CH255266A - Schaltungsanordnung in einer elektrischen Fernmeldeanlage mit wenigstens teilweisem Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung in einer elektrischen Fernmeldeanlage mit wenigstens teilweisem Wählerbetrieb.

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CH255266A
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Description


  Schaltungsanordnung in einer elektrischen Fernmeldeanlage mit wenigstens  teilweisem     Wählerbetrieh.       Die Erfindung betrifft     eine        Schaltungs-          anordnun-    in einer elektrischen     Fernmelde-          i    n       -,e    mit     weiii-stens    teilweisem     Wähler-          z    anlaC<B>- ;

  D</B>       heti.ieb,    beispielsweise einer automatischen  oder     liAbautomatischen        Telephonanlage,    und       zct- < ir@    einer solchen, in der eine oder mehrere       (Iruppenwahlatufen    verwendet werden.  



  In     Fernmeldeanlagen    werden automatische       Schalteinrichtungen    mit Gruppenwählern und  Leitungswählern verwendet, die einen freien       21us";ang    in einer zum voraus bestimmten       (ruppe    bzw. einen zum voraus bestimmten  einzelnen Ausgang wählen können.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft spe  ziell die Arbeitsweise der     Gruppenwahlstufen     .solcher Anlagen, in denen bekanntlich zwei  verschiedene Aufgaben zu erfüllen sind, näm  lich einmal die Wahl einer bestimmten  Gruppe von Ausgängen und die Freiwahl  eines freien Ausganges in dieser Gruppe.

   Der  Wahlvorgang wird entweder direkt oder     in-          direkt    durch den rufenden Teilnehmer     ge-          "teuert,    der auf die eine oder andere Weise  das Endziel der gewünschten Verbindung     an-          Zn    hat, während die Freiwahl     automa-          tiseli    und unabhängig vom rufenden Teilneh  iner von der automatischen Ausrüstung durch  geführt: wird.  



  Es gibt verschiedene Arten von     Gruppen-           -ä        lilern,    nämlich solche, die durch vorwärts  gerichtete Impulse gesteuert werden, das  heisst Impulse, deren     Übertragungsrichtung       gleich der Richtung des Verbindungsauf  baues ist und die mit einem     Schrittschaltwerl,     versehen sind, und solche, die mit rückwärts  gerichteten Impulsen arbeiten und deren An  trieb durch einen einer Anzahl Wähler ge  meinsam angehörenden Motor erfolgt.

   Ausser  dem gibt es noch Gruppenwähler, die ent  weder durch einen gemeinsamen Motor oder  ein ihnen einzeln angehörendes Antriebswerk  angetrieben werden, bei denen die Steuerung  aber nicht durch     vorwärtsgerichtete    Impulse,  sondern -durch Markierung erfolgt, und zwar  mittels eines besonderen     Markierschalters.    Da  bei werden zur Einstellung dieses     Markierers,     der dem Gruppenwähler einzeln oder meh  reren Gruppenwählern gemeinsam zugeord  net sein kann und eine     Markierspannung    an  das sogernannte     Markierniveau    der     Wähler-          koxitaktbank    anlegt,

       entweder    durch vorwärts  gerichtete oder durch     rückwärtsgerichtete    Im  pulse verwendet.  



  Die erste     Gruppenwählerart    besitzt eine  Kontaktbank, die gewöhnlich     zehn    Niveaus mit  je einer gewissen Anzahl von Bankkontakt  sätzen aufweist, von denen jeder einen ein  zelnen Ausgang bildet. Beim Wahlvorgang  werden in diesem Falle die Schaltarme auf  ein bestimmtes Niveau eingestellt, während  beim     Freiwahlvorgang    die Schaltarme über  die verschiedenen Kontaktsätze dieses     Niveaw     geführt werden.

   Bei dieser- Gruppenwähler  art ist die Anzahl der zugänglichen Ausgänge      stets auf die Anzahl der in jedem Niveau ver  fügbaren Ausgänge beschränkt, und diese  Anzahl ist nicht veränderlich, da sie aus  schliesslich von der     Bäuart    des Wählers     ab-          liängig    ist.  



  Die Gruppenwähler der zweiten Art arbei  ten meist mit Register- und Steuereinrichtun  gen zusammen, so     ,dass    in jedem Niveau eine  grössere Anzahl von Ausgängen vorhanden  sein     können    als bei der ersten Gruppenwähler  art, da die     Register-    und Steuereinrichtung  die Ausdehnung der Freiwahl über einen  Zeitraum erlaubt, der von der Geschwindig  keit mit der die     numerischen    Angaben über  die Verbindung gesendet werden, unabhängig  ist. Im     Prinzip    ist aber die Anordnung der  Wählerbank den gleichen     Einschränkungen     unterworfen, wie dies bei der erstgenannten  Wählerart der Fall ist, da die Anzahl der  Ausgänge begrenzt ist und daher nicht ver  änderlich ist.

   Dies kann in vielen Fällen zu  einer unwirtschaftlichen     Ausnützung    des  Wählers führen.  



  Die Gruppenwähler der     dritten    Art sind  gewöhnlich Gruppenwähler, deren     Schaltarme     bei der     Einstellung    auf     einen    gewünschten  Ausgang nur eine einfache Bewegung aus  führen, beispielsweise eine Drehbewegung.  Diese Gruppenwähler weisen gewöhnlich nur  eine einzige Reihe     Bankkontaktsätze    auf und  einen einzigen     Schaltarmsatz,    der während       eines    ganzen Arbeitszyklus des Schaltarm  trägers sämtliche     Bankkontaktsätze    bestreicht.

    Bei einer andern     Ausführungsform    eines       (Truppenwählers    von dieser Art sind die       Bankkontaktsätze    in zwei Reihen angeordnet;  die von zwei     Schaltarmsätzen    bestrichen wer  den, welche um     180     gegeneinander versetzt  sind.  



  Bei derartigen Gruppenwählern sind die       Bankkontaktsätze    entsprechend den Schalt  erfordernissen in irgendeine Anzahl von Grup  pen unterteilt, von denen jede irgendeine An  zahl von Ausgängen aufweisen kann. Die  einzige     Bedingung,    die bei dieser Art von  Gruppenwählern -zu erfüllen ist, besteht darin,  dass die Summe der Ausgänge aller Gruppen    die Gesamtzahl der     Bankkontaktsätze    der  Kontaktbank nicht übersteige. Es ist bereits  erwähnt worden, dass diese Anordnung an  passungsfähiger ist als, die erste der be  schriebenen Anordnungen.  



  Ein Nachteil, der jeder     Gruppenwahlstufe     mit Gruppenwählern mit einfacher Schaltarm  bewegung anhaftet, ist der, dass ein solcher  Wähler nicht allein arbeiten kann, sondern  immer ein Hilfsorgan, beispielsweise einen       Markierer,    benötigt, welcher, wie     erwähnt,          entweder    einem Gruppenwähler einzeln ange  hören kann oder dann mehreren     Gruppen-          -wählern    gemeinsam zugeordnet     ist,    in welch  letzterem Falle dieses Hilfsorgan in einem  gemeinsamen Steuerstromkreis angeordnet  wird.

   Obgleich Wähler mit einfacher Schalt  armbewegung bedeutend einfacher sind als  Wähler, deren Schaltarme zwei verschiedene  Bewegungen auszuführen haben, geht ein  Teil dieses Vorteils dadurch, dass ein     Mar-          kierer    und in gewissen Fällen auch noch ein  gemeinsamer Steuerstromkreis, notwendig ist.  was zu gewissen Schwierigkeiten führen kann,  verloren.

   Da eine Anordnung mit den Grup  penwählern einzeln zugeordneten     Markierern     kostspielig ist, wird in den meisten Fällen  ein     in,    einem gemeinsamen     Steuerstromkreis     angeordneter gemeinsamer     Markierer    verwen  det, der jedoch, da er nur während der Ein  stellung eines Wählers auf einen freien Aus  gang in der verlangten Gruppe benötigt wird,  während dem grössten Teil der Zeit überhaupt  nicht benützt wird.

   Weiter hat die Anord  nung mit einem in einem gemeinsamen Steuer  stromkreis liegenden     Markierer    -den Nachteil,  dass, falls der gemeinsame     Steuerstromkreis     zur Steuerung eines Wählers in Gebrauch  genommen worden ist, alle andern Wähler  automatisch lahmgelegt sind, oder     sonstwi@     zuwarten     müssen,    bis der Steuerstromkreis  frei wird und sie wieder mit einem Wahlvor  gang weiterfahren können.

   Ferner bilden die  gemeinsamen Steuerstromkreise eine schwache  Stelle der Anlage, indem im Falle einer Stö  rung, die zur Folge hat,     dass    einige der  Steuerstromkreise mit einer gleichen Anzahl  von Wählern zusammengeschaltet bleiben,      grosse     Gef < ilir    besteht, dass der ganze Verkehr       blockiert    wird.  



  Bei der erfindungsgemässen     Schaltungs-          @inordnung    werden Wahlschalter mit     ein-          facher        'chaltarmbewegiing    verwendet, die       l@eiii(.        Narkierer    und diese bedienenden     Steuer-          eli-onilii@eise    erfordern,

   das heisst bei denen       die    Steuerung der Wahl und der Freiwahl       ('irekt        Eins    gemeinsamen alle Wählstufen be  dienenden Register- und     Steuereinrichtungen          erf        ol.'t.     



