CH254839A - Elektrische Einrichtung zum Bestimmen der oberhalb einer vorgegebenen Grenzfrequenz auftretenden mechanischen Schwingungen eines Objektes mittels eines mit dem letzteren in Berührung zu bringenden elektrostatischen Wandlers. - Google Patents

Elektrische Einrichtung zum Bestimmen der oberhalb einer vorgegebenen Grenzfrequenz auftretenden mechanischen Schwingungen eines Objektes mittels eines mit dem letzteren in Berührung zu bringenden elektrostatischen Wandlers.

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CH254839A
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Description


  Elektrische Einrichtung zum     Bestimmen    der oberhalb einer vorgegebenen     Grenz-          frequenz    auftretenden mechanischen Schwingungen eines Objektes mittels eines  mit dem letzteren in Berührung zu bringenden     elektrostatischen        Wandlers.       Die Erfindung betrifft eine     elektrische          Einrichtung    zum Bestimmen der     oberhalb          einer    vorgegebenen Grenzfrequenz auftre  tenden mechanischen Schwingungen eines  Objektes mittels eines mit.

   dem letzteren in       Iäerührung    zu bringenden elektrostatischen       Wandlers,    von dem eine Elektrode federnd  innerhalb des     Wandlergehäuses        aufgehängtist.     



  Die erfindungsgemässe Einrichtung ist       dadurch    gekennzeichnet, dass die genannte       federnd    aufgehängte Elektrode eine Eigen  frequenz hat, die unter .der genannten Grenz  frequenz liegt, und zwischen zwei fest im       Wandlergehäuse    angeordneten Elektroden  relativ zu letzteren verschiebbar ist, wobei  die drei Elektroden zusammen einen     Diffe-          3-(-riti.alkondensator    bilden.  



  Die vorliegende Erfindung verwendet also  einen elektrostatischen Wandler im     Gegen-          satz    zu den beiden andern üblichen Arten  von elektromechanischen Wandlern, die auf  dem Prinzip des     Iiohlekornmikrophons    bzw.  elektromagnetischen Mikrophons beruhen. Der       Iiohlekornwandler        besitzt    die Nachteile, dass  er Störungen durch Wetterbedingungen aus  gesetzt ist. und dadurch sein physikalisches  Verhalten beeinflusst wird, während der elek  tromagnetische Wandler den Nachteil besitzt.  dass er nie vollständig gegen äussere     magne-          tiseh.e    Felder abgeschirmt werden kann.

    Während der elektrostatische Wandler Nach  teile aufweist,     insbesondere    Mängel an Emp-         findlichkeit    und     begrenzteren        Frequenz-          bereich,    können diese in verhältnismässig ein  facher Weise behoben werden, indem     bei-          spielsweise    Unempfindlichkeit durch Ver  stärkung     behoben    werden kann und der be  grenzte Frequenzbereich den jeweiligen Er  fordernissen angepasst werden kann.  



  Bei der Ausbildung eines elektrostatischen       Wandlers    sind, um einem bestimmten Fre  quenzbereich zu entsprechen und einen mög  lichst grossen Frequenzbereich zu erhalten.  folgende vier Punkte zu betrachten:  a) Die Eigenfrequenz der aufgehängten  Elektrode,  b) die Eigenfrequenz der Aufhängung,  c) die Eigenfrequenz der festen Wandler  teile,  d) die Dämpfung der beweglichen Elek  trode besonders bei ihrer Eigenfrequenz.  Was nun die Eigenfrequenz der aufge  hängten Elektrode betrifft, so ist diese von  der     Auslenkung    der Aufhängung unter dem  Einfluss der Schwerkraft abhängig, welche  auf die aufgehängte Elektrode wirkt,     wenn     diese für lotrechte Schwingbewegungen an  geordnet ist.  



  Diese     Auslenkung    .steht in direkter Be  ziehung mit der Grösse der Luftspalte zwi  schen der     aufgehängten    und den festen Elek  troden     des    Wandlers. Diese     Luftspalte    ihrer  seits haben einen Einfluss auf  a) die Empfindlichkeit und      b) die Änderung der Empfindlichkeit     boi          verschiedenen    Lagen des Wandlers.  



