CH254881A - Verfahren zum Betrieb von Schlagwerkzeugen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zum Betrieb von Schlagwerkzeugen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.Info
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Description
Verfahren zum Betrieb von Schlagwerkzeugen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Die E, rfindung betrifft ein Verfahren <B>in</B> zum Betrieb von Schlagoiverkzeugen, z. B. von Bohrhämmern, und eine Einrielltuno- zur Durühführung des Verfahrens.
In der beiliegenden Zeiühnung sind bei spielsweise Au3führungoisformen von Bohr hämmern mit der Einrichtung gemäss der Erfindun-, schematisch veranschaulicht, wo bei das Verfahren beispielsweise erläutert wird.
Fiu. <B>1</B> zeiu einen Schnittdurüh den Ar- beitsszylinder des ersten Beispiels im Zeit punkt, wenn sieh der Kolben in der obern Totlage befindet.
Fi-. '-) zei-,t denselben Schnitt im Zeit punkt, -,venn der Kolben auf das untere Ein- lassventil einzuwirken be-,innt.
t' Fi--. <B>3</B> zei-i wiederum denselben Schnitt n en ini Moment, wenn ",;ich der Kolben in der 1111tern Toflage befindet.
Fi'-. 4 7,ei-'t ebenfalls einen Schnitt durch den Arbeitszylinder des zweiten Beispiels. Hier isst ein anders ausgebildeter Antrieb für die Kolbendrehun-- dar-estellt (Kolben obere Totlage).
Fifl-. <B>5</B> zei-t einen Schnitt durch den Kolben. entsprerhend der Linie A-A in Fig. <B>1.</B>
Fig. (3 zeilj't einen Querschnitt durch den Zyllinder, entepreehend der Linie B-B in Fig. <B>1.</B>
Fieg-. <B>7</B> zei,4 einen Schnitt durch den p# Kolben, entsprechend der Linie C-C in Fig. 4.
Fig. <B>8</B> zeigt einen Schnitt durch den Ar beitszylinder und Kolben einer Variante. Der Arbeitskolben<B>1</B> ist frei beweglich in Zylinder 2 eingebaut. Der Kolben<B>1</B> über trägt auf bekannte Art und Weise seine Be wegung auf das nicht dargestellte Werkzeug (Meissel). An seinem obern Ende ist der Zylinder 2 durch den Deckel<B>3,</B> des Zylinder- "ehäu <B>U</B> ses, der als Bedienungskopf ausgebildet ist, abgeschlossen. An seinem untern Ende weist er eine Bohrung auf, in welcher die Kolhen,stance 4 geführt ist.
In der Mantel fläche des Zylinders 2 sind zwei auf Üerselb en Mantellinie angeordnete Bohrun '-en<B>5</B> und<B>6</B> vorgesehen, die die beiden durch den Kol ben<B>1</B> im Zylinder 2 voneinander getrennten Arbeitsräume<B>7</B> und<B>8</B> mit dem Druckraum<B>9</B> verbinden. Dieser Raum<B>9-</B> ist durch den Deekel <B>10</B> abgeschlossen, welcher eine Boh rung<B>11</B> aufweist für den Ansühluss an die Dru-ekleitung. Auf der entgegengesetzten Seite des Zylindermantels ist eine weitere Öffnung 12 vorgesehen, die den Zylinder raum mit dem Aussenraum verbindet.
Je naeh der Lage des Kolbens<B>1</B> besteht Verbindung zwischen dem obern. bzw. untern Arbeitsraum und,dem Aussenraum. In bestimmten Kolben- ,stellungen besteht überhaupt keine Verbin- dan-, zwischen Zylinder- und Aussenraum. in den Bohrungen<B>5</B> und<B>6</B> ist<B>je</B> ein Einlass- ventil <B>13,</B> bzw. 14 beweglich angeordnet. Sie weisen Führungsrippen<B>15</B> und<B>16</B> auf, die für eine einwandfreie Führung sorgen.
In .den Köpfen<B>17</B> dieserVentile ist eine Nute<B>18</B> vorgesehen. Die beiden Ventile<B>131</B> und 14 sind durch den Hebel<B>19</B> und die Rollen 20 zwangsläufig verbunden. Der Hebel<B>19</B> sitzt fest auf dem Zapfen 2.1, der im Support 22 ,drehbar gelagert ist. Der Support 22 ist am Deckel<B>10</B> angeordnet. Der Hebel<B>19</B> trägt an seinen beiden Enden die Rollen 20, die in .die Nuten 18,der beiden Ventilköpfe eingrei fen.
