CH254586A - Verfahren und Ofen zum Verhütten von Eisenerz mit einem an Sauerstoff angereicherten Wind. - Google Patents
Verfahren und Ofen zum Verhütten von Eisenerz mit einem an Sauerstoff angereicherten Wind.Info
- Publication number
- CH254586A CH254586A CH254586DA CH254586A CH 254586 A CH254586 A CH 254586A CH 254586D A CH254586D A CH 254586DA CH 254586 A CH254586 A CH 254586A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- furnace
- secondary wind
- reducing gas
- gas
- wind
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 17
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 16
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 title claims description 16
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 title claims description 16
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 12
- 238000003723 Smelting Methods 0.000 title claims description 7
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 title claims description 6
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 38
- 239000003245 coal Substances 0.000 claims description 10
- 201000005569 Gout Diseases 0.000 claims description 8
- 230000009467 reduction Effects 0.000 claims description 7
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 6
- 239000000779 smoke Substances 0.000 claims description 4
- 238000011068 loading method Methods 0.000 claims description 2
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 4
- 238000006722 reduction reaction Methods 0.000 claims 1
- KHDSWONFYIAAPE-UHFFFAOYSA-N silicon sulfide Chemical compound S=[Si]=S KHDSWONFYIAAPE-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N Carbon dioxide Chemical compound O=C=O CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 4
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 description 3
- BVKZGUZCCUSVTD-UHFFFAOYSA-L Carbonate Chemical compound [O-]C([O-])=O BVKZGUZCCUSVTD-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000001354 calcination Methods 0.000 description 2
- 229910002092 carbon dioxide Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 229910001021 Ferroalloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910001145 Ferrotungsten Inorganic materials 0.000 description 1
- NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N Sulfur Chemical compound [S] NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000013405 beer Nutrition 0.000 description 1
- 230000000740 bleeding effect Effects 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 239000001569 carbon dioxide Substances 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 239000000284 extract Substances 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 239000002893 slag Substances 0.000 description 1
- 238000000859 sublimation Methods 0.000 description 1
- 230000008022 sublimation Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 229910052717 sulfur Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011593 sulfur Substances 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B5/00—Making pig-iron in the blast furnace
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
Description
Verfahren und Ofen zum Verhütten von Eisenerz mit einem an Sauerstoff angereicherten Wind. Beim Hochofen, der mit Luft geblasen wird, entstehen so grosse Gasmengen, dass es nicht möglich ist, mit offenem Schacht zu arbeiten. Der Verlust würde das Verfahren zur Eisengewinnung vollkommen unwirt schaftlich machen.
Anders liegen die Verhältnisse, wenn man an Stelle von Luft einen sauerstoffrei chen Wind zum Blasen des Ofens verwendet. Da ein solcher Wind weit weniger Stickstoff mit sich führt als die Luft, ist das Volumen des Reduktionsgases, welches an der Gicht entweicht, bedeutend geringer als beim Hoch ofen.
Während aber das Gichtgas beim Hoch ofen nur einen Heizwert von 800 bis 900 kcal/m3 hat, weist das Reduktionsgas eines mit Sauerstoff betriebenen Ofens einen Heiz wert von 2500 bis 2600kcal/m3 auf. Es würde also eine erhebliche Einbusse an Energie be deuten, wenn man beim mit Sauerstoff be triebenen Ofen einfach mit offener Gicht arbeiten wollte.
Praktisch liegen nun Fälle vor, bei denen ein Arbeiten mit geschlossener Gicht unmög lich ist. Solche Fälle sind z. B. gegeben, wenn man in einem mit an Sauerstoff angereicher tem Wind betriebenen Ofen sperrigen Schrott niederschmelzen muss und dieser Schrott sieb nicht. zerkleinern lässt, bzw. wenn die Zer kleinerung teurer wäre als der Verlust des Reduktionsgases an der offenen Gicht. Man müsste dann diesen Verlust einfach in Kauf nehmen. Praktisch liesse sieh der Verlust da durch herunterdrücken, dass man im Nieder schachtofen arbeitet, der gestattet, minder wertigen Brennstoff zu benutzen, so dass der Wert der Kalorie geringer ist als der Wert derselben im Hochofengas, zu dessen Erzeu gung ausschliesslich hochwertige Kohle in Frage kommt.