  Für allgemeine Zwecke .sollte die Eigen  frequenz so klein     wie    möglich     sein,    damit  ein grösserer Frequenzbereich erhalten wird.  Dies würde eine möglichst kleine Federkraft  der Aufhängung,     d.    h. eine möglichst grosse       Auslenkung    und einen breiten Luftspalt er  fordern, während anderseits die Empfindlich  keit :des     Wandlers        einen    möglichst kleinen  Luftspalt erfordert.

   Wenn die Änderung der       Empfindlichkeit    bei einer Änderung der  Lage klein gehalten werden soll, wird ein       groBer    Luftspalt     benötigt.    Unter Berücksich  tigung dieser     Tatsache    hat sich nun gezeigt,       .dass    die beste Anordnung eine     sogenannte     Gegentaktanordnung ist, d.     h.:    die aufgehängte  Elektrode ist zentral zwischen .den andern  beiden festen Elektroden aufgehängt. Diese  beiden festen Elektroden, welche im weitem  als äussere Elektroden bezeichnet werden,  sollten miteinander starr verbunden, jedoch  elektrisch voneinander isoliert sein, so dass  beide auf verschiedenen Potentialen elek  trisch vorgespannt werden können.

   Diese  Gegentaktanordnung ergibt eine verbes  serte Empfindlichkeit und weist auch .die  Neigung auf, bei Änderung der Lage des  Wandlers Änderungen seiner Empfindlich  keit zu vermindern.  



  Mit Bezug auf .die Dämpfung der auf  gehängten Elektrode bei ihrer Eigenfre  quenz, ist es empfehlenswert, die Frequenz  charakteristik flach zu machen, um eine     Re-          sonauzspitze    zu verhindern. Ein Verfahren,  das sich offensichtlich dazu eignet, dies zu  erreichen, besteht. .darin, das Aufhängemittel  aus Gummi zu machen, welcher als Polster  wirkt und die Schwingungen in kurzer Zeit  dämpft. Gummi ist jedoch fähig, elektrosta  tische Reibungsladungen aufzunehmen, wenn  er     einem    Druck ausgesetzt wird,     was        eine.     elektrostatische     Abschirmung    der Aufhän  gung     benötigen    würde.

   Eine derartige An  ordnung ist nicht zufriedenstellend und zu  dem wird der Gummi mit der Zeit zerstört.  Die Aufhängung der mittleren Elektrode  wird deshalb     vorzugsweise    mit Hilfe von    Metallfedern und die Dämpfung mit einer an  der mittleren Elektrode angebrachten Vor  richtung vorgenommen. Eine geeignete An  ordnung besteht in einer an Federn in Luft  oder in 01 aufgehängten Masse, und zwar  innerhalb der mittleren Elektrode, so dass  diese     Masse    frei schwingen     kann    und durch  Flüssigkeitsreibung Energie vernichten kann.

    Für eine wirksame Dämpfung sollte diese  Masse mindestens     '/G    der zu     dämpfenden     Masse (d. h. der aufgehängten Elektrode)  betragen, und ihre Eigenfrequenz sollte an  nähernd gleich     .derjenigen    der zu dämpf enden  Elektrode     ,sein.    Die Luftdämpfung erfordert  sehr kleine Zwischenräume, aber mit ver  nünftigem Zwischenraum kann eine     hinrei-          ehende    Dämpfung leicht erreicht werden,  indem man den Raum, in     welehem    die     Dämp-          fungsma:

  sse        schwingt,    mit. einer nicht sehr  zähflüssigen Flüssigkeit, wie beispielsweise       Transformatorenöl    ausfüllt.  