Die Verbindung zwischen den beiden Ventilen<B>13</B> und 14 ist also derart, dass, wenn das eine geöffnet wird, das andere die zwange- läufig entgegengesetzte Bewegung ausführt, <B>d.</B> h. geschlossen, wird.
Hebel<B>19</B> und Rolle 2fl oic'h--rn gleichzeitig die Ventile gegen Ver- drehun-,. Das vordere Ende der Rippen<B>15</B> weist eineeine Steuerkante bildende Anschrä- 9 ung <B>23,</B> auf, und zwar sind die Anschrägun- c gen, an beiden Ventilen entgegengesetzt ge richtet.
Die Neigung dieser beiden Ansührä- gungen entspricht der Neigung der an den beiden Kolbenenden befin.dlichen konisehen Steuerflächen 24 und<B>25.</B> Am obern Ende des Kolbens<B>1</B> ist eine Mulde<B>26</B> vorgesehen, in der eine Anzahl tangential angeordneter, im Kolben befindliche Kanäle<B>27</B> einmünden.
Die Arbeitsweise des Antriebes zum Bohr hammer ist nun folgende: Der Kolben<B>1</B> befindet sich in der übern Totlage (Fig. <B>1).</B> Die obere Kante<B>28-</B> des zylindrischen Teils des Kolbens<B>1</B> liegt über der Bohrung<B>5</B> des obern Einlaventils <B>13.</B> Das untere Einlassventil 14 ist gesehlossen und wird durch den Überdruck, der im Druekra,um <B>9</B> gegenüber den, momentan mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden untern Arbeitsraum<B>8</B> herrscht, in dieser Stel lung gehalten.
Das die beiden Ventile<B>13</B> und 14 verbinden-de Gestänge<B>19</B> hältsomit das obere Ventil<B>13</B> in vollständig geöffne- ter Stellung. (Rippe<B>15</B> dieses Ventils ist so bemessen, dass ihr vorderster Punkt nieht ,ganz den Kolbenmantel erreiülit.) Der obere D Arbeitsra,um <B>7</B> steht somit in Verbindung mit dem Druckraum<B>9,</B> und zwar durch die Kanäle<B>27</B> und durch die in der Zylinder- wandung vorgesehene,
in die Ventilbohrung<B>5</B> mündende Nute<B>2-9.</B> Zunächst wird somit Pressluft in den Arbeitsraum einströmen und .den frei beweglichen Kolben<B>1</B> im Zylinder 2 abwärtssohieben. Im Laufe seiner Bewegung wird der Kolben<B>1</B> mit der untern Kante<B>30</B> seines zylindrisell-en Teile zunächst die im Zylindermantel vorgesehene, in die Auslass- bohrung 12 mündende Nute 311 erreichen.
diese schliesslich abdecken und damit die Verbindung zwisthen dem untern Arbeite- raum <B>8</B> und der Atmosphäre unterbrechen. Bei der weiteren Bewegung des Kolbens<B>1</B> erreicht dessen unteres Ende das Ventil 14 (Fig. 2) und der konische Teil<B>25</B> des Kol bens wirkt auf die Steuerkante der Füh rungsrippe<B>15</B> ein, so #dass. das Ventil 14 ent gegen dem darauf wirkenden Druck geöffnet wird. Das Gestäuge <B>1,9</B> überträgt diese Be- wewungauf das obere Ventil<B>13,</B> welches eine Schliessbewegung ausführt.
Die Ventile er reichen ihre Extremlage (Schliesslage bzw. volle Öffnung), bevor die Kante<B>30</B> des Kol bens das Ventil 14 erreicht hat. Infolge der weiteren Abwärtsbewegung des Kolbens wird nämlich durch das sieh schliessende Ventil<B>13</B> Luft na-chgesaugt. Im immer enger werden den Einlass,querechnitt findet ein immer grösserer Drupkabf all statt, und das Ventil ,schliesst endlich unter Wirkung des beträcht- liehen,
im Druckraum gegenüber dem Einlass- quersehnitt herrschenden ÜberdruGkes schlag artig. Der obere Arbeitsraum,<B>7</B> ist nun ab geschlossen, und es wird 'keine weitere Press- luft zugeführt. Die Luftzufuhr wird also nach Zurüüklegung eines Teilkolbenweges vollständig unterbrochen. Bei der weiteren Bewegung des Kolbens<B>1.</B> wird die im Ar beitsraum<B>7</B> eingeschlossene Luft uni-er Ar beitsabgabe anden Kolben expandieren.
