CH255390A - Musterstapelhalter. - Google Patents
Musterstapelhalter.Info
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- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
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Description
Musterstapelhalter. Drr z. B. für Stoffmuster benutzbare 3ruster:tapelhalter gemäss der Erfindung besitzt zwei mittels eines biegsamen Rückens miteinander verbundene steife Aussenteile, wovon einer an der Innenseite mit zur Auf nahme des Musterstapels bestimmten Ualte- mitteln versehen ist, denen ein Verschluss zugeordnet ist, während der zweite steife Aussenteil einen Iilappsehenkel aufweist, welcher dazu bestimmt ist,
durch Einschie ben zwischen den Musterstapel und den Verschluss oder einen Schutzstreifen den zweiten steifen Aussenteil in Schliesslage zu halten.
Infolgedessen ist eine solche Ausbil dung möglich, dass einerseits der Verschluss, wenn der zweite Aussenteil in Schliesslage ist, unsichtbar bleibt, so dass der Halter ein entsprechend einwandfreies äusseres Aus- ,#elien hat. Anderseits ist es auf einfache Weise möglich, Zugang zum erwähnten Ver- schluss herzustellen, um nach Öffnen des Vfrschlusses nach Belieben Muster aus dem Stapel herausnehmen zu können.
In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes vf#ransehaulieht.
Fig. 1 zeigt in Ansicht ein erstes Bei mit mit infolge Aufklappens des betref fenden. steifen Aussenteils freigelegtem Ver- schluss.
Fig. 2 ist eine Oberansicht zu Fig. 1. Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab einen Teilschnitt durch die Befestigungsstelle des Musterstapels, wobei gegenüber Fig. 1 der betreffende steife Aussenteil hochgeschwenkt ist.
Fig. 4 ist eine der Fig. 3 entsprechende Schnittdarstellung, wobei jedoch der be treffende steife Aussenteil zugeklappt bzw. der Halter geschlossen ist.
Fig. 5 zeigt in kleinerem Massstab einen zu Fig. 4 rechtwinklig versetzten Schnitt durch die Befestigungsstelle des Muster stapels..
Fig. 6 und 7 zeigen in Ansicht ein zwei tes und drittes Beispiel des Halters in ge schlossenem Zustand.
Im ersten Beispiel (Fig. 1 bis 5) be zeichnet 1 den schmiegsamen Rücken, wel cher die beiden steifen Aussenteile 2 und 3. miteinander verbindet; diese Teile 1 bis 3 bestehen z. B. aus einem einzigen Stück Karton, der im Bereich des Rückens 1 durch Prägung hergastellte Rillen 4 aufweist, wo durch dem Rücken 1 die erforderliche Schmiegsamkeit gegeben ist.
Mit 5 ist ein flacher, metallener, biegsamer Haltestreifen bezeichnet, der in seinem mittleren Teil, mittels eines Deekstrcifens 6 an der Innen seite. des Aussenteils 2 befestigt ist; dazu ist der Deckstreifen 6 mittels Löchern über zwei vom erwähnten Mittelteil des Streifens 5 winklig angebogene Tragschenkel 7 ge schoben und am Aussenteil 2 festgeklebt. Auf die beiden Tragschenkel 7 des Halte streifens 5 ist der Musterstapel A mit Rund löchern aufgeschoben.
Ferner ist auf die genannten zwei Tragschenkel 7 mittels ent sprechender Öffnungen ein Schutzstreifen 8 aufgeschoben sowie eine fast in der ganzen Länge im Querschnitt profilierte Verschluss schiene 9 aus Blech. Zwecks Festhaltens des Musterstapels. A auf den beiden erwähnten Tragschenkeln 7 sind deren Endteile so in Richtung gegeneinander umgebogen, dass sie auf der Verschlussschiene 9 in einer Vertie fung liegen (Fig. 2).
Die genannten Endteile der beiden Tragschenkel 7 ,sind durch zwei auf der Verschlussschiene 9 vorgesehene Schieber 10 an der Verschlussschiene 9 festgehalten, wodurch der Musterstapel A am Halter lös bar festgelegt ist.
An der Innenseite des steifen Aussenteils 3 ist der z. B. ebenfalls aus Karton be- stehende Klaplrschenkel 11 mittels ange- bogener Verlängerung 12 angeklebt. Der Klapp chenkel 11 besitzt an seinem freien Rand zwei Ausschnitte 13, welche im Ab stand der vorher genannten Tragschenkel 7 liegen und mit diesen in Eingriff gebracht werden können,
wenn der Aussenteil 3 in der erforderlichen Weise gegen die Ver- schlussschiene 9 geklappt wird. Der steife Aussenteil 2 ist in der Grösse derjenigen des einzelnen Musters angepasst bzw. etwas grösser als diese gewählt; der steife Aussenr teil 3 besitzt eine bei Rille 14 beginnende Verlängerung 15, wodurch die Teile ä und 15 zusammen in der Grösse derjenigen des Aussenteils 2 entsprechen.
