CH254376A - Elektrische Leitung mit einer Isolierung und Verfahren zur Herstellung einer solchen. - Google Patents

Elektrische Leitung mit einer Isolierung und Verfahren zur Herstellung einer solchen.

Info

Publication number
CH254376A
CH254376A CH254376DA CH254376A CH 254376 A CH254376 A CH 254376A CH 254376D A CH254376D A CH 254376DA CH 254376 A CH254376 A CH 254376A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sheath
glass fibers
glass
layer
line according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Algemeene Kunstvezel Maatsch V
Original Assignee
Algemeene Kunstvezel Mij Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Algemeene Kunstvezel Mij Nv filed Critical Algemeene Kunstvezel Mij Nv
Publication of CH254376A publication Critical patent/CH254376A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/28Protection against damage caused by moisture, corrosion, chemical attack or weather

Landscapes

  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass Fibres Or Filaments (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description


  Elektrische Leitung mit einer Isolierung und     Veffahren    zur Herstellung einer solchen.    Zum Schutze des.     Isolierstoffes    elektri  scher Leitungen gegen die     schädliche    Wir  kung von elektrischen Entladungen und des  dabei vielfach     -entstehend-en    Ozons wird häu  fig die eigentliche     Isolierstoffhülle    mit einer  Schicht oder Hülle von mehr oder weniger  leitender Beschaffenheit versehen.

   So ist es  bekannt, eine die     Leitung        umschliessende     Hülle aus     Isolierstoff,    wie Gummi oder der  gleichen, mit einer Oberflächenschicht aus  Gummi, Lack oder dergleichen, mit einem  Zusatz von Graphit, Russ usw., mit einer  Schlauchhülle aus Baumwolle mit eingespon  nenen oder     -g.ewebten    Metalldrähten oder mit  einer Aluminium-" Graphit- oder Bronze  pulver enthaltenden     Lackschicht    zu umgeben.  Ferner ist     esi    bekannt, ,auf der Gummihülle  einer elektrischen Leitung eine     Faserstoff-          hülle    aus Glasfasern vorzusehen und diese mit  einer gesonderten Schicht aus Kupferbändern  zu umgeben.

   Letztere -dient aber nicht als  Schutz .des Isolierstoffes entsprechend dem  vorangegebenen Zweck, sondern     als    Rück  leitung des vom Leiter geführten     Stromes.     



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine elektrische Leitung mit einer Isolierung,  welche aus einer homogenen Hülle von Isolier  stoff mit einer darüber     befindlichen    Hülle  aus Glasfasern besteht sowie ein Verfahren  zur     Herstellung    einer solchen Leitung.

      Die Leitung gemäss der Erfindung ist -da  durch     zekennzeichnet.    dass     mindestens    ein    Teil der     Glasf        asern    der     letzterenHülle    wenig  stens     stellenweieeeine    äussere Schicht     aufweist,     welche     einen    die Elektrizität     leitenden    Stoff  in feiner Verteilung enthält, so     dass        .diese     Schicht mindestens die Leitfähigkeit eines  Halbleiters besitzt.

   Die so     gebildete        Glas-          faserhüll.e    schützt     den    Isolierstoff vor Ein  wirkung von Ozon, hervorgerufen durch     elek-          trische    Entladungen.  



  Die genannten Glasfasern     bestehen    vor  zugswei2e aus     alkalifreiem    Glas. Die Glas  faserhülle kann z. B. geflochten, geklöppelt  oder     gewoben    sein. .  



  Gegenüber den bekannten für derartige       Sühutzhüllen    verwendeten Stoffen hat Glas  .den Vorteil,     dass    es eine hohe Eignung für den  in Frage stehenden Zweck besitzt, da     Fasern     aus Glas eine hohe Zug-, Biege- und     Abreib-          festigkeit,    hohe Beständigkeit gegen     chemi-          sche    und Witterungseinflüsse sowie einen  hohen     dielektrischen    Wert besitzen.  



