CH254426A - Einrichtung zum Entladen von Schiffen. - Google Patents
Einrichtung zum Entladen von Schiffen.Info
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Description
Einrichtung zum Entladen von Schiffen.
Zum Laden und Entladen von Leichtern oder Meerschiffen werden meistens Dreh krane verwendet, die, sofern es sich um Stückgüter handelt, die Lasten einzeln ergreifen und an der Verladestelle absetzen.
Zum Umladen von Schüttgut, wie Kohle, Getreide and dgL, werden vielfach Entladeeinrichtungen mit kontinuierlichen F¯rdern verwendet, z. B. pneumatische Saug-oder Druckanlagen, Elevatoren, Becherwerke oder in kontinuierlichem Strom fordernde Kettenförderer.
Sehiittgut kann auch durch Krane, jedoch nicht kontinuierlich, sondern in einzelnen Greiferfüllungen entladen werden, was jedoch nicht wirtschaftlich ist. Dagegen sind die bis jetzt benützten Einrichtungen mit kontinuierlichen Fordern nicht zum Umladen von Stückgüterneingerichtet.
Da ein Meerschiff oft gleichzeitig mit Stückgütern und Schüttgut beladen ist, werden zum Entladen, bzw. zum Umladen zwei verschiedene Einrichtungen, nämlich eine Krananlage für Stückgüter und eine kontinuierliche Förderanlage für Schüttgut erforderlich.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entladen von Schiffen, welche sowohl zum Umsehlag von Stückgut, wie zum Transport von Schüttgut in kontinuierlicher Förderweise eingerichtet ist.
Erfindungsgemäss besitzt die Einrichtung einen Kran, welcher wenigstens eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Förderung von Schüttgut und eine Hebevorrichtung für Stückgut aufweist.
Die Vorrichtung für kontinuierliche F¯rderung von Schüttgut ist beispielsweise ein Kettenförderer, welcher zweckmässig einen Fordertrog aus zwei gelenkig miteinander verbundenen F¯rdertrogteilst cken besitzt.
Diesem Kettenförderer können einzelne Zuführförderaggregate zugeordnet sein, die beim Entladen von Schiffen das Schüttgut im Schiffsladeraum in den Bereich des Einlaufes am F¯rdertrog des Kettenförderers bringen können. Diese Zuführförderorgane können beispielsweise durch unabhängig vom Kettenförderer arbeitende, mit Einzelantrieb versehene Kettenförderelemente gebildet sein. Die Hebevorrichtung zum Umladen von Stückgütern besitzt vorzugsweise ein Hubwerk mit Lasthaken, dessen Seil oder Kette ber Führungsrollen am Fördertrog des Kettenförderers geführt ist. Der Kran kann einen horizontal und vertikal schwenkbaren Ausleger besitzen, welcher den Fördertrog des Kettenförderers trägt.
Die Hebevorrich- tung zum Umladen von Stückgütern kann auch nur ein an einem heb-und schwenk- baren Fördertrog des Kettenförderers anhäng- bares Mittel zum Befestigen von Einzella- sten aufweisen.
Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt in Vorderansicht eine Einrichtung mit einem lÏngs eines Entladequais fahrbaren Kran mit zwei Drehwerken, bei der Umladung von Stückgütern.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht dieser Einrichtung und zeigt den Entlad von Schüttgut aus einem Schiff.
Fig. 3 zeigt eine schwimmende Entladeeinrichtung für Schiffe.
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf eine Einrichtung, die längs einer Hafenmole fahrbar ist.
Fig. 5 zeigt eine vierte Einrichtung.
Fig. 6 zeigt eine ähnliche Einrichtung wie Fig. 2.
Fig. 7 zeigt eine weitere Einrichtung.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Einrichtung besitzt einen Eran, welcher einen längs eines Entladequais fahrbaren Turm 1 besitzt, auf welchem zwei horizontale Drehwerke 2 und 3 angeordnet sind. Jedes Drehwerk trägt einen Ausleger 4 bzw. 5, welcher um eine waagrechte Achse 6 bzw. 7 auf und ab schwenkbar ist. Die beiden Ausleger dienen als Träger je eines Teils des Troges eines Kettenförderers, beispielsweise eines Redlerförderers (deutsche Patentschrift Nr. 717567).
