CH254890A - Feuerzeug. - Google Patents
Feuerzeug.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/28—Lighters characterised by electrical ignition of the fuel
- F23Q2/285—Lighters characterised by electrical ignition of the fuel with spark ignition
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Description
Feuerzeug. 11ie Erfindung betrifft ein Feuerzeug für 1'liissibe oder basfö,rmibessreniistoffe mit elek trischer Zündung,
bei dem die der Zündstelle zugeordnete Funkenstrecke für die Bildung von Abreissfunken mit einer Spule zur elektro- niai.bneliscben Betätigung der beweglichen frankenreissenden Elektrode und einem Schal- lei- ohne Transformator an die Stromduelle @@'e@bl: ist.
In der Zeiehnunb ist der Gegenstand der hi-findcin- in mehreren Ausführuiibsformezi beispielsweise dargestellt.
Die F i-. Ibis (1 sind mehr schematisch 'sehalten. Fib. 1 und ? zeigen eine Aus@üb- runbsfoim, bei der bei bedrückter Taste D ein dauerndes Funken auftritt. Bei der in den Fib. <B>3</B> bis 5 da.rg,estellten Einrichtung er folgt, bei bedrückter Taste D nur ein ein- C, Funke.
Bei der Anordnun- nach Fib. 6 sind nach dem Zünden eines einzigen Fun- kens sämtliche der Hand zugänglichen Teile des Feuerzeuges spannungslos. In Fib. 7 ist ein Schnitt durch ein Feuerzeug gemäss der Erfindung veranschaulicht.
1ri Fib. 1. bezeichnet A die feste, über die Leitung w, an den Pol a- einer Stromquelle an- be:
schlossene Elektrode, D die in der Pfeil- rie.httinb gegen jie Spannung der Druckfeder F bewegliche Elektrode, die mit dem Eisen- kern K aus einem Stiick herbestellt oder fest, aber leicht auswechselbar mit demselben ver bunden sein kann.
D1it .S ist die den Eisen kern steuernde Spule bezeichnet, die am obern Ende einen Schleifkontakt k für den An schluss an den Eisenkern K bildet und am untern Ende über die Leitung n an den Pol b der Stromquelle gelegt ist. D ist ein in der Leitung n liegender, federnder, als Druck knopf ausgebildeter Schalter.
Die beiden An sehlussleitunben können gemäss Fib. 7 in einem Steckkontakt St zusammenbefasst sein, so da.ss das Feuerzeug an jede Gleich- oder Wechselstrom führende Steckdose angeschlos sen werden kann.
Wird er Schalter D be- tätibt, so wird folgender Stromkreis beschlos sen: Der Kern K wird in die Spule<B>S</B> bezogen und dadurch an der Funkenstrecke .-1-L' ein starker Abreiss- funken gebildet. Gleichzeitig wird der Strom kreis der Spule<B>S</B> an der Funkenstrecke unter brochen, so dass die beim Abwärtsbanb,des Kernes K bespannte Feder F den Eisenkern und mit ihm die Elektrode I3 wieder nach auf wärts drücken kann.
Damit wird aber die Funkenstrecke und der Spulenstromkreis wie der geschlossen, so da.ss der Eisenkern neuer lich unter Bildung eines zweiten Abreissfun- kens eingezogen wird. Dieses Spiel wieder holt sich, solange der Schalter D bedrückt bleibt. Die funkenreissende Elektrode bildet dabei den von der Spule S besteuerten Selbst unterbrecherkontakt.
Gemäss Fib. 2 ist die Druckfeder F am untern Ende gegen die metallische Kontakt platte p abgestützt, die über den Schalter D und die Leitung n an den Pol b der Strom- quelle gelegt ist. Das obere Ende der Druck feder F ist gegen den Boden des unten offenen hohlzylindrischen Eisenkernes abge stützt, der von der Spule S gesteuert wird und seinerseits mit der Elektrode B aus einem Stück hergestellt oder gutleitend verbunden ist. Die zweite, feste Elektrode A ist über die Leitung d, die Spule S und die Leitung m an den Pol<I>a</I> der Stromquelle gelegt.