Es bliebe aber trotzdem noch ein fühlbarer Verlust bestehen.
Diesen Verlust weitgehend herabzudrük- ken, ist der Zweck der nachstehend beschrie benen Erfindung. Sie bezieht sich auf ein Verfahren zur Verhüttung von Eisenerz mit sauerstoffreichem Wind im offenen Schacht ofen, vorzugsweise in einem, Niederscha,6ht- ofen, in welchem die Beschickungshöhe nur wenige Meter beträgt. In einem solchen Ofen 'lässt sich mit Vorteil minderwertiger, körni ger Brennstoff, wie Kohlengriess. verarbeiten. Sperriger Schrott kann ohne Schwierigkeit zugegeben werden; ebenso nimmt der Ofen Abfallprodukte der Stahlfabrikation, wie Stahlofenschlacke, auf, die man in ;grossen Brocken zusetzen kann.
Die Erfindung besteht nun in einem Ver fahren zur Verhüttung von Eisenerz mit einem an -Sauerstoff angereicherten Wind im offenen Schachtofen, bei welchem man dem im Ofen entstehenden Reduktionsgas inner halb der Beschickung und unterhalb der Gicht Sekundärwind .zuführt. Dadurch kann bewirkt werden, dass das CO zu CO2 ver brennt, ehe noch das Reduktionsgas auf sei nem Weg nach oben die Beschickung ver lässt.
Die Einführungsstelle für den Sekundär wind liebt unterhalb der Gicht und ihr Ab stand von der Gicht richtet sich nach der Betriebsweise des Ofens. Vorteilhaft liegt sie so tief, dass das Reduktionsgas auf dem rest lichen Weg durch die Beschickung nach oben noch Zeit genug hat, zu verbrennen. Äusser lich ist dies daran zu erkennen, dass die Flamme, die sonst über dem Ofen brennt, verschwindet und sich in die Beschickung zurückzieht, die\ sich nun merkbar erhitzt.
Eine vorzugsweise Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass man den Se kundärwind in einem solchen Abstand unter halb der Gicht einführt, dass der Weg des Reduktionsgases vom Einführungspunkt des Sekundärwindes bis zum obern Ende der Be schickung hinreicht, um die vollständige Ver brennung des vorhandenen Reduktionsgases zu gewährleisten.
Je mehr Schrott man in einem solchen Ofen verarbeitet, desto weniger Brennstoff ist erforderlich, da die Reduktionsarbeit er heblich mehr Wärmeaufwand verlangt als das Niederschmelzen. Unter solchen Bedin gungen entsteht verhältnismässig wenig Re duktionsgas, so däss man die gesamte, bei der Verbrennung entstehende Wärmemenge im Oberteil der Beschickung ausnutzen kann. Ist jedoch mehr Gas vorhanden, so emp fiehlt es sich, diesen Teil des Gases abzu ziehen, ehe er noch die Zone erreicht, in wel cher der Sekundärwind zugeführt wird. In der Beschickungssäule (herrscht Widerstand und daher ein gewisser Überdruck. Man kann daher aus der Beschickung ohne Mühe Gas abziehen. Meist ist eine Unterstützung durch Ansaugen überflüssig.
Man kann vielmehr das Verhältnis zwischen der abziehenden und der die Sekundärwindzone passierenden Re- duktivnsgaemenge in einfachster Weise da durch einstellen, dass man die Abzapfleitung drosselt, z. B. mit Hilfe eines Schiabers. Der Sekundärwind kann Luft oder ein sauerstoffreicheres Gas sein. Je nach seiner Zusammensetzung wird mehr oder weniger Stickstoff in den obern Teil des Ofens ein geführt. Das Gas dagegen, welches man aus der Beschickung unterhalb der Sekundär windzone abzapft, kann fast nur aus CO bestehen und daher ein hochwertiges Nutz gas darstellen. Sein Heizwert liegt gewöhn lich über 2600 kcal/m3.