  Wenn man nun drittens     dieEigenfrequenl     der Aufhängung betrachtet,     und,    sich erinnert,  dass .der Wandler vorzugsweise in jeder Lage  verwendbar sein soll, so erkennt man, dass  die mittlere Elektrode des     Wandlers        vorzug3-          weise    von ihren beiden Seiten durch zwei  sich gegenüberliegende Federsätze aufge  hängt sein soll, welche eine kleine     Vorspa.n-          nung    aufweisen, um eine seitliche Stabilität  zu ergeben.

   Es kann der Fall eintreten, dass  der     Wandler    auf irgendeiner unregelmässig i  gekrümmten Oberfläche verwendet  erden  soll, so dass drei Füsse notwendig sind, und  folglich sollte die mittlere Elektrode eine ge  eignete     Dreipunktaufhängung    haben. Diese       Überlegungen    führen dazu,     da,ss    wieder me  tallische Aufhängefedern vorhanden sein  müssen, und zwar drei auf der einen und  drei auf der andern     Elektrodenseite,    so dass  jede ein     Sechstel    des Gewichtes der mittleren  Elektrode trägt.  



  Die mittlere Elektrode wird am besten an  ihrem äussern Umfang aufgehängt, 'so     dass    die  Aufhängefedern den gedrängtesten Aufbau  aufweisen, wenn sie als Schraubenfedern aus  gebildet sind. Die Eigenfrequenz dieser Fe  dern, welche den     obern    Frequenzbereich des           Mikrophons    begrenzt, sollte so hoch.     wie:        möt;-          lich    sein.

   Das ideale Verfahren zur Erzielung  einer     Aufhängung    mit einer hohen     Eigenfre-          quenz    würde in     Torsionsfedern    bestehen,  welche     über    Hebel von. kleinem Gewicht wir  ken, um so weit wie möglich die     Bewegung     der Masse der Federn zu reduzieren.

   Wenn  Mies nicht angeht, werden     vorzugsweise        vor-          --e        spannte    Schraubenfedern aus Stahl     ver-           -Niidet,    da das Material von solchen     Federn          einer        Toi-sionsbeanspruchunb        ausgesetzt.    wird       lind    bei einem     gegebenen    Gewicht mehr Ener  <U>gie</U> aufspeichern kann, als eine Feder, deren  Material einer     Biegebeanspruchung    unter  worfen wird.  



  Was nun     seliliesslich    die     Eigenfrequenz     der äussern festen Elektroden betrifft, so  muss diese     ausserhalb    des Arbeitsfrequenz  bereiches -des     Wandlers    lieben, wenn sie nicht  das Arbeiten des Wandlers beeinflussen, soll.  Die beiden äussern Elektroden können ent  weder Rippen aufweisen oder aus dicken       Uetallplatten    bestehen, und diese sollten starr  miteinander und mit der Grundplatte des       Wandlerts    verbunden sein.

   Es ist     ebenso          wichtig,    dass kein Teil des     Wa.ndlerbehäuses     eine Resonanzfrequenz innerhalb. des Arbeits  frequenzbereiches des     Wandlers    aufweist, da,  jede solche Resonanz die     mechanisehe    Impe  danz des ganzen Gebildes derart erhöht, dass  es für dieses schwierig ist, den zu messenden       Schwingungen    zu     folgen.     



  Ein Ausführungsbeispiel der     erfindungs-          in    'Wen  Einrichtung ist     nachstehend    an  Hand der Zeichnung näher beschrieben.  



  In der     Zeichnung        zei=t:     die     Fig.    1 einen     Q=uerschnitt    durch eines  elektrostatischen Wandler,  die     Fif--.    2 einen     Län@R,ssclinitt        durch    die       niittl.ere        EIF,hlrode    und  die     Fit;.    3 den Wandler mit     zubeordne-          ien        Greräten    im betriebsbereiten Zustand.

    Der in den     Fig.    1. und ?     dargestellte     Wandler     entspricht    im Prinzip einem vor  gespannten     Gegentaktkondensatormikrophon,     und     er    dient im vorliegenden Fall für  die     Schwingungsanalyse    eines auf Kugel  lagern mit.     3600        "Uni-drehungen    pro Minute.    d. h. 60 Perioden pro Sekunde laufenden       Motorgenerators,    welcher einen     Zentrifubal-          regler    aufweist, der auf     Schwingungen    unter  halb von 2000 Hz empfindlich ist.  



