Hydraulische Obst. und Traubenpresse. He praktische Anwendung von Presspurn- peri mit verhältnismässig kleinem spezifiseheni l\@@rilerdruch und kleiner konstanter Förder- jnenge an hydraulischen Obst- und Trauben pressen selieiterte bisher an dem Umstand,
(.lass die Druckfläche des Presskolbens für den erforderlielren verhältnismässig hohen Press- iIrnek derart gross sein müsste, dass es bei der jä.tr geringen Fördermenge der Pumpe zii lange dauern. würde, bis durch entsprechen des Anheben des Presskorbes die eigentliche Pressarbeit beginnen könnte.
Die Anwendung solelier Pumpen an Pressen erwähnter Art rii-de für die Durchführung der Pressarbeit entsprechend grosse Zeitverluste mit .sich brin- -:-en, was sich besonders ungiinstig auswirken würde in der saisonmässigen Presszeit, das la(#isst. im Herbst, wenn grosse Obst- und Trau benmengen anfallen, die in mögliehstfrisehem Zustand gepresst werden müssen.
Es ist der Zweck vorliegender Erfindung, unter Vermeidung solcher Zeitverluste, Press- pumpen erwähnter Art an hydraulischen <B>0</B> .- b, st- und Traubenpressen dienstbar züi rrrachen.
Hierzu ist an der erfindungsgemässen hydraulischen Obst- und Traubenpresse dem 1'i@essltolben ein im Vergleich zu demselben einen kleineren Durchmesser und Hub besit zender Steuerkolben zugeordnet., durch wel- chen. indem er dem Einfluss des Druckmit- tels unterstellt wird, der Presskolben eine --e- im Schnellgang angehoben wird,
iijii in der Folge durch das am Presskolben selbst- zur -Wirkung kommende 1)ruchmittel im Langsamgang weiter angehoben und dabei in Abstand vom Steuerkolben gebracht zu werden.
In der Zeichnung ist. ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes veranschau licht. Es zeigen: Fig. 1 im Aufriss, zum Teil schematisch. und im Schnitt die Presse mit in der unter sten Stellung befindlichem Presskolben, Fig. 2 in grösserem 1NZassstab im Schnitt den Presszylinder mit angebautem, den Steuerkolben enthaltendem Gehäuse, wobei gegenüber Fig. 1 der Durchmesser und Hub des Presskolbens in bezug auf den Steuer kolben kleiner angenommen sind,
Fig. 3 eine der Fig. \? entsprechende Dar stellung, jedoch mit durch den Steuerkolben angehobenem Pressliolben, wobei der Steuer kolben seine obere Endstellung erreicht hat und Fig. 4 ebenfalls eine der Fig. \? entspre chende Darstellung, jedoch mit im Rücklauf befindlichem. Presskolben und Steuerkolben.
In Fig. 1 bezeichnet 1 den G estellrahmen der Presse mit der obern Druckplatte 2. Das Pressbett 3, welches mit Laufrollen 4 versehen ist, ist mit dem aufgesetzten, gefüllten Press- korb 5 in die Presse eingefahren, deren eine Druckplatte 6 tragender Presskolben 7 sich in seiner untersten Stellung befindet, in wel cher er gemäss Fig. 2 auf dem Boden des Presszylinders 8 aufsteht.
An das untere Ende des Presszylinders 8 ist das Gehäuse 9 angebaut, welches in einer Kammer 10 den Steuerkolben 11 enthält. Genannte Arbeits- kammer 10 steht unten mit einem Kanal 12 ir_ Verbindung. welcher durch eine Rohr leitung 13 an ein Ventil 18 angeschlossen ist, das sich in einem als Druckmittelflüssigkeit z.
B. Öl enthaltenden Behälter 14 befindet; zur Förderung der Druckflüssigkeit dient eine in den Behälter 1.4 eingebaute Presspumpe 15 mit verhältnismässig kleinem spezifischem Förderdruelz- und kleiner konstanter Förder menge. Die Presspumpe 1.5 ist direkt mit einem auf der Oberseite des Behälters 14 an geordneten elektrischen Antriebsmotor 16 ge kuppelt. Am untern Ende der Presspumpe 15 befindet sich das erwähnte, mittels eines Handhebels 17 einstellbare Ventil 18 für die Rohrleitung 13.