Es ist vorteilhaft, die Abzapfung des Re duktionsgases bei einer Temperatur vorzu nehmen, bei welcher das SiS, welches im Ofen entstehen kann, mindestens noch in Rauchform vorhanden ist. Beim mit Sauer stoff betriebenen Ofen kann der ;gesamte Schwefel des Möllers in SiS verwandelt wer den, welches gasförmig nach oben steigt. Diese Verbindung schmilzt nicht, sondern sublimiert.
Die Süblimationstemperatur liegt sehr hoch. Es ist aber gefunden worden, dass sich bei der Abkühlung des Reduktionsgases zunächst ein Rauch bildet, in welchem das SiS, wiewohl es bereits in. Form von festen Teilchen vorhanden ist, als kolloider Rauch schwebt, ohne sich abzuscheiden. Erst bei weiterer Abkühlung lagern sich die Teilchen zusammen und-fallen aus. Man kann daher beim Abzapfen des Reduktionsgases unter-. halb der Sekundärwindzone mit ,der Tempe ratur so weit heruntergehen, als das SiS noch rauchförmig bleibt.
Beim\ Vershütten mit Wind von hohem Sauerstoffgehalt entstehen im Verbrennungs raum ganz ausserordentlich hohe Temperatu- ren. Die Spitzentemperaturen sind auch beim Blashochofen schon ziemlich hoch, etwa 2000 C, die Durchschnittstemperatur ist je doch etwa 1'5i00" C, und zwar deswegen, weil die grossen Gasmengen, Kohlenoxyd und und Stickstoff,
dem Verbrennungsraum sehr viel Wärme entziehen. Da bei Verwendung von Wind mit hohem Sauerstoffgehalt spezifisch viel weniger Gas vorhanden ist, .ist der Wärme entzug viel geringer und dementsprechend die Temperatur höher. Die Wärme. steht also bei dem mit Sauerstoff angereichertem Wind betriebenen Ofen bei einem höheren Tempe raturniveau zur Verfügung als beim Blas hochofen.
Diese Wärmequalität ist für die Verhüttung mit Sauerstoff besonders wert voll, speziell wenn es sich darum handelt, solche Stoffe herzustellen, die eine sehr hohe Temperatur verlangen, wie beispielsweise Ferro-Wolfram oder sonstige Ferrolegierun- gen, die aus diesem Grunde bisher lediglich im elektrischen Ofen gewonnen wurden.
Es ist jedoch unzweckmässig, diese hoch wertige Wärme für Zwecke zu verwenden, für die auch minderwertige Wärme genügen würde. In den obern Ofenzonen steht nur wenig Wärme zur Verfügung, da der Tempe raturabfall im Niederschachtofen vom Gestell nach der Gicht zu sehr steil ist. Ein karbo- natisches Erz wird dementsprechend erst in tiefliegenden Ofenzonen kalziniert, also dort, wo hochwertige Wärme vorhanden ist.
Ge lingt es, diese Wärme in höheren Ofenzonen zur Verfügung zu stellen, und zwar in Form von geringwertiger Wärme, so kann die hoch wertige Wärme für die Zwecke gebraucht werden, für die sie tatsächlich notwendig ist.
Durch Einblasen von Sekundärwind kann Verbrennungswärme auf einem Temperatur niveau von etwa. 1000 C erzeugt werden. Das Kalzinieren des Karbonats erfolgt bei etwa 900 C. Es wäre aber im allgemeinen falsch, das gesamte Gas zu verbrennen. Die herab rutschende Beschickung könnte diese grosse Wärmemenge gar nicht aufnehmen. Die Be schickung würde nicht nur über den Erwei chungspunkt des Erzes erhitzt, sondern auch gesintert, und die Gase würden die Gicht mit hoher Temperatur verlassen, so dass die Wärmeverluste gross wären.
Die Hauptmenge des im Ofen sich bildenden Reduktionsgases wird daher unter normalen Verhältnissen zweckmässig wenig unterhalb der Zone abge zapft, in der soviel Sekundärwind eingebla sen wird, wie zum Verbrennen der Restgas menge, die weiter nach oben steigt, erforder- s lieh ist. Diese Menge wird vorteilhaft so be rechnet, dass auf diese Weise gerade die Wärmemenge erzeugt wird, die die Be- schiekung zu ihrer Vorbereitung, nämlich Trocknung, Kalzinierung usw., benötigt.