  Es     sind    bereits     Schaltungsanordnungen        be-          Icanntgeworden,    bei denen     Wahlschalter    mit.       t@infxicher        Schaltarmbewegung    ohne dem  Wahlschalter einzeln oder mittels eines     ge-          m(-insampn    Steuerstromkreises zugeordnete       .#larkierei-    verwendet werden, in denen jedoch       @iirphte        llarläierverbindizngen    von den     Re-          ,

  ister-    und Steuereinrichtungen nach dem       1Iarkierniveau    des Wahlschalters führen.     Der-          artige    Anordnungen sind nur sehr wenig und       IM),    für eine beschränkte Anzahl von     Wähl-          sIufen    zur Verwendung gelangt, da. sie den       ;

  grossen    Nachteil besitzen, dass das     Markier-          vi,.lfach    entweder allen Register- und     Steuer-          c-inrichtungen    gemeinsam zugeordnet ist,     iri           <  < ,vlehein    Falle in einer Wählstufe jeweils nur       e,iii    einziger Wahlvorgang durchgeführt wer  den kann, oder dass das     Markiervielfach    in       (-in(-    Anzahl Vielfache     unterteilt    ist, welche       anittels    irgendeiner Verbindungseinrichtung  mit:

   einer einzelnen Register- und     Steuerein-          riclitung    verbunden werden, falls sie benötig       werden,    in     -welchem    Falle diese     Verbindungs-          i        einrichtungen    die Anordnung     kompliziert    und       kost.spiclig    machen.  



       Pf@r    erfindungsgemässe Anordnung     ermög-          I:clit    nun die Wahlschalter mit     einfacher          Schaltarmbewegung    ohne Verwendung irgend  >     welcher        Markierverbindungen    zu steuern, so  dass     dein    Anzahl der Verbindungen, die     g1eich-          zc,iti-@    aufgebaut werden können, keine     Be-          auferlegt    sind, und ausserdem       ,euch    in     bezug    auf die Verbindung des Mar  s     1;

  ierniveaus    mit der für die Verbindung     be-          tiiitzten:    Register- und Steuereinrichtung keine       hoinplikationen    auftreten.    Eine mögliche Art der direkten Steue  rung der Wahl und der Freiwahl durch die  Register- und Steuereinrichtung besteht darin,       rückwärtsgerichtete    Impulse zu verwenden,  wobei entweder für jede erreichte Gruppe  von Ausgängen oder für jeden bestrichenen  einzelnen Bankkontakt ein Impuls übermit  telt wird, der entweder aus einem Schlie  ssungsimpuls oder einem     Öffnungsimpuls    in  einem geschlossenen Stromkreis bestehen kann.  



  Betrachtet man die Anordnung, in wel  cher für jede Gruppe ein Impuls gesendet  wird, so ist ersichtlich, dass die Art, auf  welche die Gruppen auf die Kontaktbank ver  teilt werden können, eher     beschränkt    ist, da  die Verteilung möglichst einfach sein sollte;  um keine komplizierte Anordnung in der Re  gister- und Steuereinrichtung zu erhalten, in  welcher ein Schalter vorgesehen werden     muss,     dessen Schaltarme für jeden aus -dem ge  steuerten Wähler empfangenen, rückwärts  gerichteten Impuls um einen Schritt weiter  geschaltet werden, und dessen Aufgabe darin  besteht, dem Wähler das Prüfen einer ein  zigen Gruppe in einer zum voraus bestimmten  Weise zu erlauben.  



  Ferner ist ersichtlich, dass, falls die Aus  gänge einer Gruppe aufs Geratewohl über die  ganze Kontaktbank verteilt würden, die Re  gister- und Steuereinrichtung zu viele Stel  lungen aufweisen könnte, in denen es dem  Wähler die Prüfung erlaubt, und noch viel  mehr Stellungen, in denen es dies nicht er  laubt, während es anderseits erforderlich ist.  jedesmal dann einen     rückwärtsgerichteten     Impuls zu senden, wenn die     Wählerschaltarme     Ausgänge erreichen, die einer verschiedenen  Gruppe angehören. Änderungen in der An  ordnung der     Gruppenwählerausgänge    würden  eine Änderung der Anordnung in der Re  gister- und Steuereinrichtung usw. bedingen.  



  Die Anordnung, welche für jeden von       einem    Wählerschalter bestrichenen Bankkon  takt einen     rückwärtsgerichteten    Impuls über  mittelt, stellt eine Form der oben beschrie  benen Anordnung dar, bei der jedoch noch  weitergegangen wurde, indem :der im Re  gister vorhandene Schalter so viele Kontakte           aufweist,    als im Wähler Bankkontakte in  einer Reihe vorhanden sind.  



  Beide Anordnungen besitzen den gemein  samen Vorteil, dass sie in der Register- und       Steuereinrichtung    einen Schalter     besitzen,    der  den aus den Wählern     empfangenen    Impul  sen mit einer genügend grossen Geschwindig  keit folgt.  



  Die Erfindung betrifft eine Schaltungs  anordnung, in welcher Wähler     mit    einfacher       Schaltarmbewegung    verwendet werden, die  direkt durch eine Register- und Steuereinrich  tung gesteuert werden, und zwar ermöglicht  die Erfindung ohne     rückwärtsgerichtete    Im  pulse und eine     Verbindungseinrichtung    in der  Register- und     Steuereinrichtung    auszukom  men.  



  Sobald die     Wählerschaltarme    über die       Bankkontakte    einer bestimmten Gruppe von  Ausgängen gleiten, wird für jeden bestri  chenen Ausgang aus dem Wähler ein Signal  nach der Register- und Steuereinrichtung  übermittelt, welches diese Gruppe kennzeich  net und dem die Register- und Steuerein  richtung augenblicklich entnehmen kann, ob  der Wähler einen Kontaktsatz der zu wählen  den Gruppe von Ausgängen erreicht hat oder  nicht.  



  Es sind daher bei der erfindungsgemässen  Schaltungsanordnung keine getrennten     Wahl-          und        Freiwahlvorgänge    mehr erforderlich,  sondern die Anordnung kann so getroffen  werden, dass der Wähler sich unter der Steue  rung .durch die Register- und Steuereinrich  tung bewegt, bis seine Schaltarme einen  Ausgang erreichen, dessen Prüfkontakt den  besonderen Signalstrom führt, auf den die  Register- und Steuereinrichtung eingestellt ist.

    Die Vorteile dieser vorteilhaften Ausfüh  rungsform sind unter anderem, dass der  eigentliche Wählerstromkreis sehr einfach       -wird,    da er neben dem Wähler, der, da er  nur eine einzige     Schaltarmbewegung    ausfüh  ren muss, selbst sehr einfach ist, nur zwei Re  lais aufzuweisen braucht.. Das Fehlen von  vorwärts- oder     rückwärtsgerichteten    Impulsen  ist ebenso von Bedeutung, da dadurch sowohl  im Wähler bzw. im Wählerstromkreis als    auch in der Register- und     Steuereinrichtung     eine     Impulszählvorrichtung    nicht mehr er  forderlich ist.

   Ausserdem ist die Schaltungs  anordnung in bezug auf die Anordnung der  Ausgänge in der     Wählerkontaktbank    ausser  ordentlich anpassungsfähig, da die Ausgänge  auf jede denkbare Weise angeordnet werden  können, ohne dass dabei die Register- und       Steuereinrichtung    in entsprechender Weise       a:ngepasst    werden muss. Infolge des Fehlens  eines     Markiervielfaches    ist die Anzahl der  gleichzeitigen Wahlvorgänge nicht beschränkt.  und infolge des Fehlens von gemeinsamen  Steuerstromkreisen werden die Wähler nicht  künstlich belegt, wie dies der Fall ist, wenn  der gemeinsame Steuerstromkreis für einen  der Wähler der durch diesen Steuerstrom  kreis bedienten     Wählergruppe    in Gebrauch  genommen wird.

   Ausserdem weist diese An  ordnung weniger schwache Stellen auf als  eine solche mit gemeinsamen Steuerstrom  kreisen, und die Verdrahtung lässt sich äusserst  einfach machen, da keine     Markierniveaus    vor  handen sind, die entsprechend der Grösse der  durch einen Steuerstromkreis oder durch einen  Satz von eine Verbindung mit der     Register-          und    Steuereinrichtung herstellenden Verbin  dungsvorrichtungen zu bedienenden     Gruppe     aufgeteilt werden müssen.  



  Nachstehend ist die Erfindung an Hand  eines Ausführungsbeispiels, welches die An  v-endung der Erfindung auf eine     Telephon-          amtsanlage    zeigt und in der beiliegenden  Zeichnung schematisch dargestellt ist, näher  beschrieben.  



  Inder Zeichnung zeigen  ,die     Fig.    1 bis 3, die untereinander anzu  ordnen sind, eine Register- und Steuerein  richtung bzw. diejenigen Teile     dieser        Register-          und        Steuereinrichtung,    die zum Verständnis  der Arbeitsweise unerlässlich sind, und  die     Fig.    4 einen Gruppenwähler.  