Auch bei -dieser Ausführung bildet die funken reissende Elektrode B den Selbstunterbreeher- kontakt Wibrationskontakt) eines Strom kreises, der sich für die Dauer der Betäti gung des Schalters D automatisch in rascher Folge unterbricht und wieder schliesst. Die grosse Zahl der so gebildeten Funken ge währleistet eine sichere Zündung, auch wenn träge Brennstoffe (Petroleum, 01 oder der gleichen) verwendet werden, hat aber zur Folge, dass die Funkenstrecke der Funken frequenz entsprechend tönt.
Bei der Ausführung gemäss den mehr schematisch gehaltenen Fig. 3 bis 6 ist dieses Tönender Funkenstrecke dadurch vermieden, dass bei jeder Betätigung des Schalters D nur ein Funke erzeugt wird. Hierbei stellt Fig. j die einzelnen Teile des Feuerzeuges in der Ruhelage dar; Fig. 4 zeigt die Lage dieser Teile knapp vor und Fig. 5 knapp nach der Zündung bei dauernd gedrücktem Druck knopf D.
Das Feuerzeug ist mit einem bei 1 dreh bar gelagerten doppelarmigen Hebel 2 aus- gestattet, der durch den federbelasteten Druckknopf D in der Pfeilrichtung betätigt und dadurch über die Leitung in an den Pol a der Stromquelle angeschlossen. wird. Gleich zeitig hat der linke Arm des Hebels den kur zen Kontakthebel 3 mitgenommen, der bei 4 am Hebel 2 mit ReibungsselAuss drehbar ge lagert ist.
Am Kontakt 5 kommt dadurch folgender Stromkreis zustande: a-m-D-2-3-5-S-A-B-K-F-p-n-b. Die Spule 1J wird erregt, zieht den Kern K und mit ihm die bewegliche Elektrode B ein. so daU bei A -B wieder ein kräftiger Abreiss- funken gebildet wird. Gleichzeitig hat das verlängerte linke Ende 10 des Hebels 2 über die Stossstange 11 und en kurzen Arm 1' die bei 13 drehbar gelagerte Deckkappe 14 des Feuerzeuges in die Stellung gemäss Fig. 4 gekippt.
Mit der Bildung des Abreissfunkens wird der oben angeführte Stromkreis neben der Funkenstrecke A-B auch am Kontakt j unterbrochen, da der Kern K mit einer die Verlängerung -der Elektrode bildenden Spin del 15 den Kontakthebel 3 (unter Überwin dung des Reibungsschlusses am gemeinsamen Lagerzapfen 4) in die Stellung gemäss Fig. 5 gedrückt hat. Die Spule S ist stromlos ge worden, so dass die Elektrode B sofort nach Bildung des Funkens nach oben federn kann. Sie schliesst zwar dadurch die Funkenstrecke _±J -B wieder; es kann aber ein zweiter Ab.
reissfunken auch bei gedrücktem Druckknopf D nicht zustandekommen, da der Erreger stromkreis der Spule S am Kontakt 5 unter brochen ist.
Wird nach Benützung des Feuerzeuges seine Kappe 14 wieder in die Deckstellung (Fig. 3) gebracht, so stosst der Arm 12 der Kappe die Spindel 11 gegen das verlängerte Ende 10 des Hebels 2 und führt diesen in die Stellung gemäss Fig. 3 zurück. Der Anschlag 16 sorgt dafür, dass hierbei der Kontakthebel a und der Hebel 2 relativ zueinander die ursprüngliche, vor der Betätigung des Feuer zeuges bestandene Lage (Fig. 3) wieder ein nehmen.
Endlich ist in Fig. 6, ebenfalls mehr schematisch, eine Anordnung gezeigt, bei der nach dem Zünden eines einzigen Funkens sämtliche Teile des Feuerzeuges, insbesondere auch die Feder F, die Elektroden<I>B, A</I> sowie die Spule spannungslos sind. Die Spindel 11. mit der Kappe 14 sind auch bei gedrücktem Druckknopf D .durch ein Isolierstück vom Pol a getrennt.
