CH255405A - Verfahren zur Herstellung von Calciumaluminat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Calciumaluminat.

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CH255405A
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/16Preparation of alkaline-earth metal aluminates or magnesium aluminates; Aluminium oxide or hydroxide therefrom
    • C01F7/164Calcium aluminates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Caleiumaluminat.       Bauxite werden zum Zweck der Herstel  lung von Aluminium im allgemeinen nach  dem     Bayer-Verfahren    aufgearbeitet. Dieses  Verfahren ist verhältnismässig kompliziert.  Wenn die     Bauxite    einen grösseren Gehalt   < in Kieselsäure aufweisen, eignet sich das       Bayer-Verfahren    nicht mehr sehr gut zu  ihrer     Verarbeitung.    Die Verwendung von  Ton bei diesem Verfahren ist praktisch     aus-          geschlossen.     



  Es kommen nun aber in der Natur viel  fach Bauxite vor, die für die Anwendung  des     Bayer-Verfahrens    ungünstig     zusammen-          ,1>Iesetzt,sind.    Ausserdem ist der Reichtum an  Bauxit verhältnismässig gering, und nur  wenige Länder besitzen hinreichend grosse       Vorkommen    an diesem Mineral. Es sind  daher schon vielfach Versuche unternommen  worden, die Tonerde,     -,velc.he    man zur Her  stellung von Aluminium benötigt, aus den  natürlich vorkommenden Tonen zu gewinnen.  



  Aus diesen     Erwägungen    heraus     ist    ein       bekannte;    Verfahren erstanden, welch von  dem Gedanken ausgeht, die Oxyde, welche  als Begleiter des Aluminiumoxyds im Bauxit  vorkommen, mit Hilfe des     elektrischen          Lichtbogenofens    zu reduzieren und auf diese        reise    Tonerde für die     Aluminiumgewin-          nung    herzustellen. Bei diesem Verfahren  wird dem. Bauxit oder dem Ton Kalk     zuge-          sr_.tzt,    so dass eine Schlacke entsteht, welche       Kalkaluminat    enthält.

   Dieses     Kalka.luminat     wird dann auf reine Tonerde     weitervera.r,-          heitet:.       Bei     diesem    Verfahren lässt sich jedoch  die Kieselsäure     nicht    sehr weitgehend ent  fernen. Es     verbleiben    immer in der     Schlacke     Mengen von bis zu 10%     .SiO2.    Dieser Kiesel  säuregehalt macht aber die Aufarbeitung  der Schlacke auf Tonerde sehr kompliziert  oder     verhindert    sie     vollständig.        Eine    Ton  erde, welche Kieselsäure enthält, ist tech  nisch nicht     verwertbar.     



  Es ist     nun    gefunden worden, dass man  bei der     Umsetzung    von     tonerdehaltigem     Rohmaterial mit Kalk die Reduktion der  die Tonerde     begleitenden    Oxyde und insbe  sondere der     Kieselsäure    so weit treiben kann,  dass praktisch reines     Kalkaluminat    als  Schlacke     übrigbleibt,    wenn man die Reduk  tion der Begleitoxyde mit Kohlenstoff im  Schachtofen unter     Einblasung    von     Wind,     der     mehr,Sauerstoff    als Luft enthält, durch  führt.

   Man arbeitet     vorzugsweise    mit     einem     Wind, der     verhältnismässig    viel Sauerstoff  enthält,     beispielsweise    mit     einem    'Wind,  dessen Sauerstoffgehalt 90     bis   <B>95%</B> beträgt.  Das Verfahren eignet sich nicht nur zur  Aufarbeitung     ivon        Bauxit,    sondern insbe  sondere auch von Tonen mit dem Ziel der  Gewinnung von     Tonerde.    Zur     Verhüttung     können verschiedene Kohlensorten verwen  det werden.

   Zweckmässig wählt man die  Temperatur vor den     Blasformen    des Schacht  ofens so hoch,     da.ss    man durch     dass    Schauloch  der Blasformen im Ofen Temperaturen von  mehr als 2500      feststellen    kann.

   Unter diesen       Arbeitsbedingungen    werden die Eisenoxyde      und auch die     Kie3elsäure    praktisch vollkom  men reduziert, so dass das     Kalkaluminat    in  der Schlacke     praktisch    frei von     Kieselsäure          ist.    Auch die     Titaasäure        wird        _    weitgehend       reduziert,    so dass sie in dem     Kalkaluminat     die     Herstellung    der Tonerde nicht stört.  



       Eine    bevorzugte     Ausführungsform    des  Verfahrens besteht darin, dass man     als    Wind       praktisch        reinen        Sauerstoff        verwendet.     



       Besonders        vorteilhaft    ist es, die Reduk  tion so auszuführen, dass auch ein Teil der  Tonerde selbst     reduziert        wird.    Die .Schlacke       besteht    dann fast     ausschliesslich        aus    Ton  erde und Kalk, während man im Bad eine  Legierung erhält, die neben 'Aluminium  auch     Silicium    in erheblicher Menge enthält.       Derartige        Legierungen    sind technisch wert  voll und     können    zu vielen Zwecken Verwen  dung finden.

Claims (1)

  1. YATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Calcium- aluminat durch Umsetzung von tonerdeha.l- tigem Rohmaterial mit Kalk unter Reduk tion der Begleitoxyde der Tonerde, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduktion mit Kohlenstoff im @Scha.chtofen unter Einbla- sung vom. Wind, der mehr Sauerstoff ent hält als Luft, durchführt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Sauerstoff als Wind benutzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass man mit einem Wind, der 90-95% ;Sauerstoff enthält, arbeitet.
CH255405D 1947-05-22 1947-05-22 Verfahren zur Herstellung von Calciumaluminat. CH255405A (de)

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