Zwecks Schliessens des Halters wird der Aussenteil 3 samt Verlängerung 15 in der erforderlichen Weise gegen den Muster stapel A geschwenkt. In der Folge wird der Klappschenkel 11, wie sich aus Fig. 3 er gibt, zwischen die Verschlussschiene 9 und den Schutzstreifen 8 eingeschoben, so dass sich der Schliesszustand des Halters gemäss Fig. 4 ergibt;
zum erwähnten Einschieben des Klappschenkels 11 kann gegebenenfalls, wie in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet ist, ein Kartonstück 16 zu Hilfe genommen werden.
Das @Öffnen des Halters erfolgt dadurch, dass der steife Aussenteil 3 mit seiner Ver- längerung 15 in der Weise vom Muster stapel A bzw. vom steifen Aussenteil 2 weg geschwenkt wird, dass der Klappschenkel 11 aus seiner Lage zwischen der Verschluss schiene 9 und dem Schutzstreifen 8 bzw. dem Musterstapel A herausgezogen wird, wie ohne weiteres verständlich ist.
Vom beschriebenen ersten Beispiel unter scheidet sich das zweite Beispiel gemäss Fig. 6 lediglich dadurch, dass der Klapp schenkel 11 eine Fortsetzung des steifen Aussenteils 3 bildet. Dabei wird, zwecks Schliessens des Halters, der Klappschenkel 11 zweckmässig zwischen den Schutzstreifen 8 und den Musterstapel A eingeschoben, wie in der Zeichnung dargestellt ist; der Klapp schenkel 11 kommt infolgedessen nur in direkt unter die Verschlussschiene 9 zu liegen, und braucht wegen der grösseren Breite des Streifens 8 am freien Rand keine Ausschnitte zu besitzen.
Das in Fig. 7 gezeigte dritte Beispiel zeigt den Halter in einer Ausführung, bei welcher die beiden steifen Aussenteile 2 und 3 lediglich Streifen darstellen, so dass der Musterstapel -A in der Hauptsache vollstän dig frei liegt, also bei geschlossenem Halter nur in beschränktem Masse durch die Aussen teile 2 und 3 überdeckt ist.
Wie auf Grund der vorstehenden Dar legungen ohne weiteres verständlich ist, kann der Musterstapel im Halter innerhalb ,gegebener Grenzen sehr verschiedene Dicke besitzen, ohne dass dadurch die Funktion des Halters irgendwie nachteilig beeinflusst wird. Der Halter selbst besitzt verhältnis mässig geringes Gewicht, insbesondere dann, wenn die beiden Aussenteile 2 und 3 ledig lich Streifen bilden. Gewünschtenfalls kann in den die beiden Aussenteile 2 und 3 ver bindenden Rücken 1 eine Aufhängekordel eingebracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Musterstapelhalter, gekennzeichnet durch zwei mittels eines. biegsamen Rückens mit einander verbundene steife Aussenteile, wo von einer an der Innenseite mit zur Auf- nähme des Musterstapels bestimmten Halte mitteln versehen ist, denen ein Verschluss zugeordnet ist, während der zweite steife Aussenteil einen Klappschenkel aufweist, welcher dazu bestimmt ist, durch Einschie ben zwischen den Musterstapel und den Ver- schluss oder einen Schutzstreifen den zweiten steifen Aussenteil in Schliesslage zu halten.UNTERANSPRüGHE 1. Musterstapelhalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappschenkel mittels Verlängerung an der Innenseite des betreffenden Aussenteils an gebracht ist. Musterstapelhalter nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappsehenkel die Fortsetzung des betref fenden Aussenteils darstellt.3. Musterstapelhalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappschenkel am freien Rand zwei Aus schnitte hat, die auf zwei zur Aufnahme des Musterstapels dienende, im Abstand von einander liegende Tragschenkel passen, so dass der Klappschenkel in entsprechender Weise unter den Verschluss .geschoben wer den kann.4. Musterstapelhalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine steife Aussenteil nur einen Teil der Fläche des Musterstapels einnimmt. 5. Musterstapelhalter nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Klappschenkel die Fortsetzung des betreffenden Aussenteils darstellt.6. Musterstapelhalter nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide steifen Aussenteile nur einen Teil der Fläche des Musterstapels einnehmen. 7. Musterstapelhalter nach Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Klappschenkel die Fortsetzung des entsprechenden steifen Aussenteils bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH255390T | 1947-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH255390A true CH255390A (de) | 1948-06-30 |
Family
ID=4471098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH255390D CH255390A (de) | 1947-04-08 | 1947-04-08 | Musterstapelhalter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH255390A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3099463A (en) * | 1958-04-03 | 1963-07-30 | Lennartz Walter | Assembly folder |
-
1947
- 1947-04-08 CH CH255390D patent/CH255390A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3099463A (en) * | 1958-04-03 | 1963-07-30 | Lennartz Walter | Assembly folder |
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