  Es soll dabei angenommen werden, dass  ein Teilnehmeranruf in an     sich        bekannter     Weise über Anrufsucher weitergeleitet wor  den sei, und     dass    hierauf über einen automa  tischen     Schnurstromkreis    eine Register- und  Steuereinrichtung mit der rufenden Leitung    
EMI0005.0001     
  
    rIr-l,unclen <SEP> worden <SEP> sei. <SEP> Die <SEP> Gruppenwähler
<tb>  <I>dfa</I> <SEP> verschiedenen <SEP> Wählstufen <SEP> sind <SEP> alle <SEP> so <SEP> ge  "cli@ilfc=t, <SEP> wie <SEP> dies <SEP> die <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> zeigt, <SEP> mit <SEP> Aus  n.ilirnc <SEP> des <SEP> ersten <SEP> Gruppenwählers, <SEP> bei <SEP> wel  clinin <SEP> die <SEP> mit <SEP> x <SEP> bezeichneten <SEP> Leiter <SEP> zu <SEP> entfer  ricn <SEP> sind.

   <SEP> Dies, <SEP> weil <SEP> angenommen <SEP> wird, <SEP> dass
<tb>  (1,-r <SEP> ci;te <SEP> CT'ruppenwähler <SEP> dauernd <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  zwf-iten <SEP> Anrufsucher <SEP> verbunden <SEP> sei <SEP> und <SEP> des  ohne <SEP> vorgängige <SEP> Wahl <SEP> belegt <SEP> wird. <SEP> Der
<tb>  zweite <SEP> und <SEP> der <SEP> dritte <SEP> Gruppenwähler <SEP> sind
<tb>  @@f1riau. <SEP> gleieli.

   <SEP> Es <SEP> soll <SEP> ferner <SEP> angenommen
<tb>  werden, <SEP> dass <SEP> auf <SEP> den <SEP> dritten <SEP> Gruppenwähler
<tb>  rlcr <SEP> Leitungswähler <SEP> folgt.
<tb>  <I>a) <SEP> Empfang <SEP> der <SEP> Ziffern <SEP> der <SEP> Nuriam.er</I>
<tb>  <I>des <SEP> ge.uviiraschte-n, <SEP> Teilnehmers.</I>
<tb>  ? <SEP> ,sie <SEP> Ziffern <SEP> des <SEP> gewünschten <SEP> Teilnehmer
<tb>  @zrsrden <SEP> vom <SEP> anrufenden <SEP> Teilnehmer <SEP> auf <SEP> be  hannte <SEP> Weise <SEP> in <SEP> Form <SEP> von <SEP> Nummern  ;

  cIieibeniinpulsen <SEP> ausgesendet. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> Ein  des <SEP> Anrufes <SEP> wird <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <I>Isr</I> <SEP> er  welches <SEP> bei <SEP> jeder <SEP> Öffnung <SEP> des <SEP> Num  iar#rrr\linibenkontalLtes <SEP> abfällt.
<tb>  Wenn <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <I>Isr</I> <SEP> zum <SEP> ersten <SEP> 11lale <SEP> an  - <SEP> @:a@lit, <SEP> werden <SEP> die <SEP> Relais <SEP> <I>Lbr</I> <SEP> und <SEP> <I>Lh,r</I> <SEP> er  rIyas <SEP> Relais <SEP> <I>Lbr</I> <SEP> ist <SEP> ein <SEP> langsam <SEP> abfallen  rieReIas <SEP> und <SEP> bleibt <SEP> während <SEP> der <SEP> Impulse
<tb>  ;

  al,e <SEP> erregt.
<tb>  Ke <SEP> erste <SEP> Ziffer <SEP> wird <SEP> im <SEP> Schrittschalter
<tb>  ,@'1 <SEP> rlc# <SEP> Registers <SEP> gespeichert. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> ersten
<tb>  @i'fnung <SEP> des <SEP> Nummernscheibenkontaktes <SEP> wird
<tb>  rl.-r <SEP> Schaltmagnet <SEP> S111 <SEP> im <SEP> Stromkreis: <SEP> Erde,
<tb>  Ridiekontakt <SEP> des <SEP> Relais <SEP> <I>Isr,</I> <SEP> Arbeitskontakt
<tb>  rlcRelais <SEP> <I>Lbr,</I> <SEP> Wicklung <SEP> des <SEP> Relais <SEP> <I>Lrnr,</I>
<tb>  Nirliekontakt <SEP> des <SEP> Relais <SEP> <I>Dirl,</I> <SEP> Wicklung <SEP> des
<tb>  Magneten <SEP> f11., <SEP> Batterie, <SEP> erregt.
<tb>  Da;

   <SEP> Relais <SEP> <I>Lrrar</I> <SEP> spricht <SEP> beim <SEP> ersten <SEP> Im  lmls <SEP> an <SEP> und <SEP> bleibt <SEP> während <SEP> der <SEP> ganzen <SEP> Im  liulsi'eilie <SEP> dieser <SEP> Ziffer <SEP> erregt. <SEP> Der <SEP> Schalter
<tb>  .@ <SEP> I <SEP> schaltet <SEP> bei <SEP> jeder <SEP> Aberregung <SEP> des <SEP> Relais
<tb>  i <SEP> Isi- <SEP> seine <SEP> Schaltarme <SEP> um <SEP> einen <SEP> Schritt <SEP> weiter
<tb>  iinrl <SEP> setzt <SEP> sie <SEP> schliesslich <SEP> in <SEP> einer <SEP> Stellung
<tb>  still,

   <SEP> die <SEP> der <SEP> durch <SEP> den <SEP> anrufenden <SEP> Teilneli  iiei- <SEP> übermittelten <SEP> Ziffer <SEP> entspricht.
<tb>  Pas <SEP> Relais <SEP> <I>Isr</I> <SEP> hält <SEP> während <SEP> der <SEP> auf <SEP> die
<tb>  s <SEP> erste <SEP> Ziffer <SEP> folgenden <SEP> Pause <SEP> seinen <SEP> Arbeits  kontald <SEP> genügend <SEP> lange <SEP> geschlossen, <SEP> um <SEP> die
<tb>  .\_lrr-.111egung <SEP> des <SEP> Relais <SEP> <I>Lnir <SEP> zu</I> <SEP> bewirken.       Der Schaltmagnet<I>IM</I> wurde während des  Empfanges der Ziffer durch das Relais       Lear    erregt gehalten, worauf die Schalt  arme     Ales    Schalters I nach der Stellung 1  weitergeschaltet werden, so dass nun     .das     Relais     Dirl    anspricht.

   Das Relais<I>Dir!</I>  schaltet den     Impulsgabestromkres    vom  Schaltmagneten     S1VI1    auf den Schaltmagneten       S1612    um, so dass die zweite Ziffer nun vom  Schalter 82 gespeichert wird, was in glei  cher Weise erfolgt wie die erste Ziffer. Der  Magnet<I>IM</I> wird wiederum während des Emp  fanges der zweiten Ziffer erregt gehalten,  vorauf nach dem Abfallen des Magneten das  Relais     Dir2    erregt wird, das den Impulsgabe  stromkreis nach dem Wähler     S3    umschaltet.  Nach dem Empfang der dritten Ziffer wird  das Relais     Dir3    erregt. Die Einrichtungen  für den Empfang der weiteren Ziffern sind  nicht dargestellt, da dies nicht zur Erfindung  gehört.  



  Das Relais     Ch-r    wird durch den Arbeits  kontakt des Relais     Isr        gesteuert    und folgt  daher den Impulsen der ersten Ziffer. Der  Zweck dieses Relais ist weiter unten be  schrieben.  



       b)        Wechselstronapr-üf        ung.     



  Sobald der erste Impuls der ersten Ziffer  durch den Schalter     SI    gespeichert worden ist,  beginnt der erste Gruppenwähler zu drehen,  um innerhalb der durch den Schalter     SI    an  gezeigten Gruppe in freier Wahl einen zwei  ten Gruppenwähler zu suchen. Zur Verein  fachung der Darstellung soll angenommen  werden, dass die Wähler hundert Ausgänge  mit zehn Gruppen von je zehn Ausgängen  besitzen. Dieser Wähler     besitzt    eine Ruhe  stellung, die vor der Gruppe liegt, die der  Ziffer "0" entspricht. Die nächste Gruppe,  die der Ziffer     "1"    entspricht, fängt zehn Kon  takte weiter hinten an, die Gruppe, die der  Ziffer "2" entspricht, nach weiteren zehn       -Kontakten    usw.

   Vorläufig soll auch ange  nommen werden, dass die     Ziffernimpulse    aus  der Nummernscheibe rascher ankommen, als  die Schaltarme über die verschiedenen Grup  pen weiterdrehen, so dass, wenn die Schalt  arme des Schalters     S1    auf den der gesendeten      Ziffer entsprechenden Kontakten zum Still  stand     kommen,    die     Wählerschaltarme    den  ersten Ausgang .der     zugehörigen    Gruppe noch  nicht erreicht haben. Weiter unten     wird    ge  zeigt, dass die Anordnungen unter allen  Schaltverhältnissen richtig arbeiten.  



