CH254780A - Ausschwingmaschine. - Google Patents

Ausschwingmaschine.

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CH254780A
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Maurer Robert
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • D06F49/02Bowl construction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


      Ausschwingmaschine.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine     Ausschwingmaschine,    welche eine Aus  schwingtrommel     aufweist,    deren Mantelflä  che mit nach aussen vorstehenden, im Sinne  der Drehrichtung der     Ausschwingtrommel     nach hinten sich erhöhenden und hinten  offenen Ausbuchtungen besetzt ist.  



  Diese Ausbildung der     Ausbuchtungen    be  wirkt,     da.ss    bei der     Rotation    der     Ausschwing-          trommel    in ihnen eine Saugwirkung erzeugt  wird, so dass nicht nur die aus dem auszu  schwingenden Material, z. B.     Textilwaren,          stammende    Flüssigkeit nach aussen     abge-          schleudert,    sondern ausserdem Luft aus dem  Innern der     Ausschwingtrommel    durch das  auszuschwingende Material hindurch abge  saugt wird. Die Wirkung der     Ausschwing-          maschine    wird dadurch erhöht.  



  Zur Erhöhung der     Saugwirkung    werden  die     Ausbuchtungen    mit Vorteil so ausgebil  det,     dä.ss    sie nach vorn, im Sinne der Dreh  richtung der     Ausschwingtrommel,        in    eine       Spitze    auslaufen, nach hinten also breiter  werden.  



  Um eine Stauung der Luft im Zwischen  raum zwischen der     Ausschwingtrommel    und  dem     äussern    Mantel zu vermeiden,     können    am       obern    Teil des äussern Mantels     mindestens     auf     einem    Teil seines Umfanges.. Schlitze vor  gesehen werden,     -welche,    um ein     Hindurch-          schleudern    von Flüssigkeit zu vermeiden,       jalous.ieartig    ausgebildet sein können.  



  Mit Vorteil kann die     Aussehwingmaschine     auch so ausgebildet werden, dass die Luft im    Innern der während des Betriebes durch  einen Deckel abgeschlossenen     Ausschwing-          maschine    in einem geschlossenen Kreislauf  zirkuliert.

   Dabei     kann    die Wirkung noch er  höht werden, indem die durch die Mantel  fläche der     Ausschwingtrommel    austretende,  mit     Feuchtigkeit    gesättigte Luft gekühlt und  dadurch     entfeuchtet        wird,    und diese entfeuch  tete Luft vor ihrer Rückleitung ins Innere  der     Aussohwing        trommel    zur Erhöhung ihrer  Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit erwärmt  wird.  



  In der Zeichnung     sind    zwei     beispielsweise     Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes schematisch     dargestellt.    Es     zeigen:          Fig.l    einen     Aufriss    der ersten Ausfüh  rungsform der     Ausschwingmaschine,    teil  weise im Schnitt,       Fig.    2 einen     Grundriss    dieser     Aussehwing-          maschine,    teilweise     im    Schnitt, und       Fig.    3 einen Aufriss der zweiten Ausfüh  rungsform der     Ausschwingmaschine,

      teil  weise im Schnitt.  



  Bei der     Ausführungsform    der Aus  schwingmaschine gemäss     Fig.    1 und 2 ist mit  1 der     Maschinenfuss,    mit 2 der auf diesem fest       gelagerte    äussere Mantel, mit 3 die rotierende       Ausschwingtrommel,        mit    4 der den äussern  Mantel 2, nach oben abschliessende, aufklapp  bare Deckel und mit 5 der     Ablaufstutzen    für  die     Flüssigkeit    bezeichnet.

   Die Antriebs  organe für die rotierende     Ausschwingtrom-          mel    3,     nämlich    eine     im.    untersten Teil des       äussern    Mantels 2 angeordnete     Schaufelung         für     DruckwäSAer    oder ein     im,        Maschinenfug    1       gelagerter    Elektromotor, sind in der Zeich  nung nicht dargestellt.  



  Die Mantelfläche der     rotierenden        Aus-          schwingtrommel    3 ist nicht     wie    bei- bekann  ten     Aussschwingmaschinen    perforiert, sondern  weist nach aussen vorstehende, im Sinne der       Drehrichtung    der     Aussehwing-trommel    3 vorn  in eine Spitze auslaufende, nach     hinten    sich  verbreiternde und erhöhende     und    hinten  offene     Ausbuchtungen    6 auf.

