CH254770A - Einrichtung an einer Spinnmaschine zum Absaugen. - Google Patents
Einrichtung an einer Spinnmaschine zum Absaugen.Info
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/60—Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
- D01H5/66—Suction devices exclusively
- D01H5/68—Suction end-catchers
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Description
Einrichtung an einer Spinnmaschine zum Absaugen. Das Absaugen .des von,den Streckwerken gelieferten Fasergutes bei Fadenbruch, statt der Aufwicklung der Fasern durch Putz warzen, bildet seit Jahren Gegenstand von erfinderischen Bemühungen.
Die Lösung der Aufgabe ist schon so versucht worden, dass ' längs .den Streckwer ken parallel denselben laufende Saugköpfe angebracht wurden, um das Fasergut beim Verlassen der Streckwerke abzusaugen, um es mit einer durch Unterdruck erzeugten Luftströmung in einen Filter zu befördern.
Die Erfindung betrifft nun eine Einrich tung an einer Spinnmaschine zum Absaugen des bei Fadenbruch aus den Streckwerken austretenden Fasergutes vermittels längs den Streckwerken angeordneten, in Sammelkanäle mündenden Saugköpfen und zum Sammeln dieses Fasergutes in einem Filter. Erfin dungsgemäss besitzt jeder Saugkopf zwei ge lochte Saugrohre, die von beiden Seiten in einen sie verbindenden Absaugstutzen mün den, der ein Umlenkstück aufweist, um die Luftströmung so zu führen, dass Wirbel ver mieden werden.
Die Erfindung soll an Hand der Zeich nung beispielsweise erläutert werden; Bei dem. dargestellten Ausführungsbei spiel ist auf der ganzen Länge der Maschine eine praktisch wirbelfreie, annähernd gleich bleibende Luftströmung erreicht.
Fig. 1 stellt den Längsschnitt eines<B>T-</B> förmigen Saugkopfes dar. Die totale Länge des Saugkopfes a entspricht dem Abstand zwischen zwei Streckwerklagern, indem die mit Zapfen versehenen Enden des Saug kopfes dort festgehalten werden. Das dünn wandige runde Saugrohr d weist so- viele Sauglöcher c auf, als Spindeln vorhanden sind. Die Teilung b entspricht somit der Spindelteilung. In der Mitte des Saugkopfes ist ein Ansaugstutzen e angebracht, der zur Verbindung mit den Sammelkanälen k dient.
Damit die durch Unterdruck erzeugte Luft strömung, welche das Fasergut .durch die Löcher c ansaugen soll, möglichst wirbel frei und gleiehgerichtet in .die Sammelkanäle strömt, wird ein Umlenkstück g angebracht, das die Aufgabe bat, die von beiden kreis zylindrischen Saugrohrenden nach .dem Zen trum gerichteten Strömungslinien der Luft parallel zu führen. Es zeigt sich, dass wirbel verhindernde Luftführungseinlagen f an den Enden. der Saugrohre ebenfalls Wirbel ver hindern helfen.
Fig. la zeigt eine Ausführung des Saug stutzens e des Saugkopfes aus Kunstharz, in welches die zwei Absaugrohre d so eingepasst sind, dass keine schädlichen Unstetigkeiten in den Übergängen entstehen. Die Rohre d münden von beiden Seiten in den sie verbin denden Stutzen e ein und sind in bezug auf die Mittelebene des Stutzens symmetriseh angeordnet.
Fig. 2 zeigt .die Anordnung mehrerer Saugköpfe an einen Sammelkanal<I>7c</I> in Draufsieht und im Schnitt <I>A-A.</I> Die -durch die in Fig. 1 beschriebenen Saugköpfe wir- belfrei einströmende Luft wird im Sammel kanal k zu parallelen Strömungen vereinigt, durch zweckmässige Grösse des Durchmessers des Sammelkanals sowie durch zweckmässige Form der Einmündungen h in denselben.
Versuche haben ergeben, dass runde oder ovale, .auf der ganzen Maschinenlänge gleich bleibende Querschnitte beste Resultate er geben. - Fig. 3 ist eine schematische Ansicht eine;: Maschine vom Endschild aus betrachtet.
Die Sammelkanäle k laufen beidseitig .der Spulengatter längs den Streckwerken 1 und tragen nie zum Absaugen des Fasergutes be- stimmten Saugrohre d.
Wie die Zeichnung zeigt, ist- es bei dop pelseitiger Anordnung der Sammelkanäle möglich, .das Spulengatter unverändert bei zubehalten, so dass die nachträgliche Montage an bestehenden Maschinen sehr: einfach ist und keine Erhöhung der Spulenbretter nötig macht.
