CH254270A - Skibindung mit Vorrichtung zum Niederhalten des hintern Stiefelteils. - Google Patents

Skibindung mit Vorrichtung zum Niederhalten des hintern Stiefelteils.

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CH254270A
CH254270A CH254270DA CH254270A CH 254270 A CH254270 A CH 254270A CH 254270D A CH254270D A CH 254270DA CH 254270 A CH254270 A CH 254270A
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ski
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Schwarze Paul
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Schwarze Paul
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Skibindung    mit Vorrichtung zum Niederhalten des     hintern        Stiefelteils.       Die Erfindung betrifft eine     Skibindung     mit Vorrichtung zum Niederhalten des     hin-          tern        Stiefelteils.    Die jetzt     üblichen    Vorrich  tungen dieser     Art    weisen meistens den soge  nannten     Diagonalzug    auf, welcher den Stie  fel nach vorn in die     Führungsbacken    zwängt  und gleichzeitig den     hintern    Stiefelteil auf  den Ski herabzieht.

   Dieselben haben aber  den Nachteil, -dass sie bei starker Spannung  und Zug nach unten     ,dem    Stiefel keine Bewe  gung mehr gestatten, und sie sind daher für  den     Skiläufer    gefährlich.  



  Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Niederhalten des     hintern        Stiefelteils.     Diese weist eine auf dem Ski befestigte Fe  der auf, welche zwei     hintereinandergeschal-          tete    Schenkel trägt, die vor dem Gebrauch  flach auf dem Ski liegen und beim Aufstel  len die Spannung der Feder bewirken. Die  Anordnung wird vorteilhaft so getroffen,  dass beim Einführen des     Stiefels    in die Bin  dung nach dem     :Spannen    der Feder der vor  dere     Schenkel    automatisch über eine am  Stiefelabsatz     angebrachte    Nase einschnappt.  



       In    der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt:       Fig.    1 ist die Seitenansicht des mittle  ren Teils eines Skis mit     Führungsbacken     und. der     Vorrichtung    vor dem Gebrauch.  



       Fig.    2 ist     die    Seitenansicht der     Vorrich-          tim-in    gespanntem Zustand.  



       Fig.    3 ist die Hinteransicht zu     Fig.    2.         Fig.    4 ist die Seitenansicht     einer    andern  Ausführung vor dem Gebrauch und       Fig.    5 in     gespanntem    Zustand.  



  In     Fig.    1 ist 1 der Ski, dessen Spitze  links gedacht ist. 2 sind die Führungsbacken,       die    vorteilhaft z. B. nach meinem     schweiz.     Patent Nr. 197612 so ausgeführt sind, dass  sich beim Einführen des     Stiefelvorderteils     am Stiefel seitlich angebrachte Beschläge  mit den Backen derartig     verklinken,    dass der  Stiefel ohne besonderen Zug nach vorn fest  in dem Backen sitzt: Die Schenkel 3 und 4  sind paarweise angeordnet und durch zwei an       einem        Steg    14 sitzende Muffen 11 mitein  ander verbunden.

   Die beiden Schenkel 3  sind an ihrem hintern     bezw.    untern Ende  mit je einem Element 6 einer Schrauben  feder verbunden und diese in dem auf dem  Ski angebrachten Halter 5     befestige.    Feder,       elemente    6 und Schenkel 3 und 4 sind aus  Runddraht gebildet.

   Vor dem Gebrauch des  Skis     liegen    die Schenkel 3 und 4 flach auf  dem Ski, wie in     Fig.    1     gezeigt.    Wenn die  Feder auf den     Stiefel    wirken soll, wird der  Steg, 14 erfasst und in der Richtung des       Pfeils    in     Pib.    1 nach oben gezogen, wobei  die Federelemente 6 gespannt und die       Schenkel-    3 und 4 auf dem     ,Ski    so auf  gestellt werden, wie in     Fig.    2 gezeigt.

   Das  Zurückgleiten wird durch     Anstehen    des       Steges        13-,    welcher die mit den Muffen 7  an den Schenkeln 3     angebrachten    Verlänge  rungen 7' verbindet, an den auf dem     Ski:     befestigten Anschlägen 8     verhindert.    -Die      Schenkel 4 sind durch einen Steg 12 mit  einander verbünden.  



  Beim Einführen des Stiefels in die Bin  dung nach dem Spannen der Feder schnappt  der     Steg    12     über    eine am     Stiefelabsatz    ange  brachte Nase und der     Stiefel.    wird dann in  der Grundstellung durch die gespannte Fe  der festgehalten. Beim     Aufschwenken    des       Stiefelhinterteils,    z.