  Wie in der     Zeichnun-        dargestellt,    ist die       Grundplatte    1.5 auf ihrer     obern    Seite mit  einer     Isolierplatte    16 bedeckt, um -sie von der  untern Plattenelektrode 11. der beiden  äussern     Messinbplattenelektroden    zu isolie  ren.

   Die obere Plattenelektrode 1.0 der beiden  äussern Plattenelektroden ist auf der Unter  seite eines     isolierenden        Klemmenblockes        2'0          befestigt.    Zwischen dem     Klemmenbloek    20  und der Grundplatte 15 erstrecken sich drei       141_essingschrauben    13, welche durch erwei  terte     Öffnungen    in den beiden äussern Plat  tenelektroden 14 und 11, ohne diese zu be  rühren, hindurchgehen, und welche     Distan-          zi-erunbshülsen    17 aus isolierendem Material  zwischen den beiden äussern Plattenelektro  den tragen,

   so dass diese beiden Plattenelek  troden einen festen     Zwischenraum        aufweisen.     Auf der Unterseite der Grundplatte 15 sind  diese Schrauben 13 mit isolierenden Füssen  14 versehen.  



  Eine zentrale Plattenelektrode 1 liebt  praktisch in der Mitte zwischen den beiden  äussern Plattenelektroden und ist mit Hilfe  von zwei sich     gegenüberliegenden    Sätzen  von je drei     Stahlschraubenfedern    9     aufgehängt,     welche an drei     Lasehen    am Umfang der Plat  tenelektrode 1     befestigt    sind, und welche eine       beringe        Vorspannunb    aufweisen, um eine  Stabilität in seitlicher Richtung zu erbeben.  



  Diese     Dreipunktaufhängunb    mit drei Fe  dern oben und drei unten ist die     geeignetste,     den Wandler in jeder Lage zu verwenden.  



  Der     elektrostatische        Wandler    ist in einem       entfernbaren        Gehäuse        12    aus     Flussstahl    unter  gebracht, wobei die Zuführungen zu den       Wandlerelektrodendurch    eine Öffnung im  Gehäuse hindurchführen, welche     duroh        eine     Lochscheibe 19 aus Isoliermaterial abge  deckt ist.  



  Die Verwendung von     Flussstahl    für das  Gehäuse ist eine zusätzliche Vorsichtsmass  nahme gegen den Einfluss von äussern     ma-        i          gnetischun    Feldern.      Bei näherer Betrachtung der Einzelheiten  der mittleren Elektrode erkennt man,     dass     diese einen     innern        Dämpfungsmechanismus     aufweist, um starke Schwingungen, welche  bei Resonanz auftreten können, zu vermin  dern. Solche starke Schwingungen treten auf,  wenn die zu messenden Schwingungen eine       Frequenz    aufweisen, die nahe bei der Eigen  frequenz der zentralen Plattenelektrode liegt.

    Dieser     Dämpfungsmechanismus    besteht aus  einer Masse in der Form von zwei konzentri  schen Messingringen 5 und 6, welche starr  miteinander     verbunden    und in einem ölge  füllten Hohlraum in der     zetralen    Elektrode  durch die flache     Spiralfedern    3 aus Stahl  band aufgehängt sind, wobei diese Spiral  federn an ihren äussern Enden mit dem     innern     Ring 5 und an ihren innern Enden mit einem  zentralen Zylinder 2 verbunden sind, welcher  sich vom Boden des Hohlraumes erhebt.       Diese    Masse kann nun innerhalb .des Hohl  raumes schwingen, und sie ist so bemessen,  dass ihre Eigenfrequenz gleich derjenigen der  mittleren Elektrode ist.