   Die Öffnungen  dieser     Ausbuchtungen    6 liegen somit nicht     in     der Mantelfläche der     Ausschwingtrommel    3       wie    bei den erwähnten     bekannten        Aüs-          schwingtrommeln,    sondern stehen mindestens  angenähert senkrecht zu dieser.  



  Um zu vermeiden, dass die Luft im     Zwi-          schenraum        zwischen    der     Ausschwingtrommel     3 und dem     äussern    Mantel 2 gestaut wurde  und     dadurch    die Wirkung der     Ausschwing-          maschine        beeinträchtigt    werde, sind am     obern     Teil des äussern     Mantels    2     Schlitze    7 vorge  sehen, durch welche die Luft aus diesem       Zwischenraum    nach aussen entweichen kann.

         Diese        Schlitzung        (Fig.    2) ist     jalousieartig     ausgebildet. Die Schlitzöffnungen liegen da  bei nicht in der     Mantelfläche    des äussern       Mantels    2, sondern     stehen        mindestens    angenä  hert     senkrecht    zu dieser.

   Die von der     Aus-          schwingtrommel        3.        abgeschleuderte,    aus .dem       auszuschwingenden    Material     stammende     Flüssigkeit wird dabei nicht durch die  Schlitzöffnungen     hindurchgeschleudert,    son  dern     wird    von den diese     Schlitzöffnungen          überdeckenden        Leisten    8 aufgefangen und       fliesst        diesen    entlang in den     untern    Teil des       äussern    Mantels 2 ab.

   Der     äussere    Mantel 2  muss nicht     unbedingt    auf     seinem    ganzen Um  fange mit     Schlitzen    7     versehen.sein,    sondern  es genügt     vollständig,    wenn er auf     einem     Teil     seines    Umfanges solche     .Schlitze    7 auf  weist.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Ausfüh  rungsform der     Aussehwingmaschine    ist mit  9 der     Maschinenfuss,        mit    10 der auf diesem  fest angeordnete, keine     .Schlitze    aufweisende  äussere Mantel und mit 11 der diesen nach  oben abschliessende,     aufklappbare    Deckel be-    zeichnet.

   Die     Mantelfläche    der     rotierenden          Ausschwingtrommel    12, deren Antriebsmit  tel in der Zeichnung nicht dargestellt     sind,     ist mit nach aussen vorstehenden Ausbuch  tungen 13, welche im     Sinne    der Drehrich  tung der     Ausschwingtrommel    12 vorn in eine  Spitze auslaufen, nach hinten sich verbrei  tern und erhöhen und hinten offen sind, be  setzt wie     beim        vorbeschriebenen    Ausfüh  rungsbeispiel.  



  Im obern Teil des     Zwischenraumes    zwi  schen der     Ausschwingtrommel    12 und dem  äussern Mantel 10 ist auf Trägern 14     und    15,  welche auf dem     Umfange    verteilt     angeordnet     sind, ein     Zwischenmantel    16 am     äussern    Man  tel 10 gelagert, dessen oberster, oberhalb der  Träger 15 liegender     Teil    nach     innen    geneigt  ist und bis hart an den     obern    Rand der Aus  schwingtrommel 12. heranreicht, ohne jedoch  diese zu berühren:

   In dieser Weise wird im       Zwischenraum        zwischen    der     Ausschwing-          trommel    12 und dem äussern Mantel 10 ein  ringförmiger, nach unten und oben offener  Raum 17 gebildet.

   Unterhalb dieses     Raumes     17 ist am äussern Mantel 10 auf     Trägern    18       ein        Kühlaggregat    in Form eines an eine       Frischwasserleitung    angeschlossenen und von       Frischwasser    durchflossenen flachen Rohres  19 gelagert.

       Im    obersten, infolge der     Einbie-          gung    des Zwischenmantels 16 erweiterten  Teil dieses Raumes 17 ist ein Heizaggregat  angeordnet, welches     aus    zwei an eine Heiss  wasser- oder     Dampfleitung    angeschlossenen  und von Heisswasser oder Dampf durchflos  senen     Rohren    20 und 21 besteht.

