CH254881A - Verfahren zum Betrieb von Schlagwerkzeugen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Schlagwerkzeugen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH254881A
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Industrie-Gesel Schweizerische
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Sig Schweiz Industrieges
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/12Percussion drilling with a reciprocating impulse member
    • E21B1/24Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure
    • E21B1/30Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure

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Description


  Verfahren zum Betrieb von Schlagwerkzeugen und Einrichtung zur Durchführung  des Verfahrens.    Die     E,        rfindung    betrifft ein Verfahren  <B>in</B>       zum    Betrieb von     Schlagoiverkzeugen,    z. B. von       Bohrhämmern,    und eine     Einrielltuno-    zur       Durühführung    des Verfahrens.  



  In der beiliegenden     Zeiühnung    sind bei  spielsweise     Au3führungoisformen    von Bohr  hämmern mit der Einrichtung gemäss der       Erfindun-,    schematisch veranschaulicht, wo  bei das Verfahren beispielsweise erläutert  wird.  



       Fiu.   <B>1</B>     zeiu    einen     Schnittdurüh    den     Ar-          beitsszylinder    des ersten Beispiels im Zeit  punkt, wenn sieh der Kolben in der obern       Totlage    befindet.  



       Fi-.        '-)        zei-,t    denselben Schnitt im Zeit  punkt,     -,venn    der Kolben auf das untere     Ein-          lassventil    einzuwirken     be-,innt.     



       t'          Fi--.   <B>3</B>     zei-i    wiederum denselben Schnitt  n en       ini    Moment, wenn     ",;ich    der Kolben in der       1111tern        Toflage    befindet.  



       Fi'-.    4     7,ei-'t    ebenfalls einen Schnitt durch       den    Arbeitszylinder des zweiten Beispiels.  Hier     isst    ein anders ausgebildeter Antrieb für  die     Kolbendrehun--        dar-estellt    (Kolben obere       Totlage).     



       Fifl-.   <B>5</B>     zei-t    einen Schnitt durch den  Kolben.     entsprerhend    der Linie     A-A    in       Fig.   <B>1.</B>  



       Fig.        (3          zeilj't    einen Querschnitt durch den       Zyllinder,        entepreehend    der Linie     B-B    in       Fig.   <B>1.</B>  



       Fieg-.   <B>7</B>     zei,4    einen Schnitt durch den       p#       Kolben, entsprechend der Linie     C-C    in       Fig.    4.  



       Fig.   <B>8</B> zeigt einen Schnitt durch den Ar  beitszylinder und Kolben einer Variante.  Der Arbeitskolben<B>1</B> ist frei beweglich  in Zylinder 2 eingebaut. Der Kolben<B>1</B> über  trägt auf bekannte Art und Weise seine Be  wegung auf das nicht dargestellte Werkzeug  (Meissel). An seinem obern Ende ist der  Zylinder 2 durch den Deckel<B>3,</B> des     Zylinder-          "ehäu     <B>U</B>     ses,    der als Bedienungskopf ausgebildet  ist, abgeschlossen. An seinem untern Ende  weist er eine Bohrung auf, in welcher die       Kolhen,stance    4 geführt ist.

   In der Mantel  fläche des Zylinders 2 sind zwei auf     Üerselb    en  Mantellinie angeordnete     Bohrun    '-en<B>5</B> und<B>6</B>  vorgesehen, die die beiden durch den Kol  ben<B>1</B> im Zylinder 2 voneinander getrennten  Arbeitsräume<B>7</B> und<B>8</B> mit dem Druckraum<B>9</B>  verbinden. Dieser Raum<B>9-</B> ist durch den       Deekel   <B>10</B> abgeschlossen, welcher eine Boh  rung<B>11</B> aufweist für den     Ansühluss    an die       Dru-ekleitung.    Auf der entgegengesetzten  Seite des Zylindermantels ist eine weitere  Öffnung 12 vorgesehen, die den Zylinder  raum mit dem Aussenraum verbindet.

