannung    aufweist, während dann die Ände  rung des Geberwiderstandes<B><I>A</I></B>     R'    beträgt  und der Arbeitspunkt<B>X'</B> ist.

   Eine     Vorspan-          nung    der Feder 21 ist dann zweckmässig,  wenn die Einrichtung ohne die beschriebene  Zugfeder<B>30</B> ausgeführt wird, und zwar, um  auch in diesem Falle eine spiellose     tbertra-          gung    vom Hebel<B>7</B> auf den Hebel<B>11</B> zu erhal  ten. Die     Vorspannung    soll derart sein,     dass     die Feder 21 stets im gleichen Drehsinn auf  den Hebel<B>11</B> einwirkt.      Die beschriebene Ausführungsart ist le  diglich beispielsweise zu verstehen.

   Es     i#"i     denkbar, statt der Blattfeder irgendeine an  dere     Bie--efeder,    deren     Federkonstante        nveül-"          Verstcllung    der Neigung der     Widerstands-          Temperaturüharakteristik    auf die     besehrie-          bene    Weise geändert werden kann, zu ver  wenden. Auch kann der Angriffspunkt der       Bie-,efeder    an einer andern Stelle, z. B. an  dem Hebel<B>7</B> statt dem     Ilebel   <B>11.</B> liegen.

   Auch  die Verstellung der freien Länge der Biege  feder ist auf eine andere als die beschriebene       Weisse    denkbar, indem z. B. die Einspannung  oder die Gabel 2,0 verstellbar angeordnet wird,  wobei das Wesentliche lediglich die     Verände-          runu    der Federkonstante ist. Weiter ist es  natürlich auch möglich, den Hebel<B>11'</B> statt  auf einen Widerstand auf Kontakte, einwir  ken zu lassen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtun-- zur Einstellung der Emp- findilichkeit, aneinem auf die Änderung einer physikalischen Grösse ansprechenden, Geber, dadurch -,elz-ennzei-chnet, dass ein bewegliches t3 Glied des Gebers der Kraftwirkung einer ein seitig eingespannten, ueraden Biegefeder aus- n t' el gesetzt ist und dass Mittel vorhanden sind, um die freie Länge, der Feder zwecks Ein stellung der Empfindlichkeit zu verändern.
    kl UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtuno, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Biegefedereine tn Blattfeder verwendet ist. <B>2.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel darin bestehen, dass der Träger des eingespannten Endes der Biegefeder ver schiebbar und feststellbar Ist.
    <B>3.</B> Einrichtung nach PatenUnspruch und Unteransprüthen <B>1</B> und<B>2,</B> dadurch goekenn- zeichnet, dass an einer Skala die momentane Abweichung des beweglichen Gebergliedes von einer Mittelstellung angezeigt wird.
    4. Einriehtuno- nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1,</B> 2 und<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Gewährleistuno, einer spiello,-,en Kraftüberfragung, eine Zu.-- feder am beweglichen Glied des Gebers an- t5 greift.
    <B>5.</B> Einrielltuno, nach Patentanspruch und Unterausprüchen <B>1, '22</B> und<B>3,</B> dadurch kgekenn- zeichnet, dass die Bit efüder zwecks Gewähr leistung einer spiellosen KraTtübertragung ,eine de rartige Vorspannuno, aufweist, dass die Blattfeder stets im gleichen DrehGinne auf das bewegliche Glied einwirkt. <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das bewegliche Geberglied Kontakte steuert.
CH254117D 1946-07-18 1946-07-18 Einrichtung zur Einstellung der Empfindlichkeit an einem auf die Änderungen einer physikalischen Grösse ansprechenden Geber. CH254117A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968547C (de) * 1951-04-18 1958-03-06 Speed Dev Company Ltd Elektrische, auf Druckunterschiede ansprechende Schaltvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE968547C (de) * 1951-04-18 1958-03-06 Speed Dev Company Ltd Elektrische, auf Druckunterschiede ansprechende Schaltvorrichtung

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