CH254277A - Schienenstossverbindung für elektrische Spielzeug-Eisenbahnen. - Google Patents
Schienenstossverbindung für elektrische Spielzeug-Eisenbahnen.Info
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Description
Schienenstoiverbindung für elektrische Spielzeug-Eisenbahnen. Bekannte Ausführungsweisen zur Verbin dung der Schienen an den einen Schienen enden weisen federnde Laschen auf, in welche die andern Enden eingesteckt werden, und be sitzen zur Verbindung der elektrischen Leiter ineinandergreifende Kontaktfedern.
Diese Schienenverbindungen haben den Nachteil, dass zufolge der wegen ihrer kleinenAusmasse schwachen Federn, welche vom einen Schie nenende in das andere eingreifen, eine unge nügend starre Verbindung erhalten wird und die Schienenenden sich gegeneinander ver schieben und sogar lösen können.
Die vorliegende Erfindung soll diesen Nachteil beseitigen. Sie betrifft eine Schie- nenstossverbindung für elektrische Spielzeug- Eisenbahnen, wobei für den einen Pol der Stromzufuhr eine dritte Schiene und für den andern Pol eine Oberleitung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
dass unter der Schwellenplatte des einen Schienenendes und symmetrisch zur Mittellinie des Schienen trasses im andern Schienenende je eine Lasche in einer Aussparung vorgesehen ist und dass diesen Laschen gegenüber je im andern Schienenende federnde Bolzen vorgesehen sind, welche dazu bestimmt sind, um in in den Laschen vorgesehene Löcher bei geschlos sener Schienenverbindung einzugreifen,
und class feiner zur Herstellung des Strom- kontab-tes zwischen den Enden der dritten Schiene bei geschlossener Verbindung gegen einandergepresste Blattfedern angeordnet sind. Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargetellt,
und zwar zeigt Fig. l eine Ansicht von unten bei gelöster und Fig. 2 eine solche bei geschlossener Ver bindung des Stosses.
Fig. <B>3</B> ist ein Schnitt nach der Linie A-A, Fig. 4 ein Schnitt nach, der Linie B-B und Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie C-C in Fig. 1.
Die trogförmig,e Schwellenplatte 1 trägt auf der Unterseite, das heisst im Trog, die Verbindungselemente für den Schienenstoss und die Stromkontaktorgane. Die beiderseits der Mittellinie des Schinenentrasses angeord neten Verbindungselemente besitzen am einen Schienenende auf der einen Seite und am an dern Ende auf der andern Seite symmetrisch zur Mittellinie eine in einer Aussparung 2
mittels einer Bride 3 in der Schwellenplatte 1 befestigte Lasche 4, welche über die Schie- nenstossfläche 5 vorsteht und in diesem. vor stehenden Teil ein Loch 6 aufweist. Die Bride 3 dient gleichzeitig dazu, um die Fahr schiene 7 auf der Schwellenplatte 1 zu be festigen.
Dies geschieht dadurch, dass die Bride 3 die Lasche 4 von unten umfasst, dis Schwellenplatte 1 durchfährt und oben in Klauen endigt, welche den Schienenfuss um klammern.
Das Gegenstück zur Lasche 4 im gegenüberliegenden Schienenende weist eine ebenfalls in eines Aussparung 8 der Schwel lenplatte 1 mittels einer Bride 17 in dieser befestigte Federlamelle 9 auf, welche einen gegen die Schwellenplatte 1, also nach oben gerichteten, halbkugelförmigen Nocken 10 be sitzt, welcher in. der Lamelle 9 eingenietet ist.
Dieser hat von der Scbienenstossfläche 5 genau den gleichen Abstand wie das Loch 6 in der Lasche 4 von der Gegenfläche 5-. In Fäg. 1 und 2 ist der Nocken 10 nur als Niet kopf sichtbar. Beim Zusammensetzen der Schienenenden dringt die Lasche 4 in die Aussparung 8 ein und drückt damit die Feder lamelle 9 nach unten.