Die Beschickung besitzt dann beim Pas-. Bieren der Windebene, in der der Sekundär wind eingeblasen wird, eine Temperatur von etwa 1000 C. In diesem Zustand geht die indirekte Reduktion, d. h. die Reduktion mit CO, verhältnismässig leicht vor sich, so dass auf diesem Weg der Anteil der indirekten Reduktion an der Gesamtreduktion erhöht wird.
Die Kohle kann entweder mit dem Erz oben an der Gicht zugegeben werden, oder sie kann auch getrennt vom Erz unterhalb der Sekundärwindebene in den Ofen eingeführt werden. Der zweite Weg hat den Vorteil, dass keine Kohle durch den eingeblasenen Sekun därwind verbrannt wird. Anderseits braucht das Mitverbrennen von Kohle kein unbeding ter Nachteil zu sein, wenn mit sehr billiger Kohle .gearbeitet wird-. Immerhin verbrennt tatsächlich nicht viel Kohle, denn der Se- kündärwindsauerstoff reagiert leichter mit dem gasförmigen Brennstoff als mit dem festen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt in sche matischer Weise einige Ausführungsbeispiele der beschriebenen Erfindung. Mit 1 ist in allen .drei Figuren der Ofen bezeichnet, bei 3 ist die Einführung des sauerstoffreichen Windes (Primärwind) angedeutet und bei 2 die Zuführung des Sekundärwindes.
In Fig. 2 soll .die Vorrichtung, welche mit 4 bezeieh- net ist, den Gasabzug unterhalb der Sekun- därwindebene vorstellen, während in Fig. 3 bei 5 gezeigt ist, wo .die Kohle bei der zu letzt erörterten. Alternative dem Ofen zuge führt werden kann, wenn sie getrennt vom Erz unterhalb .der Sekundänwindebene ein- aebracht wird.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Verhüttung von Eisenerz mit.vinem an Sauerstoff angereicherten Wind s im offenen Schachtofen, dadurch gekenn zeichnet, dass man dem im Ofen entstehenden Reduktionsgas innerhalb der Beschickung unterhalb der Gicht Sekundärwind zuführt. II. Offener Schachtofen zurAusführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er in seinem obern Teil unterhalb der Gicht Einrichtungen zum Ein führen von Sekundärwind besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Sekuudärwind aus Luft besteht. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Sekundärwind aus einem sauerstoffreicheren Gas als Luft besteht. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Sekundärwind in einem solchen Abstand unterhalb der Gicht eingeführt wird, dass der Weg des Reduk tionsgases vom Einführungspunkt des Sekun därwindes bis zum obern Ende der Beschik kung hinreicht, um die vollständige Verbren nung des vörhandenen Reduktionsgases zu gewährleisten . 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man Reduktions gas unterhalb der \Sekundärwindebene ab zieht. ' 5.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man das Verhältnis zwischen der abzie henden: und der -die Sekundärwindzone pas- ,sierenden Reduktionsgasmenge durch Dros selung der Abzugsleitung einstellt. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man nur soviel Reduktionsgas verbrennt, um die Beschickung bis zum Passieren der Sekundärwindebene auf etwa 1000 C zu erhitzen. 7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine solche Abzugstemperatur des Reduktions gases, dass Siliziumsulfid- in Rauchform im Gas verbleibt. ' B.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Kohle ge trennt vom Erz unterhalb der Sekundärwind- ebene in den Ofen eingeführt wird, während die Zugabe der übrigen Möllerbestandteile an der Gicht erfolgt. 9. Ofen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass er als Niederschacht- ofen ausgebildet ist. 10. Ofen nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb der Ein richtungen, welche zur Einführung des Se kundärwindes dienen, Einrichtungen zum Ab zapfen von Reduktionsgas vorgesehen sind. 11. Ofen nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in den Abzapfleitungen Drosseleinrich tungen vorgesehen sind. 12.Ofen .nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Einriehtüngen zur Einführung von Kohle unterhalb der Sekun- därwdndebene vorgesehen sind. -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH254586T | 1947-01-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH254586A true CH254586A (de) | 1948-05-15 |