  Sobald die Register- und Steuereinrich  tung belegt wird, spricht das Relais<I>Ar</I> des  ersten Gruppenwählers im Stromkreis: Erde,  Schaltarm a und Ruhekontakt des Schalters  <B>81,</B> Arbeitskontakt des     Relais        Llzr,        b-Ader,     Ruhekontakte der Relais     Br    und<I>Ar,</I> Wick  lung des Relais<I>Ar,</I>     Batterie    an. Das Relais  <I>Ar</I> schliesst einen eigenen Haltestromkreis, der  über die     d-Ader    nach dem Arbeitskontakt des  Relais     Llar    verläuft.  



  Der Schaltmagnet P des Wählers wird  im folgenden Stromkreis erregt: Erde, Schalt  arm und Kontakt 1 der Bankreihe a des  Schalters<B>81,</B> Kontakt N und Schaltarm der  Bankreihe     c    des Schalters 0, . Ruhekontakte  der Relais     Ytr,        Ftr    und     Yrr,        a-Ader,    Ruhe  kontakt des Relais     Br,    Arbeitskontakt des  Relais<I>Ar,</I> Magnet P,     Batterie.    Dadurch be  ginnen die Schaltarme des Wählers zu dre  hen.

   Dabei kann der     Prüfschaltarm    so ge  staltet sein, dass er beim Erreichen des Kon  taktsatzes später schliesst als alle andern  Schaltarme, beim Verlassen dagegen früher  als alle andern Schaltarme die Verbindung  mit seinem Kontakt trennt.  



  Bei der Wahl wird das aus dem zweiten  Gruppenwähler     ünd    den folgenden Wählern  empfangene     Wechselstromsignal    mit dem  über die Bankreihe b der Schalter     S1    bis     S3     empfangenen     Weohselstromsignal    verglichen.  Diese beiden Ströme werden von der zum  Vergleichen .der Ströme erforderlichen Ein  richtung im Register empfangen. Diese Ein  richtung ist in der     Fig.    2 gezeigt und weist  die Transformatoren     HCl,        HC2,        YT,    die  Röhren     TI,   <I>T 2</I> und das Relais     Ytr    auf.  



  Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist in  einer andern schweizerischen Patentschrift  ausführlich beschrieben. Der in jener Patent  schrift genannte Signalstrom entspricht dem  aus dem Wählerstromkreis empfangenen  Wechselstrom, während der Bezugsstrom dem    über die Bankreihen der Schalter     .S'1    bis     S'3     erhaltenen Wechselstrom entspricht.  



  Der Stromkreis des Signalwechselstromes  verläuft z. B. für den zweiten Gruppenwähler  wie folgt:     Wechselstromquelle,    Widerstand       T4'1,        Wählerruhekontakt        HC,        Besetztklinke          BJ,    Ruhekontakt des Relais<I>Ar</I> des zweiten  Gruppenwählers, Schaltarm d des ersten       Gruppenwählers        (F'ig.    4), Ruhekontakt des  Relais     Br;

      Arbeitskontakt des Relais<I>Ar,</I>     c-          Ader,    Ruhekontakt des Relais     Str        (Fig.    1<B>)</B>,  Primärwicklung des     Transformators        HCl.     



  Der Stromkreis für den Bezugswechsel  strom verläuft wie folgt:     Wechselstrom-          quelle,    Widerstand W2     (Fig.    3), Kontakt  der Bankreihe b des Schalters<B>81,</B> auf den  sein Schaltarm b eingestellt worden ist, Ruhe  kontakt und Schaltarm d des Schalters 0,  Primärwicklung des Transformators     HC2.     



  In dem Augenblick, in dem die das Ver  gleichen bewerkstelligende Empfangseinrich  tung feststellt, dass der Signal- und der Be  zugsstrom phasengleich sind, wird die mit un  geheizter Kathode arbeitende Röhre T2 ioni  siert, das Relais     Ytr    spricht im Stromkreis:  Pluspol der     130-Volt-Batterie,    linker innerer  Kontakt des Relais     Chr,    Hauptstrecke der  Röhre T2, rechter Kontakt des Relais     Chr,     Wicklung des Relais     Yt;-,    Widerstand, Erde,  an, und der Gruppenwähler hält seine Schalt  arme auf den Kontakten eines Ausganges der  gewünschten Gruppe an.  



  Durch die Erregung des Relais     Ytr    wird  das Relais     Ftr    im folgenden Stromkreis er  regt: Erde, Schaltarm und Kontakt 1 der  Bankreihe     a    des Sehalters<B>81,</B> Kontakt<I>N</I> und  Schaltarm der Bankreihe c des     Schalters    0. ;  Arbeitskontakt     Ytr,        Ruhekontakt    des Relais       Fhr,    Wicklung des Relais     Ftr,    Batterie.  



       Das    Relais     Ftr    bereitet einen eigenen  Haltestromkreis vor, der über die Wicklung  des Relais     Fhr    nach Erde am mittleren rech- ,  ten     Arbeitskontakt    des Relais     Lhr    verläuft,  und öffnet den     Stromkreis    des Relais     Chr.     Dieses letztere Relais schaltet die positive       130-Volt-Batterie    von der Anode der Röhre  72 ab.

   Das Relais     Vtr    wird     aberregt,    wo-,  durch der Kurzschluss zum Relais     Fhr    be-           seitigt    wird, so dass dieses Relais nun im       Sti-onilueis:    Batterie, Wicklungen der Re  lais     Ftj-    und     Flrr,    Arbeitskontakt des Relais       Ftr,        Ruhekontakt    des Relais     Urr,    Arbeits  kontakt des Relais     Lltr,    Erde in Reihe zum       h.elais        Ftr    anspricht.

   Das Relais     Flcr    schliesst  den Erregerstromkreis für .das Relais     Chr,           elehes    anspricht, so dass die Röhre T2 wie  der zündet, da der     Sig-nalweehselstrom    aus  dem.     @,#Tählerstromkreis    immer noch vorhan  den ist.

   Das Relais     I'tr    spricht wieder an  und schliesst den folgenden Stromkreis für       d;iRelais        Str:    Erde, Schaltarm<I>a</I> des     Schal-          ter5        S'l,    Kontakt N und Schaltarm c des       Sclialtens    0, Arbeitskontakt des Relais     Vtr,          Arbeitskontakt    des Relais     Fltr,    Wicklung des  Relais Str,     Batterie.     



  Ne Erregung des Relais     Str    zeigt an,       dass    die     Wechselstromprüfung    beendigt ist,       iiiirl    dass das Register nun mit der Gleich  romprüfung beginnt.  



  Die     Wechselstromprüfung    wird, wie     be-          @cbrieben,    zweimal durchgeführt, um zu     ge-          @rährleisten,        dass    der erste Gruppenwähler       n@icli    dem Anhalten auf .den Kontakten des       ziir    _-(-wünschten Gruppe gehörenden belegten       .msganges    steht.  



       r)        Gleiclrstro-ntpr--üf-ung.     



  Das Relais     Str    schliesst den folgenden       Stromkreis    für die Gleichstromprüfung: Erde,       Ärbeitskonta.kt    des Relais     Str,    linke     hoch-          alnnige    Wicklung     des    Relais     Tr,        Ruhekon-          tt,ld    des Relais     Gbr,        b-Ader,    Ruhekontakt des  Relais     f>r,        Arbeitskontakt.    des Relais Ar,  Wicklung I des Relais     Br,

      Schaltarm c des       ersten        Grttppenwä        hlers,    Ruhekontakt des     Re-          LA,;        29r,    des zweiten Gruppenwählers,     Wider-          i;inrd        UM),    Batterie.  



  In diesem Stromkreis zieht allein das Re  <I>Tr</I>     auf,    da das .Relais     Br    infolge der     hoch-          Wicklung    des Relais     Tr    nicht an  kann.

   Der Arbeitskontakt des     Re-          h-,is        Tr        le;t    die Wicklung I des Relais     Dtr          Kiid    die     niederolimige    Wicklung das Relais     Tr          i:,        Nebensehluss    zu seiner     hocholirmig    en Wich  wodurch die über den Widerstand     Wss          aiie#legtc        Prüfspannung    für andere Anrufe    besetzt gemacht und gleichzeitig die Strom  stärke erhöht wird, so dass das Relais     Br    an  sprechen kann.

   Das Relais     Dtr    ist ein     Grenz-          stromrelais    und kann nur ansprechen, falls  es allein an der Prüfspannung liegt. Durch  die Erregung des Relais     Dtr    wird auch das  Relais     Sar    erregt. Das Relais     Sar    erregt den       Schrittschaltermagnet        0M    und gleichzeitig  das Relais     Yrr.     



  Das Relais     Yrr    öffnet den Haltestrom  kreis der Relais     Ftr    und     Fhr,    welche     aberregt          \-erden,    wobei das Relais     Fhr    den nach Erde  am Schaltarm a des Schalters     S1    führenden       Stromkreis    des Relais<I>Str</I> öffnet, das jedoch  über einen Arbeitskontakt des Relais     Sar     einstweilen noch gehalten wird.

   Die Prüf  relais     Tr    und     Dtr    bleiben im Stromkreis:  Erde, Arbeitskontakt des Relais     Sar,    Wick  lung I des Relais     Dtr    und     niederohmige    Wick  lung des Relais     Tr,    Ruhekontakt des Relais       Gb,        b-Ader,    Ruhekontakt des Relais     Br     (erster Gruppenwähler), Arbeitskontakt des  Relais<I>Ar,</I> Wicklung I des Relais     Br,        c-Ader,          Ruhuhekontakt    des Relais<I>Ar</I> (zweiter Grup  penwähler), Widerstand, Batterie erregt.