   Je     naeh     der Lage des Kolbens<B>1</B> besteht Verbindung  zwischen dem obern.     bzw.    untern Arbeitsraum       und,dem    Aussenraum. In bestimmten     Kolben-          ,stellungen    besteht überhaupt keine     Verbin-          dan-,    zwischen Zylinder- und Aussenraum.  in den Bohrungen<B>5</B> und<B>6</B> ist<B>je</B> ein     Einlass-          ventil   <B>13,</B>     bzw.    14 beweglich angeordnet. Sie      weisen Führungsrippen<B>15</B> und<B>16</B> auf, die  für eine einwandfreie Führung sorgen.

   In       .den    Köpfen<B>17</B>     dieserVentile    ist eine Nute<B>18</B>  vorgesehen. Die beiden Ventile<B>131</B> und 14  sind durch den Hebel<B>19</B> und die Rollen 20  zwangsläufig verbunden. Der Hebel<B>19</B> sitzt  fest auf dem Zapfen     2.1,    der im Support 22  ,drehbar gelagert ist. Der Support 22 ist am  Deckel<B>10</B> angeordnet. Der Hebel<B>19</B> trägt  an seinen beiden Enden die Rollen 20, die in  .die Nuten     18,der    beiden Ventilköpfe eingrei  fen.

   Die Verbindung zwischen den beiden  Ventilen<B>13</B>     und    14 ist also derart,     dass,    wenn  das eine geöffnet wird, das andere die     zwange-          läufig    entgegengesetzte Bewegung ausführt,  <B>d.</B> h. geschlossen, wird.

   Hebel<B>19</B> und Rolle     2fl          oic'h--rn    gleichzeitig die Ventile gegen     Ver-          drehun-,.    Das vordere Ende der Rippen<B>15</B>  weist     eineeine    Steuerkante bildende     Anschrä-          9        ung   <B>23,</B> auf, und zwar sind die     Anschrägun-          c     gen, an beiden Ventilen entgegengesetzt ge  richtet.

   Die Neigung dieser beiden     Ansührä-          gungen    entspricht der Neigung der an den  beiden     Kolbenenden        befin.dlichen        konisehen     Steuerflächen 24 und<B>25.</B> Am obern Ende des  Kolbens<B>1</B> ist eine Mulde<B>26</B> vorgesehen, in  der eine Anzahl     tangential    angeordneter, im  Kolben befindliche Kanäle<B>27</B> einmünden.  



  Die Arbeitsweise des Antriebes zum Bohr  hammer ist nun folgende:  Der Kolben<B>1</B> befindet sich in der übern       Totlage        (Fig.   <B>1).</B> Die obere Kante<B>28-</B> des  zylindrischen Teils des Kolbens<B>1</B> liegt über  der Bohrung<B>5</B> des obern     Einlaventils   <B>13.</B>  Das untere     Einlassventil    14 ist     gesehlossen     und wird durch den Überdruck, der im       Druekra,um   <B>9</B> gegenüber den, momentan mit  der Atmosphäre in Verbindung stehenden  untern Arbeitsraum<B>8</B> herrscht, in dieser Stel  lung gehalten.

   Das die beiden Ventile<B>13</B>  und 14     verbinden-de    Gestänge<B>19</B>     hältsomit     das obere Ventil<B>13</B> in vollständig     geöffne-          ter    Stellung. (Rippe<B>15</B> dieses Ventils ist so  bemessen,     dass    ihr vorderster Punkt     nieht     ,ganz den     Kolbenmantel        erreiülit.)    Der obere       D          Arbeitsra,um   <B>7</B> steht somit in Verbindung  mit dem Druckraum<B>9,</B> und zwar durch die  Kanäle<B>27</B> und durch die in der Zylinder-         wandung    vorgesehene,

   in die Ventilbohrung<B>5</B>  mündende Nute<B>2-9.</B> Zunächst wird somit       Pressluft    in den Arbeitsraum einströmen und       .den    frei beweglichen Kolben<B>1</B> im Zylinder 2       abwärtssohieben.    Im Laufe seiner Bewegung  wird der Kolben<B>1</B> mit der untern Kante<B>30</B>  seines     zylindrisell-en    Teile zunächst die im  Zylindermantel vorgesehene, in die     Auslass-          bohrung    12 mündende Nute     311    erreichen.