   Die     Ölfüllung    besteht  am besten aus einem ziemlich leichten Öl,  wie beispielsweise     Transformatorenöl    (Dichte  ungefähr 0,9     gr/cm3)    und füllt ungefähr 90       bis    9,5     %    des hohlen Raumes aus, um Wärme  ausdehnungen zu ermöglichen. Durch den       Umstand,    dass .die     Masse    aus zwei     zentrisclL          zueinanderliegenden    Ringen statt nur aus  einem aber schwereren Ring     besteht,    wird  ,der Vorteil erzielt, dass das<B>01</B> ungehinderter  zwischen dem obern und untern Teil des  Hohlraumes fliessen kann.

      Die Eigenfrequenz der mittleren Elektrode  liegt unterhalb des untern Endes des zu be  wältigenden Frequenzbereiches. Anderseits  bedingt eine zu niedrige     Eigenfrequenz    die  Verwendung von weichen Federn, grossen  Luftspalten und einen Verlust an Empfind  lichkeit. Im beschriebenen Ausführungsbei  spiel betrug die Eigenfrequenz ungefähr  25 Hz.  



  Auf diese Weise wird .die elektrostatische  Ladung auf der mittleren Elektrode dauernd  in     Übereinstimmung    mit ihrer Lage bezüg-         lich    der beschriebenen äussern Plattenelek  troden verändert. Der Betrag .der Änderung  dieser Ladung erzeugt einen Strom, welcher  nach Verstärkung als Mittel dient, um die  Amplitude der Schwingung und ihre Zusam  mensetzung in bezug auf Grundfrequenzen  und Harmonische zu untersuchen. Wenn der  Verstärker in Verbindung mit einem geeigne  ten Filter und Oszillographen verwendet  wird, kann der Wandler dazu verwendet wer  den, die     Frequenzen    und die relativen Grö  ssen aller in dem     mechanisch    schwingenden  Objekt vorhandenen Komponenten zumessen.  



  Da der     Wandler    auf     dem    elektrostatischen  Prinzip beruht und wenn praktisch in den  aufgehängten Teilen kein     ferromagnetisches          Material    vorhanden ist, so wird er praktisch  durch äussere magnetische Felder nicht     be-          einflusst.     



  Die     Leerlaufspannung        des        Wandlers    ist  eine     E.    M.     K.,    welche proportional der Ver  schiebung der mittleren Elektrode bezüglich  der äussern Elektroden und daher proportio  nal der Verschiebung des schwingenden  Objektes ist, und zwar über dem grösseren  Teil des Arbeitsbereiches des     Wandlers    unter  .der Voraussetzung,     ,dass    .die mittlere Elek  trode bei Frequenzen, welche mehr als     zwei-          oder    dreimal grösser sind als ihre Eigenfre  quenz, praktisch unbeweglich bleibt.  



  Im folgenden wird nun an Hand des in  der     Fig.    3 dargestellten     Schaltschemas    be  schrieben, wie dieser Wandler verwendet  werden kann.  



  Die Maschine, welche zu den zu messen  den mechanischen Schwingungen Anlass gibt,  ist mit     S    bezeichnet, wobei angenommen  wird, da  die Schwingungen im wesentlichen  vertikale Komponenten aufweisen. Der in  den     Fig.    1 und 2 beschriebene     Wandler   <B>31</B>       steht    auf einer flachen obern Oberfläche die  ses Objektes     S.    Die abgeschirmten Drähte  von .den äussern Elektroden 10 und 11, die       schlussendlieh    mit einer     Vorspannbatterie    B  verbunden sind, führen über Widerstands  lampen     RLl    und     RL2,    welche- lediglich dazu  dienen,

   die     Vorspannbatterie    im Falle eines ,      Kurzschlusses zu schützen, und über     Glät-          tungskreise        B1,    Cl und     R2,    C2, welche dazu       dienen,    zu verhindern, dass Geräusche oder       irgendwelche    äussere unerwünschte Frequen  zen verstärkt werden.

       Nebenschlusswider-          stände        II3    und     1i'4    dienen     a.ls        Entla,dewege          1'iix-    die Kondensatoren Cl und C2, so dass       der        Wa-mdler    nicht in Folge .der Kondensator  ladungen vorgespannt bleibt, wenn .die Vor  spannbatterie am Schalter     S'6V1.        abgeschal-          l        e        t        wird.     