Der untere Arbeitsraum<B>8</B> sieht nun in Verbin dung mit dem Druckraum<B>9.</B> Dersick infolge dessen unter dem Kolben<B>1</B> einstellende Druck, der höher ist als derjenige auf der obern Kolbenoeite, wird nun eine sich all mählich steigernde verzögernde Wirkung auf die in Bewegung befindliche Kolben-masse ausüben und diese schliesslich, nachdem durch die, Kanäle<B>927,</B> die, Nute<B>3,1</B> und die Auslassöffnung 12 zwischen dem obern Ar beitsraum<B>7</B> und der Atmosphäre wieder Ver bindung hergestellt worden ist, vollständig tD #n abbremsen.
Fic. <B>3</B> zeiot den Kolben in dieser Lace, n<B>Zn</B> e# der untern Totlage. Ein Aufprallen des Kol bens<B>1</B> -egen den Zylinderboden kann also nicht stattfinden. Unmittelbar nach der Ab- breinsun-, des Kolbens<B>1</B> in der untern Tot- lage wird er nach aufwärts beschleunigt wer den anter Wirkung des weiterhin im untern Arbeitsraum<B>8</B> gegenüber dem obern Arbeits raum,<B>7</B> herrschenden Überdruckes.
Dieselben Vorgänge, die sich bei der Ab- t5 wärtsbewegung des Kolbens im Zylinder- C raum abgespielt haben, wiederholen sieh nun, aber in umgekehrtem Sinn, und der Koll#en <B>1</B> errei-cht schliesslich wieder seine, obere Ausgangslage Wig. <B>1).</B> Das so be- ,4eliriebeitc- Arbeitsspiel wiederholt sich in rascher Folge, und der Kolben<B>1</B> erteilt dabei dem Werkzeug die erwünschte periodisch Bewe-,
un-% Fio,. <B>3</B> zeio,t dass im n<B>C</B><I>in</I><B>n 1</B> Moment, #V,0 die Steuerfläehe <B>25</B> auf das Ventil 14 einzuwirken beginnt, die Steuer- fl,qehe '24 die schliessende Bewegung des Ven tils<B>13</B> bereits freigegeben hat.
Wie oben erwähnt, stellen die Kanäle<B>27</B> kurz vor der untern Totla-,e über,die Nute<B>31</B> 2D und die Auslassöffnuno, 12 Verbindung mit der Atmosphäre her. Die im Arbeitsraum.<B>7</B> befindliche Luft hat bis dahin nur eine teil weise Expansion erfahren, so dass darin noch ein beträchtlielier Überdruck herrscht,.
In- fol--e des nun wirksamen Druükgefälles wird die im Arbeitsraum vorhandene Luft eine B±-##ehleuni-,un-, erfahren und durch die im <B>Zn</B> tD Kolben<B>1</B> vorgesehenen taugentialen Kanäle<B>27</B> ausströmen und da-bei eine entsprechende Rückwirkung auf denselben ausüben und ihn im Sinne des Pfeils P um einen gewissen Be- tra-- verdrehen.
Dank der Anordnun-- der Kanäle.<B>217</B> am Grund der Mulde<B>26</B> findet eine Abschirmung der Laute <B>31</B> durch den obern Teil des Kolbens statt. Die, Luft kann nur durch die Kanäle<B>927</B> ausströmen. Für die Erzeugung dieser Drehbewegung ist somit keine zusätzliche Energie notwen dig; es wird vielmehr Energie ausgenützt, die sonst nutzlos verlorenginge. Es tritt so mit keine Erhöhungdes Luftverbrauches auf. Diese Art des Antriebes ist elastisch und verursacht keine Schwierigkeiten, au-eh dann ni,cht, wenn sieh das Werkzeug in festem Gestein festklemmen sollte.
Es kann dabei praktisch keiZe unerwünschte Rückwirkung auf das Gehäuse und die Bedienungsperson auftreten.