    diese schliesslich abdecken und damit die  Verbindung     zwisthen    dem untern     Arbeite-          raum   <B>8</B> und der Atmosphäre unterbrechen.  Bei der weiteren Bewegung des Kolbens<B>1</B>  erreicht dessen unteres Ende das Ventil 14       (Fig.    2) und der konische Teil<B>25</B> des Kol  bens wirkt auf die Steuerkante der Füh  rungsrippe<B>15</B> ein, so     #dass.    das Ventil 14 ent  gegen dem darauf wirkenden Druck geöffnet  wird. Das     Gestäuge   <B>1,9</B> überträgt diese     Be-          wewungauf    das obere Ventil<B>13,</B> welches eine       Schliessbewegung    ausführt.

   Die Ventile er  reichen ihre     Extremlage    (Schliesslage     bzw.     volle Öffnung), bevor die Kante<B>30</B> des Kol  bens das Ventil 14 erreicht hat. Infolge der  weiteren Abwärtsbewegung des Kolbens wird  nämlich durch das sieh schliessende Ventil<B>13</B>  Luft     na-chgesaugt.    Im immer enger werden  den     Einlass,querechnitt    findet ein immer  grösserer     Drupkabf    all statt, und das Ventil  ,schliesst endlich unter Wirkung des     beträcht-          liehen,

      im     Druckraum    gegenüber dem     Einlass-          quersehnitt    herrschenden     ÜberdruGkes    schlag  artig. Der obere Arbeitsraum,<B>7</B> ist nun ab  geschlossen, und es wird 'keine weitere     Press-          luft    zugeführt. Die Luftzufuhr wird also  nach     Zurüüklegung    eines     Teilkolbenweges     vollständig unterbrochen. Bei der weiteren  Bewegung des Kolbens<B>1.</B> wird die im Ar  beitsraum<B>7</B> eingeschlossene Luft     uni-er    Ar  beitsabgabe     anden    Kolben expandieren.

   Der  untere Arbeitsraum<B>8</B> sieht nun in Verbin  dung mit dem Druckraum<B>9.</B>     Dersick    infolge  dessen unter     dem    Kolben<B>1</B> einstellende  Druck, der höher ist als derjenige auf der  obern     Kolbenoeite,    wird nun eine sich all  mählich steigernde verzögernde Wirkung auf  die in Bewegung befindliche     Kolben-masse     ausüben     und    diese schliesslich, nachdem      durch die, Kanäle<B>927,</B> die, Nute<B>3,1</B> und die       Auslassöffnung    12 zwischen dem obern Ar  beitsraum<B>7</B> und der Atmosphäre wieder Ver  bindung hergestellt worden ist, vollständig       tD        #n     abbremsen.  



       Fic.   <B>3</B>     zeiot    den Kolben in dieser     Lace,     n<B>Zn</B>     e#     der untern     Totlage.    Ein Aufprallen des Kol  bens<B>1</B>     -egen    den Zylinderboden kann also  nicht stattfinden. Unmittelbar nach der     Ab-          breinsun-,    des Kolbens<B>1</B> in der untern     Tot-          lage    wird er nach aufwärts beschleunigt wer  den     anter    Wirkung des weiterhin im untern  Arbeitsraum<B>8</B> gegenüber dem obern Arbeits  raum,<B>7</B> herrschenden Überdruckes.  



  Dieselben Vorgänge, die sich bei der     Ab-          t5          wärtsbewegung    des Kolbens im     Zylinder-          C          raum    abgespielt haben, wiederholen sieh       nun,    aber in umgekehrtem Sinn, und der       Koll#en   <B>1</B>     errei-cht    schliesslich wieder seine,  obere Ausgangslage     Wig.   <B>1).</B> Das so     be-          ,4eliriebeitc-    Arbeitsspiel wiederholt sich in  rascher Folge, und der Kolben<B>1</B> erteilt dabei  dem Werkzeug die erwünschte periodisch       Bewe-,

  un-%        Fio,.   <B>3</B>     zeio,t        dass    im  n<B>C</B><I>in</I><B>n 1</B>  Moment,     #V,0    die     Steuerfläehe   <B>25</B> auf das  Ventil 14 einzuwirken beginnt, die     Steuer-          fl,qehe        '24    die schliessende Bewegung des Ven  tils<B>13</B> bereits freigegeben hat.  



