CH254710A - Halbsteifes Wäschestück. - Google Patents

Halbsteifes Wäschestück.

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CH254710A
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Carl Dr Werner
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Carl Dr Werner
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00Collars
    • A41B3/10Collars chemically stiffened

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum     Hauptpatent    Nr.     24i61463.       Halbsteifes Wäschestück.    Es ist bekannt,     halbsteife        Wäschestücke,     wie Kragen,     Manschetten,    Hemdbrüste usw.,       dadurch    herzustellen, dass man eine der zwei  Gewebelagen mit. einem durch Lösungsmittel  einfluss klebend werdenden Mittel als     Hinter-          oder    Zwischenschicht versteift.

   Hierzu be  diente man sich vorzugsweise Folien oder  Fäden aus in Lösungsmitteln, jedoch nicht  in Wasser erweichendem     Material,    wobei  insbesondere .auch     Gittergewebe    aus     Acetyl-          cellulose    oder Mischgewebe aus     Acetylcellu-          losefäden    und Fäden aus gegen Lösungs  mittel unempfindlichen Materialien, wie  Baumwolle, zur Anwendung gelangten.  



  In der     weiteren    Entwicklung der     Technik     ist dann u. a. auch vorgeschlagen worden,  als     Versteifungseinlage    sogenannte Verstei  fungseinlagen, wie z, B. Mehrfachgewebe, zu  verwenden, .die Fäden enthalten oder aus  Fäden bestehen, die schon in der Flocke aus       Fasermaterialien    gemischt sind, die einer  seits durch die Einwirkung geeigneter Lö  sungsmittel klebend werden und anderseits  von diesen     Lösungsmitteln    nicht beeinflusst  wenden.  



  Durch     Verwendung    solcher in der Flocke  gemischter Versteifungsfäden sollte erreicht       werden,        dass    auch bei vollständiger     Aufl-i          lösung    der löslichen     Komponente        @clurch    das  Lösungsmittel der Zusammenhang des Fa  dens durch die unlösliche Komponente ge  wehrt bleibt,- wodurch die Solidarität des  Wäschestückes verbessert wird. Auch wird    die     Verklebung    viel gleichmässiger, ohne     d'ass     die     Porosität    und das Saugvermögen des fer  tigen Wäschestückes     beeinträchtigt    würde.  



  Es wurde nun gefunden, dass man. die       Qualität    von halbsteifen Wäschestücken noch  weiter verbessern kann, wenn man als     Ver-          steifungs-Hinter-    oder -Zwischengewebe ein  solches verwendet, bei dem Schuss     und/oder     Kette Fäden aufweisen, die ebenfalls in .der  Flocke gemischt sind, jedoch     nicht    nur lös  liche und unlösliche     Einzelfasern    enthalten,  sondern ausserdem noch Fasern, die durch       Wärmeeinwirkung    klebend werden.

   Das Ver  steifungsgewebe kann auch ein Mehrfach  gewebe sein, bei dem     mindestens    eine der Ge  webelagen -den vorerwähnten     Anforderungen     entspricht. Dabei besteht auch die Möglich  keit,     als.-    lösliche Fasern zwei verschiedene  Typen zu verwenden, von denen jeder in  einem andern     Lösungsmittel    löslich ist. Bei  spiele für derartige     Misckflocken,    aus .denen  die Versteifungsfäden hergestellt     werden     können, sind z.

   B. die folgenden: Als gegen       Lösungsmittel        inerte        Komponente    kann man  Baumwolle, Seide, regenerierte     Cellulos.e    (Vis  kose), Glas oder Superpolyamide verwenden.  Als durch     Lösungsmittel    erweichende     -und          klebend    werdende Fasern eignen sich solche  aus     Acetylcellulose,        Phthalsäurepolymerisa-          ten    usw., ferner auch Superpolyamiden, wo  bei natürlich stets die dem betreffenden Ma  terial     angepassten        Lösuugeinittel    verwendet  werden müssen.

   Ausgangsstoffe für .die in  der Wärme klebend werdenden Fasern sind           Polyvinylchlori@d,        Polymethacrylsäure,    Poly  äthylen usw.  



  Als Beispiel. sei ein     Versteifungsgarn    er  wähnt,     .das    'aus einer Flocke gezwirnt     wurde,     .die     Celluloseacetatfasern,    Baumwolle-. und       Polyvinylchloridf        asern    enthält.  