Für gewisse. Arbeiten ist es von Vorteil, wenn:die nach jedem Arbeitsspiel deinWerk- zeuo, erteilte Drehung auf einen,<B>je</B> nach Art der Arbeit bestimmten Betrageingestellt werden kann. Bei dem oben beschriebenen Antrieb für die, Verdrehun <B>'g</B> des Kolbens kann wohl die Grösse des Drehwinkels bei spielsweise durch Änderung des Querschnit tes der Kanäle<B>927</B> oder der Tiefe der Nute 3)1. in bestimmten Grenzen geregelt werden. Für verschiedene Drehwinkel müssten somit ver schiedene Kolben vorggesehen werden.
Dies wäre aber keine befriedigende Lösung.
Die in Fig. 4 und<B>7</B> veranschaulicht-- Variante für den Antrieb der Drehbewegung des Kolbens ermöglicht es, durch auswech seln weniger Teile bestimmte Drehwinkel einzustellen und kommt daher für,die oben- erwähnten Spezialfäll#e in Frage.
Im Zylinderdetkel <B>3</B> ist eine Gewinde bohrung vorgesehen, in der ein Gewinde bolzen<B>31.)</B> eingesetzt ist, welcher selbst eine koni,sche Bohruno, <B>33</B> aufweist.<B>In</B> dieser Boh rung liegt der Kopf 34 des Dra113tabes <B>35</B> mit seiner koniechen Mantelfläche. auf. In der Mulde<B>216</B> des Kolbens<B>1</B> ist eine Drall- mutter <B>36,</B> die in bezug auf Profil und Stei- Olung mit dem Drallstab <B>35</B> übereinstimmt, eingesetzt.
Der Drallstab <B>3,5</B> ist in dieser Mutter geführt. Unterhalb der Mutter<B>36</B> ist im Kolben<B>1</B> eine Bohrung<B>37</B> vorgesehen, deren Durchmesser grösser gehalten ist als der Aussendurehmesser des Drallstabes 35.
Die Bohrung<B>37</B> ist so lang, dass der Drall- stab auch in der obern Kolbenlage (Fig. 4) nicht bis zum Grund dieser Bohrung rei-cht. Der zwischen Drallotab und Bohrung be- .stellende Hühlrauni <B>38</B> stellt durüll einen in der Kolbenstange 4 vorgesehenen, Kanal<B>39</B> .dauernd in Verbindung mit dem untern Ar- beit,sraum <B>8.</B> Im Kopf 34 des Drallstabes <B>35</B> ist -eine Längsbohrung 40 vorgesehen,
in der eine Querbohrung 41 mündet. Diese ist so angeordnet, dass der über dem Gewindebol- zen <B>3,2</B> im Deckel<B>3</B> vorgesehene Hohlraum 42 ,stets iii Verbindung sieht mit dem obern Ar beitsraum<B>7.</B> In Fig. 4 befindet sich der Kolben<B>1</B> in der obern Totlage. In diesem Moment stelltder obere Arbeitsraum<B>7</B> in Ver bindung mit dem, Raum<B>9,</B> während der untere Arbeitsraum<B>8</B> mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
Entsprechende Drücke lasten auf die obere bzw. untere Stirnfläch#e .des Drallstabas. Der Drallstab 3.5 steht so mit unter Einwirkung einer nach abwärts gerichteten axialen resultierenden Kraft.
Die konische Mantelfläche, des Kopfes 34 wird daher gegen,die entsprecliende konisehe Boli- rung <B>33</B> des Gewindebolzens<B>312</B> gepresst. In folge -der schwachen Küllizität; der beiden zusammenwirkenden Flächen üben diese einen grossen Normal-druck aufeinander aus. Es entstehen grosse Reibunggskräfte, dieeiner Verdrehung des Drallstabes <B>3,5</B> entgegenwir ken.