  Wie oben erwähnt, stellen die Kanäle<B>27</B>  kurz vor der untern     Totla-,e        über,die    Nute<B>31</B>  2D  und die     Auslassöffnuno,    12 Verbindung mit  der Atmosphäre her. Die im Arbeitsraum.<B>7</B>  befindliche Luft hat bis dahin nur eine teil  weise Expansion erfahren, so     dass    darin noch  ein     beträchtlielier    Überdruck herrscht,.

       In-          fol--e    des nun wirksamen     Druükgefälles    wird  die im Arbeitsraum vorhandene Luft eine       B±-##ehleuni-,un-,    erfahren und durch die im  <B>Zn</B>     tD     Kolben<B>1</B> vorgesehenen     taugentialen    Kanäle<B>27</B>  ausströmen und     da-bei    eine entsprechende  Rückwirkung auf denselben ausüben und ihn  im Sinne des Pfeils P um einen gewissen     Be-          tra--    verdrehen.

   Dank der     Anordnun--    der  Kanäle.<B>217</B> am Grund der Mulde<B>26</B> findet  eine Abschirmung der     Laute   <B>31</B> durch den  obern Teil des Kolbens statt. Die, Luft kann  nur durch die Kanäle<B>927</B> ausströmen.    Für die Erzeugung dieser Drehbewegung  ist somit keine zusätzliche Energie notwen  dig; es wird vielmehr Energie ausgenützt,  die sonst nutzlos     verlorenginge.    Es tritt so  mit keine     Erhöhungdes    Luftverbrauches auf.  Diese Art des Antriebes ist elastisch und  verursacht keine Schwierigkeiten,     au-eh    dann       ni,cht,    wenn sieh das Werkzeug in festem  Gestein festklemmen sollte.

   Es kann dabei  praktisch     keiZe    unerwünschte Rückwirkung  auf das Gehäuse und     die    Bedienungsperson  auftreten.  



  Für gewisse. Arbeiten ist es von Vorteil,       wenn:die    nach jedem     Arbeitsspiel        deinWerk-          zeuo,    erteilte Drehung auf einen,<B>je</B> nach  Art der Arbeit bestimmten     Betrageingestellt     werden kann. Bei dem oben beschriebenen  Antrieb für die,     Verdrehun   <B>'g</B> des Kolbens  kann wohl die Grösse des Drehwinkels bei  spielsweise durch Änderung des Querschnit  tes der Kanäle<B>927</B> oder der Tiefe der Nute     3)1.     in bestimmten Grenzen geregelt werden. Für  verschiedene Drehwinkel     müssten    somit ver  schiedene Kolben     vorggesehen    werden.

   Dies  wäre aber keine befriedigende Lösung.  



  Die in     Fig.    4 und<B>7</B>     veranschaulicht--          Variante    für den Antrieb der Drehbewegung  des Kolbens ermöglicht es, durch auswech  seln weniger Teile bestimmte Drehwinkel  einzustellen und kommt daher     für,die        oben-          erwähnten        Spezialfäll#e    in Frage.  



  Im     Zylinderdetkel   <B>3</B> ist eine Gewinde  bohrung vorgesehen, in der ein Gewinde  bolzen<B>31.)</B> eingesetzt ist, welcher selbst eine       koni,sche        Bohruno,   <B>33</B> aufweist.<B>In</B> dieser Boh  rung liegt der Kopf 34 des     Dra113tabes   <B>35</B>  mit seiner     koniechen    Mantelfläche. auf. In  der Mulde<B>216</B> des Kolbens<B>1</B> ist eine     Drall-          mutter   <B>36,</B> die in     bezug    auf Profil und     Stei-          Olung    mit dem     Drallstab   <B>35</B> übereinstimmt,  eingesetzt.