Das Gehäuse des Ventils 18 besitzt unten einen Auslaufstutzen 19. Mit 20 ist eine Verbindungsleitung bezeichnet, welche vom Flüssigkeitsbehälter 14 zum obern Ende der Arbeitskammer 21 im Press- zylinder 8 führt: in der Verbindungsleitung 20 ist ein Überdruckventil 22 vorgesehen. welches durch eine Kugel gebildet ist, die unter dem Einfluss einer Druckfeder 23 steht. Die im Gehäuse 9 für den Steuerkolben 11.
vorgesehene Arbeitskammer 10 ist durch einen Querkanal 24 mit einem Hilfskanal 25 ver bunden, welcher an die Arbeitskammer 2i des Presskolbens 7 angeschlossen ist; ander seits ist der Hilfskanal 25 mit dem der Zu leitung der Druckflüssigkeit in die Steuer kammer 10 dienenden Kanal 12 verbunden. wobei an der Verbindungsstelle ein feder- belastetes Rückschlagventil 26 vorgesehen ist.
Gemäss Fig. 2 befinden sich das Über- druckventil 22 und das Rückschlagventil 26 in Schliesslage. Durch entsprechendes Ein stellen des der Presspumpe 15 zugeordneten y'entils 18 wird bewirkt, dass die Presspumpe 15 Druckflüssigkeit durch die Rohrleitung 13 über den Kanal 12 in den Bereich des Steuerkolbens 11 bzw. in die denselben entbal- tende Arbeitskammer 10 drückt.
Infolge dessen wird der Steuerkolben 11 aus seiner untersten Stellung im Gehäuse 9 angehoben und drückt seinerseits den Presskolben 7 aus dessen untersten Lage im Zylinder 8 auf wärts; beim Anheben des Presskolbens öffnet sich das itberdrucl:ventil 22 selbst tätig infolge des in der Arbeitskammer 21 des Presskolbens 7 entstehenden L nterdrucl:e#z. wobei genannte Arbeitskammer 21 nach Mass gabe der Aufwärtsbewegung des Presskolbens 7 mit Druckflüssigkeit: angefüllt wird.
Wenn der Steuerkolben 11 seinen Arbeitshub be endigt bzw. :eich seiner in Fig. 3 gezeichneten, durch einen Anschlag bestimmten obern End stellung nähert, tritt die Arbeitskammer 10 des Steuerkolbens 11 durch den Querkanal 24 mit dem Hilfskanal 25 in Verbindung. In folgedessen wird alsdann die Druckflüssig keit über die Kanäle 24, 25 in die Arbeits- kammer 21 des Presskolbens 6 geleitet. um unmittelbar an diesem wirksam zu werden.
Der Presskolben 7 wird alsdann entsprechend langsam weiter angehoben, wobei er dem gemäss in Abstand vom Steuerkolben 11 kommt; demgegenüber erfolgt das Anheben des Presskolbens 7 mittels des Steuerkolbens 11 in schnellerem Gang. Beim Aufwärts bewegen des Presskolbens 7 im Langsamgang wird das Überdruckventil 22 durch den in der Arbeitskammer 21 des Presskolbens 7 herrschenden Flüssigkeitsdruck geschlossen gehalten. In Fig. 3 ist strichpunktiert < las untere Ende des Presskolbens 7 angedeutet.
wenn dieser sich in seiner obern Endstellung befindet.
Während der Pressarbeit wird durch die Druckplatte 6 des Presskolbens 7 das Press- bett 3 mit dem Presskorb 5 entsprechend aufwärts bewegt, wobei der Presskorb 5 schliesslich in die in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnete Lage kommt; dabei befindet sich das untere Ende des Presskolbens 7 in der in Fig. 3 durch eine strichpunktierte Linie angedeuteten obersten Endstellung.
Nach Beendigung der Pressarbeit wird das der Presspumpe 15 zugeordnete Ventil 18 mittel: des Handhebels 17 so eingestellt, dass die Druckflüssigkeit durch die Presspumpe 1 nicht mehr durch die Rohrleitung 13 hin durch befördert wird.
Es tritt dann die riiel;- läufige Bewegung des Presskolbens 7 ein, wel-.
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c <SEP> lic-i- <SEP> die <SEP> in <SEP> der <SEP> Kammer <SEP> ?1 <SEP> enthaltene <SEP> Flüs @i@-keit. <SEP> nach <SEP> unten <SEP> verdrängt. <SEP> Dabei <SEP> wird
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<tb> Kanal <SEP> i? <SEP> zngrleitet <SEP> und <SEP> dadurch <SEP> über <SEP> die
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i <SEP> zum <SEP> Behälter <SEP> 14 <SEP> zurück gcl@#itc#i, <SEP> urn <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Rohrstutzen <SEP> 19 <SEP> in <SEP> den
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