Demzufolge wird beim Abwärtsgang des Kolbens<B>1</B> diesem durch Vermittlung der darin eingesetzten Drallmutter <B>36</B> eine Dreh bewegung aufgezwungen. Diese Drehung wird nur während dem ersten Teil der Abwärts bewegung stattfinden, indem nach Abschluss der Auslassöffilung 15 durch den Kolben<B>1</B> und na-eh Abschluss;
des obern Einlassventils <B>13</B> auf der untern Seite des Drallstabes ein Druckansfieg, auf der obern Seite aber ein Dru-akabfall statdindet. Nach kurzer Zeit wird somit die resultierende Axialkraft ab nehmen, so dass die erzeugte Reibungskraft nicht mehr ausreicht, um den DralIstab in bezug auf das Gehäuse derart zu fixieren,
dass eine Verdrehung des Külbens entgegen den auftreteilden-Widerständen möglich wäre. Während der weiteren Bewegung wird sich daher nicht mehr der Kolben<B>1,</B> sondern der Drallstab <B>35</B> drphen, Dasselbe gilt fü# ffie Dauer -der Aufwärtsbewegung des Kolbens, wo zeitweise eine Trennung zwiGelien dem Kopf 34:
des Drallstabes <B>3,5</B> und dem Ge- win,debolzen, 32- erfolut. Bei dieser Variante brauchen die Einlasskanäle im Kolben<B>1</B> nicht mehr unbedingt tangential angeordnet zu werden, sondern sie können radial angeordnet werden, (43 in Fig. <B>7).</B> Je nach Wunsch kann die beim Ausströmen der Luft aus dem Zy- linderf reiwerdendeEnergiezurUnterstützung, der durch die Drallvorriclitung hervorgeru fenen Drehung herbeigezogen werden.
Treten bei der Verdrehung des Werkzeuges zu grosse Widerstände 'auf, so wird die Reibung zwi- sehen Drallstab und Gewindebolzen über haupt nicht ausreichen, um den ersteren zu fixieren; die beiden Teile werden aufeinander gleiten. Unerwünschte Rüükwirkung auf die.
Maschine oder auf die Bedienungsperson kann nicht Die auftreten. Grösse der Verdrehung, die je Arbeits- ,spiel dem Werkzeug erteilt wird, kann durch Ersetzen vom Drallstab und Drallmutter durch entsprechende Teile mit beliebioer an derer Steigung nach Wunsch. eingestellt wer den.
An Stelle von Luft könnte ein anderes elagisthes Medium ale Antriebsmittel ver wendet werden.
Die Variante gemäss Fig. <B>8</B> unterscheidet sich von derjenigen, welche durch die Fig. 4 veranschaulicht ist, im Prinzip 1±-digliüh da durch, dass die zeitweise Fixierung des Drall- ,stabes relativ zum Gehäuse, welche jeweils die Drehung des Kolbens erzwingt, nicht durch Reibung, sondern zwangsweise mit Hilfe von zusammenarbeitenden Sperrschei ben gesichert wird. Für bestimmte Arbeiten bietet diese Variante gewisse Vorteile.
In einem im Gehäuse befestigten, Flansch 45 ist eine Sperrstheibe 43 angeordnet, welche durch die Nocken 46 gegen Verdrehung ge sichert ist. Die Sperrs-cheibe 44 ist mit dem Endkonus 48 des Drallstabes <B>35</B> durch Keile 47 drehfest verbunden. Während dem Arbeits hub des Kolbens befindet sich die Sperr scheibe 4-4 in der dargestellt-en Lage und ist im Eingriff mit der Sperrscheibe 43 mittels Zähnen 4,9.
Der Dralletab <B>35</B> ist somit<B>-</B> Ten Drehun-, fixiert, und der Kolben wird bei seiner Bewe-Ung eine Drehuno, ausführen. <B>21</B> e3 Zu Pw-,inn des Rückhubes des Kolbens wer den von diesem der DrallGtab <B>35</B> und die Sperrseheibe 44 so weit angehoben, bis die Anschla-fläche <B>50</B> der Sperrseheibe 44 an der Fläche<B>51</B> des Gehäuses zum Anstehen kommt.
Der Spielraum zwischen den Flächen <B>A</B> und<B>51</B> ist so bemessen, dass im Moment, wo diese zur Berühruno, kommen, die Zähne 49 der Sperrscheiben 43 und 44 ausser Eingriff .-#iiid. Während dem restlichen Rü-akhub des Kolbens wird somit, nachdem die Fixierung (l#Ps Drallstabes aufgehoben ist, der letztere eine Verdrehung erfahren, der Kolben da- Translation ausführen.
Zu .egen eine reine <B>C</B> Be--inn seines Arbeitshubes nimmt der Kol ben den Drallstab <B>35</B> und die Sperrscheibe 44 mit, bis die bei-den Sperrsüheiben wiederum züm Eino,riff kommen. Von dieseinZeitpunkt an ist die Bewe-uno- des Dralleiabes gesperrt, <B>C C</B> und der Kolben wird zwangsweise bei seiner weiteren Bewe-un-, einen Drall erfahren.