   Der     Drallstab   <B>3,5</B> ist in dieser  Mutter geführt. Unterhalb der Mutter<B>36</B> ist  im Kolben<B>1</B> eine Bohrung<B>37</B> vorgesehen,  deren Durchmesser grösser gehalten ist als  der     Aussendurehmesser    des     Drallstabes    35.

    Die Bohrung<B>37</B> ist so lang,     dass    der     Drall-          stab    auch in der obern Kolbenlage     (Fig.    4)  nicht bis zum Grund dieser Bohrung     rei-cht.         Der zwischen     Drallotab    und Bohrung     be-          .stellende        Hühlrauni   <B>38</B> stellt     durüll    einen in  der Kolbenstange 4 vorgesehenen, Kanal<B>39</B>  .dauernd in Verbindung mit dem untern     Ar-          beit,sraum   <B>8.</B> Im Kopf 34 des     Drallstabes   <B>35</B>  ist -eine Längsbohrung 40 vorgesehen,

   in der  eine Querbohrung 41 mündet. Diese ist so  angeordnet,     dass    der über dem     Gewindebol-          zen   <B>3,2</B> im Deckel<B>3</B> vorgesehene Hohlraum 42  ,stets     iii    Verbindung sieht mit dem obern Ar  beitsraum<B>7.</B> In     Fig.    4 befindet sich der  Kolben<B>1</B> in der     obern        Totlage.    In diesem  Moment     stelltder    obere Arbeitsraum<B>7</B> in Ver  bindung mit     dem,    Raum<B>9,</B> während der  untere Arbeitsraum<B>8</B> mit der Atmosphäre in  Verbindung steht.

   Entsprechende Drücke  lasten auf die obere     bzw.    untere     Stirnfläch#e          .des        Drallstabas.    Der     Drallstab        3.5    steht so  mit unter Einwirkung einer nach abwärts  gerichteten axialen resultierenden Kraft.

   Die  konische Mantelfläche, des Kopfes 34 wird  daher     gegen,die        entsprecliende        konisehe        Boli-          rung   <B>33</B> des Gewindebolzens<B>312</B>     gepresst.    In  folge -der schwachen     Küllizität;    der beiden  zusammenwirkenden Flächen üben diese  einen grossen     Normal-druck    aufeinander aus.  Es entstehen grosse     Reibunggskräfte,        dieeiner     Verdrehung des     Drallstabes   <B>3,5</B> entgegenwir  ken.

   Demzufolge wird beim     Abwärtsgang    des  Kolbens<B>1</B> diesem durch Vermittlung der  darin eingesetzten     Drallmutter   <B>36</B> eine Dreh  bewegung aufgezwungen. Diese Drehung wird  nur während dem ersten Teil der Abwärts  bewegung stattfinden, indem nach     Abschluss     der     Auslassöffilung    15 durch den Kolben<B>1</B>  und     na-eh        Abschluss;

      des obern     Einlassventils   <B>13</B>  auf der untern Seite des     Drallstabes    ein       Druckansfieg,    auf der obern Seite aber ein       Dru-akabfall        statdindet.    Nach kurzer Zeit  wird somit die resultierende     Axialkraft    ab  nehmen, so     dass    die erzeugte     Reibungskraft     nicht mehr ausreicht, um den     DralIstab    in       bezug    auf das Gehäuse derart zu fixieren,

         dass    eine Verdrehung des     Külbens    entgegen  den     auftreteilden-Widerständen    möglich wäre.  Während der weiteren Bewegung wird sich  daher nicht mehr der Kolben<B>1,</B> sondern der       Drallstab   <B>35</B>     drphen,    Dasselbe gilt     fü#        ffie       Dauer -der Aufwärtsbewegung     des    Kolbens,  wo zeitweise eine Trennung     zwiGelien    dem  Kopf     34:

      des     Drallstabes   <B>3,5</B> und dem     Ge-          win,debolzen,        32-        erfolut.    Bei dieser Variante  brauchen die     Einlasskanäle    im Kolben<B>1</B> nicht  mehr unbedingt     tangential    angeordnet zu  werden, sondern sie können radial angeordnet  werden, (43 in     Fig.   <B>7).</B> Je nach Wunsch kann  die beim Ausströmen der Luft aus dem     Zy-          linderf        reiwerdendeEnergiezurUnterstützung,     der durch die     Drallvorriclitung    hervorgeru  fenen Drehung herbeigezogen werden.