   B.- bei     beginnendem     Sturz, werden-     die    'Schenkel 3 und 4 so     ver-          schwenkt,        da,ss    sie ebenfalls: federnd     wirken,     so dass einer     weiteren    Zunahme des Wider  standen entgegengewirkt     .wird.    Die Anord  nung arbeitet dann in der Weise, wie bereits  in meinem     sehweiz.    Patent Nr. 232390  beschrieben und dort in     Fig.    5 der Zeich  nung     dargestellt.     



  Nach     Fig.    4 -und 5 weist die     Vorrichtung     eine Flachfeder auf. Die Schenkel 3' und 4'  sind an ihrem vordern     bezw.    obern Teil mit  einander verbunden, während der Schenkel 3'  durch     ein    Scharnier 9 mit der an dem Halter  5     befestigten    Feder 10 verbunden ist.

   Die       Spannung    der Feder 10 erfolgt dadurch, dass  sich beim     Aufschwenken    der Schenkel 3'  und 4' die sich über das Scharnier 9 nach  hinten bz w. unten erstreckende Verlänge  rung 7" des Schenkels 3' gegen die Ober  fläche des     Skis    abstützt und auf diese Art  das - vordere Ende der Feder 10 nach oben       gebogen    " wird.

       Ein    Anschlag 8 ist -nicht       erforderlich"    jedoch     wird    das Scharnier 9  zweckmässig     so-        ausgebildet,    dass ein weite  res -Schwenken der Federschenkel über die  in     Fig.    4 - gezeigte Stellung hinaus nicht       möglich    ist.  



  Die     Vorrichtung    kann auch eine aus  Schrauben- und     Flachfederelementen    kom  binierte Feder aufweisen. Auch kann z. B.  einer der beiden Schenkel 3 und 4 nicht  federnd     sein..     



  Bei den beschriebenen Bindungen ist  ermöglicht,. die den     Stiefelhinterteil    nieder  haltende Feder auf     einfache    Art zu spannen       unter        Vermeidung        besonderer    Stellschrauben  oder Hebel. Die flach auf dem Ski     liegenden     Schenkel werden als Hebel zum     Spannen    der  Feder, benutzt     und    eine Sicherung der Sehen-         kel    in     Spannungslage    kann .auf einfache Art  vorgesehen werden.

   Durch eine     entspre-,          chend    starke Feder     kann    ein     ausreichendes     Festhalten     des,Stiefels    auf dem Ski     erreicht     werden, ohne dass ein     Aufschwenken    gänz  lich     verunmöglicht    wird. Ausser Gebrauch  liegt die Feder flach auf dem Ski,     wodurch     eine     Behinderung    beim     Transport    der Skier       vermieden    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skibindung mit Vorrichtung zum Nie derhalten des hintern Stiefelteils, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf dem Ski befe stigte Feder zwei hintereinandergeschaltete Schenkel trägt, welche vor dem Gebrauch flach auf -dem Ski liegen und welche beim Aufstellen die Spannung der ,Feder bewirken. UNTERANSPRüCHE 1.
    Skibindung nach Patentanspruüh, da durch gekennzeichnet, dass sie eine Rund drahtfeder aufweist, die schraubenlinienför- mig .gewunden ist.
    2. Skibindung nach Patentanspruch, da- duroh gekennzeichnet, da!ss .der eine Schen kel (3') mit einer " am Ski befestigten, in urgespanntem. Zustand parallel zum Ski ver laufenden Feder (10) durch ein Scharnier (9) verbunden ist.
    3: Skibindung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere S@chraubendederelemente. 4. Skibindung nach Patentanspruch. und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, däss der Schenkel (3') mit dem Scharnier (9) eine sich über .das Scharnier (9) hinaus erstreckende 'Verlängerung (7") aufweist,
    dergestalt, dass beim Aufstellen der Schen kel sich letztere gegen den Ski abstützt und das Spannen der am Ski befestigtem Feder (10) bewirkt.
    5: Skibindung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekenn- zeichnet,, ,dass@ das Scharnier (9) so ausgebil det ist, däss nach Aufrichten der Schenkel ein weiteres Schwenken des Schenkels (3') nicht möglich -ist. 6.
    Skibindung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gespannte Feder durch Anstehen einer Verlängerung (7') .des einen Schen kels (3) an einen auf dem Ski befestigten Anschlag (8) gesichert wird. 7. Skibindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass einer der beiden Schenkel (3, 4) nicht federt.
CH254270D 1945-10-06 1945-10-06 Skibindung mit Vorrichtung zum Niederhalten des hintern Stiefelteils. CH254270A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2349347A1 (fr) * 1976-04-28 1977-11-25 Salomon & Fils F Dispositif de maintien d'un article tel qu'une chaussure sur un support, notamment un ski

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2349347A1 (fr) * 1976-04-28 1977-11-25 Salomon & Fils F Dispositif de maintien d'un article tel qu'une chaussure sur un support, notamment un ski

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