Dieses Trogteilstück 8 jedes Auslegers 4 bzw. 5 ist mittels eines Gelenkkrümmers 9 mit einem senkrecht hängenden Trogteilstück 10-in Fig. 1 nur beim Ausleger links gezeichnet-verbunden, welches an seinem untern Ende das zum Eintauchen in die aus Schüttgut bestehende Schiffsladung bestimmte Aufnahmemaul 11 trägt.
Das Trogteilstück 10 ist am Gelenkkrümmer 9 in nicht gezeichneter Weise lösbar befestigt., Im Troginnern bewegt sich die endlose, mit Querstegen versehene F¯rder kette, welche an-dem in das Gut eingetauch- ten Aufnahmemaul das Schüttgut selbsttätig ergreift und in ununterbrochenem Strom im Trog zum Auslauf fördert, der am Ende des Trogteils 8 in dem Drehwerk 2 bzw. 3 vorgesehen ist. Jeder Trogteil 8 bzw. 10 besitzt einen Förderschachtteil, in welchem das s Schüttgut transportiert wird, und einen Leerlaufsohachtteil, in welchem das leerlaufende Trum der Förderkette zum Aufnahme- fu-ss zuriickwandert.
Au¯er diesen Vorrichtungen f r konti nuierliche Förderung von Schüttt, mt besitzt die Einrichtung Hebevorrichtungen zum Heben von Einzellasten. In den Drehwerken
2 und 3 sind nicht näher dargestellte Hub werke mit Seiltrommeln 12 vorgesehen. Wie in Fig 1 rechts dargestellt ist, führt von der Seiltrommel 12 ein Hubseil 13 im Aus leger 5 unterhalb dem Trogteil 8-es könnte auch neben dem Trogteil 8 im Ausleger geführt sein-über eine Führungs rolle 14 am äussern Ende des Auslegers zu einer losen Rolle 15, die einen Lasthaken 16 trägt, und von dieser zurück zum Krüm- mer 9.
In gleicher Weise führt von einer nicht dargestellten Seiltrommel im Dreh werk 2 ein Hubseil im Ausleger 4 über eine aussen am Gelenkkrümmer 9 angeordnete
Führungsrolle 17, das am Ende einen Last haken 18 tragt.
Der Antrieb für das Hubseil, für die
Förderkette, für das Heben und Senken des
Auslegers und für die Schwenkbewegung des Drehwerkes kann von einer im entspre- chenden Drehwerk angeordneten gemein samen Antriebsstation aus erfolgen, oder es kann jedes der beweglichen Elemente mit einem Einzelantrieb versehen sein. Das hin tere Ende 19 des Auslegers 4 bzw. 5 ist zweckmässig als Gegengewicht ausgebildet, um das Gewicht des Auslegers und des gettenforderers ganz oder teilweise zu kom pensieren : Zum Heben und Senken der Aus leger dient, wie Fig. 2 zeigt, ein Eetten- zug 20.
Ein weiterer Lasthaken 21 ist am einen
Aufnahmemaul 11 der Trogteilstücke 10 angehängt (in Fig. 1 links). In diesem Falle ist zum Heben von Einzellasten kein Seilzug erforderlich, sondern die Last wird durch Heben-und Senken des Auslegers umgeladen.
An den Lasthaken 16 und 21 sind Tragflä chen 22 angehängt. Es könnten an den Ha ken 16, 18 und 21 auch Netze oder andere
Mittel zum Heben von Stückgütern ange hÏngt werden.
Die an den Auslegern angebrachten Seil züge zum Heben von Einzella. sten erfordern keine Verstärkung der Konstruktion der Ausleger, welche zum Tragen des Kettenförderers bei Vollast dimensioniert sein müssen, sofern die Tragfähigkeit der Seilzüge ent sprechend'begrenztist,wie aus der nachfolgenden Erläuterung hervorgeht. Natürlich können die Ausleger, sofern die Hebevorrichtung auch grössere Einzellasten heben soll, entsprechend dimensioniert werden.