   So  bald der erste Gruppenwähler durch die Erre  gung des Relais     Br    durchgeschaltet und das       Belegungsrelais   <I>Ar</I> im zweiten Gruppen  wähler erregt ist, wird die Prüfspannung ab  geschaltet, und Relais     Dt.    usw. sowie Relais       Str    fallen ab, wie dies weiter unten ausführ  licher beschrieben ist.  



  Im Register wird das Relais     Dtr        aberregt,     sobald die Prüfspannung abgeschaltet wird,  und falls der Schaltermagnet     0M    in diesem       Zeitpunkt    seinen Anker ganz angezogen hat,  wird das Relais     Sar        aberregt.    Die Schalt  arme des Schalters 0 werden um einen  Schritt nach dem Kontakt 1 weitergeschaltet.  



  Das Relais     Sar    bewirkt die     Aberregung     des Relais     Yrr    und dieses die Erregung     des     Relais     Chr    im Stromkreis: Batterie, Wick  lung des Relais     Chr,    Ruhekontakt der Relais       Frr    und     Ftr,    Schaltarm<I>a</I> des Schalters 0,  Arbeitskontakt des Relais     Dir2,    Erde, so. dass  nun die     Empfangseinrichtung    für die nächste  Prüfung bereit ist.

        Der     Schaltarm,    über welchen der Gleich  stromprüfvorgang verläuft, kann so gestaltet  sein, dass er beim Erreichen     des        Kontaktsatzes     später schliesst als alle andern Schaltarme,  beim Verlassen des Kontaktsatzes dagegen die  Verbindung mit seinem Kontakt früher trennt  als alle andern Schaltarme.  



  Die an die     niederohmige    Wicklung des  Relais     Tr    und an das Relais     Dtr    angelegte  Erde wird von verschiedenen Stromkreisen  beherrscht, wie dies weiter unten näher be  schrieben ist.  



  <I>d)</I>     Durchschaltung   <I>des</I>     Gruppenwählers.     Wie bereits beschrieben worden ist, spricht  das     Relais        Br    des ersten Gruppenwählers an,  sobald die     hochohmige    Wicklung des Relais       Tr    in     Nebenschluss    zur Wicklung des Relais       Dtr    gelegt wird.

   Das Relais     Br    spricht leicht  verzögert an, und zwar infolge seiner Kurz  schlusswicklung     II,    um im Falle einer gleich  zeitigen Prüfung durch zwei oder mehr  Stromkreise die     Aberregung    der     Prüfrelais     dieser Stromkreise zu .gewährleisten.  



  Sobald das     Relais        Br    anspricht, hebt     es,den     Kurzschluss zu seiner zweiten Wicklung auf  und schliesst einen Haltestromkreis nachdem  Widerstand W3. Ausserdem schliesst es seine       Arbeitswicklung    über einen     Arbeitskontakt     kurz, - welcher später geschlossen wird; als  der den oben erwähnten Kurzschluss besei  tigende Kontakt geöffnet wird.  



  Der aus dem zweiten Gruppenwähler über  den Schaltarm d des     ersten    Gruppenwählers  immer noch erhältliche Signalwechselstrom  wird durch die über einen Arbeitskontakt des  Relais     Br    direkt angelegte Erde für andere  Anrufe besetzt gemacht. Die linken Arbeits  kontakte schalten die b- und     c-Ader    so durch,  dass die über den Schaltarm c .des zweiten  Gruppenwählers angelegte Prüfspannung  dauernd vorhanden ist.  



  Als das Relais<I>Str</I> des Registers bei er  folgreicher     Wechselstromprüfung        erregtwurde,     schaltete es die     Primärwicklung    des Trans  formators     HCl    ah und ersetzte sie durch  eine zweite     niederohmige    Wicklung des Re-         lais        Dtr.        Sobald    das Relais     Br    anspricht,

   legt  es diese zweite Wicklung .des Relais     Dtr    an  seinem linken     äussern    Umschaltkontakt an  die     c-Ader.    Der linke innere Umschaltkon  takt des Relais     Br    schaltet die     b-Ader    nach  dem zweiten     Gruppenwähler    durch. In die  sem Zeitpunkt liegt die Prüfspannung an der  zweiten Wicklung des Relais     Dtr.     



  Unmittelbar nach der     Durchschaltung    der       b-Ader        wird    über den     niederohmigen        Strom-          kreis    der Relais     Tr    und     Dtr    das Relais     Aä      des zweiten Gruppenwählers wie folgt erregt:

    Erde, Arbeitskontakt .des Relais     Sar,    Wick  lungen der Relais     Dtr    und     Tr,    Ruhekontakt  des Relais     Gbr,        b-Ader,    Arbeitskontakt des  Relais     Br,        Schaltarm    b des ersten Gruppen  wählers, Ruhekontakt des Relais     Br    des zwei  ten Gruppenwählers, Ruhekontakt und Wick  lung des Relais<I>Ar,</I> Batterie.  



  Das Relais<I>Ar</I> spricht in diesem Strom  kreis an, öffnet den     vorgenannten        niederohmi-          gen    Stromkreis der Relais     Dtr    und     Tr    und  schliesst einen eigenen Haltestromkreis, der  über den Schaltarm d und einen Arbeitskon  takt des Relais     Br    des ersten Gruppenwählers  nach Erde führt.

   Der Wechselstrom, der  bereits durch diese Erde unwirksam gemach  worden war, wird nun am Ruhekontakt des  Relais<I>Ar</I> des zweiten Gruppenwählers     ab-          geschaltet.    Das Relais Ar schaltet ferner an  seinem rechten innern Ruhekontakt :die über       einen    Widerstand (W3) an die zweite Wick  lung des Relais     Dtr    angelegte Prüfspannung  ab, wodurch das Relais     Dtr        aberregt    wird.  



  <I>e) Versagen der</I>     Wechselstro-mpri'sfung.     Wie oben erwähnt worden ist, wird die       Wechselstromprüfung    wiederholt, um zu ge  währleisten, dass der Gruppenwähler nach  dem Erreichen eines freien Ausganges der ge  wünschten Gruppe von Ausgängen stehen  bleibt. Sollte es aber vorkommen, dass die  Schaltarme des Gruppenwählers über diese  Stellung hinauslaufen, so dass der über den  Schaltarm d führende Stromkreis geöffnet  wird, dann ändert die Arbeitsweise wie folgt.  



  Bei .der ersten Erregung des Relais     ULr,     arbeiten die Relais     Ftr    und     Fhr    wie beschrie-           Len.        Llas    Relais     Chr    verbindet nach seiner     er-          i@cuten    Erregung die positive Anodenspan  n wiederum mit der Röhre     T?,    hingegen       spi iclii,    das Relais     T'tr    nicht mehr an, so     dalJ     min das Relais     Kir    im folgenden Stromkreis       erregt    wird:

   Erde, Schaltarm     R    des Sehalter       ,S?.        Kontakt    1. und Schaltarm c des Schalters 0,       Ri        liekontakt    des Relais     T'tr,    Arbeitskontakte       der    Relais     Ftr    und     Fkr,    Wicklung des Relais       Kir,        Batterie.     



  Das Relais Kir erregt seinerseits das Re  lais     I"rr,    welches die Relais     Ftr    und     Flor        ab-          ern-;t.    Das Relais     Kir    wird     aberregt,    sobald       (las        Relais   <I>Flur</I> seinen Arbeitskontakt öffnet,

    so     dass    auch das Relais     T'rr    wieder     aberregt           wird    und dabei den für die     Wechselstrom-          prÜf        ung    erforderlichen Zustand wieder her  t"llt. Der Schaltmagnet P des     Gruppenwäh-          h@rs    wird wieder erregt, und der Gruppen  sucht sucht einen andern freien Ausgang in       d(111        verlangten    Gruppe.  



       f   <B><I>)</I></B>     6'ersageic   <I>der</I>     Gleichstromprüfic-rag.     



       1)ic@    Gleichstromprüfung kann versagen,  Nils beim Anhalten des Gruppenwählers eine       Verzögerung    eintritt, so dass der über den       ,Schaltarm        c    führende Stromkreis geöffnet       wird,    oder falls die Prüfspannung von einem       andern    Stromkreis besetzt gehalten wird,     wel-          clier    gerade auf die gleiche Prüfspannung ge  prüft hat, oder falls die Sicherung des     Aus-          #II;anges    fehlt.  



  In all diesen Fällen spricht das Relais     Tr     nicht an, während das Relais     Gbr    im Strom  kreis: Batterie, Wicklung des Relais     Gbr,          Ruhekontakt    des Relais     Tr,    Arbeitskontakt       (b-s    Relais<I>Str,</I> Schaltarm b des Schalters 0,       .1r1-eitskontakt    des Relais     Dirl,    Erde erregt  wird. _       Pas    Relais     Gbr    schaltet das Prüfrelais     Tr     ab und verbindet die     b-Ader    mit der Steuer  kathode der mit     ungeheizter    Kathode arbei  tenden Röhre T3.