  Der abgeschirmte Draht von der mitt  leren Elektrode 1. des Wandlers     3Z    wird an  Minen     Verstärker    A geführt, dessen Ausgang       über    einen Schalter     SW3,    entweder an ein       Bandpassfilter    F mit variabler Bandbreite  und an eine     Pegelmesseinrichtung    L oder an       einen    Oszillographen C mit kreisförmiger       Zeitablenl@linie,    dem ein     Oszillator    02 zuge  ordnet ist, führt.

   Auf diese Weise kann die       @Vellenform    mit C     beobachtet    und qualitativ       analysiert    oder eine     besondere        Komponente     mit L gemessen werden.  



  Ein     Eichkreis        besteht    aus einem     Oszilla-          tor   <B>01,</B> einer     Dämpfungseinriclitung        U < l.          und    aus einem, Widerstand R5. Es ist zu     er-          wähnen,    dass die Spannung, die dem Ver  stärker durch die innere E.

   ALK. des     Wand-          lcrs    (-welche von der direkten Kapazität zwi  schen den     Wandlerelektroden    herrührt) zu  geführt: wird, der     gleichen    Dämpfung, infolge       der        Neben.schlusskapazität    usw., unterworfen  wird, wie die     Eichspannung,    welche vom       Oszillator    Tiber die gleiche Kapazität fliesst.  



       Mil        diesem    Stromkreis ergibt die     Eich-          spannung,        welche    die gleiche Wirkung wie  die Schwingungen hervorruft, ein direktes       31a1        der    leicht berechenbaren     innern    E.     M.Ii.,          Und    daher     cler.A.niplilude    der     Schwingungen.     



  Mit diesem Stromkreis wird wie folgt  vorgegangen:  Zuerst wird nachgeprüft, ob     keine    Stör  spannung im Stromkreis d. h. im Verstärker  oder in den.     Anschluss@drähten    vorhanden ist,  und zwar in der folgenden Art und Weise:

    Der     Wandler    wird auf irgendeinen schwin  gungsfreien     Untergrund,    vorzugsweise     auf     eine     Gt        imniunterlage    aufgestellt und sämt-    liehe Speisestromkreise     angeschaltet.    Der Os  zillograph wird an den     Verstärkerausgang     angeschlossen und der Verstärkungsgrad so  weit erhöht, dass er etwas oberhalb des be  nötigten     Verstärkungsgrades    liegt.

   Die Spur  auf dem Oszillograph,     welehe        vorgängig,    ohne  Vorhandensein einer     Eigangsspannung    be  reits auf die Kreisform eingestellt     sein        ,soll,     darf keine Modulation zeigen,     wenn.    keine  Geräusche oder Interferenzen vorhanden sind,  d. h. die Spur muss weiterhin kreisförmig  sein.     Wenn    auf dein Kreis eine nennenswerte  Modulation     beobachtet        wird,    beispielsweise  infolge von Geräuschen im Verstärker, so  ,sollten diese behoben werden, da sie die er  haltenen Resultate beeinflussen.  



  .Wenn der Stromkreis in dieser Weise ge  prüft worden ist, wird der     Verstärkungsgrad     herabgesetzt, und der Wandler fest auf dem  Objekt, dessen Schwingungen gemessen wer  den: sollen, befestigt. Wenn möglich sollte  der Wandler starr mit dem zu untersuchen  den Objekt verbunden werden, um zu verhin  dern, dass er darauf herumhüpft, wodurch  sich     falsche        Ablesungen    ergeben würden, oder       wodurch    dieser     ,sogar    vom Objekt herunter  fallen könnte.

   (Normalerweise ist der Wand  icr genügend schwer, so dass keine Neigung  zum Herumhüpfen besteht, während bei grö  sseren Schwingungen immerhin ein Verschie  ben möglich ist.) Die Verstärkung des Ver  stärkers     wind    genügend hinaufgesetzt, um  die Wellenform zu untersuchen und die Fre  quenz .der Grundschwingung und wenn mög  lich irgendwelcher Harmonischen zu bestim  men.