Bei einer Ausführung der Einrichtung nach Fig. 1 und 2 beträgt das Leergewicht des Trogteilstückes 10 mit Aufnahmemaul 11 und zugehörigem Forderkettenteil etwa 3200 kg, während bei Vollast, also bei arbeitendem Kettenförderer mit von Schüttgut gefülltem Trogteil 10 das Gewicht etwa 4700 kg ist ; der Untersehied zwischen Gewicht bei Vollast und Leergewicht betrÏgt also 1500 kg. Der Trogteil 8 im Ausleger wiegt bei Vollast ungefähr 6000 kg und sein Leergewicht beträgt etwa 3500 kg. Der Unterschied zwischen dem Gewicht bei Vollast und dem Leergewicht beträgt also 2500 kg. Das Leergewicht des gesamten Fördertroges ist also 4 t geringer als das Gewicht des gefüllten Troges während der Arbeit des Kettenförderers.
Es kann also beim Umladen von Stückgütern mit dem unmittelbar an das Aufnahmemaul 11 ange hängten Lasthaken 21 (Fig. 1) eine Einzel- last von gegen 2, 9 t gehoben werden, ohne dans der Ausleger stärker beansprucht wird als bei der vollen Förderlast des Kettenför- derers.
Ein Heben. von grösseren Einzellasten ist möglich, wenn das am Gelenkkrümmer 9 lösba. r befestigte Trogteilstück 10 entfernt und der zum Gelenkkrümmer 9 herausragende Teil der Förderkette 23 abgehängt wird, wie es in Fig. 1 f r den Ausleger 5 dargestellt ist. In diesem Falle wird der Ausleger vom Gewicht des Trogteil St ckes 10 mit zugehörigem Förderkettenteil und Aufnahmemaul 11 entlastet, und es kann am Lasthaken 16 ein Gewicht von gegen 6, 1 t gehoben werden bei gleichblei- bender Beanspruchung des Auslegers 5 wie bei der Arbeit des Kettenförderers. In diesem Falle braucht zum Heben einer am Haken 16 angehängten Last nicht der Ausleger bewegt zu werden, sondern nur das Hubseil 13.
Ein weiterer Seilzug 24, der an der Tragfläche 22 der Last angreift, kann die aus dem Laderaum emporgehobene Last seitlich auf den Quai heranziehen (Fig. I rechts).
Da der Lasthaken 18 ausserhalb des Trogteilstückes 10 hängt, braucht beim He- ben kleinerer Lasten mit diesem Haken das Trogteilstück 10 nicht vom Gelenkkrüm- mer 9 gelost zu werden, sondern es kann einfach mit Hilfe eines Seiles, wie in Fig. 1 links strichpunktiert dargestellt ist, gegen den Turm 1 aus der Bahn des Hakens 18 herausgezogen werden, um das Heben von Lasten mit dem Haken 18 nicht zu behin- dern.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Einrichtung zum Entladen von Schiffen besitzt ferner Zuf hrf¯rderelemente 25 (Fig. 2), die z. B. wie im schweiz. Patent Nr. 251563 beschrieben, ausgebildet sind. Diese Zuführförderelemente können lletten-oder Redlerförderer sein. Sie arbeiten mit eigenem Antriebsmotor unabhängig vom Kettenförderer des Kranes und dienen zur Zuführung des Schüttgutes von den Seiten des Schiffslade- raumes zum Aufnahmemaul 11 des cran- kettenforderers, das nicht in die Ecken und bis zu den Seitenwänden des Laderaumes gelangen kann.
Diese Zuführförderelemente 25 werden zweckmässig mit dem Kran in den Schiffsladeraum gesenkt, beispielsweise indem sie am Lasthaken 18 oder am Haken 21 am Aufnahmemaul 11 des Trogteiles 10, oder an andern am Trog oder am Ausleger besonders zu diesem Zweck vorgesehenen, nicht gezeichneten Vorrichtungen angehängt werden. Sie können während des Betriebes am Kran aufgehängt bleiben, oder wie in Fig. 2 dargestellt ist, mit ihrem Auslaufende 26 z. B. mittels Seilen oder Ketten 28 am Schiffskörper angebunden werden, wÏhrend ihr Aufnahmemaul 27 in da. s Schüttgut lÏngs der Seitenwände des Lade @ raumes eintaucht, um das dort befindliche Gut in den Bereich des Aufnahmemaules 11 des Kettenförderers 8, 9, 10 zu bringen.
