CH254326A - Verfahren zur Herstellung von Prägewerkzeugen aus Hartmetall. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Prägewerkzeugen aus Hartmetall.

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CH254326A
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CH
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hard metal
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Mbh Metallwerk Pl Gesellschaft
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Plansee Metallwerk
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F7/00Manufacture of composite layers, workpieces, or articles, comprising metallic powder, by sintering the powder, with or without compacting wherein at least one part is obtained by sintering or compression
    • B22F7/06Manufacture of composite layers, workpieces, or articles, comprising metallic powder, by sintering the powder, with or without compacting wherein at least one part is obtained by sintering or compression of composite workpieces or articles from parts, e.g. to form tipped tools

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Description


      Verfahren    zur     Herstellung    von Prägewerkzeugen aus     Hartmetall.       Prägewerkzeuge, wie Prägestempel, Präge  matrizen oder Prägestanzen, werden meist  aus legierten Stählen hergestellt. Hierzu wird  die Gravur in den weichgeglühten Stahl ein  geschnitten, der anschliessend in bekannter  Weise in Öl, Wasser oder Pressluft gehärtet  wird. Es wurde bereits auch vorgeschlagen,  für Prägewerkzeuge Hartmetalle an sich be  kannter Zusammensetzung, wie sie zum Bei  spiel in der Technik der Schneidlegierungen  bekannt sind, als Werkstoff zu verwenden.  Solche Werkzeuge aus Hartmetall haben den  Vorzug, dass sie äusserst verschleissfest sind  und infolgedessen ein Vielfaches der Lebens  dauer entsprechender Stahlprägewerkzeuge  aufweisen.

   Sie wurden bisher in der Weise  hergestellt, dass die Gravur in einen bei nie  derer Temperatur vorgesinterten Hartmetall  körper eingeschnitten und der Körper sodann  bei hoher Temperatur fertig gesintert wurde.  Diesem Herstellungsverfahren haften aber  verschiedene Mängel an. So können auf die  genannte Weise durch das Einschneiden der  Gravur in einem vorgesinterten Hartmetall  körper mit dem fertigen Werkzeug nur Prä  gungen mit erhabenem Profil erzeugt wer  den.  



  In den meisten Fällen werden aber Präge  werkzeuge in der Form von     Prägestempeln     zur Kennzeichnung z. B. der Herkunft, des  Materials oder anderer Merkmale in der  Weise verwendet, dass der Prägestempel in  das' zu kennzeichnende Formstück einfach    eingedrückt oder eingeschlagen wird. Die  hierzu erforderlichen Prägestempel müssen  somit ein entsprechend erhabenes Profil auf  weisen. Solche Prägewerkzeuge können aber  durch ein Einschneiden der Gravur in einen  vorgesinterten Hartmetallkörper praktisch  nicht oder nur äusserst schwer hergestellt  werden. Ein weiterer Nachteil des genannten  Herstellungsverfahrens besteht ferner darin,  dass vorgesinterte Hartmetallkörper beim  Hochsintern bis zu 30% schwinden, sich  hierbei etwas verziehen und nicht ganz mass  haltig bleiben.  



  Die Erfindung bezweckt eine einfache  Herstellung von Prägewerkzeugen aus Hart  metall für beliebige Zwecke. Das erfindungs  gemässe Verfahren     ist    dadurch     gekennzeich-          net,    dass die     Hartmetallpulvermischung        unter     Druckanwendung in einer     Pressform,        in    deren  Innenseite     die        beabsichtigte    Prägeform vor  gesehen ist, so     gesintert    wird, dass das erhal  tene     Hartmetallformstüek    auf     seiner    Ober  fläche ein formgetreues Abbild für die Prä  gung aufweist.

   Nach einer     Ausführungsform     der Erfindung kann     die    Gravur der Präge  form in einem Stempel der     Pressform    einge  schnitten sein.  



  Als     Material    für die     Pressform    kommt in  erster Linie Graphit, Edelkohle oder gewöhn  liche Kohle in Frage. In so einen leicht zu  bearbeitenden     Pressstempel    aus Graphit kann  zum Beispiel mit Hilfe einer Kopierfräs  maschine eine     beliebige    Gravur eingeschnit-      ten werden. Für Prägewerkzeuge mit schwie  riger Reliefbildung ist das vorliegende Ver  fahren ganz besonders geeignet. In solchen  Fällen kann von dem in einer Vorlage vor  handenen Entwurf (z. B. Wappen, Orden,  Münzen oder dergleichen) mit Hilfe eines fei  nen Pulvers, z.

   B. kolloidales Graphitpulver,  oder eines hochschmelzenden Oxydes, wie  beispielsweise Magnesiumoxyd, Zirkonoxyd  oder dergleichen, ein Abdruck von der Vor  lage angefertigt werden, der dann in die  Pressform so eingelegt wird, dass das beim       Drucksintern    plastisch gewordene Hartmetall  seine Gestalt bis in die kleinsten Details  formgetreu aufnimmt. Hierbei kann der Ab  druck, der nötigenfalls zur besseren Verfesti  gung unter Zusatz eines Bindemittels (z. B.  Ton) und/oder durch eine geeignete Wärme  behandlung hergestellt werden kann, ent  weder direkt als Pressstempel oder indirekt  als Zwischenlage in der Pressform verwendet  werden.  



  Für Prägewerkzeuge, wie sie für Bleche,  Kunststoffplatten, Papiermassen oder der  gleichen Verwendung finden, kann eine Ma  trize in analoger Weise wie die Patrize her  gestellt werden.  



  Da die Beanspruchung der Matrize im       allgemeinen    wesentlich     geringer    ist als die  der Patrize, kann man aber auch eine zuge  hörige Matrize durch Prägung der     erfin-          dungegemäss    hergestellten Patrize in weichem  Stahl und nachfolgendes Härten desselben  leicht herstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Präge werkzeugen aus Hartmetall, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hartmetallpulvermischung unter Druckanwendung in einer Pressform, in deren Innenseite die beabsichtigte Prägeform vorgesehen ist, so gesintert wird, dass das erhaltene Hartmetallformstück auf seiner Oberfläche ein formgetreues Abbild für die Prägung äufweist. UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gravur der Prägeform in einen Stempel der Pressform eingeschnitten wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel der Pressform aus Graphit besteht. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gravur mit einer eingefräst wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass von dem abzuneh menden Gegenstand mittels eines feinen Pul vers ein Abdruck angefertigt wird, der in der Pressform verwendet wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anfertigung des Abdruckes kolloida les Graphitpulver verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 imd 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass denf Graphitpulver ein Binde mittel zugesetzt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unterausspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdruck in der P'ressform unmittel- bar als P'ressstempel dient. B. Verfahren nach. Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zunächst eine Pa- trize und gleicherweise eine zugehörige Ma trize hergestellt wird.
CH254326D 1945-12-08 1946-11-27 Verfahren zur Herstellung von Prägewerkzeugen aus Hartmetall. CH254326A (de)

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CH254326D CH254326A (de) 1945-12-08 1946-11-27 Verfahren zur Herstellung von Prägewerkzeugen aus Hartmetall.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178680B (de) * 1952-09-11 1964-09-24 Husqvarna Vapenfabriks Ab Verfahren zum Herstellen von Formkoerpern aus Metallpulver

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178680B (de) * 1952-09-11 1964-09-24 Husqvarna Vapenfabriks Ab Verfahren zum Herstellen von Formkoerpern aus Metallpulver

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