   Der     Verstärkerausgang    wird mit .dem  Filter und dem     Pegelmessgerät    verbunden und  das     Bandpassfilter    so eingestellt, dass sein       Durchlassband    möglichst nahe der zu messen  den Frequenz zu liegen kommt     (beiepiels-          weise    der     Grundfrequenz).    Der Verstärkungs  grad wird so eingestellt, dass am     Pegelmess.-          gerät    eine     günstige        Ablesung    erzielt wird,       beispielsweise    0.1 Volt), und diese     Ablesung     wird notiert.

   Die     Vorspannungsbatterie     wird vom     Wandler    abgeschaltet, und die  Ausgangsspannung des     Oszillators    01 mit  Hilfe der     Dämpfungseinrichtung    so einge-      stellt,     :dass    sie so. klein wie möglich, wird,  worauf der     Schalter        SW2',        gesehlossen    wird,  um     .den;

          Eiehetromkreis     zu     vervollständigen.     Der     Ausgang    des     Verstärkers    wird- mit dem       Oszillographen    verbunden, und wenn die     Ver-          stärkerausgangisspannung        zu:    klein ist, um  Anzeigen hervorzurufen, wird     :diese    nur mit       Hilfe    der     Dämpfungseinrichtung    und des       Oszillators   <B>01</B> vergrössert     und;    nicht     .durch     eine     Neueinstellung    des Verstärkers.

   Die       Frequenz    :des     Oszillators    01 wird so ein  gestellt;     4ass        sie    gleich .der zu     messenden          Frequenz        wird    und der     Verstärkerauegang     wird auf .das Filter     und,das        Pegelmesserät     umgeschaltet.     ]Die        Dämpfungseinrichtung     wird neu     eingestellt-;        so,        däss',        :

  das        Pegelmess-          gerät    die gleiche Anzeige     gilbt,    wie wenn  der     Wandler    erregt wird. Die Ausgangsspan  nung -des     Oszillators    01 wird:     gemessen    und  die     Einstellung    .der     Dämpfung    notiert, Diese  ergeben die     Eingangsspannung    des.     Wandlers,          welche    .gleich der     innern,        durch    die Schwin  gungen verursachten     E.141..8..    ist.

   Aus der       E-.141..8.        und    der     EmpfindlichIreit    des       Wandlers-    bei :dieser     Frequenz,        welche          aue    den     gemessenen        Konsta=nten    berech  net werden     muss.,    kann die Amplitude .der  Schwingung     abgeleitet    werden.

   Dieses Vor  gehen kann für, alle     Harmonischen    wieder  holt und ihre     Pegel    in     Beziehung        zuein-          ander    und bezüglich .der     Grundschwingung     auf diese- Weise bestimmt     werden.     



  Der Vorteil der kreisförmigen     Zeitablen-          lcxngsiinie        gegenüber    der     gewöhnlichen        ge-          raden.        Zeitablenkungslinie        besteht        darin,    dass  die     gewünschte        Schwingung    leichter festge  stellt     werden    kann und:

   ihre     Frequenz.    besser       bestim        -mt    werden kann, wenn. periodische       Schwingungen        vermischt    mit     nicht        perio:di-          sehen    Schwingungen oder vermischt mit     pe-          rieditsclien.        Schwingungen,    die nicht in:     harrnoa-          nischer        Beziehung;    zu der     betrachteten    Fre  quenz     stehen,    beobachtet werden.