Sie können auch hintereinandergeschaltet werden zur vom Kettenförderer unabhängigen Forderung von Schüttgut ans dem Schiffs- raum. Nach beendigter Entladung werden diese Zuführförderelemente wieder mit Hilfe des Kranes aus demLaderaum hervorgezogen. Es werden zweckmässig so viele Zuführ- förderelemente pro Kettenförderer des Kranes verwendet, dass die Summe der Förderleistung der Elemente mindestens die Hälfte der Förderleistung des Kranketten- förderers beträgt, sie kann aber auch gr¯ sser sein als die Fbrderleistung des letztem.
Die Vorteile der beschriebenen Schiffsentladeeinrichtung sind :
Durch die Kombination von Vorrichtun- gen zum kontinuierlichen Fördern von Schüttgut und von Hebevorrichtungen zum Ausladen von Einzellasten können mit dem gleichen lÇran Schüttgut und Stückgüter aus einem Schiff entladen werden. Die Entladearbeit wickelt sich rascher ab als wie bisher, wo zuerst eine Entladeeinrichtung für Schüttgut und nachher ein Kran zum Ent- laden von St ckgut zum Schiff herangeführt werden musste. Durch Anordnung zweier Drehwerke 2 und 3 auf einem Turm 1 kann beispielsweise bei einer gemischten Schiffsladung das eine Drehwerk zum Entlad des Schüttgutes und gleichzeitig das andere Drehwerk zum Entlad der Stiickgiiter benützt werden.
Die Wartefristen für die Schiffsentladung werden dadurch verk rzt. Auch wenn Schiffe mit nur Schüttgutladung entladen werden sollen, ist die beschriebene Einrichtung vorteilhaft, indem die Vorrichtungen zum Heben von Einzellasten f r das s Einführen von Zuführförderelementen 25 in den Laderaum, ihre Verlegung und das Herausheben derselben nach Löschung der Ladung benützt werden können ; diese Zuführförderelemente sind f r rasche und wirtschaftliche Entladung von Schüttgut aus Schiffsladeräumen unentbehrlich.
Die in Fig. 3 dargestellte Entladeein- richtung ist ähnlich gebaut wie die Einrich- tung nach Fig. 1 und 2, nur ist der Kran als Schwimmkran ausgebildet, indem der Turm 1 auf einem Schiffsk¯rper 29 mon tiert ist. Die Entladeeinrichtung kann dadurch an ein zu entladendes Schiff heran- gef hrt werden, ohne dajss das Schiff an -einen Hafenquai gebunden ist. Auf dem Turm 1 sind wieder zwei Drehwerke angeordnet, die jedes einen Ausleger 4 bzw. 5 besitzen.
Die Ausleger tragen wie im vorher- gehenden Beispiel je einen Fördertrog zweier Kettenförderer mit je zwei durch einen Gelenkkrummer 9 verbundenen Trogteilstücken. Ausserdem sind an den Auslegern Seilz ge mit Rollen 15 und Lasthaken ; 16 zum Eeben von Einzellasten angeordnet.
Zur Entladung von Schüttgut sind wieder Zuführförderelemente 25 vorgesehen, die das Schüttgut von den Seiten des Laderau- mes zum Aufnahmemaul 11 des Fördertrog- teils 10 führen. Diese Zuführförderelemente sind mittels Seilen oder Ketten 28 am ; Gelenkkrümmer 9 des Fördertroges aufgehängt.
Fig. 4 zeigteineDraufsichtaufeine Entladeeinrichtung ähnlich der in Fig. 1, 2 gezeigten Einrichtung. Der Kran ist lä-ngs einer Hafenmole 30 fahrbar, zu deren beiden Seiten Schiffe zum Entladen anlegen k¯nnen. Der Turm 1 trÏgt wieder zwei Drehwerke 2 und 3, deren Schwenkbereich unge fähr 270 beträgt. Zwei beidseitig der Mole 30 anlegende Schiffe können also ohne Ver änderung der Lage des Turmes 1 entladen werden. Die Entladung der beiden Schiffe kann nacheinander oder auch gleichzeitig erfolgen, indem beide Drehwerke auf der gleichen Seite der Mole arbeiten, bzw. das Drehwerk 2 auf der einen Seite und das Drehwerk 3 auf der andern Seite der Mole 30 arbeitet.