  Zur Erzeugung der genannten Schicht  kann man z. B. die     Glasfasern    mit einem  Überzug versehen. Man kann aber auch die  Oberflächenschicht der     Glasfasern.    selbst in  geeigneter Weise behandeln. Der die Elektri  zität leitende Stoff in der Schicht kann     ver-          sichiedener    Art sein; er kann z. B. fein ver  teilten Graphit oder Metall sein. Die Schicht  braucht nicht auf den einzelnen Glasfasern  erzeugt zu -werden. Man     kann    auch     das          Schlauchgeflecht    oder die Webbänder aus  Glasfasern, aus denen die Hülle     beispielsweise         bestehen kann, als solche behandeln, z. B.

         unter    Verwendung von Graphit.  



  Die Erfindung betrifft weiter .ein Ver  fahren zur Herstellung der Leitung für den  Fall, wo die Oberflächenschicht der Glas  fasern. als solche die leitende     Schicht        dar-          stellt    und geringe Mengen von Metall in fei  ner Verteilung enthält. Dieses Verfahren ist  dadurch     gekennzeichnet,        dass    man die Glas  fasern     aus-einer,    geringe Mengen der entspre  chenden     Metalloxyde    enthaltenden Glas  schmelze herstellt und sie einer Reduk  tionsbehandlung- unterwirft.  



  Zweckmässig wird die Hülle derart fest  auf der     Isolierhülle        angebracht,        däss    sie diese  unter     Druck    hält.     Hierdurch    wird, falls der       Isolierstoff    Gummi ist, die Eigenschaft .des  Gummis, Öle zu absorbieren, verringert     und     die Bildung von Luftblasen .oder.

       Taschen    in  nerhalb des Gummis     vermieden"        sodass    - bei  elektrischen     Entladungen    durch die Isolie  rung     hindurch    die     Ozonbildung    ausserhalb     der          Glasfaserhülle    und nicht innerhalb     derselben     stattfindet.  



  Der von der isolierenden Hülle umgebene  Leiter     kann    beliebiger Art sein. Der die ho  mogene Hülle     bildende        Isolierstoff    besteht  zweckmässig aus     Gummi    oder ähnlichem Ma  terial.  



  Zur -Erzeugung .der Schicht, welche<U>-min-</U>  destens die Leitfähigkeit     eines        Halbleiters     aufweist, können, wie-     schon    erwähnt, die  Glasfasern mit fein     verteiltem    Graphit oder       sanstigem    geeignetem leichtem Material be  handelt werden. Der leitende Stoff kann den  Fasern auf     verschiedene    Weise zugeführt  werden. So kann eine Suspension von Graphit  in Wasser gebildet werden und     diese    -beim  Ausziehen der Fasern direkt auf die     Fasern     aufgebracht werden. Gegebenenfalls kann der  Suspension eine Metallseife oder ein anderes  Schmiermittel zugesetzt werden, um .die Fa  sern zu schmieren.

   Die     geschmierten        Fasern          können    zu Garn     gesponnen    und in der     11b-          liehen    Weise durch : Umklöppeln oder     Uni-          :Rechten    unmittelbar auf die Isolierung auf  gebracht werden. Nach dem Schmieren kann  auf die Fasern auch noch ein geeignetes Bin-         demittel,    wie beispielsweise eine Stärkelösung  oder dergleichen,     aufgebracht    werden.  



  Gewöhnlichen Graphit kann man nicht  benutzen, weil die Teilchen oder Flocken im  allgemeinen zu gross sind. Man muss infolge  dessen Graphit mit besonders kleinem Teil  chendurchmesser' verwenden  Die     Faserstoffhülle    kann auch gesondert  hergestellt und     später    auf die     Isolierung    auf  gebracht werden. Man kann z. B. aus, den Glas  fasern ein     Webband        herstellen    und     dieses    wie  angegeben mit einer Suspension von Graphit  behandeln.