Zu dem erstgenannten Zweck , erfolgt der Anschluss der Spule S über zwei Kontakte 23, 24; diese werden zur-Zündung des Funkens durch das Anheben des Kontakt hebels 3 durch das Kontaktstück 25 leitend miteinander verbunden. Das Kontaktstück 25 ist auf dem Kontakthebel 3 durch die Platte ?6 isoliert angeordnet.
Bei der Ab v- < irts ewegung der funkenreissenden Elek trode h wird, wie oben beschrieben, der Kon takthebel 3 nach abwärts verschwenkt und uterbrielit hier nicht nur den Kontakt sondern auch die Kontakte 23, 24 und somit die Verbindung zum Pol b. Es liegen dann. aticli bei gedrückter Taste D, keine Teile des Feuerzeuges mehr an Spannung, die, z. B. j@eiizi Schliessen der Kappe 14, mit der Hand berührt werden könnten.
In Fig. 7 ist ein Schnitt durch das Feuer zeug gemäss .der Erfindung in konstruktiver Hinsicht dargestellt. Diese Figur ist an Hand der obigen Ausführungen verständlich. Es sei nitr kurz darauf hingewiesen, dass mit \?? der Doelit bezeichnet ist, der mittels der Hülse .'I zur Funkenstelle zwischen den Elek troden A und 13 hingeleitet wird. Mit 20 ist der Brennstoff, z. B. Benzin, benannt, der in einem am obern 'feile des Feuerzeuges ange ordneten Behälter untergebracht ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Feuerzeug für flüssige oder gasförmige Brennstoffe mit elektrischer Zündung, da- ilurch gekennzeichnet, da.ss die der Zündstelle zugeordnete Funkenstrecke für die Bildung von Abreissfunken mit einer Spule zur elek tromagnetischen Betätigung der beweglichen, funkenreissenden Elektrode und einem Schal ter ohne Zwischenschaltung eines Transfor mators an die Stromquelle gelegt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Feuerzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die bewegliche, funkenreissende Elektrode den Selbstunter breeherkontakt eines ihre Steuerspule ein sehliessenden Stromkreises bildet. ?. Feuerzeug nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da,ss :die funkenreissende Elektrode zum federbelasteten Kern der Steuerspule ausgebildet ist. 3.Feuerzeug nach Unteranspruch \?, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter bei seiner Betätigung durch Schliessendes Strom kreises die einmalige, elektromagnetische Be tätigung der funkenreissenden Elektrode aus l6st, die ihrerseits bei ihrer Bewegung die Unterbrechung dieses Stromkreises bewirkt. 4.Feuerzeug nach Unteranspruch ä, da durch gekennzeichnet, dass der als Druck knopf ausgebildete Schalter einen Schalthebel betätigt, der eine die Funkenstrecke deckende Kappe lüftet und zugleich den Stromkreis für die Betätigung der funkenreissenden Elek trode schliesst, die ihrerseits unter Bildung des Abreissfunkens diesen Stromkreis sofort unterbricht, so dass ein Tönen der Funken strecke vermieden bleibt. 5.Feuerzeug nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der durch den Druckknopf zu betätigende Schalthebel einen gegen ihn verschwenkba.ren Kontakthebel auf weist, der zuerst beim Drücken des Druck knopfes eine elektrisch leitende Verbindung herstellt, dann durch die funkenre-issende Elek trode verschwenkt wird und den Stromkreis selbst bei weiterhin gedrücktem Druckknopf wieder unterbricht. 6.Feuerzeug nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass für den ver- schwenkbaren Kontakthebel ein Anschlag vorgesehen ist, der die Verschwenkbewegung des Kontakthebels durch die funkenreissende Elektrode begrenzt und nach Loslassen des Druckknopfes die ursprüngliche, vor der Be tätigung des Feuerzeuges bestehende relative Lage vom Schalthebel und Kontakthebel sicherstellt. 7. Feuerzeug nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass .der Schalthebel und der Kontakthebel durch Reibungsschluss miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH254890D CH254890A (de) | 1946-10-08 | 1946-10-30 | Feuerzeug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH254890A (de) |
-
1946
- 1946-10-30 CH CH254890D patent/CH254890A/de unknown
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