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Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren zum Betrieb von Schlag- ,u-urk-zeu-,en mit einem elastischen Druck- m,edium,"dadur,ch o-ekennzeichnet, dass man den Einlass des Mediums zu den zu beiden Seiten des Arbeitskolbens liegenden Arbeits räumen durch den Arbeitskolben selbst steuern lässt, derart, dass di,-Mediumzufuhr zu den Arbeitsräumen jeweils nach Zurück- legung eines Teilkolbenweges vollständig unterbrochen wird, so dass während dem restli-chen Kolbenhub jeweils eine Expansion des im Arbeitsraum eingeschlossenen Me- diums stattfindet, unter A#rbeitsabgabe an den Arbeitskolben. Il.Einrichtung züm Durchf ühren,des Ver- fahren,s nach Patentanspruch I, da-durch ge- hennzeiühnet, dass der Arbeitskolben den Ein- lass des Mediums in die zu bei-den Seiten des Kolbens liegenden Arbeitsräume selbst steuert, derart,dass die Mediumzufuhr zu den Arbeitsräunien jeweils nach Zurücklegung eines Teilkolbenweges vollständig unterbro- in then wird, so dass während dem restlichen Kolbenhub jeweils eine Expansion des im Arbeitsraum einaeschloseenen M--diumsstatt- findet, unter Arbeitsabuabe an den Arbeits- i kolben. UNTERANSPRüCHE:<B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, #dass, jeweils im Ver laufe eines vollen Arbeitsspiels der Arbeits- j kolben und,dae damit in Verbindung stehende Werkzeuo, um einen bestimmten Winkel ver dreht wird, und zwar durch einen durch die axiale Kolbenbeweguno, ausgelösten nach- C ffiebigen Antrieb. 2.Verfahren nach Patentansprueli I, da durch gekennzeichnet, dass zur Verdrehung des Arbeitskolbeno die in dem am<B>Ende</B> des Kolbenhubes im Arbeitsraum befind- liehen, nur teilweise entspannten Medium noch zur Verfügung stehende Energie aus genützt wird.<B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruth 2, dadurell gekennzeichnet, .dass ein Arbeitskolben mit Kanälen verwendet wird, durch welche das im Zylinder befind- Helle, nur teilweise entspannte Medium bei Freigabe der Auslassöffnung unter Wirkung .des in diesem Moment wirksam werdenden Druckgefälles ausströmen muss und dabei auf den Kolben eine entsprechende Rückwirkung ausübt und diesen in Drehung versetzt. 4.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitskel- ben <B>(1)</B> an seinen beiden *Enden koniselie Steuerflächen (24,<B>25)</B> aufweist, deren Nei gung mit derjenigen der Steuerkante (28),der Führungsrippen<B>(15)</B> der Einlassgetriebe <B>(13,</B> 14) übereinstimmt.<B>5.</B> Einrichtung nach Patentansprueli II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Länge des Kolbens<B>(1)</B> in einem bestimmten Verhältnis zum Abstand zwi schen den Einlassventilen! <B>(13,</B> 14) für die bei den Arbei <B> </B> tsräume <B>(7, 8)</B> steht, derart, dass im Moment, wo die eine koniethe SteuerfläGhe des Kolbens<B>(1)</B> auf,das zugoehörende Einlass- Ventil in öffnendem Sinn einzuwirken be ginnt, die andere konische Steuerfläclie des :Kolbens<B>(1)</B> das andere Einlassventil bereits freigegeben hat.<B>6.</B> Einrichtung nach Patentansprucli II, daduroligekennzeichnet, dass -die beidenEinlass- ventile <B>(13,</B> 14) durch ein Gestänge<B>(19,</B> 20) derart miteina-n-der in Verbindung stehen, dass, w-enn,das eine Ventil in öffnendem Sinn bewegt wird, das andere sieh zwangsläufig entsprechend in schliessendem Sinn bewegt.<B>7.</B> EinrieUtun- nach Patentanspmüh H und Unteransprüchen 4,<B>5, 6,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Ventile<B>(13,</B> 14) so. auegebil- det und angeordnet sind, dass das eine Ventil jeweils nach Einleitung seiner Schliessbewe- Z, olung infolge Einwirkung des Kolbens (1)auf das andere zu öffnende Ventil selbsttätig rasch schliesst und dann geschlossen gehalten wird, bis der Kalben in öffnendem Sinn dar auf einwirkt. <B>8.