Diese Abwärtsbewe- gung wird durch das Anstossen des freien Endes der Lasche 4 am Nocken 10 noch wei tes gefördert, bis der Noclken 10 im Momente, wo die Stossflächen 5 sich berühren, in: das Loch 6 einschnappt und damit die beiden Enden zusammenhält.
Der mit der Lasche 4 korrespondierende Teil im .gegenüberliegenden Schienenende, der als Federlamelle 9 bezeichnet wurde, kann auch als starre Schiene ausgebildet sein;
wel che dex Länge nach so breit aufgeschlitzt ist, dä.ss dieser Schlitz zur Aufnahme der Lasche 4 dienen kann. Gleichzeitig kann unter dem Schlitz ein federndes Blatt angeordnet sein, welchen den nach aufwärts gerichteten Nocken 10 trägt.
Die Kontaktorgane für die elektrische Verbindung zwischen den beiden Schienen enden bestehen im wesentlichen aus in jedem. Ende in dessen Mittellinie angeordneten Blattfedern 11 mit an den freien Enden nach unten abgebogenen Schenkeln 12, welche bei gelöstem Stoss über die Flächen 5 hinaus ragen, um beim geschlossenen Stoss gegenein- andergepresst zu werden und damit die elek trische Verbindung herzustellen.
Diese Blatt federn 11 sind wiederum in Aussparungen 13 der Schwellenplatten 1 eingelegt und durch Briden 14 gehalten, welche, die Schwellen platten 1 durchdringend, mittels Klauen 15 die dritte Schiene 16 an der Schwellenplatte 1 verankern.
In gleicher_ Weise werden auch die übrigen Fahrschienen 7 mit den Feder- lamellen 9 durch Bsiden 17 zusammen- gehalten.
Die Fahrschienen 7 Lind die dritte Schiene bestehen aus vollem Material und haben im Schienenstoss keine direkte Verbindung, was auch im Hinblick auf die starre Verbindung auf der Unterseite der Schwellenplatte 1 gar nicht notwendig ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schienenstossve2bindung für elektrische Spielzeug-Eisenbahnen, wobei für den einen Pol der Stromzufuhr eine dritte Schiene und für den andern Pol eineOberleitungvorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,dass unter der Schwellenplatte des einen Schienenendes und symmetrisch zur Mittellinie des Schienen- trasses im andern Schienenende je eineLasche vorgesehen ist und dass .diesen Laschen gegen über je im andern Schienenende federnde Bol zen -vorgesehen sind, welche dazu bestimmt sind,um in in den Laschen vorgesehene Löcher bei geschlossener Schienenverbindung einzugreifen, und dass ferner zur Herstellung des Stromkontaktes zwischen den Enden der dritten Schiene bei geschlossener Verbindung gegeneinandergepresste Blattfedern angeord net sind. UNTERANSPRITCHE 1. Schienenstossverbindung nach Patent anspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen in einer Federlamelle eingenietet sind.2. Schienenstossverbindung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Laschen und die Feder lamellen mittels die Schwellenplatten durch dringender Briden an demselben befestigt sind und dass die Briden auf der Oberseite der Schwellenplatten Klauen aufweisen, mit wel chen die Fahrschienen an den Schwellen platten festgehalten sind. 3.Schienenstossverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die als. Kontaktorgane dienenden Blattfedern an ihren freien Enden nach abwärts gebogen.sind und bei gelöster Schienenverbindung über die- Schienenenden hinausragen. 4. Schienenstossverbindi-mg nach Patent= anspruch und Unteranspruch 3, dadurch be- lzennzeichnet, dass die Blattfedern durch die Schwellenplatten durchdringende Briden ge halten sind, wobei die Briden auf der Ober- s-eite der Schwellenplatten Klauen aufweisen. um damit die dritte Schiene an den Schwellen platten festzuhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH254277T | 1947-04-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH254277A true CH254277A (de) | 1948-04-30 |
Family
ID=4470467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH254277D CH254277A (de) | 1947-04-02 | 1947-04-02 | Schienenstossverbindung für elektrische Spielzeug-Eisenbahnen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH254277A (de) |
-
1947
- 1947-04-02 CH CH254277D patent/CH254277A/de unknown
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