   Treten  bei der Verdrehung des Werkzeuges zu grosse  Widerstände 'auf, so wird die Reibung     zwi-          sehen        Drallstab        und    Gewindebolzen über  haupt nicht ausreichen, um den ersteren zu  fixieren; die beiden Teile werden aufeinander  gleiten. Unerwünschte     Rüükwirkung    auf die.

    Maschine oder auf die Bedienungsperson kann       nicht        Die        auftreten.        Grösse        der        Verdrehung,        die        je        Arbeits-          ,spiel    dem Werkzeug erteilt wird, kann durch  Ersetzen vom     Drallstab        und        Drallmutter     durch entsprechende Teile mit     beliebioer    an  derer Steigung nach Wunsch. eingestellt wer  den.

   An Stelle von Luft könnte ein anderes       elagisthes    Medium     ale    Antriebsmittel ver  wendet werden.  



  Die Variante gemäss     Fig.   <B>8</B> unterscheidet  sich von derjenigen, welche durch die     Fig.    4  veranschaulicht ist, im Prinzip     1±-digliüh    da  durch,     dass    die zeitweise Fixierung des     Drall-          ,stabes    relativ zum Gehäuse, welche jeweils  die Drehung des Kolbens erzwingt, nicht  durch Reibung, sondern zwangsweise mit  Hilfe von zusammenarbeitenden Sperrschei  ben gesichert wird. Für bestimmte Arbeiten  bietet diese Variante gewisse Vorteile.  



  In einem im Gehäuse befestigten, Flansch 45  ist eine     Sperrstheibe    43 angeordnet, welche  durch die Nocken 46 gegen Verdrehung ge  sichert     ist.    Die     Sperrs-cheibe    44 ist mit dem  Endkonus 48 des     Drallstabes   <B>35</B> durch Keile 47  drehfest verbunden. Während dem Arbeits  hub des Kolbens befindet sich die Sperr  scheibe 4-4 in der     dargestellt-en    Lage und ist  im Eingriff mit der Sperrscheibe 43 mittels  Zähnen 4,9.

   Der     Dralletab   <B>35</B> ist somit<B>-</B>     Ten              Drehun-,    fixiert, und     der    Kolben wird bei  seiner     Bewe-Ung    eine     Drehuno,    ausführen.  <B>21</B> e3  Zu     Pw-,inn    des Rückhubes des Kolbens wer  den von diesem der     DrallGtab   <B>35</B> und die       Sperrseheibe    44 so weit angehoben, bis die       Anschla-fläche   <B>50</B> der     Sperrseheibe    44 an  der Fläche<B>51</B> des Gehäuses zum Anstehen  kommt.

   Der Spielraum zwischen den Flächen  <B>A</B> und<B>51</B>     ist    so bemessen,     dass    im Moment,  wo diese zur     Berühruno,    kommen, die Zähne 49  der Sperrscheiben 43 und 44 ausser Eingriff       .-#iiid.    Während dem restlichen     Rü-akhub    des  Kolbens wird somit, nachdem die Fixierung       (l#Ps        Drallstabes    aufgehoben ist, der letztere  eine Verdrehung erfahren, der Kolben     da-          Translation    ausführen.

   Zu       .egen    eine reine  <B>C</B>       Be--inn    seines Arbeitshubes nimmt der Kol  ben den     Drallstab   <B>35</B> und die Sperrscheibe 44  mit, bis die     bei-den        Sperrsüheiben    wiederum       züm        Eino,riff    kommen. Von     dieseinZeitpunkt     an ist die     Bewe-uno-    des     Dralleiabes    gesperrt,  <B>C C</B>  und der Kolben wird zwangsweise bei seiner  weiteren     Bewe-un-,    einen Drall erfahren.  



