CH254734A - Abzugsvorrichtung für Kamine, Dampfabzüge, Lüftungsvorrichtungen an Ställen usw. - Google Patents

Abzugsvorrichtung für Kamine, Dampfabzüge, Lüftungsvorrichtungen an Ställen usw.

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CH254734A
CH254734A CH254734DA CH254734A CH 254734 A CH254734 A CH 254734A CH 254734D A CH254734D A CH 254734DA CH 254734 A CH254734 A CH 254734A
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CH
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hat
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Hensel Jakob
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Hensel Jakob
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/02Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description


  Abzugsvorrichtung für Kamine, Dampfabzüge,     Lüftungsvorrichtungen    an Ställen     usw       Die bekannten, mit Windfang     versehenen          Kaminhüte    und     Abzugsvorrichtungen    an Ab  zugskanälen aller Art erfüllen     ihre    Aufgabe  nur dann,     wenn    der Wind in horizontaler  Richtung sowie auch schräg von     unten    an  strömt.

   Fallender Wind bewirkt jedoch bei  allen bis jetzt     bekannten        Kaminhüten    und       Abzugsvorrichtungen    einen Rückschlag im  Kamin oder Abzug, was besonders bei Ka  minen von     Wohnhäusern,    sowie Rauch- und  Gasabzügen aller Art unangenehme Folgen  hat.  



  Dieser     Nachteil    soll durch die Vorrich  tung nach der     vorliegenden    Erfindung be  seitigt werden.- Zu diesem Zweck weist der  Windfang     Mittel    auf, welche bei horizon  talem,     steigendem        und    fallendem Wind eine       ejektorartige        Saugwirkung    auf die Mündung  eines in den Windfang mündenden Abzugs  rohrstutzens erzeugen     können.     



  In der     Zeichnung    ist beispielsweise eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des nebst     Anwendungsbeispielen    von hin  sichtlich einer Einzelheit abgeänderten Vor  richtungen dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht eines Aufsatzes,       Fig.    2     eine    Draufsicht desselben,       Fig.    3 einen     Längsschnitt        desselben    gemäss  Linie     I-I    in     Fig.    1,       Fg.    4 einen     Längsschnitt    desselben gemäss       1-,

  inie        II        II    in     Fig.    3,       Fig:    5 einen Aufsatz als     Kaminhut,            Fig.    6 eine Vorrichtung     mit    winkelför  migem     Abzugsrohrstutzen,        in    den Abzug ei  ner     Aussenmauer    eingemauert, und       Fig.    7 eine Abzugsvorrichtung     2n    Ver  bindung     mit        einer        Stallentlüftungsvorrich-          tung.     



  Der in     Fig.    1     biss    4 dargestellte Aufsatz  ist aus Blech,     vorzugsweise    aus Aluminium  blech, hergestellt und weist     einen    Abzugs  rohrstutzen 1 von rechteckigem Querschnitt  mit nach     oben    verjüngtem Teil 2 und ein  wärts gebördeltem     Mündungshals,    3 auf.

   An  den     Kanten    des     Mündungsteils    2, 3 sitzen  zur rechteckigen Grundform des.     WZndfang-          hutes    diagonal gestellte Traglamellen 4, auf  deren Oberenden in grösserem Abstand über  dem     Mündungshals    3 des,     Abzugsrohrstut-          zens    ein als Regenschutz und     Rückschdag-          sicherung    dienender,

   sich nach oben verjün  gender und oben geschlossener Hut 5 be  festigt     ist.    Die     Öffnung    des     Hutes    ist recht  eckig und     mindestens    so weit wie die Öff  nung des     Mündungshalses    3, damit das Re  genwasser nicht in den     Abzugsrohrstutzen     laufen kann. Auf den Oberenden der Trag  lamellen 4 ist ferner     ein.        Ringmantel    6     be-          festigt,    welcher den Hut 5 mit Abstand um  gibt und entsprechend diesem von unten nach  oben verengt isst, also unten     eine    weitere  Öffnung hat als oben.