Fig. 5 zeigt eine Einrichtung, bei welcher ein B : ranausleger 31 um eine horizontale Achse 32 auf und ab schwenkbar ist, welche Achse in einem Gestell 33 gelagert ist, das um eine vertikale Achse 34 schwen- ken kann. Das Gestell 33 wird von einem längs eines Entladequais verschiebbaren Fahrwerk 35 getragen. Es k¯nnte aber a, uch fest auf dem Quai angeordnet sein. Das Heben und Senken des Auslegers 31 erfolgt durch einen Seilzug 36, der das äussere Ende des Auslegers trägt. Die Vorrichtung zur kontinuierlichen F¯rderung von Sch ttgut besteht wieder aus einem Kettenförderer, z. B. einem Redlerförderer, mit zwei durch einen Gelenkkrümmer 9 miteinander verbundenen Fördertrogteilstücken.
Da. das- äussere Ende des Auslegers 31 vom Seilzug 36 getragen wird, braucht die Konstruk- tion des Auslegers nicht so stark zu sein, wie in den Beispielen nach Fig. 1 bis 3. Der Ausleger ist durch das hintere Teilstück des Fördertroges selbst gebildet. Das frei hangende Trogteilstüok 10 mit Aufnahmemaul 11 ist in den Laderaum eines Schiffes gesenkt und Einzelförderelemente 25 führen da, Schüttgut von den Seiten des Laderaumes in den Bereich des Aufnahmemaules 11.
Die Einzelförderelemente sind mit ihrem Auslassende am Gelenkkrümmer 9 aufgehängt.
Zum Heben von Einzellasten ist aussen am Ausleger 31 an einem nicht gezeichneten Seilzug mittels loser Rolle 15 ein Lasthaken 16 angeordnet. Der Seilzug ist über nicht dargestellte Führungsrollen am Ausleger 31 geführt. Beispielsweise könnte das Hubtrum des Seilzuges im Leerlaufschacht des F¯r dertroges, zusammen mit dem leer zurück- laufenden Forderkettenteil untergebracht sein. Der Fördertrogteil 1Q kann wieder l¯sbar mit dem Gelenkkrümmer 9 verbunden sein, damit er zum Heben von gr¯¯eren Ein zellasten entfernt werden kann.
Der Lasthaken 16 könnte auch an einer längs des Auslegers 31 verschiebbaren Laufkatze vorgese- hen sein, so dassderAuslegerselbstbeim Entladen von Stückgütern nicht angehoben oder geschwenkt zu werden braucht, um die Lasten auf den Entlasdequai zu schaffen.
An Stelle des Seilzuges mit Lasthaken 16 könnten auch nur am Aufnahmemaul 11 Mittel zum Aufhängen eines Lasthakens vorgesehen sein, ähnlich wie der. Eaken 21 in Fig. 1.
Die Einrichtung nach Fig. 6 besitzt einen fahrbaren Turm 1 mit zwei Drehwer- ken, die Ausleger 4 bzw. 5 tragen, ähnlich wie das Beispiel nach Fig. 1 und 2. Die e Vorrichtung zum Entladen von Schüttgut besteht wieder aus zwei Fördern, z. B. Redlerkettenfördern mit gelenkig miteinander verbundenen Trogteilst cken. Zur Entladung von Stückgütern sind in den Auslegern nicht gezeichnete Seilzüge mit Lasthaken 16 vor- , gesehen. Die Seile können um Rollen an den in den Auslegern angeordneten Trogteilstücken geführt sein.
Zur Einrichtung gehören ebenfalls unter sich gleichartige Forderelemente 25, 25', 25". Diese sind in der dargestellten Phase des Entladevorganges hin tereinandergesohaltet, um SchAttgut zusÏtzlich zur Forderung durch einen Redlerför- derer des Kranes und unabhängig von diesem aus dem Schiffskörper zu entladen. Die Elemente 25 sind an Schiffskranen 37 aufgehängt und das Ausla, ufende 26 des einen Elementes fördert Gut zum Einlauf 27 des nächstfolgenden Elementes, während das letzte Element 25"in ein Fallrohr 38 fordert, welches das Gut auf ein Forderband 39 führt.
Das durch den Trog des Redlerförde- rers geförderte Gut wird durch ein Fallrohr 40 ebenfalls auf das F¯rderband 39 gef hrt.