   Gleichzeitig erregt dieses       Relais    den Schaltmagneten     des-Gruppenwäh--          1urs        über    die     a,-Ader.    Die Schaltarme werden       somit        aus    der Stellung, in der die Gleich  stromprüfung versagt hat,     herausbewegt    und    drehen weiter,- bis sie die erste freie Prüf  spannung irgendeines freien Ausganges er  reichen.  



  Die     Steuerkathode    der Röhre T3 ist  dauernd mit einer positiven Batteriespannung  von ungefähr 30 Volt verbunden, während die  Steueranode an Erde liegt. Die Röhre zün  det daher bei belegter Prüfspannung     nicht.     da die 30 Volt für einen Überschlag in der       Entladungsstrecke    nicht genügen. Sobald eine  freie Spannung von 48 Volt gefunden wird,  steigt die Spannungsdifferenz auf 78 Volt an.  und die Zündung erfolgt. Das Relais     Fsr     spricht an und bewirkt, dass die Schaltarme  des Gruppenwählers auf den Kontakten eines  freien Ausganges anhalten, welcher natürlich  nicht     notwendigerweise    der gleichen Gruppe  angehören     muss    wie der zuvor geprüfte Aus  gang.

   Das Relais     Fsr        erregt;    das Relais     Yrr,     welches nun in     bekannter    Weise die     Aberre-          gung    der Relais<I>Flur,</I>     Ftr    und     Str    sowie der  Relais     Chr    und     T'tr    bewirkt.  



  Die     Aberregung    des     Relais        Str    hat die       Aberregung    des Relais     Gbr    zur Folge, wor  auf die Röhre T3 erlischt und das Relais     Fsr          aberregt    wird. Der Stromkreis ist nun wie  derum für eine neue     Wechselstromprüfung     bereit. Befinden sich die Gruppenwähler  schaltarme zu dieser Zeit hinter den Kontak  ten der durch den Bezugsstrom angezeigten       C-ruppe,    so muss der Gruppenwähler erneut zu  drehen beginnen.  



  <I>g) Aufholen.</I>  



  Das Aufholen, durch das eine Beschleuni  gung des Wahlvorganges bezweckt wird, be  steht darin, dass die Drehung der     Wähler-          sehaltarrne    gleichzeitig mit dem Empfangen  der numerischen Angabe erfolgt, die die  Gruppe angibt, in welcher ein freier Ausgang  zu suchen ist.  



  Die erste dabei zu erfüllende Bedingung  ist. die, dass die Reihenfolge der Anfänge der  Gruppen von Ausgängen, in der sie in den  Bänken der vorangehenden Wähler ange  schlossen sind, der Reihenfolge der Ziffern  auf der Nummernscheibe des Teilnehmers      entspricht. Die zweite     Bedingung    ist die;  dass die von den     Wählerschaltarmen    zum Be  streichen der vor dem Anfang einer folgenden  Gruppe von Ausgängen liegenden Kontakte  irgendeiner der Ausgangsgruppen benötigte  Zeit grösser oder wenigstens gleich der Zeit  dauer eines     Nummernscheiberiimpulses    sein  soll. Ferner ist es nötig, den Gruppenwähler  mit einer Ruhestellung für die Schaltarme  zu, versehen.  



  Die zweite Bedingung betrifft die Ge  schwindigkeit, mit der die     Wählerschaltarme     drehen müssen. Diese Geschwindigkeit ist von  der Anzahl von Ausgängen in den verschie  denen Gruppen abhängig. Grosse Gruppen  können, ohne die erste Bedingung zu     miss-          achten,    in mehrere kleinere Gruppen aufge  teilt und in irgendeiner zweckdienlichen  Weise auf die Kontaktbank verteilt weiden.  hingegen muss der von den Schaltarmen zu  erst erreichte Teil gross sein, dass die Dreh  bewegung der Schaltarme über diesen Teil  zum     mindesten    so lange dauert wie ein     Num-          mernscheibenimpuls.     



  Die Ruhestellung für die     Wählerschalt-          arme    wird so gewählt, dass die Schaltarme     g-e-          wähnlich    um einen Ausgang hinter der Stel  lung der Schaltarme des Schalters     S    zurück  liegen. Wenn also der Wähler den ersten       Ausgang    einer Gruppe erreicht, dann schaltet  der Schalter     S    bereits den Bezugsstrom der  folgenden Gruppe an, so dass die Wähler  schaltarme nicht angehalten werden.

   Wenn  hingegen die     Schaltarme    des Schalters     S    be  reits auf die verlangte Stellung eingestellt  worden sind, dann werden die     Wählerschalt-          arme    auf dem ersten freien Ausgang ange  halten, da der Signalstrom nun gleich dem  Bezugsstrom ist. Der auf     diese    Weise gefun  dene freie Ausgang kann jedoch nicht end  gültig belegt werden, bis die     Aberregung    des  langsam abfallenden Relais     Lmr    mit Gewiss  heit anzeigt, dass keine weiteren Impulse fol  gen, das heisst dass die Ziffer vollständig emp  fangen worden ist.  



  Die     Nummernscheibengeschwindigkeit    kann  sehr verschieden sein und zwischen 8 bis 14  Impulsen pro Sekunde schwanken, und es    kann im Falle einer sehr langsamen Nummern  scheibe vorkommen, dass die     Wählerschalt-          a.rme    einen freien Ausgang der Gruppe er  reichen, während diese noch durch die     Scha.lt-          armstellung    des Schalters     S    gekennzeichnet  ist. In diesem Falle spricht die Röhre T2 an,  und die     Wählerschaltarme    werden angehalten.  Wenn nun ein weiterer Impuls ankommt, so  muss die Röhre T2 gelöscht werden, und die  Schaltarme des Wählers müssen weiterdrehen.

    Es kann ferner vorkommen, dass im soeben  erwähnten Falle alle Ausgänge der Gruppe  besetzt sind und dass daher die     Wä.hlerschalt-          arme    nicht anhalten können, sondern nach den  Ausgängen der nächsten Gruppe weiterdrehen.       Als    Folge davon können die     Wählersehalt-          arme    über die .durch den Schalter     S    ge  kennzeichnete Gruppe hinaus vorrücken. Der  Wahlvorgang spielt sich aber unter allen  Umständen richtig ab, da die     Wählerschalt-          arme    nur bei einem zum voraus bestimmten  Signalstrom anhalten können.

   Die Wähler  schaltarme drehen so lange weiter, bis sie  einen freien Ausgang in der verlangten  Gruppe     finden.     



  Die obigen Bedingungen werden durch die  folgende Anordnung erfüllt.  



  Die Schaltarme     .des    ersten Gruppenwählers  beginnen zu drehen, sobald die     Schaltarme     des Schalters     S1    durch den ersten Impuls auf  den Kontakt 1 gedreht werden. Das Relais       Chr    spricht auf die Impulse an und schaltet  bei jeder Öffnungsperiode die     130-Volt-Bat-          terie    von der Anode der Röhre     T2    ab. Nach  dem Empfang der vollständigen Ziffer bleibt  das Relais     Chr    erregt, während .das Relais       Lnar    abfällt und der Schalter 1 einen     Schnitt     ausführt.

   Das Relais     Dirl        srpicht    an und  schliesst einen über den Schaltarm und die  Bankreihe a :des Schalters 0 verlaufenden  Haltestromkreis für das Relais     Chr,    welches  erregt bleibt,     bis    des Wahlvorgang beendigt  ist, worauf es durch das Relais     Yrr        aberregt     wird.  



  Würden die Schaltarme .des Gruppenwäh  lers infolge einer langsamen     Nummernscheibe     auf den Kontakten eines Ausganges an  halten, der nicht dem verlangten Ausgang      entspricht, dann würde das Relais     Chr        ab-          sobald    der nächste Impuls empfangen  wird. und die Röhre T2 löschen, wodurch       rlas    Relais     I'tr        aberregt    und der     Gruppen-          w < ililer    zum Weiterdrehen veranlasst wird.

    Wenn das Relais     Chr    wieder anspricht, dann       Le    finden sich die Schaltarme .des Schalters       81    bereits in der nächsten Stellung und legen       einen    andern Bezugsstrom an.  



  Fall; die erste Wahl vor oder während der       L\bermittlung    der zweiten Ziffer beendigt       wird,    so spricht das Relais     Chr    wieder auf die       vom    Relais     Isr    empfangenen Impulse an, und  der zweite Gruppenwähler arbeitet in der be  schriebenen Weise.  



  Ein bei der     Wechselstromprüfung    gefun  dener     Ausgang    kann nur dann endgültig be  legt werden, wenn das Relais     Lmr        aberregt     wird. Sobald die     Wechselstromprüfung    be  endigt ist und das Relais     S'tr    anspricht,     ist          nur    die     hochohmige    Wicklung des Relais     Tr     nach der Prüfspannung durchgeschaltet,

   wäh  rend für die     niederohmige    Wicklung des  Relais     Tr    und daher auch für das Relais     Dtr          kein    Stromkreis vorhanden ist. Der Strom  kreis für die     niederohinige    Wicklung des     R,e-          l;ris        Tr    wird, wie aus der Zeichnung ersicht  lich ist, geschlossen, sobald das Relais     Lmr          ;

  iberregt    wird.     Anderseits    wird, falls die     Zif-          fer    bereits     fertig    empfangen worden ist, wenn       die        'Wechselstromprüfung        stattfindet,    der Aus  gang sofort     bei    der Gleichstromprüfung be  legt.

   und zwar infolge der Erde, die über den  Arbeitskontakt des Relais<I>Dir</I> und die Bank  reihe b     des    Schalters 0 angelegt wird, und     so-          niit.        unabhängig    vom     Ruhekontakt    des Relais       Linr,    der als Folge der Übermittlung der       iii7i(-li,#ten    Ziffer bereits wieder offen sein  kann.  



       h)        Variarztert,   <I>der</I>     Änordnung.     