   Der Ringraum zwi  schen Ringmantel 6 und Hut 5 erweitert sich  in der     Richtung    von oben nach unten, und  es entsteht in diesem Raum bei fallendem  Wind ein Unterdruck. An den Innenkanten      der Traglamellen 4 ist zwischen dem Hut 5       und    dem     Mündungshals    3 des Abzugsrohr  stutzens ein von unten nach oben erweiterter       Trichter    7     befestigt,    dessen untere Öffnung  kleiner ist als die Öffnung des     Mündungs-          halses    3; während die obere Öffnung ange  nähert so weit ist wie die Öffnung des Hu  tes 5 und einen     einwärts        gebördelten    Rand  hat.

   Der Trichter 7 hat den Zweck, die nach  oben strömenden Abgase     oder    Abluft nach  aussen zu leiten. Zwischen Ringmantel 6 und       Abzugerohrstutzen    1 ist ein Mantelstutzen     8-          au    den Traglamellen 4     befestigt,    welcher von  oben nach     unten,    leicht verengt ist, während  das -obere Ende relativ stark eingeengt ist, so       dass        zwischen    ihm und dem     untern    Ende des  Ringmantels 6 ein nach     unten    gerichteter       Ringspalt    9 gebildet     ist:

          Ebenso,    wird- auch       zwischen    dem untern Ende des Mantelstut  zens 8 und dem in     diesen        hineinragenden          Mündungsteil    2 des     Abzugsrohrs:tutzens        ein     nach unten gerichteter     Ringspalt    10 gebildet.  



  Bei     horizontal    in der Richtung der Pfeile  anströmendem Wind wird     durch    die über  den     Ringmantel    6     .streichende    und durch. die       Ringspalten    9 und 10     hindurch        nach:    oben       streichende    Luft im Sinne des     Pfeile    A Ab  luft oder Abgase aus dem     Abzugsrohrstutzen     mitgerissen.

   Die gleiche     Wirkung    hat der       Windfanghut    bei     aufsteigendem    Wind.     Bai     in der     Richtung    der     Pfeile    B     (Fig.    4) fallen  dem     Wind        strömt    Luft oben     in    den Ring  mantel 6     ein,    wird durch den Hut .5 nach  unten     aussen;    geleitet und     entweicht    durch  den     Ringspalt    9, wobei Abluft bzw.

   Abgase  aus dem     Abzugsrohrstutzen    gemäss den     Pfei-          len.        b        durch    die -Spalten 9     und    10 mitgerissen  wird.  



  Der     Aufsatz        ist        mit        ausgezeichnetem:    Er  folg als     Kaminlhüt        (Fig.    5) verwendbar; zu  welchem Zweck der     Abzugsrohrstutzen    1 ei  nen nach unten verjüngt abgestuften Teilt'  aufweist, welcher in den     Abzugsschacht    des       Kamins        eingreift.     



       Fig.    6 zeigt die-     Anwendung        einer        Ab-          zugsvorrichtung    für durch die     Aussenmauer          ins    Freie     führende    Abzüge. Zu     diesem    Zweck  ist der     Abzugsrohrsdutzen    1 winkelförmig         ausgebildet,        wobei    der horizontale Teil 1" in  die     horizontale        Abzugsöffnung    der Mauer       einzementiert    ist.  



       Fig.    7 zeigt ebenfalls     eine    Abzugsvorrich  tung     mit        winkelförmigen        Abzugsrohrstut-          zen    1, 1"     in    Verbindung     mit    einer     :Stallent-          lüftungsvorrichtung.        Letztere    weist.-     ein-,    in.

    die     Stallmauer    senkrecht     eingemauertes        Äb-          zugsröhr    11 auf, welches unten     wenig    über  dem Stallboden durch     eine        Zugangsöffnung     12 mit dem Raum des     Stallese    verbunden ist  und oben in der Höhe -der Stalldecke einer  seits durch     eine    Zugangsöffnung 13     zeit    dem  Raum des     Stalles    und     anderseits    durch eine       Austrittsöffnung    11'     mit    dem Freien ausser  halb des     

  Stalles.    verbunden- ist. In die     Aus-          trittsöffnung    11' ist nun der waagrechte Arm  1" des winkelförmigen     Abzugsrohrstutzens     1 eingesteckt und befestigt. Die Zugangsöff  nungen     12und    13     werden    durch Luftklap  pen 14, 15 beherrscht, welche     eine        Lüftung     des Stalles je nach     Aussentemperatur    ganz  oder teilweise über die obere oder die untere  Zugangsöffnung gestatten.  