Family
ID=4470633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH254586D CH254586A (de) | 1947-01-17 | 1947-01-17 | Verfahren und Ofen zum Verhütten von Eisenerz mit einem an Sauerstoff angereicherten Wind. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH254586A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1147713B (de) * | 1956-05-17 | 1963-04-25 | Strico Ges Fuer Metallurg | Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Kupolofens |
| EP0273420A3 (en) * | 1986-12-27 | 1988-08-03 | Nippon Kokan Kabushiki Kaisha | A blast furnace |
-
1947
- 1947-01-17 CH CH254586D patent/CH254586A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1147713B (de) * | 1956-05-17 | 1963-04-25 | Strico Ges Fuer Metallurg | Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Kupolofens |
| EP0273420A3 (en) * | 1986-12-27 | 1988-08-03 | Nippon Kokan Kabushiki Kaisha | A blast furnace |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1458736A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Reduktion von stueckigen Eisenerzen mit Gasen | |
| DE2554559C2 (de) | Verfahren zur Verwendung von kohlenstoffhaltigen Stoffen in einem Hochofen | |
| DE19640497A1 (de) | Koksbeheizter Kreislaufgaskupolofen zur stofflichen und/oder energetischen Verwertung von Abfallmaterialien | |
| CH254586A (de) | Verfahren und Ofen zum Verhütten von Eisenerz mit einem an Sauerstoff angereicherten Wind. | |
| DE1458768A1 (de) | Verfahren zum Reduzieren von Eisenerzen im Drehrohrofen | |
| DE641128C (de) | Verfahren zur Herstellung von Metallschwamm, insbesondere Eisenschwamm | |
| CH655383A5 (de) | Verfahren zum elektrischen schmelzen von nichtmetallischem material. | |
| DE822089C (de) | Verfahren zur unmittelbaren Gewinnung von Stahl aus Eisenerzen und Schrott | |
| DE935845C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Verhuetten von Erzen | |
| DE1154817B (de) | Verfahren zum Reduzieren von Eisenerz unter Einfuehrung von feinzerkleinertem Eisenerz, Flussmittel, Brennstoff, Sauerstoff und/oder Luft durch Brenner in eine Reaktionskammer | |
| CH125525A (de) | Verfahren zur Herstellung von Eisen und Eisenlegierungen. | |
| CH255153A (de) | Verfahren zur Verhüttung von Eisenerzen im Sauerstoff-Niederschachtofen. | |
| DE627327C (de) | Verfahren zur Aufarbeitung von Abfallschwefelsaeuren | |
| DE567082C (de) | Verfahren fuer Regelung des Betriebes von Abstichgeneratoren | |
| DE2931025C2 (de) | Direktreduktion von Eisenerzen | |
| DE870480C (de) | Verfahren zum Verhuetten von Erzen | |
| DE631225C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Verbrennung von Muell | |
| DE1173497B (de) | Verfahren zur Verhuettung von feinkoernigen Eisenerzen im Naturzustand | |
| DE1938541A1 (de) | Verfahren und Ofen zum Brennen,insbesondere zum Sintern von Dolomit oder Magnesia,bei hoher Temperatur | |
| DE2848821A1 (de) | Carbothermisches verfahren, bei dem durch aeussere erhitzung und ausgehend von eisenerz, eisenschwamm erzeugt wird | |
| DE2407780A1 (de) | Verfahren zur herstellung von steinkohlenbriketts | |
| AT216131B (de) | Verfahren zur Luftzuführung zu einem gaserzeugenden Schachtofen und Schachtofen zur Durchführung des Verfahrens | |
| AT208900B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Eisenerz und Kohlenstoff enthaltenden festen Formlingen | |
| DE2904855B2 (de) | Koksbeheizter Kupolofen | |
| DE1508022B2 (de) | Verfahren zur reduzierenden Behandlung von Rotschlamm oder anderen eisenoxidhaltigen Schlämmen |