   Zudem  scheint das- Auge fähig zu sein, auf einer       polaren,    Skala einen gleichförmigeren Ein  druck einer     Wellenf        orm    wahrzunehmen, wenn  die     Frequenzen        so,    niedrig     sind,        däss        das        Flak-          kern    störend     wirkt..    Wenn.     :

  die    betrachteten    Schwingungen mehr als üblich nicht periodi  sche Schwingungen enthalten, kann die       Rückführung    der     gewünschten    geraden     Zeil-          ablenklinie    nicht durch eine vom Wandler  ausgang abgeleitete Spannung     ,synchronisiert     werden, sondern es- muss ein besonderer     Oszil-          lator    zur     Steuerung    der     Rücklauffrequenz     verwendet werden, so     dass,

      ein Oszillograph  mit gerader     Zeitablenklinie        bezüglich    Ein  fachheit keinen Vorteil gegenüber einem sol  chen     mitkreisförmigerZeitablenkliniebringt.     Eine gerade     Zeitskala    ist jedoch für die  Untersuchung der Symmetrie von Wellen  formen usw. absolut notwendig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Einrichtung zum Bestimmen .der oberhalb: einer vorgegebenen Grenzfre- quenz auftretenden mechanischen Schwin gungen eines Objektes mittels eines mit dem letzteren in Berührung zu bringenden elek trostatischen Wandlers, von dem eine Elek trode federnd innerhalb des Wandlergehäuäes aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die federnd aufgehängte Elektrode eine Eigenfrequenz hat, die unter der genannten Grenzfrequenz liegt zwischen:
    zwei fest im Wandlergehäuse angeordneten Elektroden re lativ zu letzteren verschiebbar ist, wobei die drei Elektroden zusammen einen Differen- tialkondensator bilden. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass :die federnd auf gehängte Elektrode mit :einem Dämpfungs- mittel versehen ist, unabhängig von den federnden Aufhängemittel für diese Elek trode..
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die federnden Aufhängemittel für die mittlere Elektrode aus einer Anzahl Metallfedern bestehen. welche zwischen :dieser und den zwei äussern Elektroden angeordnet sind.
    Einrichtung nach Unteranspruch ?, dadurch gekennzeichnet, dass die federnd aufgehängte Elektrode plattenförmig ist und durch zwei sich gegenüberliegende Federn sä tze innerhalb des praktisch zylindrischen Wandlergehäuses behalten ist, und dass die Metallfedern eine geringe Vors.pannunb haben, um eine seitliche Stabilität zu beben.
    4. Einriehtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfunbs- mittel innerhalb der federnd aufgehängten Elektrode angeordnet ist.
    }. Einrichtung nach LTnteran;spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das I)ämpfuns- g mittel eine feste Masse aufweist, welche in einer mit<B>01</B> gefüllten Kammer innerhalb der federnd aufgehängten Elektrode federnd auf gehängt ist. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch dadurch gekennzeiehnet, dass die federnd auf @-,ehänbte Masse praktisch dieselbe Eigen- Zn hat, wie die federnd aufgehängte Elektrode. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse des Dämpfungsmittels von einer Anzahl konzen- triseIrer, fest miteinander verbundener Ringe gebildet ist, die federnd an einem innern Vorsprung der federnd aufgehängten Elek trode befestigt sind. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die federnd auf gehängte, mittlere Elektrode mit einer Ein- ;a.nbsklemme eines Verstärkers verbunden ist, dessen andere Eingangsklemme mit einem Punkt festen Potentials verbunden ist.
    9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die zwei äussern Elektroden über Schaltmittel mit der posi tiven bzw. negativen Klemme einer Gleich- vorspannunbsquelle, deren Klemmenpotentiale bezüglich des genannten festen Potentials symmetrisch sind, verbindbar sind. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei äussern Elektroden weiterhin über Schaltmittel mit einer gemeinsamen Anschlussklemme einer Eichwechsel-spannunbsquelle verbindbar sind und dass die andere Anschlussklemme der Eichwechselspannunbsquelle mit dem genann ten Punkt festen Potentials verbunden ist.
CH254839D 1943-11-02 1946-05-24 Elektrische Einrichtung zum Bestimmen der oberhalb einer vorgegebenen Grenzfrequenz auftretenden mechanischen Schwingungen eines Objektes mittels eines mit dem letzteren in Berührung zu bringenden elektrostatischen Wandlers. CH254839A (de)

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