   Auch wenn die     Hülle    oder     das    sie       darstellende    Webband gesondert     hergestellt     wird, ist es zweckmässig, den Graphit     un-          mittelbar    dem Bindemittel zuzusetzen und  das     graphithaltige    Bindemittel in den Appa  raten aufzubringen, die bei der Erzeugung  .der Fasern benutzt werden.

   Man kann     aber     auch das     Bindemittel    auf das     Schlauchge-          flecht    oder .das Webband aufbringen, indem  man diese Produkte in die     Bindemttellösung     taucht oder.letztere auf die Produkte auf  spritzt.  



       Nachstehend    sei eine     graphitb.altigeBinde-          mittelläsung    angegeben, welche     zum    Über  ziehen der Fasern oder Faserprodukte im  Sinne der Erfindung geeignet ist.  
EMI0002.0069     
  
     Diese     Suspension    wird beispielsweise wie  folgt angewendet:  Die     Fasern    werden     damit    überzogen, zu  Garn gesponnen und .das Garn. entweder in  Schlauchform     geflochten    oder zu einem Band  gewebt.

   Das fertige Erzeugnis wird. in einer       verhältnismässig    trockenen Atmosphäre er  hitzt, um den     Wassergehalt    des     Bindemittels     auszutreiben. Der Überzug der     Glasfasern          besitzt    nun die Leitfähigkeit eines     Halblei-          ters    und erhöht, auf den mit Gummi oder  dergleichen isolierten     Leiter    aufgebracht, .die  Kapazität des Leiters erheblich..      Die Herstellung der     Glasfaserhülle    kann,  wie schon     gesagt,    auch in der Weise erfol  gen,     .dass    man die Fasern z.

   B. aus einem     al-          kalifreien    Glas herstellt, welchem vor dem  Ausziehen der Fasern eine kleine Menge eines  geeigneten     Metallsalzes    zugesetzt     worden,    ist.  Die Fasern werden dann z. B. zu Garn ge  sponnen und aus diesem wird in der     vorbe-          schriebenen    Weise die Hülle oder     das    sie bil  dende Webband hergestellt. Die Produkte  werden     hierauf    in     einen    Reduktionsofen be  handelt, durch dessen Wirkung die Ober  flächenschichten der einzelnen Fasern mit ge  ringen Mengen Metall in feiner Verteilung  durchsetzt werden.  



  Es können für den angegebenen Zweck  verschiedene metallische Oxyde verwendet  werden. Ihre Auswahl hängt grösstenteils da  von ab,     ssrofür    der     isolierte    Leiter benutzt  werden soll. So führt     beispielsweise    ein klei  ner Zusatz von Bleioxyd, Zinkoxyd, Kupfer  oxyd oder dergleichen zu der - Glasschmelze,       aus    welcher die Fasern hergestellt werden,  zu einer     Faserstoffhülle,    welche korrosions  beständig ist und eich daher sehr gut zur  Verwendung in Fahrzeugen eignet. Für .die  Reduktionsbehandlung genügt bei den mei  eten     Oxyden    .eine Temperatur von etwa  370  C.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> I: Elektrische Leitung mit einer Isolierung, welche eine homogene Hülle von Isolierstoff mit einer darüber befindlichenHülle aus Glas fasern aufweist, dadurch gekennzeichnet"dass mindestens ein Teil Ur Glasfasern .der letz teren Hülle wenigstens stellenweise eine äussere Schicht aufweisen, welche einen die Elektrizität leitenden Stoff in feiner Vertei-- Jung enthält, so, dass diese Schicht mindestens die Leitfähigkeit eines Halbleiters besitzt. UNTERANSPRÜCHE <B>1</B>.
    Leitung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass .die die Hülle bil denden Glasfasern aus alkalifreiem Glas be stehen. 2. Leitung nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die über der Iso- lierstoffhülle befindliche Hülle aus einem Glasfasergeflecht besteht. 3. Leitung nach Patentanspruch I, da,- durch gekennzeichnet, .dass .die über der Iso- lierstoffhülle befindliche Hülle aus einem Glasfasergewebe besteht. 4.
    Leitung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Schicht aus einem Überzug auf den Glas fasern besteht. 5. Leitung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Überzug fein verteilten Graphit enthält. 6. Leitung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Oberflächen- schicht der Glasfasern selbst geringe Mengen von Metall in feiner Verteilung enthält.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer elektri- sehen Leitung nach Patentanspruch I, bei welcher die Oberflächenschicht der Glas fasern geringe Mengen von Metall in feiner Verteilung enthält, dadurch gekennzeichnet, diass man die Glasfasern :aus einer geringe Mengen der entsprechenden Metalloxyde ent haltenden Glasschmelze herstellt und sie einer Reduktionsbehandlung unterwirft.
CH254376D 1939-12-06 1944-05-11 Elektrische Leitung mit einer Isolierung und Verfahren zur Herstellung einer solchen. CH254376A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US254376XA 1939-12-06 1939-12-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH254376A true CH254376A (de) 1948-04-30