Die Abluft aus den Kanälen k wird in einen,Filter m geleitet, wo das Fasergut aus geschieden wird.
Dieser Filter soll so gross als möglich ge wählt werden, um die Leistung -des Venti lators klein halten zu können. Gute Resultate werden erzielt bei minimum 20 .cm.' Filter-. flache pro Spindel' und bei einer Luftge schwindigkeit beim Durchgang durch das Filter, die 0,6 m/sec effektiv nicht über schreitet.
Das Filter ist auswechselbar und soll während .des Betriebes gereinigt werden kön nen sowie leicht zugänglich sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung an einer Spinnmaschine zum Absaugen des bei Fadenbruch aus den Streck- werken austretenden Fasergutes vermittels längs den Streckwerken angeordneten, in Sammelkanäle mündenden Saugköpfen und zum Sammeln dieses Fasergutes in einem Fil ter, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Saug kopf zwei gelochte Saugrohre besitzt, die von beiden Seiten in einen sie verbindenden Ab saugstutzen münden, der ein Umlenkstück aufweist,<B>um</B> die Luftströmungen so zu füh ren,- dass Wirbel vermieden werden. UNTERAN SPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Saug rohre in bezug auf die Mittelebene des Ab saugstutzens symmetrisch angeordnet sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, d.i- durch gekennzeichnet, dass die Saugröhre kreiszylindrisch sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da. .durch gekennzeichnet, .dass im einen Ende jedes Saugrohres eine Luftführungseinlage eingebaut ist. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sammelkauäle einen kreisrunden Querschnitt aufweisen. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch zwei beidseitig .der Spulengatter längs .der Streck werke geführte Sammelkanäle. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, .da- .durch gekennzeichnet, .dass die Oberfläche des Filters mindestens 20 em2 pro Spindel be trägt.\l. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter auswechselbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH254770T | 1947-03-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH254770A true CH254770A (de) | 1948-05-31 |
Family
ID=4470745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH254770D CH254770A (de) | 1947-03-21 | 1947-03-21 | Einrichtung an einer Spinnmaschine zum Absaugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH254770A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE849818C (de) * | 1949-10-31 | 1952-09-18 | Sulzer Ag | Vorrichtung zum Absaugen von Fremdkoerpern, wie z. B. gebrochenen Faeden, Staub oder losem Fasermaterial, an faedenverarbeitenden Textilmaschinen |
| DE902951C (de) * | 1950-10-05 | 1954-01-28 | Suedd Spindelwerke Zinser Dipl | Streichgarn-Ringspinnmaschine mit einer Vorrichtung zum Absaugen gebrochener Faeden und zum pneumatischen Einfuehren der Vorgarne in die Drehroehrchen |
| DE923296C (de) * | 1949-02-19 | 1955-02-10 | Fischer Hans | Verbindungsstueck zwischen Hauptabsaugkanal und Saugkopf von Fadenbruch-Absauganlagen an Spinnmaschinen |
| DE1030228B (de) * | 1953-12-01 | 1958-05-14 | Franz Strueber | Filterkasten fuer Fadenbruch-Absaugeanlage |
| US2934797A (en) * | 1957-05-01 | 1960-05-03 | Ideal Ind | Suction clearer for textile rolls and method |
| US3113351A (en) * | 1957-08-06 | 1963-12-10 | Joh Jacob Rieter & Co Ltd | Fly suction device for drafting arrangements |
-
1947
- 1947-03-21 CH CH254770D patent/CH254770A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923296C (de) * | 1949-02-19 | 1955-02-10 | Fischer Hans | Verbindungsstueck zwischen Hauptabsaugkanal und Saugkopf von Fadenbruch-Absauganlagen an Spinnmaschinen |
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| DE902951C (de) * | 1950-10-05 | 1954-01-28 | Suedd Spindelwerke Zinser Dipl | Streichgarn-Ringspinnmaschine mit einer Vorrichtung zum Absaugen gebrochener Faeden und zum pneumatischen Einfuehren der Vorgarne in die Drehroehrchen |
| DE1030228B (de) * | 1953-12-01 | 1958-05-14 | Franz Strueber | Filterkasten fuer Fadenbruch-Absaugeanlage |
| US2934797A (en) * | 1957-05-01 | 1960-05-03 | Ideal Ind | Suction clearer for textile rolls and method |
| US3113351A (en) * | 1957-08-06 | 1963-12-10 | Joh Jacob Rieter & Co Ltd | Fly suction device for drafting arrangements |
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