  Durch Anfeuchten .des     Versteifungsgewe-          bes,        d'as        einen    Schuss     und/oder        Kette        sälcher     Garne enthält; mit     Aceton    werden die     Gellu-          loseacetatfäden    weich und klebend, während  bei der anschliessenden Wärmebehandlung  unter Druck, z. B.

   Bügeln oder Durchgang  .durch geheizte Walzen, auch .die     Polyvinyl-          chloridfasern    weich und klebend werden     und     so eine zusätzliche Klebewirkung ausüben,  während .die     inerten        Bäumwollfasern    die  Struktur des Garnes     aufrechthalten.     



  Man kann natürlich bei Verwendung von       Celluloseacetat    mit     Aceton        als    Lösungs  mittel auch     Superpolyamidfasern    als     den          inerten    Bestandteil des - in .der Flocke ge  mischten Garnes verwenden.  



  Ferner kann man     Superpolyamidfasern     und Baumwolle mit in der Wärme klebend  werdenden Fasern, z. B.     Polyvinylchlorid-          fasern,    zu einem Mischgarn verarbeiten, und  dann durch Verwendung von     Lösungsmitteln          wie    Ameisensäure oder Eisessig .das Super  polyamid zum Kleben     bringen,    so dass die  Baumwolle die Rolle -der     Aufrechtexhaltung     der Garnstruktur übernimmt.     Diese-    Flocken  mischung kann ausserdem noch     Cellulose-          a,cetatfasern        enthalten.     



       Das        Arbeiten    bei Anwesenheit von zwei  in     verschiedenen        Lösungsmitteln    löslichen,  bzw. klebend werdenden     Flockenbestandtei-          len        neben    .dem wärmeerweichenden Faser  material ergibt sich aus vorstehenden Aus  führungen für .den Fachmann ohne weiteres  von selbst.  



  Da die     Verklebung    gemäss. vorliegender  Erfindung nicht nur auf     einem    Faktor be  ruht, sondern durch gemeinsame     Wirkung     verschiedener     Klebeelemente    zustande     kommt,          wird    die     Verkl.ebung    und Versteifung viel  gleichmässiger, und die     gefürchtete    Blasen  bildung an .den Wäschestücken, die früher         beim        Waschen    oft- eintrat, sowie das       lästige    Einrollen der     Spitzen    und     ganten     an Kragen werden vermieden.

       Sollte    die       Klebkraft-    .der einen Faserart durch irgend  welche     Einflüsse    aufgehoben werden, so  bleibt .doch noch .die klebende Wirkung der  andern Fasern     bestehen.    Zudem bewirkt die  in .der Wärme erweichende Komponente,     .dass     durch das Bügeln der     Wäschestücke        nach     ,dem Waschen der Zusammenhang     zwischen     ,en Gewebelagen stets von neuem     gefestigt          wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Halbsteifes Wäschestück, bestehend aus einem mit Versteifungsgewebe verklebtem Wäschestoff, dadurch gekennzeichnet, dass das Steifgewebe in Schuss und/oder Kette Fäden aufweist, die in der Flocke aus durch Lösungsmittel klebbar werdenden Fasern, aus in der Wärme klebbar werdenden Fasern und aus gegen Lösungsmittel und Wärme inerten Fasern gemischt sind. ÜNTERANSPRüCHE 1.
    Halbsteifes Wäschestück nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass@ das Steifgewebe ein Mehrfachgewebe ist, .das in Schuss und/oder Nette mindestens in einer Gewebelage solche Mischgarne enthält. 2. Halbsteifes Wäschestück nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischgarn Celluloseacetat-, Polyvinylchlo- ri-d- und Baumwollfasern enthält. 3.
    Halbsteifes Wäschestück nach Patent anspruch, .dadurch gekennzeichnet, .dass .das Mischgarn Cellulose-aoetat-, Polyvinylchlo- rid- und Superpolyamidfasern enthält. 4. Halbsteifes Wäschestück nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, das Mischgarn Superpolyamid-, Polyvinylchlo- rid- und Baumwollfasern enthält.
    Halbsteifes Wäschestück nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischgarn Celluloseacetat-, Superpolyamid-, Polyvinylchlorid- und Baumwollfasern ent hält.
CH254710D 1946-12-27 1946-12-27 Halbsteifes Wäschestück. CH254710A (de)

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