Family

ID=21826062

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH254376D CH254376A (de) 1939-12-06 1944-05-11 Elektrische Leitung mit einer Isolierung und Verfahren zur Herstellung einer solchen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH254376A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT207058B (de) Verfahren zur Herstellung eines leitfähigen, nichtmetallischen Überzuges auf einem nichtleitenden Gegenstand
DE2658735A1 (de) Siliziumkarbidfasern und deren herstellung
DE2033675A1 (de) Fernsteuer Litzenkabel mit mehreren Leitern
DE112016006688T5 (de) Abgeschirmtes Kommunikationskabel
DE2438177A1 (de) Leiterdraht aus einer aluminiumlegierung
DE2451451A1 (de) Verfahren zum ummanteln eines leitenden gegenstandes
LV10752B (en) Electrode wire for electroerosion cutting of different articles
DE1291028B (de) Verfahren zur Herstellung einer duennen, elektrisch isolierenden Oberflaechenschichtauf Eisenpulver zur Verwendung in Magnetkernen
DE3631632A1 (de) Verfahren zur schaffung elektrisch leitfaehiger schaltkreise auf einer grundplatte
CH254376A (de) Elektrische Leitung mit einer Isolierung und Verfahren zur Herstellung einer solchen.
DE894580C (de) Elektrische Leitungsisolierung
DE69931918T2 (de) Feine elektrisch leitende faser und diese enthaltende harzzusammensetzung und elektrisch leitfähiges garn
DE2818036A1 (de) Gegen werkstoffermuedung geschuetzter lichtleiter
DE619441C (de) Hochspannungsleiter mit UEberzuegen zur Verminderung von Glimmverlusten
DE825287C (de) Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Gas- und/oder Dampfentladungroehre mit Lumineszenzschicht und Zuendbelag und nach diesem Verfahren hergestellte Roehre
AT155253B (de) Fernmeldekabel mit symmetrisch verseilten Adergruppen zur Übertragung höherer Frequenzen, insbesondere für Trägerfrequenzbetrieb.
CH217597A (de) Isolierter elektrischer Leiter und Verfahren zu seiner Herstellung.
AT158831B (de) Elektrischer Leitungsdraht.
AT151219B (de) Elektrische gummiisolierte Leitung.
DE747932C (de) Rohrdraht mit glattem Falzmantel und einer Schutzhuelle gegen Feuchtigkeit und chemische Angriffe
AT127137B (de) Mit mehreren nahtlosen Guttaperchaschichten isolierter elektrischer Leiter.
AT134504B (de) Isolierter elektrischer Leitungsdraht nach Art der Glühlichtschnüre.
DE675191C (de) Verfahren zur Herstellung eines elektrostatischen Kondensators hoher Durchschlagsfestigkeit
DE937900C (de) Elektrischer Widerstand
DE903225C (de) Hochspannungskabel mit gummiisolierten Adern