CH255405A - Verfahren zur Herstellung von Calciumaluminat. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Calciumaluminat.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Caleiumaluminat. Bauxite werden zum Zweck der Herstel lung von Aluminium im allgemeinen nach dem Bayer-Verfahren aufgearbeitet. Dieses Verfahren ist verhältnismässig kompliziert. Wenn die Bauxite einen grösseren Gehalt < in Kieselsäure aufweisen, eignet sich das Bayer-Verfahren nicht mehr sehr gut zu ihrer Verarbeitung. Die Verwendung von Ton bei diesem Verfahren ist praktisch aus- geschlossen.
Es kommen nun aber in der Natur viel fach Bauxite vor, die für die Anwendung des Bayer-Verfahrens ungünstig zusammen- ,1>Iesetzt,sind. Ausserdem ist der Reichtum an Bauxit verhältnismässig gering, und nur wenige Länder besitzen hinreichend grosse Vorkommen an diesem Mineral. Es sind daher schon vielfach Versuche unternommen worden, die Tonerde, -,velc.he man zur Her stellung von Aluminium benötigt, aus den natürlich vorkommenden Tonen zu gewinnen.
Aus diesen Erwägungen heraus ist ein bekannte; Verfahren erstanden, welch von dem Gedanken ausgeht, die Oxyde, welche als Begleiter des Aluminiumoxyds im Bauxit vorkommen, mit Hilfe des elektrischen Lichtbogenofens zu reduzieren und auf diese reise Tonerde für die Aluminiumgewin- nung herzustellen. Bei diesem Verfahren wird dem. Bauxit oder dem Ton Kalk zuge- sr_.tzt, so dass eine Schlacke entsteht, welche Kalkaluminat enthält.
Dieses Kalka.luminat wird dann auf reine Tonerde weitervera.r,- heitet:. Bei diesem Verfahren lässt sich jedoch die Kieselsäure nicht sehr weitgehend ent fernen. Es verbleiben immer in der Schlacke Mengen von bis zu 10% .SiO2. Dieser Kiesel säuregehalt macht aber die Aufarbeitung der Schlacke auf Tonerde sehr kompliziert oder verhindert sie vollständig. Eine Ton erde, welche Kieselsäure enthält, ist tech nisch nicht verwertbar.
Es ist nun gefunden worden, dass man bei der Umsetzung von tonerdehaltigem Rohmaterial mit Kalk die Reduktion der die Tonerde begleitenden Oxyde und insbe sondere der Kieselsäure so weit treiben kann, dass praktisch reines Kalkaluminat als Schlacke übrigbleibt, wenn man die Reduk tion der Begleitoxyde mit Kohlenstoff im Schachtofen unter Einblasung von Wind, der mehr,Sauerstoff als Luft enthält, durch führt.
Man arbeitet vorzugsweise mit einem Wind, der verhältnismässig viel Sauerstoff enthält, beispielsweise mit einem 'Wind, dessen Sauerstoffgehalt 90 bis <B>95%</B> beträgt. Das Verfahren eignet sich nicht nur zur Aufarbeitung ivon Bauxit, sondern insbe sondere auch von Tonen mit dem Ziel der Gewinnung von Tonerde. Zur Verhüttung können verschiedene Kohlensorten verwen det werden.
Zweckmässig wählt man die Temperatur vor den Blasformen des Schacht ofens so hoch, da.ss man durch dass Schauloch der Blasformen im Ofen Temperaturen von mehr als 2500 feststellen kann.
Unter diesen Arbeitsbedingungen werden die Eisenoxyde und auch die Kie3elsäure praktisch vollkom men reduziert, so dass das Kalkaluminat in der Schlacke praktisch frei von Kieselsäure ist. Auch die Titaasäure wird _ weitgehend reduziert, so dass sie in dem Kalkaluminat die Herstellung der Tonerde nicht stört.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass man als Wind praktisch reinen Sauerstoff verwendet.
Besonders vorteilhaft ist es, die Reduk tion so auszuführen, dass auch ein Teil der Tonerde selbst reduziert wird. Die .Schlacke besteht dann fast ausschliesslich aus Ton erde und Kalk, während man im Bad eine Legierung erhält, die neben 'Aluminium auch Silicium in erheblicher Menge enthält. Derartige Legierungen sind technisch wert voll und können zu vielen Zwecken Verwen dung finden.
Claims (1)
- YATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Calcium- aluminat durch Umsetzung von tonerdeha.l- tigem Rohmaterial mit Kalk unter Reduk tion der Begleitoxyde der Tonerde, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduktion mit Kohlenstoff im @Scha.chtofen unter Einbla- sung vom. Wind, der mehr Sauerstoff ent hält als Luft, durchführt. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Sauerstoff als Wind benutzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass man mit einem Wind, der 90-95% ;Sauerstoff enthält, arbeitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH255405T | 1947-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH255405A true CH255405A (de) | 1948-06-30 |
Family
ID=4471108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH255405D CH255405A (de) | 1947-05-22 | 1947-05-22 | Verfahren zur Herstellung von Calciumaluminat. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE480327A (de) |
| CH (1) | CH255405A (de) |
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0
- BE BE480327D patent/BE480327A/xx unknown
-
1947
- 1947-05-22 CH CH255405D patent/CH255405A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE480327A (de) |
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