  <I>?n<B>n</B></I>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren zum Betrieb von Schlag- ,u-urk-zeu-,en mit einem elastischen Druck- m,edium,"dadur,ch o-ekennzeichnet, dass man den Einlass des Mediums zu den zu beiden Seiten des Arbeitskolbens liegenden Arbeits räumen durch den Arbeitskolben selbst steuern lässt, derart, dass di,
    -Mediumzufuhr zu den Arbeitsräumen jeweils nach Zurück- legung eines Teilkolbenweges vollständig unterbrochen wird, so dass während dem restli-chen Kolbenhub jeweils eine Expansion des im Arbeitsraum eingeschlossenen Me- diums stattfindet, unter A#rbeitsabgabe an den Arbeitskolben. Il.
    Einrichtung züm Durchf ühren,des Ver- fahren,s nach Patentanspruch I, da-durch ge- hennzeiühnet, dass der Arbeitskolben den Ein- lass des Mediums in die zu bei-den Seiten des Kolbens liegenden Arbeitsräume selbst steuert, derart,
    dass die Mediumzufuhr zu den Arbeitsräunien jeweils nach Zurücklegung eines Teilkolbenweges vollständig unterbro- in then wird, so dass während dem restlichen Kolbenhub jeweils eine Expansion des im Arbeitsraum einaeschloseenen M--diumsstatt- findet, unter Arbeitsabuabe an den Arbeits- i kolben. UNTERANSPRüCHE:
    <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, #dass, jeweils im Ver laufe eines vollen Arbeitsspiels der Arbeits- j kolben und,dae damit in Verbindung stehende Werkzeuo, um einen bestimmten Winkel ver dreht wird, und zwar durch einen durch die axiale Kolbenbeweguno, ausgelösten nach- C ffiebigen Antrieb. 2.
    Verfahren nach Patentansprueli I, da durch gekennzeichnet, dass zur Verdrehung des Arbeitskolbeno die in dem am<B>Ende</B> des Kolbenhubes im Arbeitsraum befind- liehen, nur teilweise entspannten Medium noch zur Verfügung stehende Energie aus genützt wird.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruth 2, dadurell gekennzeichnet, .dass ein Arbeitskolben mit Kanälen verwendet wird, durch welche das im Zylinder befind- Helle, nur teilweise entspannte Medium bei Freigabe der Auslassöffnung unter Wirkung .des in diesem Moment wirksam werdenden Druckgefälles ausströmen muss und dabei auf den Kolben eine entsprechende Rückwirkung ausübt und diesen in Drehung versetzt. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitskel- ben <B>(1)</B> an seinen beiden *Enden koniselie Steuerflächen (24,<B>25)</B> aufweist, deren Nei gung mit derjenigen der Steuerkante (28),der Führungsrippen<B>(15)</B> der Einlassgetriebe <B>(13,</B> 14) übereinstimmt.
    <B>5.</B> Einrichtung nach Patentansprueli II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Länge des Kolbens<B>(1)</B> in einem bestimmten Verhältnis zum Abstand zwi schen den Einlassventilen! <B>(13,</B> 14) für die bei den Arbei <B> </B> tsräume <B>(7, 8)</B> steht, derart, dass im Moment, wo die eine koniethe SteuerfläGhe des Kolbens<B>(1)</B> auf,
    das zugoehörende Einlass- Ventil in öffnendem Sinn einzuwirken be ginnt, die andere konische Steuerfläclie des :Kolbens<B>(1)</B> das andere Einlassventil bereits freigegeben hat.
    <B>6.</B> Einrichtung nach Patentansprucli II, daduroligekennzeichnet, dass -die beidenEinlass- ventile <B>(13,</B> 14) durch ein Gestänge<B>(19,</B> 20) derart miteina-n-der in Verbindung stehen, dass, w-enn,das eine Ventil in öffnendem Sinn bewegt wird, das andere sieh zwangsläufig entsprechend in schliessendem Sinn bewegt.
    <B>7.</B> EinrieUtun- nach Patentanspmüh H und Unteransprüchen 4,<B>5, 6,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Ventile<B>(13,</B> 14) so. auegebil- det und angeordnet sind, dass das eine Ventil jeweils nach Einleitung seiner Schliessbewe- Z, olung infolge Einwirkung des Kolbens (1)