</B> Einrichtung nach Patentansspru--11 II, ,dadurch. gekennzeichnet, #dass der Kolben<B>(1)</B> eine Mulde<B>(26)</B> aufweist, in welche im Kol ben<B>(1)</B> befindliche Kanäle (27) münden, wo bei -die Tiefe dieser Mulde<B>(26)</B> derart be messen ist, dass nach Freigabe der Auslass- öffnung (12) durch den Kolben<B>(1)</B> Idas noch im muldense#tigen Arbeitsraum.<B>(7)</B> befind- liclie Medium zwecks Drellung des Kolbens<B>(1)</B> .durch die Kanäle<B>(27)</B> ausströmen muss und nicht direkt ins Freie gelangen kann.<B>9.</B> Einrichtung nach Patentanspruch. ii, dadurch gekennzeichnet, dass -eine Drehbewe gung des Arbeitskolbens<B>(1)</B> während dem Hub desselben erfolgt, indem während -der axialen Bewegung des Kolbens<B>(1)</B> eine in diesem befestigte Drallmutter <B>(3,6)</B> entlang eines zeitweise relativ zum Maschinen- g,ehäuise <B>(3)</B> fixierten Drallstabes <B>(35)</B> von entsprecliendem Profil und entsprechender Steigung geführt wird, so dass jeweils wäh- ren-d der Zeit,in welcher der Drallstab <B>(35)</B> relativ zum Gehäuse<B>(3)</B> festgehalten ist und ,sich daher nicht 4rehen kann, der Kolben<B>(1)</B> in Drehung versetzt wird. <B>10.</B> Einrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeieh- net, dass die zeitweilige Fixierung des Drall- stabes <B>(315)</B> durch Reibungskräfte bewirl-,t wird, welche durch Anpresoung des Drall- stabes <B>(3,5)</B> gegen den am Gehäuse<B>(3)</B> be festigten Gewindebolzeu (3?,) erzeugt werden. <B>1-1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteransprüchen <B>9</B> und <B>10,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass auf die obere und untere Stirnfläche des Drallstabes (35) stets die Drücke wirken, welche jeweils im obern bzw. untern Arbeits.raum herrschen, so dass auf den Drall-stab (35) während eines Arbeits spiels eine in Grösse,und Richtung vari ierende resultierende axiale Kraft wirkt, die nur zeitweise die zur Fixierung desselben notwendigen Reibungskräfte erzeugt. 12. Einrichtung nach PatentanSpruch II und den Unteranssprüchen <B>9, 10</B> und<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Drallstab <B>(3,5)</B> einen konisch, ausgebildeten Kopf (34) auf weist, dessen. Mantelfläclie als Reibfläche dient und mit einer entsprechenden koniseheu Bohrung<B>(33)</B> des im Gehäuse<B>(3,)</B> befestigten Gewindebolzene <B>(32)</B> zusammenarbeitet.<B>13.</B> Einrichtung nach, Patentauspruch, II und Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeiü,1i- net, dass die zeitweilige Fixierung,des Drall- stabes <B>(35)</B> relativ zum Gehäuse mittels zweier zusammenarbeitender Sperrecheeiben (4 & , 44), von welchen die eine mit dem Drall- .stab, <B>(35)</B> und die andere mit dem Gehäuse undrühbar verbunden ist, erzielt wird. 14.Einrichtung nach Patentanspruell II und den Unteransprüchen<B>9</B> und<B>13,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben zu Beginn seines Arbeitshubes die Sperrscheiben (43, 44) in Eingriff bringt, diesen Eingriff jedoch zu Beginn seines Rückhubes aufhebt.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH254881T | 1947-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH254881A true CH254881A (de) | 1948-05-31 |
Family
ID=4470812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH254881D CH254881A (de) | 1947-02-27 | 1947-02-27 | Verfahren zum Betrieb von Schlagwerkzeugen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH254881A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4343225A (en) * | 1980-06-02 | 1982-08-10 | The Bendix Corporation | Fluid actuator |
-
1947
- 1947-02-27 CH CH254881D patent/CH254881A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4343225A (en) * | 1980-06-02 | 1982-08-10 | The Bendix Corporation | Fluid actuator |
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