   Die     An-          schlüsse    des Rohres 19 sowie der Rohre 20       und    21     sind        in.    der     Zeichnung    nicht darge  stellt; sie werden den örtlichen Verhältnissen       angepässt    angeordnet und ausgebildet. Zwi  schen: dem     obern    Rand der     Ausschwingtrom-          mel        12#    und dem nach einwärts gebogenen       obern    Rand des     äussern        Mantels    10 ist ein  ringförmiger Spalt 22 gewahrt.  



  Das Heizaggregat könnte auch aus einem  oder mehreren     elektrischen    Heizkörpern be  stehen,     und    es könnte auch an anderer Stelle  im Raume 17 angeordnet     sein.         Während des Betriebes dieser Aus  schwingmaschine ist der Deckel 11 geschlos  sen. Bei der Rotation der     Ausschwingtrom-          mel    12 wird nicht nur aus dem auszuschwin  genden Material stammende Flüssigkeit nach  aussen     abgeschleudert,    sondern infolge der.

         Saugwirkung    der Ausbuchtungen 13 wird  auch Luft aus dem Innern der     Ausschwing-          trommel    12 durch das auszuschwingende  Material     hindurch    in den     Zwischenraum    zwi  schen der     Ausschwingtrommel    12 und dem  äussern     Mantel    10 gesaugt. Diese     mit    Flüs  sigkeit gesättigte, in den genannten Zwi  schenraum geförderte Luft kann nur durch  den Raum 17 entweichen. Beim Eintritt. in  diesen Raum 17 wird diese Luft am Rohr 19  gekühlt, so dass ein erheblicher Teil ihres  Flüssigkeitsgehaltes tropfbar ausfällt und in  den untern Teil des äussern Mantels 10 ab  fliesst.

   Die solchermassen entfeuchtete Luft  wird nun     im    Raum 17 durch die von Heiss  wasser oder Dampf durchflossenen Rohre 20  und 21 erwärmt und erhält dadurch eine er  höhte     Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit.    In  diesem Zustande wird die Luft durch den  Spalt 22 in das Innere der     Ausschwingtrom-          mel    12 eingeleitet, um von da aus     wieder     den gleichen Weg zu durchlaufen.  



  Diese     Ausführungsform    der Ausschwing  9     maschine    eignet :sich     insbesondere    auch für  Fälle, in welchen die aus dem auszuschwin  genden Material entfernte Flüssigkeit zu  rückgewonnen werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausschwingmaschine, dadurch gekenn zeichnet, dass sie eine Ausschwingtrommel aufweist, deren Mantelfläche mit nach aussen vorstehenden; im Sinne der Drehrichtung der Ausschwingtrommel nach hinten sich er höhenden und hinten offenen Ausbuchtungen besetzt ist.
    UNTERANSPR ÜGHE 1. Ausschwingmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ihr äusserer Mantel an seinem obern Teil minde stens auf einem Teil seines Umfanges jalou- sieartig geschlitzt ist.
    2. Ausschwingmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im obern Teil des Zwischenraumes zwischen der Ausschwingtrommel und dem äussern Man tel durch einen auf Trägern am äussern Man tel gelagerten Zwischenmantel, dessen oberer Teil nach innen geneigt ist und, ohne diesen zu berühren, bis an den obern -Rand der Aus schwingtrommel heranreicht, ein nach unten und oben offener, ringförmiger Raum abge grenzt ist, welcher durch einen ringförmigen Spalt zwischen dem obern Rand der Aus- schwingtrommel,
    und dem nach einwärts ge bogenen obern Rand des äussern Mantels mit dem Innern der Ausschwingtrommel in Ver bindung steht. 3. Ausschwingmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass unterhalb dem durch den Zwischenmantel abgegrenzten ringförmigen Raum innenseitig am äussern Mantel ein Kühlaggregat angeordnet ist. 4. Ausschwingmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem durch den Zwi schenmantel abgegrenzten ringförmigen Raum ein Heizaggregat angeordnet ist.
CH254780D 1947-04-11 1947-04-11 Ausschwingmaschine. CH254780A (de)

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