    auf das andere zu öffnende Ventil selbsttätig rasch schliesst und dann geschlossen gehalten wird, bis der Kalben in öffnendem Sinn dar auf einwirkt. <B>8.</B> Einrichtung nach Patentansspru--11 II, ,dadurch. gekennzeichnet, #dass der Kolben<B>(1)</B> eine Mulde<B>(26)</B> aufweist, in welche im Kol ben<B>(1)</B> befindliche Kanäle (27) münden, wo bei -die Tiefe dieser Mulde<B>(26)</B> derart be messen ist, dass nach Freigabe der Auslass- öffnung (12) durch den Kolben<B>(1)
    </B> Idas noch im muldense#tigen Arbeitsraum.<B>(7)</B> befind- liclie Medium zwecks Drellung des Kolbens<B>(1)</B> .durch die Kanäle<B>(27)</B> ausströmen muss und nicht direkt ins Freie gelangen kann.
    <B>9.</B> Einrichtung nach Patentanspruch. ii, dadurch gekennzeichnet, dass -eine Drehbewe gung des Arbeitskolbens<B>(1)</B> während dem Hub desselben erfolgt, indem während -der axialen Bewegung des Kolbens<B>(1)</B> eine in diesem befestigte Drallmutter <B>(3,6)</B> entlang eines zeitweise relativ zum Maschinen- g,ehäuise <B>(3)</B> fixierten Drallstabes <B>(35)</B> von entsprecliendem Profil und entsprechender Steigung geführt wird, so dass jeweils wäh- ren-d der Zeit,
    in welcher der Drallstab <B>(35)</B> relativ zum Gehäuse<B>(3)</B> festgehalten ist und ,sich daher nicht 4rehen kann, der Kolben<B>(1)</B> in Drehung versetzt wird. <B>10.</B> Einrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeieh- net, dass die zeitweilige Fixierung des Drall- stabes <B>(315)</B> durch Reibungskräfte bewirl-,t wird, welche durch Anpresoung des Drall- stabes <B>(3,5)</B> gegen den am Gehäuse<B>(3)
    </B> be festigten Gewindebolzeu (3?,) erzeugt werden. <B>1-1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteransprüchen <B>9</B> und <B>10,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass auf die obere und untere Stirnfläche des Drallstabes (35) stets die Drücke wirken, welche jeweils im obern bzw. untern Arbeits.raum herrschen, so dass auf den Drall-stab (35) während eines Arbeits spiels eine in Grösse,
    und Richtung vari ierende resultierende axiale Kraft wirkt, die nur zeitweise die zur Fixierung desselben notwendigen Reibungskräfte erzeugt. 12. Einrichtung nach PatentanSpruch II und den Unteranssprüchen <B>9, 10</B> und<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Drallstab <B>(3,5)</B> einen konisch, ausgebildeten Kopf (34) auf weist, dessen. Mantelfläclie als Reibfläche dient und mit einer entsprechenden koniseheu Bohrung<B>(33)</B> des im Gehäuse<B>(3,)</B> befestigten Gewindebolzene <B>(32)</B> zusammenarbeitet.
    <B>13.</B> Einrichtung nach, Patentauspruch, II und Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeiü,1i- net, dass die zeitweilige Fixierung,des Drall- stabes <B>(35)</B> relativ zum Gehäuse mittels zweier zusammenarbeitender Sperrecheeiben (4 & , 44), von welchen die eine mit dem Drall- .stab, <B>(35)</B> und die andere mit dem Gehäuse undrühbar verbunden ist, erzielt wird. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruell II und den Unteransprüchen<B>9</B> und<B>13,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben zu Beginn seines Arbeitshubes die Sperrscheiben (43, 44) in Eingriff bringt, diesen Eingriff jedoch zu Beginn seines Rückhubes aufhebt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4343225A (en) * 1980-06-02 1982-08-10 The Bendix Corporation Fluid actuator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4343225A (en) * 1980-06-02 1982-08-10 The Bendix Corporation Fluid actuator

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