  Statt in     rechteckiger    Grundform     kann    der  Aufsatz bzw.     deT        Windfang    auch in anderer       geeigneter;    z. B. runder Grundform, ausge  führt     sein.    -Der beschriebene Aufsatz kann  aus     jedem,    andern     geeigneten    Material neben       Metall,    also auch aus     .Steingut    oder Beton  usw., hergestellt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Windfang versehene Abzugsvorrich tung für Kamine, Dampfabzüge; Lüftungs- vorrichtungen an Ställen usw., dadurch ge kennzeichnet, dass der Windfang Mittel auf weist, welche bei horizontalem, steigendem und fallendem Wind eine ejektorartige Saug wirkung auf die Mündung eines in den Windfang mündenden Abzugerohrstutzens erzeugen können.
    UNTE.RRANSPR-ÜCHE 1. Vorrichtung nach. Patentanspruch,- da durch gekennzeichnet, dass der Windfang mit einem auf .dem Abzugsrohrstutzen angeord neten, nach:
    oben sich verjüngenden und,-üben geschlossenen, einen Regenschutz und eine Rückschlagsicherung bildenden Hut ver sehen ist, und dass ein den Hut mit Abstand umgebender, von unten nach oben verjüngter Ringmantel vorgesehen ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
    dass zwischen der Mündung des Abzugsrohr stutzens und dem Hut ein die Abluft oder Abgase von dieser Mündung aus nach aussen leitender Trichter angeordnet und ein diesen sowie das Mündungsende des Abzugsrohr stutzens mit Abstand umgebender, oben ver engter Mantelstutzen als. Windfangelement vorhanden ist, wobei zwischen dem Ringman tel und dem Mantelstutzen ,sowie zwischen diesem und denn. Abzugsrohrstutzen je ein nach unten offener Ringspalt gebildet ist, welche Ringspalten bei horizontalem und steigendem Wind diesen einfangen und unter Mitnahme der Abgase oder Abluft nach oben ableiten,
    und bei fallendem Wind den oben durch den Ringmantel eintretenden Wind unter Absaugung der Abgase oder Abluft nach unten austreten lassen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und LTnteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass am Mündungsteil des Abzugs rohrstutzens in Zwischenräumen Traglamel len befestigt sind, welche den Hut, den Ringmantel, den Trichter und den Mantel stutzen tragen.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, .dass der Windfang rechteckige Grund form aufweist, wobei die. Traglamellen dia gonal gestellt sind und die ganten der Teile des Windfanges miteinander verbinden. 5. Vorrichtung nach 'Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass der Windfang runde Grundform aufweist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass sie aus Aluminiumblech besteht.
CH254734D 1947-05-09 1947-05-09 Abzugsvorrichtung für Kamine, Dampfabzüge, Lüftungsvorrichtungen an Ställen usw. CH254734A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE854405C (de) * 1950-10-25 1952-11-04 Edmund Blohm Oben offener Schornsteinaufsatz
DE1022345B (de) * 1953-11-02 1958-01-09 Burger S Soehne Schornsteinaufsatz
DE2841065A1 (de) * 1977-09-23 1979-04-05 Mitchell Arthur W Schornsteinhaube

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE854405C (de) * 1950-10-25 1952-11-04 Edmund Blohm Oben offener Schornsteinaufsatz
DE1022345B (de) * 1953-11-02 1958-01-09 Burger S Soehne Schornsteinaufsatz
DE2841065A1 (de) * 1977-09-23 1979-04-05 Mitchell Arthur W Schornsteinhaube

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