CH254412A - Kristalldetektor für ultrakurze Wellen. - Google Patents
Kristalldetektor für ultrakurze Wellen.Info
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- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
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Description
Kristalldetektor für ultrakurze Wellen. Für sehr kurze Wellen (Dezimeter- und Zentimeterwellen) werden neuerdings mit Vorliebe Kristalldetektoren angewendet. Die üblichen Kristalldetektoren enthalten be kanntlich gemäss Mg. 1 eine als Nadel N aus gebildete metallische Feder, deren Spitze auf den zum Beispiel aus Silizium bestehen den, in einer Fassung F gehaltenen Kristall K drückt.
Diese Detektoren haben jedoch fol gende Nachteile: Die Nadel N besitzt eine bei ultrakurzen Wellen merkliche Induktivi- tät, deren Grösse durch ihre merkliche Länge und die wendelförmige Aufwicklung bedingt ist, welche zur Erzielung genügender Elasti zität notwendig erscheinen. Die Induktivität ist ferner um so grösser, je dünner die Nadel ist, wobei anderseits eine dünne Nadel zur Erzielung kleiner Kapazität zweckmässig ist.
Wie Fig. 2 vergrössert zeigt, liegt die ange nähert ebene Nadelspitze auf der unregel mässigen Kristalloberfläche so auf, dass eine wirkliche Berührung nur an sehr wenigen Stellen stattfindet, während anderseits grosse, am Kontakt nicht beteiligte Flächen von Nadel und Kristall vorhanden sind, die sich mit .sehr kleinem Abstand gegenüberstehen und dadurch sehr erhebliche schädliche Ka pazitäten bilden. Diese Kapazitäten können mit den Induktivitäten _der Nadel in Reso nanz für die ultrahohe Arbeitsfrequenz ge raten, was die Wirkungsweise ausserordent lich stört.
Weitere Nachteile, die sich aus dieser Anordnung ergeben, ,sind die unsichere Kon taktgabe, die Erschütterungsempfindlichkeit und die Temperaturabhängigkeit.
Bei dem erfindungsgemässen Kristall detektor für ultrakurze Wellen sind diese Nachteile dadurch verringert oder ganz be hoben, dass, wie Fig.3 bis 5 beispielsweise zeigen, die metallische Feder N an der Kon taktstelle, an der sie auf den Kristall auf drückt, rund gebogen, vorzugsweise zu einem geschlossenen Ring gebogen ist. Man erzielt. dadurch im Gegensatz zur bisher üblichen Federform eine besser definierte und repro- duzierbare Auflagefläche.
Bei 2em Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 bis 5 dient lediglich der dargestellte Draht ring N als Feder. Derselbe ist an seinem dem Kristall abgekehrten Ende unmittelbar an die Metallfassung F angelötet. Die Induk- tivität dieses Ringes ist wesentlich kleiner als die einer üblichen Nadel gleicher Draht stärke.
Es hat sich ferner gezeigt, dass auch die schädlichen Kapazitäten verringert isind, da wegen der Abrundung der Kontaktfläche, wie Fig.4 und F'ig. 5 (im Querschnitt) er läutern, die Kontaktstellen - wenigstens in der Querachnitbsebene der Mg.
5 - enger zusammenliegen als bei der t Anordnung nach Fig. 2, und die schädlichen Flächen. zwischen den einzelnen Kontaktstellen, an denen sich die Flächen des:
Kristalles und des Ringes mit sehr kleinem Abstand gegen überstehen, kleiner gehalten werden können. Da zur Erzielung derselben: Kontaktfläche stärker gedrückt werden kann, werden die Kontaktmöglichkeiten -besiser ausgenutzt und die schädlichen Kapazitäten kleiner. Zur Ver ringerung der Kapazität trägt auch bei, dass die Dicke der Feder ohne Schwierigkeiten ausserordentlich klein gehalten werden kann.
Die Induktivität des Ringes-, in welchem der Stromfluss sich teilt, ist, wie bereits - er wähnt, sehr gering, zumal der Durchmesser sehr klein ist.
Die Ringform bedingt in Verbindung mit der geringen Gesamtlänge (Durchmesser) ferner eine ausreichende Elastizität bei gro sser mechanischer Festigkeit und geringer Temperaturabhängigkeit. Die Festigkeit des beschriebenen Detektors ist so gross, dass auf die häufig übliche (jedoch ,stark temperatur- abhängige) Vergussmasse zur Festlegung der Feder verzichtet werden kann.
Man gelangt zu einer sehr sicheren Anordnung, wenn man die Fassung Ir für den Kristall K und die Fassung F' für den Drahtring N durch eine rohrförmige Isolierhülse J (z. B. aüs Porzel lan) miteinander verbindet. Ein Stoss auf den Detektor hat dann auf die Ringfeder nur einen geringen Einfluss, da diaselbe wegen.
ihrer geringen Masse im Vergleich zu den Reibungskräften nur verhältnismässig kleine Beschleunigungskräfte erfährt.
Die rund umgebogene Feder ist ausserdem verschleissfester; sie schont das Kristall- gefüge mehr.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kristalldetektor für ultrakurze Wellen. dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Kristall (g) aufdrückende metallische Feder (N, Fig. 3 bis 5) an der Kontaktstelle rund gebogen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Detektor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Kristall (.g) aufdrückende metallische Feder zu einem ge schlossenen Ring gebogen ist. 2. Detektor nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der geschlossene Ring an seiner der Andruckstelle gegenüber liegenden Stalle unmittelbar an einer Fas sung (F') befestigt ist. 3.Detektor nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Fassung (F') des Ringes mit der den Kristall haltenden Fassung (F) durch eine Isolierhülse (J) me- chanisch verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH254412T | 1945-01-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH254412A true CH254412A (de) | 1948-04-30 |
Family
ID=4470542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH254412D CH254412A (de) | 1945-01-29 | 1945-01-29 | Kristalldetektor für ultrakurze Wellen. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH254412A (de) |
| NL (1) | NL120193C (de) |
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1945
- 1945-01-29 CH CH254412D patent/CH254412A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NL120193C (de) |
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