  Die Erfindung ist keineswegs auf das       el)ige    Ausführungsbeispiel beschränkt, son  dern es sind weitere Ausführungsformen       inüglich.     



  Bei der beschriebenen Ausführungsform  besitzen die Wähler eine Ruhestellung, nach    welcher die     Wählerschaltarme    am Ende     einer     jeden Verbindung weitergeschaltet werden,  wobei die Anordnung erst dann wieder für  eine neue Verbindung verfügbar ist, wenn sich  die Schaltarme in dieser Ruhestellung befin  den. Die Anordnung kann nun so abgeändert  werden, dass keine Ruhestellung mehr erfor  derlich ist, dass also die Schaltarme nach Be  endigung der Verbindung in der während der  Verbindung eingenommenen Stellung verblei  ben, und damit gewisse     Relaiskontakte    und  Verbindungen, die sonst zur Weiterschaltung  der Schaltarme in die Ruhestellung erfor  derlich sind, wegfallen.

   In diesem Falle wer  den vorzugsweise die     Gruppenwählerschalt-          arme    nicht bereits währenddem das Register  die den Wählvorgang steuernde numerische  Angabe empfängt, in Bewegung versetzt, son  dern der     'V#rählvorgang    und die Freiwahl be  ginnen erst nachdem diese Angabe vollständig  empfangen worden ist.  



  Ferner können Gruppenwähler von an  derer Bauart als die gezeigten verwendet  werden. Das gezeigte Ausführungsbeispiel  zeigt einen Wähler mit einfacher     Scbaltarm-          bewegung,    dessen Antrieb durch einen einer  Anzahl Wähler gemeinsam zugeordneten     1llo-          tor    erfolgt, wobei der Schaltmagnet P ledig  lich als Kupplungsmagnet dient, durch den  der Wähler mit der dauernd drehenden ge  meinsamen Antriebswelle gekuppelt wird. An  Stelle solcher Wähler können aber auch  solche mit einem Einzelantrieb durch ein       Schrittsehaltwerk    oder mit irgendeinem an  dern Antrieb verwendet werden.  



  Beim dargestellten Ausführungsbeispiel  wird die kennzeichnende Spannung unmittel  bar nach der Belegung durch einen voran  gehenden Wähler an einem Relaiskontakt des  Wählerstromkreises abgeschaltet. Dies ist  für das Arbeiten der Einrichtung unwesent  lich und ist lediglich vorgesehen worden, um  zu bewirken, dass die Schaltarme     eines    in der  Freiwahl befindlichen Wählers über einen be  setzten Ausgang     hinwegstreichen,    ohne dass  die Schaltarme vorübergehend angehalten  werden.

   Durch Weglassen dieses Relaiskon-           taktes    würden die Wahl- und     Freiwahlvor-          gä-nge    getrennt, da     .die    Schaltarme des Wäh  lers zuerst in einer kontinuierlichen Bewegung  nach dem ersten Ausgang einer Gruppe be  wegt würden und hierauf :schrittweise von  Ausgang zu Ausgang der Gruppe     fortgeschal-          tet    würden, bis ein freier Ausgang gefunden  wird, wobei jeder Ausgang auf Frei- oder       Besetztsein    geprüft wird, während die Schalt  arme auf dem Ausgang anhalten.  



  Die beiden Relais im Wählerstromkreis  können ebenfalls anders als gezeigt angeord  net werden, beispielsweise so, dass .das     Bele-          gungsrelais    durch :das     Durchschalterelais    bei  dessen     Erregung        aberregt    wird, während das       letztere    in einem nach dem vorangehenden  Wähler     führenden    Haltestromkreis erregt ge  halten     wird,    oder anderseits unabhängig vom  erstgenannten Relais gehalten wird.

   Ferner       kann    die Anordnung so sein, dass das     Bele-          gungsrelais    erregt bleibt, solange als der  Wählerstromkreis von einer Verbindung be  legt ist, während das vorangehend als Durch  schalterelais     bezeichnete    zweite Relais derart  angeschlossen ist, dass es nur während des       Wählens    und der Freiwahl erregt     ist.    Dies  führt zu einer weiteren Variante, bei der die  Funktionen des     Schaltmagneten    P und dieses  zweiten Relais vereinigt sind, indem die  Kontakte dieses Relais durch     Schaltmagnet.          köntakte        ersetzt    werden,

   .die bei dessen Be  tätigung betätigt werden. Eine solche Aus  führungsform des Wählerstromkreises- zeigt  die     Fig.    5, in welcher die Schaltarme des  Wählers     in    der Ruhestellung stehen und mit  Kontakten     p1    bis     p4    verbunden sind, die  durch den Schaltmagneten P betätigt werden.  Das Relais     -Ar    wird erregt, sobald die Re  gister- und     Steuereinrichtung    nach dem Wäh  ler durchgeschaltet ist.