Durch eine derartige Benützung der Förder- elemente 25, 25', 25"neben dem Redlerför- derer geht die Entladearbeit rascher von statten. Wenn der Entladevorgang so weit fortgeschritten ist, dass das Aufnahmemaul 11 des Redlerförderers kein Schüttgut mehr erfassen kann, so werden dieFörderele- mente 25, 25', 25"im LadeTaum des Schiffes verlegt, um als Zuführforderelemente das längs den WÏnden und in den Ecken des Raumes noch verbliebene Gut in den Bereich des Aufnahmemaules 11 des Redlerförderers zu fördern.
Bei der Einrichtung nach Fig. 7 ist der Trogteil'8 z. B. eines Redlerkettenförderers an einem fahrbaren Turm 41 um eine hori zontale Achse 42 auf und ab schwenkbar angeordnet,unddiese Achse 42 wird von einem Gestell 43 getragen, das um eine vertikale Achse 44 am Turm schwenkbar ist.
Der Trogteil 8 ist über den Gelenkkrümmer 9 mit dem frei hängenden Trogteil 10 verbun- den. Am Gestell 43 ist ein Kranaus'leger 45 angelenkt, dessen aubères Ende mittels einem Seil 46 am Turm 41 aufgehängt ist.
Der Fördertrog 8, 9, 10 ist mittels einem Tragseil 47 aufgehängt, das über eine Rolle 48 des Auslegers 45 geführt ist. Das Hubseil eines Lasthakens 18 lauft über eine Rolle 17 am Gelenkkrümmer 9 und wird in nicht dargestellter Weise, z. B. ausserhalb des Troges 8 oder im Leerlaufschacht des Troges, zu einer nicht dargestellten Seiltrommel im Turm 41 geführt. Im Laderaum des Schiffes sind. zwei Zuf hrf¯rderelemente 25 hintereinander geschaltet und am Schiffskörper bzw. am F¯rdertrog des Redlerforderers aufgehängt, um das Schütt- gut aus den für das Aufnahmemaul 11 des Troges nicht zugänglichen Teilen des Laderaumes in den Bereich des Aufnahmemaules zu bringen.
Zum Heben von Stückgütern konnten auch am Aufnahmemaul 11 Mittel zum Anhängen eines Lasthakens vorgesehen sein. Da. s vom Fordertrog 8, 9, 10 geforderte S chüttgut kann durch eine Auslaufleitung 49 unmittelbar in Wagen verladen oder andern Transportelementen zugeführt werden.
Claims (1)
- Bei allen dargestellten Einrichtungen können die unabhängig von den Schüttgut- fördern des Kranes arbeitenden Zuführförderelemente 25 Kettenförderer sein ; sie k¯nnen aber auch Transporteure mit mechani- schen Schaufeln oder X-rucken, oder pneu matische Förderer oder Vibrationsförderer sein. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Entladen von Schiffen, gekennzeichnet durch einen Kran, welcher wenigstens eine Vorrichtung zur kontinuier- lichen Förderung von Schüttgut und eine Hebevorrichtung für Stückgut aufweist.UNTERANSPR'irCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch. gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur kontinuierlichen Förderung von Schütt- gut ein Kettenförderer ist.2. Einrichtung nach Unteranspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Kettenför- derer zwei gelenkig miteinander verbundene Fördertrogteilstücke aufweist.3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da¯ die Vorrichtung zur kontinuierlichen Förderung von Schüttgut von einem Ausleger des Kranes getragen wird.4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung für kontinuierliche Förderung von Schüttgut und die Hebevorrichtung für Stückgut in horizontaler Richtung schwenkbar sind.5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da¯ der Kran einen Turm aufweist, welcher wenigstens ein Drehwerk trägt, an welchem eine Vorrichtung zur kontinuierlichen F¯rderun von Schüttgut in vertikaler Ebene schwenkbar angeordnet ist.6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da¯ die Vorrichtung zur kontinuierlichen F¯rderung- von Sch ttgut eine Hebevorrichtung für Stückgut trägt.7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Vorrichtung für kontinuierliche Förderung von Schüttgut als Ausleger des Krans ausgebildet ist.8. Einrichtung nach Unteranspruch 3 ; dadurch gekennzeichnet, da¯ das s Gewicht des Auslegers und der von ihm getragenen Vorrichtung für die Schüttgutförderung wenigstens teilweise ausbalanciert ist.9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da¯ der Vorrichtung für kontinuierliche Förderung von Schüttgut wenigstens ein Zuf hrf¯rderaggregat zugeordnet ist, welches Schüttgut in den Bereich der Vorrichtung fördert.10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Zuführ förderaggregat unabhängig von der Vorrichtung für Schüttgutförderung arbeitet und mit einem eigenen Antriebsmotor versehen ist.11. Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere gleich- artige, hintereinander schaltbare Zuführ forderaggregate vorgesehen sind.12. Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daB das Zuf hr förderaggregat als Kettenförderer ausgebil- det ist.13. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung für kontinuierliche Förderung von Schütt- gut ein Kettenförderer mit zwei gelenkig miteinander verbundenen Fördertrogteilstücken ist und dass unabhängig von der Vorrichtung arbeitende Eettenförderele- mente vorgesehen sind, die wahlweise hintereinander geschaltet und nebeneinander benützbar sind, um Schiittgut unabhängig von der Vorrichtung zu fördern, bzw. in den Bereich eines Aufnahmeendes des Förder troges der Vorrichtung zu bringen.14. Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das den Auslauf des Fordergutes aufweisende Trogteilstück der Fördervorrichtung für Schüttgut in horizontaler und vertikaler Richtung schwenkbar angeordnet ist.15. Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Fördertrog der Fördervorrichtung für Schüttgut Mittel zum Aufhängen der Kettenf¯rderelement e vorgesehen sind.16. Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Summe der Förderleistung der Eettenförderelemente grösser ist als die Hälfte der Förderleistung des Erankettenförderers.17. Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Förderleistung der Eettenförderelemente grösser ist als die Förderleistung des cran- kettenf¯rderers.18. Einrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, da¯ der Eran sta tionär ist.19. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kran fa. hr- bar ist.20. Einrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Kran als Schwimmkran ausgebildet ist.21. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Hebevorrichtung für Stückgut ein Hubwerk mit Lasthaken aufweist.22. Einrichtung nach Unteransprüchen 3 und 21, dadurch gekennzeichnet, da¯ ein Zugorgan für den Lasthaken des Hubwerkes im Ausleger des brans geführt ist.23. Einrichtung nach Unteransprüchen 13 und 21, dadurch gekennzeichnet, da¯ ein Zugorgan fiir den Lasthaken des Hubwerkes an dem den Auslauf des Fördergutes aufwei- senden Trogteilstück der Schüttgutförder- vorrichtung geführt ist.24. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Vorrichtung für kontinuierliche Forderung von Schüttgut für die Benützung der Hebevorrichtung für Sttickgut teilweise abnehmbar ist.25. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ am Fordertrog des Eettenforderers Mittel zum Anhängen eines Lasthakens ftir die Förderung von Stückgut. vorgesehen sind.26. Einrichtung nach Unteranspr chen 14 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Lasthaken tragendes Zugmittel über eine vom horizontal und vertikal schwenk- baren Trogteilstüek des Eettenforderers getragene Rolle geführt ist, und dass Mittel vorgesehen sind, um beim F¯rdern von Stackgütern das das Aufnahmema. ul aufweisende Trogteilstüek aus der Bahn des Lasthakens zu schwenken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH254426T | 1945-07-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH254426A true CH254426A (de) | 1948-04-30 |
Family
ID=4470550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH254426D CH254426A (de) | 1945-07-30 | 1945-01-19 | Einrichtung zum Entladen von Schiffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH254426A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1053407B (de) * | 1953-04-21 | 1959-03-19 | Loedige Alois Dipl Ing | Geraet zum Foerdern insbesondere von Schuettgut, z. B. aus Wagen mittels Kratzer |
| DE3321153A1 (de) * | 1983-06-11 | 1984-12-13 | Baas Technik GmbH, 2000 Wedel | Vorrichtung zum be- und entladen von grossraumtransportmitteln wie schiffen od. dgl. mit einem verfahrbaren portalkran |
-
1945
- 1945-01-19 CH CH254426D patent/CH254426A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1053407B (de) * | 1953-04-21 | 1959-03-19 | Loedige Alois Dipl Ing | Geraet zum Foerdern insbesondere von Schuettgut, z. B. aus Wagen mittels Kratzer |
| DE3321153A1 (de) * | 1983-06-11 | 1984-12-13 | Baas Technik GmbH, 2000 Wedel | Vorrichtung zum be- und entladen von grossraumtransportmitteln wie schiffen od. dgl. mit einem verfahrbaren portalkran |
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