   Es schaltet bei seiner  Erregung die     Kennzeichnungsspannung    von  dem zugeordneten Prüfkontakt in der Kon  taktbank des vorangehenden Wählers ab und  hält ferner während seiner bis zur Beendi  gung der Verbindung dauernden Erregung  den Stromkreis, .durch den die Schaltarme des  Wählers in die Ruhestellung zurückgeführt       werden,    offen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung in einer elektrischen. Fernmeldeanlage mit wenigstens teilweisem Wählerbetrieb, in welcher eine Register- und Steuereinrichtung und mindestens eine Grup- penwahlstufe vorhanden sind, welch letztere Wähler aufweist, die mit einer einzigen Reihe von Bankkontaktsätzen versehen sind, welche alle während eines Arbeitszyklus von den Schaltarmen bestrichen werden und in Grup pen von Ausgängen unterteilt sind, ver sehen sind und die eine Verbindung mit einem freien Ausgang einer gewählten Gruppe her stellen,
    während die Register- und Steuer einrichtung zum Zwecke der Herstellung von über die Wähler führenden Verbindungen jeweils durch irgendeinen Wähler der ersten, Gruppenwahlstufe vorübergehend in Ge brauch genommen wird und zur Aufnahme und Speicherung der dem Bestimmungsort der Verbindung.
    entsprechenden numerischen Angaben dient, dadurch gekennzeichnet, dass, die Wahl- und Freiwahlvorgänge in irgend einem _ Gruppenwähler direkt durch die Re gister- und Steuereinrichtung gesteuert wer den, und dass ferner für jeden bestrichenen Ausgang einer jeden Gruppe von Ausgängen s ein die Gruppe kennzeichnendes Signal nach der Register- und Steuereinrichtung gesendet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ver schiedenen Gruppen von Ausgängen in jeder Gruppenwahlstufe so gekennzeichnet sind, dass @an einem Prüfkontakt eines jeden Aus ganges eine Spannung vorhanden ist, die einer Stromquelle entnommen wird, deren Ströme für jede Gruppe von Ausgängen mindestens eine verschiedene Kenngrösse aufweisen. 2. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stromquelle eine Wechsel stromquelle ist.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Zwecke der Herstel lung einer Verbindung jeder Gruppenwähler unter der Steuerung durch eine Register- und Steuereinrichtung gleichzeitig einen Wähl- und einen FreiwaUvorgang durchführt, der art., dass der Stromkreis, welcher die Schalt armbewegung des -#Vählers verursacht, in der Register- und Steuereinrichtung so lange ge schlossen bleibt, bis ein Ausgang erreicht wird,
    an dessen genanntem Prüfkontakt eine aus einer Ströme mit verschiedenen elektri- sehen Kenngrössen liefernden Stromquelle kommende Spannung vorhanden ist, auf die die Register- und Steuereinrichtung in über- n instimmung mit den dem Bestimmungsort di>i- Verbindung entsprechenden numerischen Angaben zum Ansprechen eingestellt ist,
    so dass die Register- und Steuereinrichtung die \elialtarmbewegung des Wählers beendigt und die Selialtarme auf den Kontakten des auf diese Weise gefundenen Ausganges zum Stillstand kommen.
    d. Schaltungsanordnung nach Patentan- sprucli und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Kennzeichnungsspannung an einem Prüfkontakt eines Ausganges nur dann vorhanden ist, wenn dieser Ausgang frei ist, so dass die Register- und Steuereinrichtung unt@itig bleibt, falls die Schaltorgane Kontakte von besetzten Leitungen der verlangten Gruppe bestreichen.
    5. Schaltungsanordnung nach Patentan- spruch, .dadurch gekennzeichnet, dass eine gleichzeitige Belegung eines freien Aus-an- gi,s durch mehrere Gruppenwähler, deren Schaltarme gleichzeitig oder nacheinander auf den Kontakten dieses Ausganges ankommen, durch die Anschaltung von in der Register- iind Steuereinrichtung vorhandenen Mitteln verhindert wird,
    durch welche nach dem An halten der Wählerschalta.rme der Ausgang auf das Vorhandensein einer freien Gleich- spannung geprüft wird, derart, dass dieser .\usgang infolge einer Herabsetzung dieser Clleielispa.nnung nur durch einen der Wähler in Zusammenarbeit mit der mit ihm zusam- nie nwirkenden Register- und Steuereinrich- tung belegt wird,
    während alle andern Grup penwähler zum Fortsetzen ihrer Wahl- und F'reiwahlvorgänge veranlasst werden. 6. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Miteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Herabsetzung der Gleichspannung durch die Register- und Steuereinwirkung bewirkt wird. 7.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass nach .dem Auffinden eines freien Ausganges der verlangten Gruppe bei der endgültigen Belegung des geprüften Aus ganges durch die Register- und Steuereinrich tung ein Durchschalterelais zum Arbeiten ge bracht wird, welches die erforderlichen Schalt vorgänge durchführt, um den Wählerstrom kreis in den zur Durchgabe der Fernmeldung geeigneten Zustand zu bringen und die an einem Prüfkontakt .des geprüften Ausganges vorhandene Kennzeichnungsspannung für an dere wählende und freiwählende Gruppen wähler unwirksam zu machen. . 8.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Durch schalterelais eines Wählers, dessen Schaltarme auf den Kontakten eines Ausganges der ge wünschten Richtung angehalten haben, durch eine an diesem Ausgang angelegte Gleich spannung zum Arbeiten gebracht wird. 9.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 5, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die "freie" Gleichspannung am geprüften Ausgang, die zur Verhinderung der gleichzeitigen Bele gung durch mehr als einen freiwählenden Wähler verwendet wird, auch für die Erre gung des Durchschalterelais in dem diesen Ausgang belegenden Wähler dient, indem eine Wicklung .dieses Relais in Reihe zum Prüfstromkreis von der Gleichspannung nach der Register- und Steuerrichtung geschal tet ist. 10.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 5, 7, 8 und 9, mit mehreren Gruppenwahlstufen, .dadurch gekennzeichnet, dass das Durchschaltrelais nach seiner Erregung in einem von der Re gister- und Steuereinrichtung und von der am besetzten Ausgang vorhandenen Gleich- spanneng unabhängigen Stromkreis gehalten wird und zwischen demjenigen Schaltarm des dem Relais zugeordneten Gruppenwählers; über welchen Schaltarm das Relais erregt wird, und einem Bankkontakt des unmittel bar vorausgehenden Gruppenwählers eine me tallische Verbindung herstellt.
    11. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 5, 7, 8, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die me tallische Verbindung durch Kurzschliessen der in Reihe zum Prüfstromkreis liegenden Wicklung des Durchschalterelais hergestellt wird. 12.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 3, mit mehreren Gruppenwahlstufen, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Gruppenwähler ein Belegungsrelais aufweist, welches anspricht, sobald die Register- und Steuereinrichtung nach diesem Wählerdurchgeschaltet ist,
    und dass das Belegungsrelais der auf die erste Gruppenwahlstufe folgenden Gruppenwähler bei seiner Erregung die Kennzeichnungsspan nung von dem genannten Prüfkontakt in der Kontaktbank des vorangehenden Wählers ab schaltet und ferner auch die zur Verhin derung der gleichzeitigen Belegung durch mehr als einen freiwählenden Wähler die nende "freie" Gl.eiehspannung abschaltet, wobei dieses Relais sich nach seiner Erregung unabhängig von der Register- und Steuer einrichtung hält. 13.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Register- und Steuereinrichtung nach dem Anhalten der Schaltarme eines Gruppen wählers auf den Kontakten eines verlangten Ausganges das Vorhandensein einer Gleich- ,spannung im Stromkreis dieses Ausganges nachprüft und bei fehlender Gleichspannung die Weiterführung der Wahl und der Frei- w911--durch. den Wähler veranlasst.
    14. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gruppenwählerschaltarm, über welchen Zu gang nach den Kennzeichnungsspannungen der Ausgänge der Kontaktbank erhalten wird, so geformt ist, dass er beim Erreichen eines Kontaktsatzes später schliesst als alle andern Schaltarme und beim Verlassen dieses Kon taktsatzes früher als die andern Schaltarme öffnet, und dass die Register- und Steuerein richtung Mittel aufweist, durch die nach dem Anhalten der Schaltarme des Wählers auf den Kontakten eines verlangten Kontaktsatzes nachgeprüft wird, ob die Kennzeichnungs spannung vorhanden ist,
    um zu gewährleisten, dass dieser Schaltarm auf dem Kontaktsatz stehen bleibt, wodurch anderseits gewähr leistet wird, dass der Schalta.rmträger in einer solchen Stellung anhält, und dass alle Schalt arme mit ihren Kontakten in Berührung sind. 15. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltarm, über welchen Zugang nach der "freien" Gleichspannung in den Ausgängen, durch welche Gleichspannung eine gleich zeitige Belegung verhindert wird, so geformt ist, .dass er beim Erreichen eines Kontaktsatzes später schliesst als die andern Schaltarme, und dass die Register- und Steuereinrichtung Mit tel aufweist,
    durch die nach dem Anhalten der Schaltarme des Wählers auf den Kon takten eines verlangten Ausganges nachge prüft wird, ob die "freie" Gleichspannung vorhanden ist, um zu gewährleisten, dass die ser Schaltarm auf dem Kontakt stehen bleibt, wodurch anderseits gewährleistet wird, dass der Schaltarmträger in einer solchen Stellung anhält und dass alle Schaltarme mit ihren Kontakten in Berührung sind. 1.6.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Schaltarme des Gruppenwählers, über welche Zugang nach den Kennzeichnungsspannungen der Kontaktbank und nach der "freien" Gleichspannung in den Ausgängen, durch welche Gleichspannung eine gleichzeitige Be legung verhindert wird, so geformt sind, dass sie beim Erreichen von Kontaktsätzen später schliessen als alle andern Schaltarme und beim Verlassen dieser Kontaktsätze früher als diese andern Schaltarme öffnen, und dass .die Register- und Steuereinrichtung Mittel auf- weist,
    durch die nach dem Anhalten der Schaltarme des Wählers auf den Kontakten girre; < < erlangten Ausganges nachgeprüft wird, ob die Kennzeichnungsspannung und die freie C@ leichsliannung vorhanden sind, um zu ge- @c-;ihrleist:
    en, dass diese Schaltarme auf den Kontakten stehen bleiben, wodurch anderseits gewährleistet wird, dass der Schaltarmträger iri einer solchen Stellung anhält, da.ss alle Schaltarme mit ihren Kontakten in Berüh- imig sind.
    <B>17.</B> Schaltungsanordnung nach Patentan- sprrreh, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppenwähler mit einer Ruhestellung ver- scIien sind, in die die Schaltarme bei der Aus einer Verbindung gebracht werden.
    18. Schaltungsanordnung nach Patentan- sprneh, dadurch gekennzeichnet, dass Grup- penwähler ohne Ruhestellung verwendet wer den, hei denen die Schaltarme nach Beendi- r;urrg einer Verbindung in der während der @'erl>irldilrlg eingenommenen Stellung ver bleiben. 19.
    Schaltungsanordnung nach Patentan- s]ii-i eh, dadurch gekennzeichnet, dass die Re- nisIer- und Steuereinrichtung die dem Be- stimmnrigsort der Verbindung entsprechen den numerischen Angaben in Form von Zif fernimpulsen empfängt und Mittel aufweist, @elehe jeden für .die Herstellung der Verbin- (hing benützten Gruppenwähler veranlassen, seine "Wahl- und Freiwahlbewegung nach (,
    inem freien Ausgang in einer gewünschten Gruppe während der Zeit des Empfangens cler die Wahl der verlangten Gruppe von Aus- gängen in der Kontaktbank des jeweiligen Wählers steuernden Ziffernimpulse zu be ginnen. 20. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppenwählerstromkreise nur zwei Relais, nämlich ein Belegungsrelais und ein Dureh- schalterelais, aufweisen.
    21.. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1, 3, 4 und 5, ,dadurch gekennzeichnet, dass der Schalt magnet des Wählers auf Kontaktfedern ein wirkt, welche, wenn die Wählerschaltarme auf einem Ausgang seiner Kontaktbank an halten, Stromkreisänderungen bewirken. durch die der zur Durchgabe der Fernmel dung erforderliche Zustand hergestellt wird. 22.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den LTnteransprüchen 1, 3, 4, 5 und 21, mit mehreren Gruppenwahlstufen, da durch gekennzeichnet, dass der Wählerstrom kreis .der auf die erste Gruppenwahlstufe fol genden Gruppenwähler nur ein einziges Re lais besitzt, welches erregt wird, sobald die Register- und Steuereinrichtung nach dem Wähler durchgeschaltet ist, und welches bei seiner Erregung die Kennzeichnungsspan nung von dem zugeordneten Prüfkontakt in der Kontaktbank des vorangehenden Wählers abschaltet und ferner während seiner bis zur Beendigung der Verbindung dauernden Erregung den Stromkreis, durch den die Schaltarme des Wählers in die Ruhestellung zurückgeführt werden, offen hält.
CH255266D 1941-05-20 1942-04-29 Schaltungsanordnung in einer elektrischen Fernmeldeanlage mit wenigstens teilweisem Wählerbetrieb. CH255266A (de)

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